SV Atlas Delmenhorst

Kurz vor Ende der Winterpause wurde das Mittelfeld mit Chris David verstärkt.

 
Der Ligabetrieb für 2026 verschiebt sich Wetterbedingt auf unbestimmte Zeit. Das Nachholspiel vom 9. Spieltag gegen den TuS Bersenbrück fällt aufgrund des unbespielbaren Platzes erneut aus und wurde für den 15.4.2026 neu angesetzt.
 
Auch das Auswärtsspiel beim MTV Wolfenbüttel. Damit sind es momentan die Spieltage 9,16 und 19 für die man einen Termin im Kalender finden muss.
 
Atlas ballert sich den Winter-Frust von der Seele

Nach einer Winterpause, die sich zäher anfühlte als Kaugummi auf dem Asphalt, hat der SV Atlas Delmenhorst heute ein Ausrufezeichen gesetzt. Vor 850 Fans gab es für Lupo-Martini Wolfsburg am Sonntag nichts zu erben. Endstand: 4:0. Oder wie wir in Delmenhorst sagen: "Schön mitgenommen!"

Atlas mit dem Anpfiff hellwach. Schon nach vier Minuten steckte Widiker auf Temin traumhaft durch, doch Dähnenkamp am Ende der Kombination fehlte noch das Zielwasser. Auch Stefandl (14.) kratzte am Führungstreffer. Dass Lupo nach einer halben Stunde agiler wurde, interessierte Schlussmann Schobert wenig und parierte alles was auf den Kasten kam
.
In der 37. Minute platzte dann der Knoten: Foul an Rohwedder im Strafraum. Neuzugang Stefandl schnappte sich das Leder und verwandelte eiskalt zum 1:0. Und bevor die Wolfsburger überhaupt wussten, wie ihnen geschieht, schnappte sich Kapitän Temin die Kugel, tanzte die Abwehr im Alleingang aus und schob zum 2:0 (39.) ein. Ein Doppelschlag, der gesessen hat!

Wer dachte, Atlas schaltet nach der Pause einen Gang zurück, wurde enttäuscht. In der 49. Minute machte Steffen Rohwedder den Deckel drauf – 3:0! Danach war bei den Gästen endgültig die Luft raus, während unsere Jungs in Spiellaune über den tiefen Rasen pflügten. Dass Rohwedder einen Elfmeter vergab, tat der guten Laune keinen Abbruch. Die Schleife um den Spielstand machte Lucas Bauer mit seiner technisch anspruchsvoll gezauberter Bude zum 4:0 - einem Joker-Joker-Tor, das Sven Lameyer toll vorbereitet hatte. Ein Ergebnis, das auch in der Höhe völlig verdient ist.

Fazit: Spiellaune pur statt Winterstarre

Aufgrund der Spielausfälle geht es direkt mit einer englischen Woche weiter:

Mittwoch: Auswärts beim MTV Wolfenbüttel
Sonntag: Der nächste Kracher beim SC Spelle-Venhaus.

Zuschauer: 850

Tore:
1:0 Marco Stefandl (37.) 11m
2:0 Ibrahim Termin (39.)
3:0 Steffen Rohwedder (49,)
4:0 Lucas Bauer (86.)

Wechsel:
SVA (69.) Bauer für Tomić
SVA (69.) Sánchez Romero für Dähnenkamp
LMW (70.) Dreesen für Comito
SVA (73.) Lameyer für Widiker
SVA (78.) Fagerström für Diop
LMW (81.) Labedzki für Owusu
SVA (82.) Berling für Stefandl

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Was für ein Ritt gestern Abend beim MTV Wolfenbüttel

Erst hieß es vor zwei Wochen noch: "Nöööö, der Rasen ist kaputt und auf dem Kunstrasen können wir für keine Sicherheit garantieren." Gestern dann die plötzliche Wunderheilung: Die Polizei gibt das Go und wir dürfen doch auf das ungeliebte Plastik-Geläuf.

Eins vorweg: Ja, Wolfenbüttel trainiert da regelmäßig. Ja, wir hatten im Winter kaum Kunstrasen-Einheiten. Aber wir sind Düsternorter – wir suchen keine Ausreden, wir suchen den Zweikampf!

📈
Das Spiel heute mal kurz und bündig in der Achterbahn:

Kaltstart: Der MTV kommt besser rein. Atlas trifft, doch der Schiedsrichter kassiert wegen Abseits den Treffer ein, kurz danach wird Rohwedder, während er den Ball mit dem Rücken zum Tor abschirmt, vom MTV-Torwart gefällt - Pfiff bleib aus. Und dann geht der MTV mit 1:0 auch noch in Führung. Keine leicht zu verknusender Beginn. Unsere Antwort: Diop hat keine Lust auf Rückstand und schweißt das Ding zum schnellen Ausgleich ein. Dann der Dämpfer: Nach der Pause läuft's erst mal gegen uns – plötzlich steht es 3:1 für die Gastgeber. Plan durchkreuzt? Nicht wirklich. Die Aufholjagd: Wer Atlas abschreibt, hat den Fußball nie geliebt. Mit purem Willen und echtem Dünsternorter Einsatz beißen wir uns zurück. Lucas Bauer und Steffen Rohwedder besorgen das 3:3. Am Ende drücken wir weiter, wollen die vollen drei Zähler, aber es bleibt beim Punkt der Moral. Es gab noch eine Rote Karte (90.+6.) für die Gastgeber für den U21-Käpt’n Merkhoffer bei dessen Debüt, leidtragender war Steppu Rohwedder, dem nun die Knochen gerichtet werden müssen. Wer ein 0:1 und ein 1:3 auswärts so wegbügelt, zeigt, was in dieser Truppe steckt.

📅
Wie geht’s weiter?

Wir haben noch lange nicht genug, packt die Schals ein, wir ziehen weiter:

📍
Sonntag, 08.03. | 15:00 Uhr: Auswärtsspiel beim SC Spelle-Venhaus.
📍
Samstag, 14.03. | 14:00 Uhr: Heimspiel gegen den Lüneburger SK Hansa – wir sehen uns auf der schönsten Baustelle der Stadt!
🏟️
🏗️


Blau-Gelbe Grüße an alle Mitgereisten – danke für den Support!

Zuschauer: 213

Tore:
1:0 Hannes Joppich (25.)
1:1 Lamine Diop (34.)
2:1 Marlo Siech (50.)
3:1 Nils Göwecke (63.)
3:2 Lucas Bauer (77.)
3:3 Steffen Rohwedder (80.)
Rote Karte: Jakob Merkhoffer (90.+6.)

Wechsel:
SVA (57.) Kaiser für Widiker
SVA (57.) Bauer für Dähnenkamp
SVA (57.) Sánchez Romero für Tomić
SVA (68.) Fagerström für Stefandl
SVA (68.) Urban für Diop
MTV (83.) Könnecker für Frick
MTV (87.) Bock für Joppich
MTV (90.+2.) Bosacki für Moslener

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Quelle:SV Atlas Atlas Delmenhorst e.V.
 
Auswärtssieg im Emsland: Atlas beweist Nervenstärke und rückt an die Spitze!

Was für ein Fußballnachmittag für den SV Atlas Delmenhorst! Unsere Jungs entführen drei ganz wichtige Punkte aus Spelle und sorgen dafür, dass das Rennen um die Tabellenspitze der Oberliga so richtig heiß wird.

Die erste Halbzeit gehörte dabei klar unserer Mannschaft, die extrem souverän auftrat. Besonders Lamine Diop erwischte einen Sahnetag: Mit einem eiskalten Doppelschlag in der 21. und 24. Spielminute stellte er die Weichen früh auf Sieg und brachte die mitgereisten Fans zum Jubeln. Mit dieser verdienten 2:0-Führung im Rücken ging es in die Kabinen.

Doch wer dachte, das wäre bereits die Entscheidung gewesen, wurde nach dem Seitenwechsel eines Besseren belehrt. Die Gastgeber vom SC Spelle-Venhaus kamen mit viel Wut im Bauch zurück und drückten mächtig aufs Tempo. Als Tom Winnemöller in der 50. Minute der Anschlusstreffer gelang, entwickelte sich eine echte Zitterpartie. Atlas zwar mit guten Kombinationen und Umschaltmomenten, aber oft mit dem letzten Pass vor das Tor, um den Sack frühzeitig zu zumachen. Die sich ergebenen Chancen hielt der starke Speller Torwart gut. Spelle warf alles nach vorne, doch unsere Defensive hielt dem enormen Druck stand – auch in der quälend langen, siebenminütigen Nachspielzeit.

Der Lohn für diesen leidenschaftlichen Kampf ist riesig: Da die Konkurrenten aus Egestorf-Langreder und Bersenbrück patzten, ist der SV Atlas nun punktgleich mit dem Tabellenführer! Lediglich ein einziges Tor in der Differenz trennt uns aktuell noch vom Platz an der Sonne.

Vorschau:
Diesen Schwung wollen wir mitnehmen. Am kommenden Samstag um 15:00 Uhr empfangen wir den Lüneburger SK Hansa im heimischen Stadion. Kommt vorbei und unterstützt die Jungs beim nächsten Schritt Richtung Spitze.

Doppel-Torschütze im Video beim Einstecken der drei Punkte.

Zuschauer: 346

Tore:
0:1 Lamine Diop (21.)
0:2 Lamine Diop (24.)
1:2 Tim Winnemöller (50.)

Wechsel:
SVA (61.) Kaiser für Stefandl
SVA (64.) Bauer für Poplawski
SCSV (68.) Kehl für Dosquet
SVA (76.) Dähnenkamp für Fagerström
SCSV (78.) Oswald für Krone
SVA (79.) Urban für Basha
SCSV (86.) Artem Popov für Ahillen
SVA (89.) Berling für Diop
SCSV (90.) Anton Popov für Golkowski

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Gestern, am 22. Spieltag, hatte Atlas den Lüneburger SK empfangen. Bei widrigem Wetter, andauerndem Regen und Temperaturen gefühlt um den Nullpunkt hatte ich bei meinem ersten Spiel des Jahres vor Ort kein gutes Spiel erwartet. Für Atlas ging es darum sich oben zu verbessern und für die Gäste ging es darum ihre Miniserie auszubauen und weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, so waren sie es auch die mit der ersten Chance in der Partie zeigten das sie keine Touristen sein wollten. Der getretene Freistoß verfehlte jedoch um einiges das Tor. Beide Mannschaften begannen die Partie auf Augenhöhe und verlagerten das Spiel zunächst ins Mittelfeld. Die Lüneburger gingen die Sache engagiert an und stellte die Abwehr der Gastgeber immer wieder auf die Probe, Siech #30 machte dabei eine gute Figur indem er wenn es gefährlich wurde den Ball aus der Gefahrenzone bugsiert. Anfangs hatten die Gäste mehr vom Spiel und kamen gefährlich vors Tor. Nach gut 10 Minuten bemühte sich Atlas mehr und tat in Bezug auf Ballbesitz mehr. Nach knapp einer Viertel Stunde kam Atlas zu ihrer ersten Großchance, Tomic #10 passte den Ball aus dem Mittelfeldnach vorne zu Paplowski #11. Der passte den Ball umgehend zum Freistehenden Fagerström #9 der Gästetorwart Tiegs überwand und die Führung zum 1:0 besorgte. Unbeeindruckt vom Gegentor ging es auf Seiten der Gäste weiter, angetrieben von Weishaupt probierten die Lüneburger dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und kamen zunehmend durch ihr Konterspiel zu Ausgleichchancen. Die guteingestellte Abwehr stellte Atlas zudem vor Probleme die kein adäquates Mittel fanden ein weiteres Tor zu erzielen. Andererseits stand Siech #30 parat wenn es gefährlich wurde. Nach einem Foul, hohes Bein, das nicht geahndet wurde lag der agile Weishaupt kurze Zeit auf dem Feld liegen. Im Gegenzug revanchierte er sich. Mittlerweile hatte Atlas deutlich mehr vom Spiel, Tomic #10 der immer anspielbar war verteilte den Ball aus dem Mittelfeld auf die Außen zu Temin #5 der dann versuchte den Ball nach vorne zu schlagen. In einer Situation fand der Ball dann Poplawski #11 der zu Fagerström #9 passte und am Torwart scheiterte. Im Gegenzug startete Lüneburg zum Konter der letztendlich zum Ausgleichstreffer von Lüneburgs bestem Weishaupt führte. Schlagartig war es auf der Tribüne ruhig, lediglich die rund 30 mitgereisten Anhänger feierten den Ausgleichstreffer. Scheinbar hatten sie das Kryptonit gefunden das dem Gegner Probleme bereitete, Konterspiele. Während Atlas auf dem immer schwerer zu bespielendem Platz ihren Spielaufbau versuchten und zunehmend an der Abwehr scheiterten wurden die Gäste im Gegenzug durch Konterspiele gefährlich. Pünktlich pfiff der neutrale Schiedsrichter zum Pausentee.

Zur 2. Halbzeit blieb es auf beiden Seiten unverändert. Ebenfalls die Spielweise blieb die selbige. So war es dann Dörr der den Ball sehenswert über herauslaufenden Schobert #1 zum 2:1 lupfte. Von nun an spielten Gäste cleverer, hinten standen sie kompakt und ließen kam noch etwas zu. Atlas lief erfolglos gegen eine Mauer an, der Doppeltorschütze der letzten Partie Diop #16 blieb die komplette Spielzeit blass und wirkte wie ein Fremdkörper was dem Gegner zugute kam. Nach nicht einmal brachte Trainer Riebau personelle Veränderungen, er wechselte Tomic #10, Poplawski #11 und Kaiser #24 aus und brachte Dähnenkamp #7, Lahmeyer #27 und Stefandl #32 die nun für frischen Wind sorgten. Die Gastgeber machten nun mehr Druck und Dähnenkamp #7 war es der mit seinem Kopfball das Tor um Zentimeter verfehlte. Die Marschrichtung war nun allen klar, Atlas wollte den Ausgleich, sie standen nun höher und ließen hinten mehr zu. Selbst Schobert #1 stand nahe am Mittelkreis um den Ball gegebenenfalls nach vorne zu dreschen. Um erfolgreich bei dem Vorhaben zu sein wurde Urban #22 gegen Widiker #19 getauscht. Auf der gegnerischen Seite kam Monteiro für Knacke in die Partie, die Spielanteile blieben auf der Seite von Atlas die weiterhin auf den Ausgleich drückten. Der LSK hatte hinten jetzt alle Hände voll zu tun. Mit dem letzten Wechsel kam Bauer #20 für den an diesem Tag unglücklichen Diop #16 ins Spiel das nun härter und hektischer geführt wurde. Um dem entgegen zu wirken nahm der Gästetrainer die Torschützen Weishaupt und Dörr aus die Partie und ersetzte sie durch Tappe und Schmidt. Gegen Ende der Partie befanden bis auf Torwart Schobert #1 die komplette Mannschaft in des Gegners hälfte. Diese Chance ließen sich die Lüneburger nicht nehmen und kamen zu einem der wenigen Befreiungsschlägen die dann zum alles Entscheidenden 3:1 aus ihrer Sicht führte. In dieser Situation verzichtete Atlas auf das Verteidigen und ließ Thinius ungefährdet einschieben. Auch bei diesem Gegentreffer machte Schobert keine gute Figur. Auf der Tribüne zwischen den Blöcken A bis H hatten nun ausschließlich der Block A ihren Spaß. Die ausgerufene Nachspielzeit von 7 Minuten blieb ohne nennenswerte Veränderung und der LSK nahm die erkämpften 3 Punkte mit nach Hause.

Mein Fazit. Atlas bekam es mit einer zuvor gut Eingestellten Mannschaft zu tun. Zwar ließen die Bedingungen kein besseres Spiel zu, es ist aber auch anzumerken das der Gegner den Sieg mehr wollte und sich die 3 Punkte verdienten.


Tore
1:0 Fagerström #9 13. Minute
1:1 Weishaupt 35. Minute
1:2 Dörr 48. Minute
1:3 Thinius 89. Minute

Ein-/Auswechselungen
Stefandl #32 für Kaiser #24 55. Minutte
Dähnenkamp #7 für Poplawski #11 55. Minute
Lameyer #27 für Tomic #10 55. Minute
Widiker #19 für Urban #22 68. Minute
Bauer #20 für Diop #16 74. Minute

Zuschauer ca 550

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5-Sterne-Attacke in Rehden: Atlas rasiert die Schwarz-Weißen!

Man kennt das ja: Wenn der SV Atlas beim BSV Rehden aufschlägt, ist Kuschelkurs Fehlanzeige. Aber was sich gestern abspielte, war weniger ein Derby als vielmehr eine Machtdemonstration.

Beide Teams sofort hellwach und in der Partie. Nach sechs Minuten stellte der Schiedsrichter den BSV-Stürmer Paris Jiménez mit Rot vom Feld. Eine Tätlichkeit abseits des Spielgeschehens, die neben der Schiedsrichter-Assistentin nur wenigen Zuschauern aufgefallen war und für mindestens 84 Minuten Überzahl sorgte. Mit Jiménez verlor der BSV seine starken Anspieltank im Angriff.
Eiskalt serviert

Atlas fackelte nicht lange und nutzte die Verwirrung. Tobias Fagerström (Vorlage Lucas Bauer) knipste in der 13. Minute zum 1:0. Danach wurde es kurzzeitig ein zähes Ringen. Stefandl, Diop und Bauer hätten den Deckel schon früher draufmachen können, während die mitgereisten 150 Delmenhorster kurz den Atem anhielten, als Bär fast den Ausgleich markierte (42.).
Die Lucas-Bauer-Show (feat. Nico Poplawski)

In der zweiten Halbzeit mutierte Atlas dann zum Schwergewichtsboxer und schickte den BSV endgültig auf die Bretter. Vorhang auf für Lucas Bauer:
• Das 2:0: Ein Heber zum Zunge schnalzen (64.). Frech, kühn, drin.
• Das 3:0: Joker-Zeit: Niko Poplawski kommt rein und sticht nach Vorlage Bauer sofort (69.).
• Das 4:0: Bauer im Solo-Modus (73.)
• Das 5:0: Ball selbst erobert, selbst vollstreckt (75.). Hattrick-Held.

In der zweiten Halbzeit war es ein Klassenunterschied, den man im "schönen Rehdener Rund" so schnell nicht vergessen wird. Wer die Überzahl so gnadenlos ausspielt, hat die Punkte sicherlich verdient.

Der blau-gelbe Zug rollt weiter! Packt die Schals ein, denn am Freitag geht es in Bersenbrück um 20:00 Uhr weiter und an Ostermontag versuchen wir zuhause keine Ostergeschenke um 15:00 Uhr den VfV Bor. 06 Hildesheim zu verteilen.

Zuschauer: 400

Rote Karte: Paris Jiménez (6.)

Tore:
0:1 Tobias Fagerström (9.)
0:2 Lucas Bauer (64.)
0:3 Nico Poplawski (69.)
0:4 Lucas Bauer (73.)
0:5 Lucas Bauer (75.)
Wechsel
SVA (57.) Dähnenkamp für Diop
BSV (60.) Beck für Euwi
BSV (64.) Monteiro für Anozie
SVA (67.) Poplawski für Fagerström
SVA (70.) Berling für Tomić
SVA (75.) Widiker für Temin
BSV (75.) Temin für Wallenfuß
SVA (82.) Eilers für Burke
BSV (85.) Anibodem für Drath

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Atlas rasiert die beste Offensive der Liga

Wer gestern ins Hasestadion pilgerte, um das nächste Tor-Spektakel des TuS Bersenbrück zu bestaunen, wurde bitter enttäuscht – zumindest, wenn er es mit den Gastgebern hielt. Der SV Atlas Delmenhorst hat beim Tabellennachbarn mal eben die Tür abgeschlossen, den Schlüssel weggeworfen und ganz nebenbei klargestellt, wer hier eigentlich den Anspruch auf den Thron erhebt.

Bersenbrück kam mit der Empfehlung der besten Offensive der Liga um die Ecke. Davon war gegen die Atlas-Defensive jedoch gar nichts zu sehen. Die Blau-Gelben standen von der ersten Minute an so kompakt, dass die Bersenbrücker Stürmer vermutlich heute noch nach einer Lücke suchen. Vorne blitzte unsere Qualität immer mal wieder auf, als wollte man sagen: "Keine Sorge, wir fangen gleich an."

Nach dem Seitenwechsel war es dann Zeit für die nächste Lucas-Bauer-Show. Der Mann macht aktuell ohnehin, was er will – und was er will, sind Tore. In der 48. Minute: Bauer klaut im Mittelfeld frech die Kirsche, bedient Diop auf rechts, dessen Flanke Fagerström mit finnischer Coolness durchlaufen lässt. Am Ende der Verwertungskette? Natürlich wieder Spielkamerad Bauer, der das Ding eiskalt zum 1:0 versenkt. Ein Spielzug wie aus dem Lehrbuch, der den mitgereisten Anhang völlig ausrasten ließ. Das Hasestadion wurde kurzzeitig zur Delmenhorster Enklave erklärt.

Dass es am Ende nur 1:0 stand, war eigentlich das einzige Manko des Tages. Atlas verpasste es, den Sack mit dem 2:0 endgültig zuzuschnüren, aber gefährdet war der 3er Lachs zu keinem Zeitpunkt. Die Offensivabteilung der Hausherren wurde komplett aus dem Spiel genommen.

Ein verdienter Sieg, der auf dem Papier knapper aussieht, als er sich auf dem Rasen anfühlte. Atlas untermauert Platz 1 und hat nun drei Heimspiele am Stück vor der Brust. Es geht weiter auf der schönsten Baustelle der Stadt gegen den VfV Hildesheim (Ostermontag, 06.04.26) um 15:00 Uhr, gegen FC Verden 04 (Sa., 11.04.26) um 15:00 Uhr und gegen den TuS Bersenbrück (Mi., 15.04.26) um 19:30 Uhr.

Zuschauer: 652

Tore:
0:1 Lucas Bauer (48.)

Wechsel:
SVA (31.) Widiker für Temin
SVA (68.) Rohwedder für Fagerström
TuS (69.) Rohra für Siemer
TuS (69.) Traoré für Emmrich
TuS (69.) Alvarez für Ortmann
SVA (70.) Urban für Stefandl
SVA (73.) Kaiser für Tomic
SVA (89.) Poplawski für Bauer
TuS (89.) Claushallmann für Waldow


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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gestern, am 2. Eiertag wurde das Duell vom 16. Spieltag gegen den VfV Borussia 06 Hildesheim nachgeholt das so gesehen ein Spitzenspiel. Wir als Tabellenerste spielten gegen den Tabellensechsten die nach dem Spiel noch 3 Partien nachzuholen hatten. Es sollte also eine ansehnliche Partie werden, angesichts des Feiertages und das erstmals seit beginn der Bauarbeiten für die Flutlichtmasten auf der anderen Seite der Tribüne wieder Sitzplätze zur Verfügung gestellt wurden.

Trainer Riebau schickte eine hochmotivierte Mannschaft auf's Feld die von Beginn an Gas gab und sofort das Heft in die Hand nahm. Schobert #1 hatte zu Beginn nicht viel zu tun. In die Abwehr hatte sich erneut Romero #4 in die Startelf gespielt, er gefiel mir ganz gut und ließ auf der rechten Seite nichts anbrennen, Burke #3 der auf der anderen Seite verteidigte zeigte erneut weshalb er gesetzt ist. Er ging während der Partie auch mal da hin wo es weh tat. "Last, but not least", würde der Ire jetzt sagen kann und darf ich Siech #30 nicht unter den Tisch fallen lassen. Er komplettierte die souveräne Abwehr vor Schobert #1 die in der ersten Hälfte absolut nichts zuließ. Im Mittelfeld durfte erneut Mittelfeldmotor Tomic #10 der eine unauffällige Partie ablieferte und die Schnittstelle bildete um den Ball schnell nach vorne zu passen, Rückkehrer Stefandl #32 bot eine ansehnliche Partie und kam über die rechte Seite. Im Abschluss blieb er allerdings glücklos. Atlas hatte mit Fagerström #9 die erste Torchance die knapp am Tor vorbei ging. Insgesamt war die erste Hälfte seine bessere, er wurde durch die Hildesheimer Abwehr fast komplett aus dem Spiel genommen. Heimspiele sind in der Vergangenheit zu Risikospiele geworden, an dem Tag sah es völlig anders aus. So dominant hatte ich den SVA in letzter zeit selten gesehen, für den Torwart gab es nur etwas zu tun wenn er mittels Rückpass "aufgewärmt" wurde. In der Zwischenzeit hatten die Hausherren mehrere Möglichkeiten zur Führung, Hildesheim würde aber nicht umsonst im oberen Tabellendrittel stehen wenn sie das nicht wegverteidigen könnten, Schulze im Tor war zu dieser Zeit zwangsläufig der Beste Spieler der Gäste. Am Gegentor von Bauer #20 war er allerdings machtlos. Dieser Treffer wurde dem Spielverlauf gerecht, das 1:0 ließ das Stadion laut werden und die mitgereisten Hildesheimer Anhänger verstummen, Bauer #20 der im Sommer verpflichtet wurde bewies seine Klasse und ist einer der wichtigsten Akteure im Sturm geworden wenn Rohwedder #28 nicht mitwirken konnte. Nach dem Treffer ließen die Hausherren nicht vom Ansturm ab und konnten nur durch Foulspiele am Durchbrechen gehindert werden. Was sie gut beherrschten war das Abseitsspiel. Lameyer #27 ist oft zu früh gestartet und dementsprechend pfiff der Schiedsrichter ab. Nach etwas mehr als einer halben Stunde pfiff er zugunsten der Gastgeber was zur folge hatte das Doski zur Belohnung den gelben Karton sah. Im Sturm stand Baghdadi auf verlorenem Posten und versuchte sich im Mittelfeld. In der Folge scheiterte Atlas trotz einiger Chancen einen weiteren Treffer zu erzielen und somit ging es bei dem 1:0 zum Pausentee in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begannen beide Teams mit der Garnitur mit der sie in die Pause gingen. Atlas spielte souverän weite während der Gästetrainer seine Männer anscheinend in die Pflicht nahm, sie spielten nun offensiver und hatten sogleich die erste Chance der Partie, die zu einem Elfmeter führte. Wer ihn verursachte konnte ich nicht erkennen, ich hatte auf jeden fall das Gefühl das Atlas wieder in alte Muster zurück fällt. Den fälligen Elfmeter, den der Schütze unten links unterbringen hielt Schobert #1 zur Freude der Atlasanhänger. Zwischenzeitlich wurde die Zuschaueranzahl durchgegeben, es wurden über 1.600 Zuschauer gezählt die sich bemerkbar machten. Durch den gehaltenen Elfer und von den Fans angetrieben ging es wieder in die alte Richtung. Atlas war weiterhin bemüht die Führung auszubauen. Die Gastgeber diktierten zwar die Partie, kam es in der Vergangenheit immer mal wieder vor das ein kleiner Fehler alles zunichte machte, Fagerström #9 rieb sich auf, kam aber nie zum Abschluss, ähnlich erging es Diop #16 der im Mittelfeld geblockt wurde wenn er eine Lücke für den Entscheidenen Chip suchte. Nach einer Stunde nahm Trainer Riebau die ersten Auswechselungen der Partie vor, Fagerström #9 und Tomic #10 machten für Rohwedder #28 und Gijsen #8 Platz. Auf der Gegenseite folgte umgehend eine Reaktion, Friedrich ersetzte Case der von nun an dem Mittelfeld entscheidende Impulse geben sollte. Einen Gegenwert hatte die Auswechselung zunächst nicht, sie liefen dem Ball trotzdem hinterher und so war es dann Friedrich der mit einem Sehenswerten Eigentor seinen Verein mit 0:2 in Rückstand geraten ließ. Es war eine Bogenlampe die selbst ich nicht gehalten hätte. Nun sah sich Hildesheim in der Pflicht mehr zu tun und ein Debakel zu verhindern. Wenn sie die Chance bekamen suchten sie vorne Baghdadi der es richten sollte. Gegen die Kompakt stehende Abwehr blieb er aber erfolglos. Selbst die weiteren Einwechselungen brachten keine Nennenswerten Änderungen, Qela und Üzümcü kamen für Malina und Redemann die für mehr Spielwitz sorgten. Hildesheim erkämpfte sich nun etwas mehr Spielanteile um den Anschluss zu erzielen. Bis auf Baghdadi hatte Hildesheim aber keinen der es richten könnte also kam ein weiterer offensiver Spieler in die Partie. Biso ersetzte Doski, im selben Atemzug wechselte Atlas ebenfalls. Torschütze Bauer #20 verließ unter Beifall den Platz und wurde durch Poplawski #11 ersetzt. Für Atlas war dies ein Wechsel der sich auszahlte. Der zuvor eingewechselte Rohwedder #28 erzählte irgendwie das 3:0. Hildesheim blieb aber dran während es so aussah als wurden ihnen alle Zähne gezogen und so bekamen sie nach einem Angriff einen weiteren Elfmeter zugesprochen. Auch der war zu ungenau platziert und ging am Gehäuse vorbei. Die Führung behielt bestand. Nun durfte Widiker #19 vom Platz, für kam Urban #22 in die Partie um noch einige Minuten zu sammeln. Einen Abbruch tat es dem Spiel nicht und Hildesheim hatte nur ein adäquates Mittel nach Delmenhorst mit gebracht. Das Foulspiel. Diese wurden dann auch vom Schiedsrichter belohnt. Spielerisch tat sich in der Schlussphase nichts mehr aus Sicht der Gäste, Atlas wurde vor der Partie optimal vom Trainergespann eingestellt. Abgesehen von jeweils einer Einwechselung auf beiden Seiten, Christel ersetzte Mensah, sowie der von Temin #5 für Stefandl #32 passierte nichts nennenswertes mehr. In der 5-minütigen Nachspielzeit holte Temin #5 seinen Hammer raus der knapp über das Tor ging. Nach dem Schlusspfiff feierte die Mannschaft, zusammen mit einigen Anhängern, das souveräne 3:0.

Mein Fazit: Die Saison befindet sich in der Schlussphase in der jetzt jeder fehltritt teuer bezahlt wird. Atlas versuchte von Beginn an den Heimfluch Paroli zu bietet und zeigte über die Gesamte Spielzeit eine Konzentrierte Leistung. Einen einzelnen Spieler hervorzuheben wäre falsch, das Team zeigte eine klasse Leistung und jedes Zahnrad fügte sich in das andere.

Tore
1:0 Bauer #20 20. Minute
2:0 Friedrich (Eigentor)
3:0 Rohwedder #28 75. Minute


Ein-/Auswechselungen
Rohwedder #28 für Fagerström #9 59. Minute
Gijsen #8 für Tomic #10 59. Minute
Poplawski #11 für Bauer #20 71. Minute
Urban #22 für Widiker #19 79. Minute
Temin #5 für Stefandl #32 90. Minute

Zuschauer ca 1.604



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Siegesserie hält: Atlas zittert, zaubert und winkt den Gegner aus dem Stadion!

Wer dachte, das zweite Heimspiel in Folge würde ein entspannter Spaziergang durch Düsternort, der hatte die Rechnung ohne den FC Verden 04 gemacht. Die Gäste kamen mit der leisen Hoffnung nach Delmenhorst, die Punkteausbeute aus der letzten Saison zu wiederholen. Doch Spoiler: Daraus wurde nichts!

Vor 1.221 Zuschauern feierte der SV Atlas den vierten Sieg in Folge – auch wenn es heute eher Kategorie „Brechstange“ statt „Feinkost“ war.
Der Blickfang des Tages stand eigentlich schon vor dem Anpfiff fest: Sechs von acht Flutlichtmasten ragen bereits in den Himmel! Noch blieb es dunkel, aber allein der Anblick sorgte für feuchte Augen bei den Fußballromantikern.

Auf dem Rasen war es dagegen erst einmal zäh. Die Bindung im letzten Drittel erinnerte phasenweise an eine schlechte WLAN-Verbindung – wenig Struktur, viel Stückwerk. Trotz zweier dicker Dinger für Atlas ging es mit einem torlosen 0:0 in die Kabinen.
In der 55. Minute dann endlich Ekstase: Lucas Bauer tankt sich über links durch, bringt den Ball scharf rein, und in der Mitte bricht das Chaos aus. Lamine Diop und Verdens Francis Agombire stritten sich so leidenschaftlich um den Abschluss, dass der Ball schließlich im Netz zappelte. Der Schiedsrichter gab das Ding als Eigentor – egal, der Torjingle dröhnte fröhlich durchs Delmenhorster Rund.

Danach wurde es giftig. Verden wollte den Ausgleich, Atlas wollte den Sack zumachen, und der Schiedsrichter offenbar seine Kartensammlung vervollständigen. In der 92. Minute kochten die Emotionen über: Rot für den Keeper der Gäste, Gelb für Lamine Diop, der dem marschierenden Torwart noch ganz freundlich hinterherwinkte. Diop wollte ja höflich bleiben. Nach satten zehn Minuten Nachspielzeit war der vierte Streich endlich amtlich.

Vorschau: Die Nacht der Nächte naht. Denn es wird historisch. Wer am Mittwoch (19:30 Uhr) nicht in Düsternort erscheint, hat den Fußball nie geliebt (oder hat eine sehr schlechte Ausrede).

Gegen den TuS Bersenbrück wird endlich der Schalter umgelegt: Flutlicht-Premiere!

Und für alle Allesfahrer und Hopper: Am Samstag (18.04.) geht die Reise um 15:00 Uhr zum TSV Wetschen. Neuer Ground und hoffentlich die nächsten dreier Lachs.

Zuschauer: 1.221

Tore:
1:0 ET (55.)

Rote Karte: Tim-Liam Freund

Wechsel:
SVA (57.) Rohwedder für Fagerström
FCV (60.) Reiners für Wortmann
FCV (60.) Uwandu für Diop
SVA (68.) Gijsen für Tomić
SVA (68.) Urban für Stefandl
SVA (77.) Basha für Widiker
FCV (87.) Jäger für Sarrasch
FCV (90.+4) Bruns für Freiberg

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Gestern Abend stand endlich, und man mag es als Delmenhorster immer noch nicht wirklich glauben das erste Flutlichtspiel in Delmenhorst statt. Und zum Nachholspiel vom 9. Spieltag gegen den TuS Bersenbrück kamen sie ins Stadion. Fans, Verantwortliche sowie Politik waren vor Ort um in der Halbzeitpause gemeinsam das Licht zu entzünden.

Die Voraussetzungen waren optimal, die Tribüne hat sich schnell gefüllt, zudem wurde ein weiterer Bierstand bereit gestellt. Endlich bekamen die Fans auch wieder den zutritt zur Gegenüberliegenden Seite. Die Atlasfans gaben so richtig Gas und feuerten ihre Mannschaft durchgehend an. Trainer Riebau schickte eine Identische Mannschaft auf dem Platz wie zur Partie zuvor, lediglich auf 2 Positionen veränderte er etwas. Die erste Halbzeit verlief zunächst anders als gewohnt, spielten sie sonst von links nach rechts verlief es nun anders herum. Dies tat dem Tatendrang aber keinen Abbruch. Atlas dominierte von Beginn an das Spiel, die beste Abwehr der Liga stand auch gestern wieder kompakt und ließ nicht viel anbrennen. Der Torwart hatte eine recht ruhige erste Halbzeit, die Bersenbrücker spielten zu harmlos und Schobert #1 bekam es nur mit Rückpässen aus seiner Abwehr zu tun. Die Anwesenden sahen eine Halbzeit wie sie besser nicht sein könnte, das 4-3-3 das Aufgeboten wurde funktionierte bestens, Sanchez Romero #4 zeigte erneut eine ansprechende Leistung und ist in der Abwehr nicht mehr weg zu denken. Er spielte unauffällig effizient und war zur Stelle wenn der Gegner etwas versuchte. Mit einsetzen der Dunkelheit, etwa ab der 40. Minuten kam Atlas ins Schwimmen. Innerhalb weniger Minuten hatte der TuS Bersenbrück zwei 100%ige Chancen. Nach einem Rückpass fasste sich Sanneh ein Herz und lief vom Mittelkreis auf das Tor zu. Im Abschluss war er zu harmlos und schoss Schobert an der somit die Null hielt, dies wurde von den Fans lautstark gefeiert. Die Gefahr war aber nicht gebannt, kurz darauf bekamen sie die nächste Chance, Schobert #1 wurde gelupft, war geschlagen und Sanchez Romero #4 kratzte den Ball in letzter Sekunde von der Linie. Dies war die Phase in der die Dunkelheit einsetzte. Atlas raffte sich wieder auf und stürmte auf das Gegnerische Tor und Siech #30 gab die passende Antwort indem er das 1:0 schoss mit dem es in die Pause ging.

In der Halbzeitpause fand der offizielle Part zur Flutlichteinweihung statt. Wie erwähnt, es kamen Vereinsverantwortliche sowie Politiker zur Wort die etwas aus der Mottenkiste heraus holten.

Die zweite Halbzeit begann auf beiden Seiten personell unverändert und erstmals war in einem Delmenhorster Stadion ein Flutlicht in Betrieb. Atlas blieb das aktivere Team und Bersenbrück kam nicht aus ihrer Defensive heraus. Mit der ersten Chance in Halbzeit zwei erzielte Rohwedder das 2:0, gleichzeitig sein 9. Saisontor und sorgte für klare Verhältnisse. Das machte dann Planungen der Gäste zunichte. Mit der beruhigenden 2:0 Führung und der Tribüne ging es weiter voran, jeder einzelne Spieler ergänzte sich zu einem und wusste was er zu tun hatte. Auf der rechten Seite lieferte Stefandl #32 eine dominierende Partie ab und war zudem gewohnt lauffreudig. Im Sturm hatte Diop #16 einen schwächeren Tag erwischt und hatte nur wenige Gefährliche Situationen auf seiner Position, er wurde gegen Fagerström #9 ausgewechselt der von der Spielweise agiler ist. An dieser Stelle muss ich sagen das mir in Halbzeit zwei kein Bersenbrücker aufgefallen ist den ich hervorheben kann, so dominant spulte Atlas das Spiel herunter. Abgesehen davon das sie tief in die eigene Hälfte gedrängt wurden gibt es nichts zu erwähnen. Vereinzelt schafften sie es über die Mittellinie, weiter als zum Strafraum ließ Atlas aber nicht zu. Den sogenannten "Heimfluch" hatte Atlas mittlerweile abgelegt und zuletzt kein Spiel mehr verloren, in den letzten Spielen gelang den Gegnern kein Gegentor mehr, das bekamen die Bersenbrücker auch in der kürzlich stattfinden Rückrundenpartie zu spüren. nach etwa einer Stunde fand der nächste Spielerwechsel statt, Trainer Riebau tauschte in der Abwehr Berling #18 für Siech #30 der eine gute Partie in der Abwehr lieferte. Wenig später hatte Stefandl #32 genug Kilometer auf seinem Tacho und wurde ausgewechselt, für ihn kam Urban #22 der sich nahtlos einfügte. Im Gegenzug wechselten die Gäste aus, James sorgte für frischen Wind und Winter verließ den Platz. Dieser verpuffte aber schnell. Für die Bersenbrücker war dieser 9. Spieltag ein mehr als gebrauchter Tag so konsequent verfolgte n die Delmenhorster ihren Plan. Hinzu kam noch ihre Spielphilosophie der Bersenbrück nichts entgegen zu setzen hatte, Schoberts #1 einzige Aufgabe bestand mittlerweile daraus seine Männer lautstark vor ihm zu ordnen, gepaart mit einigen Ausflügen an die Mittellinie für die er berühmt, berüchtigt ist. In der Schlussphase kam neues Spielermaterial auf den Platz. Zunächst für die Gäste, Schmidt und Manneh gingen, für sie kamen Traore und Ebeling. Auf der anderen Seite kam Temin #5 zu einigen Minuten, Widiker verließ den Platz. Dieser wechselt zahlte sich für Atlas aus, Joker Fagerström #9 erzielte das allesentscheidende 3:0, für ihn ebenfalls das 9. Saisontor. Nach langer Verletzungspause kam Winterneuzugang David #33 zu seinen ersten Spielminuten, die Partie war ohnehin gelaufen und alle im die im Stadion waren schienen zufrieden. Unter den 1.450 Zuschauern war kein Gästefan auszumachen. Nachdem es 5 Minuten oben drauf gab, sagte ich zu meinem Nebenmann "Das reicht für 2 Tore". Das kam auch fast hin denn David #33 zeigte mit dem 4:0 weshalb er verpflichtet wurde. Dabei blieb es dann auch.

Mein Fazit: Atlas zeigte eine nahezu perfekte Partie und ist voll auf Meisterschaftskurs. Direkter Verfolger ist der Heeslinger SC der den Relegationsplatz inne hat, die Hildesheimer könnten noch eine kleine Rolle spielen die einige Nachholspiele haben. Atlas wirkt nach 5 Siegen in Serie und 14:0 Toren so gestärkt das nicht mehr viel passieren kann.


Tore
1:0 Siech #30 45. Minute
2:0 Rohwedder #28 47. Minute
3:0 Fagerström #9 86. Minute
4:0 David #33 90. + 3. Minute

Ein-/Auswechselungen
Fagerström #9 für Diop #16 53. Minute
Berling #18 für Siech #30 63. Minute
Urban #22 für Stefandl #32 67. Minute
Temin #5 für Eidiker #19 81. Minute
David #33 für Rohwedder #28 87. Minute

Zuschauer ca 1.450



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