SV Atlas Delmenhorst

Dylan Burke verlässt aus beruflichen Gründen den Verein und sucht sich eine neue Herausforderung.

 
Nachdem wieder etliche Ab- und Zugänge vermeldet wurden hat der Verein den Fahrplan für die Saisonvorbereitung bekannt gegeben. Neben ein paar Kleinturnieren, einem Trainingslager stehen Testspiele auf dem Programm um die Feinabstimmung zu optimieren.

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Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern. Marco Stefandl verlässt den Verein wieder und kehrt in seine Süddeutsche Heimat zurück.

 
Die Saisonvorbereitung wurde nahezu Erfolgreich abgeschlossen und morgen beginnt die Saison 2026/2027 mit dem mit der Qualifikatiosrunde im Krombacher Niedersachsenpokal in Drochtersten.
 
SV Atlas bringt Favoriten an den Rand des Ausscheidens

Als frischgebackener Meister der Oberliga und Aufsteiger in die Regionalliga hätte das Los kaum schwerer sein können: Auswärts beim amtierenden Titelfavoriten SV Drochtersen/Assel. Dementsprechend reiste der SV Atlas mit gesunder Demut, aber auch mutig an die Elbe – mit dem klaren Ziel, dem Favoriten Paroli zu bieten und eine Abreibung zu verhindern. Doch was die mitgereisten Atlas-Fans dann zu sehen bekamen, war eine Leistung, die ein Weiterkommen verdient hätte.

Von wegen Ehrfurcht! Die Mannschaft zeigte eine bärenstarke, disziplinierte Leistung und belohnte sich bereits in der 20. Spielminute mit der nicht unverdienten 1:0-Führung. In den folgenden 70 Minuten bot der SV Atlas eine defensive Glanzleistung, stand felsenfest und setzte nach vorne immer wieder gefährliche Nadelstiche. Der Lucky Punch zum 2:0 lag in der Schlussphase greifbar nahe: In einer 3:1-Überzahlsituation verpasste Atlas allerdings den finalen Pass – der sprichwörtliche Deckel blieb vorerst ab.

Stattdessen kam es in der allerletzten Spielminute zum maximalen Drama. Nach einem blitzschnellen Konter der Hausherren setzte Marlo Siech rund einen Meter vor dem eigenen Strafraum zur Notbremse an. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Rote Karte und Freistoß. Doch nach Rücksprache mit seinem Assistenten verlegte der Unparteiische den Tatort überraschend in den Strafraum – ein Elfmeterpfiff, der im Atlas-Lager für Entsetzen und riesige Aufregung sorgte. Drochtersen ließ sich die Chance nicht entgehen und rettete sich mit dem Ausgleich in letzter Sekunde in die Verlängerung.

In den zweimal 15 Minuten Zusatzspielzeit gab der SV Atlas in Unterzahl noch einmal alles, musste durch ein absolutes Traum-Freistoßtor der Gastgeber jedoch den entscheidenden Rückschlag hinnehmen. Trotz aufopferungsvollem Kampf bis zur letzten Sekunde belohnte sich die Mannschaft nicht mehr mit dem Ausgleich. Am Ende steht das bitter späte Aus im Pokal, aber auch ein Auftritt, der riesigen Respekt verdient.
Der SV Atlas fährt mit erhobenem Haupt nach Hause. Mit genau diesem Mut und Rückenwind geht es nun am kommenden Sonntag zum Regionalliga-Auftakt zu Eintracht Norderstedt.

Zuschauer: 980

Tore:
0:1 Steffen Rohwedder (20.)
1:1 Tom Sanne (90.+ 4)
2:1 Jorik Wulff (102.)

Wechsel:
D/A (45.) Wulff für Busch
D/A (69.) Becker für Rosin
D/A (69.) Schulz für Menke
SVA (69.) Diop für Fagerström
SVA (72.) Widiker für Temin
SVA (78.) Anozie für Urban
SVA (82.) Raßmann für Bauer
SVA (82.) Tiedeken für Ndiaye
D/A (84.) Abu-Alfa für Eifers
D/A (88.) Schepp für Von der Reith

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Quelle:SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Schade, dass der Ausgleich noch so spät gefallen ist.
So ist es im Fußball. Ich bin mir aber sicher das die Führung mit 11 Mann über die Zeit gebracht hätten, Abwehrrecke Siech hatte kurz zuvor rot gesehen. So bleibt jetzt die volle Konzentration auf dem Ligabetrieb wie in der vergangenen Saison.
 
Last-Minute-Wahnsinn bei der Regionalliga-Rückkehr

Es heißt nach drei Jahren Oberliga wieder: Moin, Regionalliga. Vor über 1.000 Zuschauern ging es heute für den SV Atlas Delmenhorst bei sengender Hitze im Edmund-Plambeck-Stadion gegen den FC Eintracht Norderstedt direkt in eine emotionale Achterbahnfahrt.

Die Partie begann zäh und beide Teams brauchten etwas, um in den Rhythmus zu kommen. Kurz vor dem Pausenpfiff wurde es dann bitter: Keeper Damian Schobert riskierte bei einem Norderstedter Steilpass alles, stürmte aus dem Strafraum, kam jedoch einen Schritt zu spät. Ampofo schaltete blitzschnell, legte quer und Krüger schob in der 44. Minute zur 1:0-Führung für die Hausherren ein.

Doch Aufgeben ist bei der Truppe von Coach Key Riebau keine Option. Nach dem Seitenwechsel drehte Delmenhorst mächtig auf und belohnte sich in der 55. Minute: Nach einer der gefürchteten Einwurf-Raketen von Ibrahim Temin tankte sich Yehor Melenivskyi energisch durchs Gewühl und schweißte das Leder flach zum 1:1-Ausgleich ein.

In der Folge drückte Atlas gewaltig auf den Führungstreffer und erarbeitete sich Chance um Chance – ehe mitten in der Delmenhorster Drangphase der nächste Dämpfer saß: Norderstedts Grau köpfte nach einer Ecke in der 83. Minute überraschend zum 2:1 ein. Sogar das 3:1 für die Hausherren lag auf einmal in der Luft, doch Atlas bleib mit großem Kämpferherz im Spiel. In der 93. Minute flog ein langer Ball in den Strafraum, Rohwedder wurde klar am Trikot gezupft und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter! Lamine Diop schnappte sich die Kugel, blieb in der 94. Minute eiskalt und schob nervenstark zum hochverdienten 2:2-Endstand ein. Der Keeper von EN03 war dran, aber konnte am Ende nur noch hinter sich greifen.

Ein Punkt in der Tabelle und drei Punkte für der Moral zeigt: Atlas ist zurück in der Regionalliga – und bereit für jeden Fight.

Zuschauer: 1.025

Tore:
1:0 Lukas Krüger (44.)
1:1 Yehor Melenivskyi (55.)
2:1 Fabian Grau (83.)
2:2 Lamine Diop (90.+4) 11m

Wechsel:
SVA (60.) Kaiser für Urban
SVA (60.) Anozie für Tiedeken
SVA (60.) Diop für Fagerström
EN (69.) De Valdoleiros für Palzer
EN (69.) Fionouke für Frahm
EN (78.) Brendel für Zimmer
EN (78.) Pesch für Behounek
SVA (78.) Widiker für Temin
SVA (86.) Muja für Ndiaye

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Für den 2. Spieltag war alles angerichtet. Das Stadion war erneut gut besucht, bei Kaiserwetter herrschte eine gute Stimmung und es sollte ein ansehnliches Spiel gegen den VfB Lübeck werden, deren Fans die Reise nicht antraten. Umso übersichtlicher waren zwei grüne Trikots die sich zu uns auf die Tribüne gesellten. Der Grund war der das sich beide Fangruppen nicht grün sind und es deshalb zu dieser Entscheidung kam. Das Trainergespann um Riebau bot eine fast identische Startaufstellung auf, Fagerström #9 wurde durch Diop #14 ersetzt und Anozie #29 für Urban #22. Der SV Atlas gab gegen die im Umbruch stehenden Lübecker den Ton an, scheiterten jedoch immer wieder am Abschluss. Lübeck wusste es früh zu stören. Die Lübecker waren defensiv eingestellt, bekamen ebenso ihre Möglichkeiten die durch die Abwehr vor Schobert #1 souverän vereitelt wurden. Die erste Halbzeit verlief recht ausgeglichen, jedoch hatte Atlas mehr Spielanteile, konkret mehr Ballbesitz, hochkarätige Torschussmöglichkeiten sowie standarts durch Eckbälle die im Abschluss erfolglos blieben. Der Spielaufbau gestaltete über die linke Seite, immer wieder wurde Gijsen #8 gesucht der insgesamt eine klasse Leistung bot und einer der aktivsten auf dem Platz war. Auf seiner rechten Seite schien mir Anozie #29 auf verlorenem Posten weil kaum etwas über diese Seite lief, somit hatte er eine niedrige zweistellige Anzahl von Ballkontakten und schien harmlos. Wenn es sich die Möglichkeit ergab, suchte sich Schobert #14 seine Wege Richtung Mittelkreis, die ohne Konsequenzen blieb, um den Ball direkt in den Sturm zu bringen. Ein erfolgreicher Abschluss blieb in Halbzeit 1 aber aus und somit wurden beide Mannschaften torlos in die Kabinen geschickt.

Die 2. Hälfte begann personell auf beiden unverändert. Auch die Philosophie blieb unverändert, mit der Ausnahme das Atlas sich mehr Torchancen herausspielte und der Führung näher war als Lübeck. Die Konzentration blieb auf beiden Seiten hoch und wenn die Gäste ihre Chance sahen war es entweder Schobert #1 oder Ndiaye #3 der sie zunichte machte. Im vergangenem Jahr war es immer Tomic der unauffällig im Mittelfeld agierte, an diesem Tag war es Tiedken #7 der diese Arbeit verrichtete. Die Vorgaben für Halbzeit 2 werden die gewesen sein das sie konsequenter im Abschluss sein sollten. Es gingen nun mehr Eckbälle auf das Konto der Hausherren, jedoch hatte Lübeck die Mittel einen Rückstand zu verhindern und bekamen ebenfalls ihre Möglichkeiten. Nach etwa einer Stunde nahm Trainer Riebau die ersten Auswechselungen vor. Für Anozie #29, der durchweg unauffällig blieb kam Fagerström #9 ins Spiel, und für für den ebenfalls blassen Diop #14 kam Urban #22 ins Spiel.Für das Spiel der Delmenhorster war es der passende Moment, während Lübeck sich auf die Wechsel einstellte lief ein Angriff auf das gegnerische Tor, Rohwedder #28 passte zu Bauer #20 der den Ball erfolgreich zur verdienten 1:0 Führung einnetzte. Inzwischen wurde die Besucherzahl bekannt gegeben, es waren etwas mehr im Stadion, wohlgemerkt ohne den Gästeanhang und die 2 Herren in grün zähle ich nicht mit. Diese Liga zieht eben mehr Fans an als die letztjährige. Die frischen Kräfte versuchten sich aktiv ins Spiel einzubringen und taten dies auch. Urban #22 zog die Gegenspieler auf sich, dies hatte zur Folge das Atlas nun sein Spiel besser gestalten konnte. Und so war es dann Temin #5 der den Ball in der eigenen Hälfte zugespielt bekam und in seiner unnachahmlichen Art mit dem Ball in Richtung Tor sprintete. In vollem Tempo und aus etwa 18 Metern versenkte er den Ball unhaltbar ins lange Eck in die Tormaschen. Mit dem 2:0 schien alles entschieden. Auf Lübecker Seite wurden daraufhin 2 Auswechselungen vorgenommen um schlimmeres zu vermeiden und kamen in der Folge vereinzelt vor das gegnerische Tor, Melenivskyi #6 verteidigte in brenzligen Situationen souverän. Insgesamt ließ die Abwehr an diesem Tag nichts zu und auch Sanchez Romero #4 bot eine ansehnliche Partie auf seiner Position. Nachdem Bauer #20 und Rohwedder #28 einen positiven Arbeitsnachweis erbrachten wurden sie jeweils durch Muja #36 und Raßmann #11 ersetzt. Muja #36 brachte sich gut in die Partie ein und sorgte für Wirbel, die Defensive der Gegner hatte nun wieder mehr zu tun und bekam kaum mehr den Zugang in des Gegners Strafraum, Schobert #1 befand sich desöfteren im Halbfeld und passte von dort aus zu den Mitspielern. Kurz vor Ende der Partie bekam Berling #18 noch die Möglichkeit Rasenluft zu schnuppern, er ersetzte Tiedken #7. Die restlichen Spielminute, zuzüglich der Nachspielzeit von 3 Minuten blieben ohne Veränderungen.

Mein Fazit: Im ersten Heimspiel der Saison zeigte Atlas eine solide Leistung. Den Gegner hatten sie in der fairen Partie nahezu durchgehend unter Kontrolle und alle beteiligten zeigten eine konzentrierte Leistung.


Tore
1:0 Bauer #20 63. Minute
2:0 Temin 69. Minute

Ein-/Auswechselungen
Fagerström #9 für Anozie #29 62. Minute
Urban #22 für Diop #14 62. Minute
Muja #36 für Bauer#20 71.
Raßmann #11 für Rohwedder #28 71 . Minute
Berling 18 für Tiedken #7 86. Minute

Zuschauer ca. 2016

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4 Punkte zum Start sind doch schon einmal ganz brauchbar. Wenn man Lübeck schlagen kann müsste es doch auch mit einigen anderen klappen. Klassenerhalt dürfte möglich sein
 
Atlas kehrt mit 0:3 aus Hannover zurück – Erste Saisonniederlage

Es gibt diese Tage, an denen könnte man noch eine Stunde länger spielen und das Leder will einfach nicht ins Netz. Genau so ein Tag war der gestrige Mittwoch beim HSC Hannover.

Bisher konnte der SV Atlas gegen den Hannoverschen SC noch nicht gewinnen. Nach drei Aufeinandertreffen ohne Sieg kommt nun eine weitere Niederlage in der Statistik dazu. Am Ende steht eine deutliche 0:3-Niederlage, die sich aufgrund des Spielverlaufs aber sicherlich um mindestens ein Tor zu hoch anfühlt.

Beide Teams spielten in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe. Der SV Atlas hatte ordentliche Spielanteile, doch in der Offensive fehlte in den entscheidenden Momenten der letzte Mut – sei es beim finalen Pass in den Strafraum oder beim konsequenten Abschluss. Tore lagen auf beiden Seiten kaum in der Luft, dennoch machte der Auftritt Mut für den zweiten Durchgang.

Der HSC erwischte den SV Atlas direkt nach dem Seitenwechsel kalt und ging früh mit 1:0 in Führung. Nach kurzer Schockphase berappelte sich die Mannschaft und öffnete das Spiel, um den Druck zu erhöhen. Hannover nutzte die entstehenden Räume jedoch eiskalt aus: Erst folgte das 2:0 aus der Distanz und kurz danach der 3:0-Endstand.

Das erste echte Regionalliga-Lehrgeld ist gezahlt. Nun heißt es Mund abwischen, analysieren und die richtigen Schlüsse ziehen. Lange Zeit zum Trübsal Blasen bleibt ohnehin nicht: Bereits am Sonntag führt der Weg erneut in die Landeshauptstadt. Diesmal geht es gegen die Zweitvertretung von Hannover 96 – ein harter Brocken.

Gemeinsam kämpfen – zusammenbleiben!
🔵
🟡


Zuschauer: 400

Tore:
1:0 Finn Hoffmann (49.)
2:0 Finn Hoffmann (81.)
3:0 Fabian Weigel (86.)

Wechsel:
SVA (37.) Tiedeken für Melenivskyi SVA (57.) Widiker für Anozie
SVA (57.) Fagerström für Bauer
SVA (57.) Urban für Temin
HSC (67.) Yel für Bode
HSC (73.) Von Boetticher für Vukancic
SVA (75.) Muja für Diop
HSC (82.) Röhrbein für Diedhiou
HSC (84.) Lübke für Dominke
HSC (89.) Otte für Schorler


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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Der SV Atlas holt drei Punkte auf dem heißen Regionalliga-Pflaster Hannover ab

Zwei Spiele innerhalb von fünf Tagen in der Landeshauptstadt stellten den SV Atlas vor eine echte Reifeprüfung. Nachdem beim HSC Hannover am Mittwoch leider nichts zu holen war, ging es gestern mit mächtig Punktehunger zu Hannover 96 II ins Eilenriedestadion – einem Ort, an dem Atlas nach dem Pokalsieg 2019 bereits zum Regionalliga-Auftakt 2021/22 einen Zähler entführen konnte.

Mit personellen Überraschungen und einer veränderten taktischen Ausrichtung erwischten die Blau-Gelben den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer kalt: Bereits in der 1. Minute setzte Linus Urban mit einem tollen Freistoß Raßmann in Szene, der dass Leder krachend auf das Tor drosch, aber am glänzend aufgelegten 96-Keeper scheiterte. Atlas blieb spritzig, bissig und extrem chancenreich. Die hochverdiente Belohnung folgte in der 21. Minute, als Tobias Fagerström zur 1:0-Führung nach einem Schuss von Raßmann den Abpraller ins Gehäuse vollendete. Während die Hausherren vergeblich versuchten, Ordnung in ihr Spiel zu bringen, blieben die Delmenhorster dauergeladen – Hannover hätte sich bis zur Pause über ein bis zwei weitere Gegentreffer nicht beschweren können.

Im zweiten Durchgang drehte 96 II noch einmal an der Temperaturschraube, doch Damian Schobert und seine kompromisslose Hintermannschaft hielten dem Druck stand. Die Blau-Gelben zeigten sich in allen Mannschaftsteilen hellwach und hochmotiviert. Auch als die Partie in den letzten 25 Minuten durch viele Nicklichkeiten und Unterbrechungen zerfahren wurde, ließ Atlas nichts mehr anbrennen. Der Lohn: Der erste verdiente Regionalliga-Dreier in Hannover!

Weiter geht es am Freitag mit einem Testspiel gegen den 1. FC Oberneuland und am Mittwoch darauf kommt es zum heißen Tanz in Düsternort gegen die Kickers Emden.

Zuschauer: 276

Tore:
0:1 Tobias Fagerström (21.)

Wechsel:
H96 (46.) Ünal für Kurt
H96 (64.) Meusel für Hobrecht
H96 (64.) Marques für Meulens
SVA (74.) Kaiser für Tepe
SVA (75.) Bauer für Rohwedder
H96 (82.) Aliqki für Braun
SVA (84.) Anozie für Urban
SVA (88.) Diop für Fagerström
SVA (90.+4) Berling für Tiedeken


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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Was für ein Spektakel in Düsternort

Das gestrige Spiel war ein Derbyfight mit allem, was dazu gehört: Geführt, hinten gelegen und am Ende die Punkte geteilt. Dazu harte Zweikämpfe, eine volle Hütte, beste Stimmung auf den Rängen, ein Team, das brannte, ein Platzverweis und ein gehaltener Elfer. Das war ein Fight, der den Fans noch lange im Kopf bleiben wird – aber fangen wir von vorne an.

Die ersten zehn Minuten waren noch eher abtastend, aber schon mit guten Chancen für die Hausherren. Beide Teams wussten, was ihre Fans erwarten: nichts anderes als einen Sieg! Und so drehte der SV Atlas ordentlich an der Temposchraube. Der erste Schockmoment des Spiels: Marlo Siech mit einem Ziehen im Oberschenkel musste raus. Praktisch, dass Altas eine hohe Qualität in den Abwehrreihen hat und so kam Yehor Melenivskyi für Marlo. Der zweite Schocker: Elfmeter für die Gäste aus Emden. Doch der SV Atlas hat zum Glück Damian Schobert zwischen den Pfosten – der schon in der letzten Saison zwei Elfer parierte, dem Schützen diesmal eine Ecke anbot und den Ball hielt. Der gehaltene Elfer war der Zündfunke: Nur fünf Minuten später marschiert unser finnischer Abwehrbrecher Tobias Fagerström nach vorne und schweißt das Ding zum 1:0 ein. Kurz danach legt Rohwedder direkt nach – 2:0! Das Stadion stand komplett Kopf, aber den Zuschauern stand noch einiges bevor. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel der reingestocherte Anschlusstreffer für Emden – ein Treffer zu einem psychologisch denkbar schlechten Zeitpunkt.

Nach dem Wiederanpfiff war Atlas vorerst weiter die bessere Mannschaft. In der 52. Minute gab es einen Freistoß direkt an der Strafraumgrenze – woanders gab es dafür auch schon mal Elfmeter, in Drochtersen kichert man sicherlich immer noch. Ndiaye setzte den Ball allerdings in die Mauer. Ab der 60. Minute gewann die Vollprofi-Abteilung aus Emden die Oberhand und erzielte in der 66. Minute durch Tjaden den Ausgleich aus spitzem Winkel. Danach folgte die recht kurze Rundfahrt von Fin Tiedeken: In der 73. Minute eingewechselt, holte er sich in der 77. den gelben Karton ab und flog in der 83. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. Ob sich das Duschen danach gelohnt hat, konnte bis Redaktionsschluss nicht eruiert werden. In Unterzahl schluckten wir nach eine Drangphase der Gäste in der 79. Minute das 2:3. Doch diese Mannschaft in Blau-Gelb brennt für die Regionalliga lichterloh und verfügt über einen scheinbar unbrechbaren Charakter samt Moral. Nur eine Minute nach dem Platzverweis, in der 84. Minute, donnert Ndiaye den Ball erst ans Gebälk, bevor Melenivskyi die Kirsche per Volley rechts in den Winkel jagt! Nun dürfte man endgültig auch drüben in Hasbergen den Torjubel gehört haben.

Bei der 3:3-Punkteteilung blieb es am Ende. Alle im Stadion dürften beseelt von diesem Spiel nach Hause gegangen sein, auch wenn sich der eine oder andere über zwei verlorene Punkte ärgern dürfte. Am Ende war es ein tolles Spiel in einem absolut würdigen Rahmen mit allem, was dazugehört. Und einem Atlas-Team, welches sowas von Bock hat den Klassenerhalt zu schaffen.

Am Samstag geht es direkt weiter: Dann gastieren wir beim ungeschlagenen Tabellenführer in Flensburg. Eine Situation die wir aus Hannover ja schon kennen. Es wird also spannend.

Zuschauer: 2.160

Tore:
1:0 Tobias Fagerström (32.)
2:0 Steffen Rohwedder (35.)
2:1 Luc Ihorst (45.+4)
2:2 Matti Tjaden (66.)
2:3 Luc Ihrost (79.)
3:3 Yehor Melenivskyi (85.)

Gelb-Rot:
SVA (83.) Fin Tiedeken

Wechsel:
SVA (23.) Melenivskyi für Siech
BSV (46.) Tjaden für Stepantsev
SVA (61.) Diop für Fagerström
BSV (65.) Benjamins für Najjar
SVA (73.) Tiedeken für Urban
SVA (73.) Widiker für Raßmann
BSV (79.) Mengot für Schröder
SVA (84.) Alalami für Tepe
BSV (86.) Busch für Kojic


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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
𝗕𝗶𝘁𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗣𝗹𝗲𝗶𝘁𝗲 𝗶𝗻 𝗙𝗹𝗲𝗻𝘀𝗯𝘂𝗿𝗴 - 𝗔𝘁𝗹𝗮𝘀 𝗸𝗮̈𝗺𝗽𝗳𝘁 𝗯𝗶𝘀 𝘇𝘂𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂𝘀𝘀
𝟬:𝟭 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗦𝗖 𝗪𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗹𝗲𝗻𝘀𝗯𝘂𝗿𝗴: 𝗔𝘁𝗹𝗮𝘀 𝗗𝗲𝗹𝗺𝗲𝗻𝗵𝗼𝗿𝘀𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗳𝘂̈𝗿 𝗴𝗿𝗼ß𝗲𝗻 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗳 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗯𝗲𝗹𝗼𝗵𝗻𝘁

Es war einer dieser Fußballnachmittage, an denen am Ende nicht das Ergebnis, sondern die Leistung in Erinnerung bleibt. Der SV Atlas Delmenhorst musste sich beim SC Weiche Flensburg 08 denkbar knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Doch wer die Blau-Gelben an diesem Nachmittag gesehen hat, der weiß: Diese Mannschaft hat alles auf dem Platz gelassen.

Von der ersten Minute an war zu spüren, dass Atlas sich in Flensburg keineswegs verstecken wollte. Gegen einen starken Gastgeber hielten die Delmenhorster leidenschaftlich dagegen, warfen sich in die Zweikämpfe und machten es Weiche so schwer wie möglich. Jeder Meter wurde umkämpft, jeder Ball war hart erarbeitet.

Dann kam die 40. Minute – und der erste ganz bittere Moment des Nachmittags. Eric Anozie sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. Atlas musste den Rest des Spiels nicht nur mit einem Mann weniger bestreiten, sondern plötzlich auch darum kämpfen, die Partie nicht aus den Händen gleiten zu lassen.

Und als wäre das nicht schon Rückschlag genug, folgte kurz darauf der nächste Nackenschlag.

𝟒𝟓. 𝐌𝐢𝐧𝐮𝐭𝐞: 𝟏:𝟎 𝐟𝐮̈𝐫 𝐅𝐥𝐞𝐧𝐬𝐛𝐮𝐫𝐠

Erolind Krasniqi traf unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff und brachte die Gastgeber in Führung. Für Atlas war es der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für einen Gegentreffer. Wenige Minuten zuvor nur noch zu zehnt, jetzt auch noch mit einem Tor Rückstand – die Aufgabe für die zweite Hälfte war damit brutal schwer.

Doch genau hier zeigte sich der Charakter dieser Atlas-Mannschaft.

Anstatt den Kopf hängen zu lassen, stemmten sich die Delmenhorster nach der Pause gegen die drohende Niederlage. In Unterzahl wurde um jeden Ball gekämpft, jeder Zweikampf angenommen und jeder Meter gemeinsam verteidigt. Die Mannschaft machte es dem Tabellenfavoriten so schwer wie möglich und ließ zu keinem Zeitpunkt erkennen, dass sie sich ihrem Schicksal ergeben wollte.

Natürlich hatte Flensburg aufgrund der Überzahl mehr Möglichkeiten und konnte das Spiel kontrollieren. Doch Atlas blieb unbequem. Die Mannschaft kämpfte, lief, grätschte und versuchte trotz der schwierigen Ausgangslage immer wieder, selbst Nadelstiche zu setzen. Der erlösende Ausgleich wollte allerdings nicht mehr fallen.

Als der Schlusspfiff ertönte, stand somit eine 0:1-Niederlage auf der Anzeigetafel. Eine Niederlage, die weh tut – gerade weil an diesem Nachmittag deutlich mehr möglich gewesen wäre.

Aber liebe Atlas-Fans: Diese Mannschaft darf trotz der Niederlage den Kopf oben tragen.

In Flensburg mit einem Mann weniger fast eine komplette Halbzeit zu überstehen und dabei bis zum Schluss alles zu geben, verdient Respekt. Punkte gibt es dafür leider keine. Aber genau solche Auftritte zeigen, was in dieser Mannschaft steckt.

𝐊𝐚̈𝐦𝐩𝐟𝐞𝐧. 𝐙𝐮𝐬𝐚𝐦𝐦𝐞𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧. 𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐦𝐚𝐜𝐡𝐞𝐧. 𝐃𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐀𝐭𝐥𝐚𝐬!

Für uns geht es nun darum, die positiven Eindrücke aus Flensburg mitzunehmen und schnell wieder Punkte zu sammeln. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Sonntag: Dann empfängt der SV Atlas den SV Todesfelde in Düsternort.

Kopf hoch, Atlas! Die Saison ist lang – und wir gehen weiter. Gemeinsam. Blau und Gelb.
💙
💛


🏁
𝗘𝗻𝗱𝗲𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀
SC Weiche Flensburg 08 – SV Atlas Delmenhorst 1:0 (1:0)

⚽
𝗧𝗼𝗿𝗲
(45.) 1:0 Erolind Krasniqi / SC Weiche Flensburg

🟨
𝗚𝗲𝗹𝗯𝗲 𝗞𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗩𝗔
(37.) Eric Anozie
(84.) Alejo Sánchez Romero

🟨
🟥
𝗚𝗲𝗹𝗯-𝗥𝗼𝘁𝗲 𝗞𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗩𝗔
(40.) Eric Anozie

🔄
𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗿𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹 𝗦𝗩𝗔
(60.) Tepe für Fagerström
(60.) Urban für Muja
(67.) Raßmann für Rohwedder
(67.) Temin für Widiker
(81.) David für Kaiser
👥
𝗭𝘂𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂𝗲𝗿𝘇𝗮𝗵𝗹
834

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝘀𝘀𝗶𝗲𝗴 𝗮𝗺 𝗦𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻-𝗦𝗼𝗻𝗻𝘁𝗮𝗴: 𝗔𝘁𝗹𝗮𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮̈𝗴𝘁 𝗧𝗼𝗱𝗲𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝟱:𝟮

1.008 Fans, strahlender Sonnenschein und reichlich Spektakel in Düsterort: Der SV Atlas sichert sich am Ende einen deutlichen 5:2-Heimsieg gegen den SV Todesfelde – auch wenn der Weg dahin ein Stück weit zittrig war.

Atlas erwischte einen Einstieg wie aus dem Bilderbuch. Winter-Neuzugang Chris David feierte seine Startelf-Premiere und drückte dem Spiel direkt seinen Stempel auf: In der zweiten Minute zirkelte er einen Freistoß aus gut 18 Metern mit seinem überragenden linken Fuß traumhaft oben rechts in den Winkel. Der Gästekeeper war zwar noch dran, aber komplett machtlos. Mit der Führung im Rücken war Atlas gut unterwegs, flachte dann aber so langsam etwas ab – vielleicht auch ein Stück weit dem guten Wetter geschuldet. Das Spiel verlor merklich an Fahrt und Todesfelde nutzte die Phase zum 1:1-Ausgleich, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Direkt mit einem Wechsel und deutlich ambitionierter kam die Riebau-Elf aus der Kabine. Durch ein paar schöne Kombinationen wurde es immer gefährlicher vor dem Gästetor. Das 2:1 war folgerichtig, wenn auch begünstigt durch ein abgefälschtes Eigentor nach einem Pass von Dinand Gijsen. Dann schlug die Stunde von Neuzugang Max Herrmann, der erst am Deadline Day kam und nach nur zwei Trainingseinheiten in der 62. Minute zu seinen ersten Einsatzminuten eingewechselt wurde. Acht Minuten später, nach einer souveränen Rohwedder-Raßmann-Kombi, schob er zum 3:1 ein (70.). Damit nicht genug: Wer dachte, das Tor des Tages von Chris David bliebe konkurrenzlos, wurde in der 72. Minute eines Besseren belehrt. Nach Vorarbeit von Linus Urban donnerte Max Herrmann einen sehenswerten 17-Meter-Kracher oben rechts in den Winkel unter die Unterkante der Latte ins Tor – der direkte Doppelpack zum 4:1! Das Stadion stand Kopf.

Atlas nahm danach etwas Tempo heraus und wurde prompt mit dem unnötigen 4:2 bestraft. Die Gäste wurden anschließend durch einen Platzverweis geschwächt, den keiner so richtig verstehen konnte und mit dem sie nachvollziehbar nicht einverstanden waren. Den Schlusspunkt setzte schließlich Linus Urban: Nach einem sehenswerten Diagonalpass von Amin Muja netzte Urban zum 5:2-Endstand ein.

Bei bester Stimmung mit gleich zwei echten Traumtoren und einem gerade in der zweiten Halbzeit sehr sehenswerten Spiel traten die Atlas-Fans glücklich den Heimweg an.

Blick nach vorn: Weiter geht es schon am Freitag gegen Drochtersen/Assel – genau der Gegner, gegen den man das erste Pflichtspiel der neuen Regionalliga-Saison im Niedersachsenpokal noch knapp abgeben musste. Zeit für Wiedergutmachung!

𝗦𝘁𝗮𝘁𝗶𝘀𝘁𝗶𝗸

🏁
𝗘𝗻𝗱𝗲𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀
SV Atlas Delmenhorst - SV Todesfelde 5:2 (1:1)

⚽
𝗧𝗼𝗿𝗲
(02.) 1:0 Chris David (1)
(32.) 1:1 Morten Liebert
(58.) 2:1 Eigentor Janek Sternberg
(70.) 3:1 Max Herrmann (1)
(73.) 4:1 Max Herrmann (2)
(77.) 4:2 Etienne Sohn
(80.) 5:2 Linus Urban (1)

🔄
𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗿𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹 𝗦𝗩𝗔
(46.) Rassmann für David
(62.) Herrmann für Fagerström
(70.) Tiedeken für Tepe
(72.) Muja für Rohwedder
(81.) Kaiser für Gijsen

🔄
𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗿𝘄𝗲𝗰𝗵𝘀𝗲𝗹 𝗦𝗩 𝗧𝗼𝗱𝗲𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱𝗲
(59.) Rave für Jetz
(66.) Odiase für Petrick
(79.) Henk für Liebert
(87.) Jung für Sohn

🟨
𝗚𝗲𝗹𝗯𝗲 𝗞𝗮𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗩𝗔
(64.) Rohwedder (2)
(76.) Temin (3)
(94.) Muja (1)

🟥
𝗥𝗼𝘁𝗲 𝗞𝗮𝗿𝘁𝗲
(67.) Christian Rave

👥
𝗭𝘂𝘀𝗰𝗵𝗮𝘂𝗲𝗿𝘇𝗮𝗵𝗹
1.008

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uelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
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