SV Atlas Delmenhorst

SPIELBERICHT

aus dem Delmenhorster Kreisblatt (dk-online), von Moritz Praß und Jan von Holt

Auf dem Weg zur Titelverteidigung im niedersächsischen Landespokal sind die Fußballer des SV Atlas Delmenhorst bereits an der Auftakthürde gescheitert. Die Achtelfinal-Partie beim VfV Hildesheim ging ins Elfmeterschießen, mit dem besseren Ende für die Gastgeber.

Am Sonntagnachmittag konnte in der Hildesheimer Pottkuhle mal wieder beobachtet werden, warum Gastgeber VfV Hildesheim und der SV Atlas Delmenhorst in den letzten Jahren konstant zu den stärksten Teams der Fußball-Oberliga gehören: Im Achtelfinale des NFV-Landespokals schenkten sich die beiden Clubs nichts, folgerichtig stand es nach 90 Minuten 1:1 (1:1) und das Elfmeterschießen musste über den Einzug ins Viertelfinale entscheiden – mit dem besseren Ende für den VfV Hildesheim. 7:6 lautete das Endergebnis, somit hat der SV Atlas keine Chance mehr auf die Titelverteidigung und eine weitere Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Spielzeit. Es bleibt also dabei, dass noch keine Mannschaft den Landespokal der Amateure nach seiner Einführung 2018/19 verteidigen konnte.

Atlas mit Glück​

In der regulären Spielzeit fand Atlas vor 520 Zuschauern nur schwer ins Spiel, folgerichtig geriet die Mannschaft von Trainer Key Riebau nach 24 Minuten in Rückstand. Mahdi Khalid Biso vollendete einen eigentlich eher harmlos anmutenden Angriff der Hildesheimer mit einem Traumtor. Der Ausgleich für Atlas kurz vor der Pause kam ein wenig überraschend, Steffen Rohwedder köpfte sein Team zurück in die Partie (42.). Kurz zuvor hatte der SVA Glück, als Bagdhadi einen recht plumpen Foulelfmeter (Hefele an Biso) an beide Pfosten setzte (39.) – der Ball prallte vom einen an den anderen, aber fand nicht den Weg über die Linie.

In Durchgang zwei hatten beide Mannschaften Chancen auf weitere Treffer, insgesamt wirkten die Delmenhorster jetzt wacher. In den letzten Minuten wurde es hektischer, die Teams wollten ein Elfmeterschießen unbedingt vermeiden, hatte es den Anschein. Das gelang aber nicht, und so mussten die Teams zum Punkt. Nach fünf Schützen pro Team gab es dann immer noch keinen Sieger, Justin Dähnenkamp auf Delmenhorster Seite und Tom Knitz bei den Hildesheimern verschossen. Der zweite Atlas-Fehlschuss von Timon Widiker war dann einer zu viel, da Yannik Schulze im Anschluss für den VfV die Nerven behielt und sein Team ins Viertelfinale beförderte.

Erstes Fazit von SVA-Trainer Key Riebau​

„Wir ärgern uns natürlich, aber wir sehen uns nächste Woche wieder, und dann wollen wir ein besseres Ergebnis erzielen”, sagte Riebau in einer ersten Reaktion nach Spielschluss. Zum Start der Oberliga-Saison reisen die Delmenhorster erneut ins Friedrich-Ebert-Stadion nach Hildesheim, Anpfiff ist am Sonntag (10. August) um 15 Uhr.

Im NFV-Pokal ist es im Wettbewerbsstrang der Amateure bis zu den Viertelfinalspielen einschließlich so, dass es bei einem Remis nach 90 Minuten direkt ins Elfmeterschießen geht, eine Verlängerung gibt es erst ab dem Halbfinale. Für die Qualifikationsrunde hatten Hildesheim und Delmenhorst ein Freilos bekommen. Das Achtelfinale war für beide Teams der Pflichtspielauftakt 2025/26.
 
Ein kurzer Nachbericht zum Pokalspiel:

Die Niederlage kann passieren wenn Auswärts gespielt wird. Partien gegen Hildesheim sind selten langweilig und am Ende steht oft ein Sieger fest, unabhängig vom Liga- oder Pokalbetrieb.

So auch im vergangenen Spiel das für Atlas auch eine positive Seite hat. Zwar sind sie eine Pokalmannschaft, die eine Belastung in dieser Saison erspart unerwünschte Verletzungen. Der Gegner war besonders gut eingestellt um dem Verteidiger erfolgreich ein Bein zu stellen.

Hildesheim ist unter dem Strich nicht unverdient eine Runde weiter und Atlas bekommt am Wochenende die Möglichkeit um Revanche zu nehmen..
 
Gestern Nachmittag begann dann auch die Oberligasaison, der Weg führte erneut nach Hildesheim um für die Niederlage in der letzten Woche Revanche zu nehmen. Von den Neuzugängen war Poplawski #11 der einzige der in die Startelf berufen wurde. Vorab wurden die Jungs optimal eingestellt was sie auf dem Platz zeigten. Atlas gab von beginn den Ton an und diktierten das Spiel. Die Abwehr um Burke #3 und Siech #30 ließ nichts zu, dadurch befand sich Schobert #1 des öfteren außerhalb des Strafraumes. Das Geburtstagskind Poplawski #11 lieferte eine ansehnliche Ligapremiere für den SVA ab und war am 1:0 durch Diop #16 mitbeteiligt, der den Ball im langen Eck unterbrachte. Beeindruckt durch den Gegentreffer blieben die Gastgeber defensiv, Urban #22 bekam nach einer Schwalbe verdientermaßen den ersten gelben Karton der Saison zu sehen. Was die Spielweise betraf gab sich Atlas keine Blöße und setzte Hildesheim immer wieder in Bedrängnis durch die gewohnt schnelle Gangart, einen weiteren Treffer lag Rohwedder #28 liegen nachdem er seinen Kopfball nicht unterbringen konnte. nachdem Schulze Kökelsum den Ball sicher hatte. Mittlerweile brachte sich Hildesheim mehr ein und versuchte sich einzelne Möglichkeiten zu kreieren die jedoch an der Gegenwehr des Gegner zunichte gemacht wurden. Im Umkehrschluss wurde Atlas über die Außen gefährlich, Termin #5 suchte sich den Weg durch die Spieler der Hildesheimer, scheiterte dann aber am letzten Gegenspieler, auf der Gegenseite war es Urban #22 der das Mittelfeld als Schaltstelle bediente. So war es dann das Geburtstagskind Poplawski #11 der nach etwa einer halben Stunde das 2:0 besorgte. Der Plan schien aufzugehen. Hildesheim wurde in ihre Schranken verwiesen, Schobert #1 erlebte bis hierher einen ruhigen Nachmittag und die Fans sahen ein gutes Spiel, wenn auch die Gastgeber dabei nicht unbedingt gut aussahen. Nun sah sich der Trainer gezwungen die erste Veränderung vorzunehmen und brachte für Üzümcü nun Friedrich der das Mittelfeld verstärken sollte. Die Hildesheimer hatten mit dem Torwart zu diesem Zeitpunkt ihren besten Akteur auf dem Platz der schlimmeres verhinderte, ihre einzige Chance Schobert #1 zu überlisten sahen sie darin an Schwalben im Strafraum zu provozieren die alle erfolglos blieben. Atlas blieb weiterhin konzentriert bei der Sache und beendete Halbzeit 1 nahezu ungefährdet ohne Gegentreffer.

Die zweite Hälfte begann unverändert, die Gäste gaben weiterhin den Ton an und waren gewillt das Heft nicht aus der Hand zu geben. Hildesheim versuchte nun mehr, bekam es aber immer wieder mit einer Grundsoliden Abwehr zu tun die an diesem Tag ihre Arbeit gut machte. Hinzu kam das ein Torwart im Tor stand der auf Wiedergutmachung aus war. So blieb das einige Mittel den Spielfluss der Gäste durch Fouls zu stören. Nach nicht einmal schien die Partie entschieden nachdem Burke #3 das 3:0 gelang und eine Revanche fest stand. Demzufolge wechselte der Gastgeber mit einer kleinen Unterbrechung dreifach aus. Zunächst kamen Malina sowie Mensah für Biso und Aktas sowie kurz darauf El Saleh für Baghdadi. Eine Belebung des Spieles fand aber nicht statt, Atlas blieb weiterhin dominant und hatte Möglichkeiten das Ergebnis auszubauen. Mit Beginn der Schlussphase durften nun nach getaner Arbeit Hefele #6 und Tomic #10 das Feld verlassen, sie wurden durch Schallschmidt #25 und Lameyer #27. Die Intensität blieb die gleiche, nicht nach- und zulassen lautete die Devise. Nach 78 Minuten durfte nun Poplawski ##11 vom Feld und Dähnenkamp #7 versuchte sein bestes. Kurze Zeit später fand eine weitere Auswechselung statt für Urban #22 kam Eggersglüß #21 in die Partie, so kam es dann das sich nur noch Schobert in der eigenen Hälfte befand und Hildesheim das Glück der Blinden hatte, Malina gelang völlig überraschend das 1:3. Nach dem Gegentreffer schien Atlas leicht irritiert und ließ zu das Hildesheimer die Chancen bekam Ergebniskosmetik zu betreiben was ihnen jedoch nicht gelang. Wenig später bestimmten die Gäste wieder die Partie. Der zuvor eingewechselte Dähnenkamp #7 fügte sich gut ein und hatte eine Riesenmöglichkeit zum 4:1, er traf jedoch nur den Pfosten und Diop #16 markierte mit seinem 2. Treffer das 4:1. Daraufhin wurde der Lauffreudige Temin #3 gegen Wiediker #19 ausgetauscht. Die Gastgeber wirkten nun völlig von der Rolle, Atlas blieb über weite Strecken zu stark. Die Revanche war gelungen, die Partie aber noch nicht vollkommen entschieden denn Lameyer #27 markierte in der Nachspielzeit noch das 5:1 aus Sicht der Gäste. dabei blieb es nach dem Schlusspfiff dann auch.

Mein Fazit: Das erste Ligaspiel ist beendet und der Saisonstart ist ähnlich wie der im letzten Jahr. Die Neuzugänge haben erneut gezündet und sich von einer guten Seite gezeigt. Nun geht es zum Spiel des Jahres nach Oldenburg wo dann vor ausverkauftem haus gegen die Borussen aus Mönchengladbach gespielt werden darf. Wie es ausgeht ist für mich sekundär, die Hauptsache ist das sich niemand großartig verletzt.


Tore:
0:1 Diop #16 11. Minute
0:2 Poplawski #11 33. Minute
0:3 Burke #3 55. Minute
1:3 Malina 83. Minute
1:4 Diop #16 90. Minute
1:5 Lameyer #27 90. + 3 Minute


Aus-/Einwechselungen
Schallschmidt #25 für Hefele #6 70. Minute
Lameyer #27 für Tomic #10 70. Minute
Dähnenkamp #7 für Paplowski #11 78. Minute
Eggersglüß #21 für Urban #22 82. Minute
Widiker #19 für Temin #5 90. + 1 Minute


Zuschauer ca. 735

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Am Wochenende stand im Zeichen des DFB Pokals. Atlas durfte in Oldenburg gegen den VfL Borussia Mönchengladbach zeigen was sie im Stande waren zu leisten. Im Vorfeld trafen sich etliche Fans am Delmenhorster Bahnhof um gemeinsam die Reise zum Oldenburger Bahnhof anzutreten. Dort angekommen versammelten wir uns auf dem Bahnhofsvorplatz und tauschten uns untereinander aus. Anschließend traten wir den Weg durch Oldenburg in Richtung Stadion an. Im Vorfeld wurde alles organisiert, die Polizei begleitete den gutgelaunten Fananhang, andere sperrten die Route kurzfristig ab, und so kamen wir unbeschadet am Stadion an. Im Innenbereich angekommen erwarteten uns bereits die Gäste auf der Gegengerade. Diese Stimmung hatte ich zuletzt im Jahrhundertspiel gegen den SV Werder Bremen erlebt.

Das Trainergespann schickte die gleiche Elf wir im Letzten Spiel auf den Platz. Einen großen Klassenunterschied konnte ich nicht erkennen, Atlas spielte gut mit und zeigte für ihre Verhältnisse eine gute Leistung. Die Gäste spielten abgeklärter und hatten mehr Spielanteile und auch ein paar hundert Prozentige Chancen, die konnte Schobert #1 aber entschärfen die Latte retteten oder anderweitig verhindert werden . Die erste gute Chance hatte jedoch Temin #5 der es aus der Entfernung versuchte. Die Anfangsphase gehört den Gladbachern die längst hätten führen können, Atlas jedoch zeigte das sie nicht zurücksteckten und mutig dagegen hielten. Nach knapp 20 Minuten lupfte Hack dann aber doch den Ball über Schobert #1 und der Ball zappelte im Tor. Der Gegentreffer zeigte wenig Wirkung und Atlas blieb weiter engagiert und konzentriert. Atlas bekam, wenn die Gladbacher sich eine Ruhepause gönnten immer wieder mal ihre Möglichkeiten. So war es dann Diop #16 der zu Rohwedder #28 und der den Ball mit aller Kraft in den Winkel zum Ausgleich bugsierte. Das war ein überraschender Treffer mit dem ich nicht rechnete, der eine hälfte des Stadions wackeln ließ. Die Marschroute der Gladbacher blieb bestehen, jedoch scheiterten sie immer wieder am glänzend aufgelegten Torwart die nun eine Vorentscheidung suchten. Nach mehreren Versuchen traf Hack erneut zur Führung. Scheinbar schienen die Verhältnisse zurecht gerückt. Die Führung half ihnen aber nicht dominanter aufzutreten, Atlas wurde vorab sehr gut eingestellt und blieben bei ihrer Taktik, den Ball nicht ins Tor reintragen sondern es auch mal aus der Entfernung zu probieren. So war es dann Urban #22 der im Gegenzug aus der Distanz den erneuten Ausgleich machte und es wieder auf den Rängen wackeln ließ. Mit dem Ergebnis ging es dann in die Kabinen.

Zur zweiten Hälfte brachte Seoane in der Abwehr Chiarodia für Diks in die Partie, Atlas blieb unverändert. Die Borussia blieb spielbestimmend und ließ nun weniger zu. Sie spielten nun auch höher um den nächsten Treffer zu erzielen. Tabakovic und Hack versuchten es in kürzester Zeit mehrmal, fanden aber ihre Meister in Person von Schobert #1 und dem Aluminium. Nach etwa einer Stunde kam Lameyer #27 für Hefele #6 in die Partie. Ein Wechsel der nicht die erhoffte Wirkung brachte, Gladbachs Abwehr stand zu gut um etwas bewerkstelligen zu können. In der 68. Minute wurde Gladbach dann aber doch belohnt und Elvedi traf per Freistoß zur Erneuten Führung. Nachdem Tomic #10 nach einem taktischem Foul den gelben Karton sah wurde er durch Schallschmidt #25 ersetzt, ebenfalls ging Diop #16 vom Platz und Fagerström #9 kam stattdessen. Sowie die Gäste nachließen suchte Atlas ihre Chance die Aufgrund der Abgeklärtheit des Bundesligisten zunichte gemacht wurden. Sie spielten weiterhin nicht wie man es von einem Bundesligisten erwartet hätte, blieben jedoch stest konzentriert wenn Gefahr drohte. Die weiteren Auswechselungen von Dähnenkamp #7 und Wiediker #19 für Poplawski #11 und Gijsen #8 brachten keine Veränderung. Das Ergebnis wurde nun verwaltet und soviel gemacht wie nötig war. Die letzte nennenswerte Aktion der Delmenhorster ist die, das sich Siech #30 unbedrängt im Strafraum fallen ließ wofür es dann den gelben Karton gab. Die Ausgerufene Nachspielzeit verlief ohne große Vorkommnisse und Gladbach fuhr als Sieger zurück.

Mein Fazit: Die Fans sahen auf dem Platz eine faire Partie, auf den Rängen herrschte eine ausgelassene Stimmung. Es lag in Halbzeit etwas in der Luft, der Favorit hatte es gegen den Fünftligisten nicht leicht. In der zweiten spielte Gladbach abgeklärter und man sah das einige Körner verbraucht waren um das Spiel noch mal zu beeinflussen. Unterm Strich lieferte Delmenhorst eine ansehnliche Partie mit der ich nicht rechnete.

Tore
0:1 Hack 20. Minute
1:1 Rohwedder #27 32. Minute
1:2 Hack 38. Minute
2:2 Urban #22 40. Minute
3:2 Elvedi 68. Minute


Ein-/Auswechselungen
Lameyer für Hefele 62. Minute
Schallschmidt #25für Tomic #10 73. Minute
Fagerström #9 für Diop #16 73. Minute
Dähnenkamp #7 für Poplawski #11 83. Minute
Wiediker #19 für Gijsen #8 83. Minute


Zuschauer 14.300 (Ausverkauft)


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Einige Eindrücke:

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SPIELBERICHT​

Das Team von Key Riebau knüpfte im Oberliga-Spiel in Braunschweig weiter an die tollen Leistungen zum Oberliga-Auftakt und im DFB-Pokal an und ließ der Zweitvertretung vom BTSV keine Chance.

Über die komplette Spielzeit war der SV Atlas spielbestimmend und hatte die Hausherren im Griff. Auch wenn der SV Atlas in der ersten Halbzeit nicht zwingend genug vor dem Tor war, so wurden die Delmenhorster zum Ende der ersten Halbzeit gefährlicher. Nico Poplawskis Treffer kurz vor dem Pausentee (45.) war der Raumöffner für defensiv agierende Braunschweiger.

In der zweiten Halbzeit öffneten die Hausherren dann ihr Spiel, Atlas dann allerdings noch deutlicher. Rohwedder mit einem Doppelpack in der 55. und 58. Minute. Das erste Tor aus dem Spiel heraus, das zweite Tor nach einem Foul an Ibo Temin per Foulelfmeter. Das Foul an Temin bestrafte der Schiedrichter mit der zweiten gelben Karte für Awuah, so dass BTSV II in Unterzahl noch weniger offensive Aktionen starten konnte. Fagerström, nach langer Verletzung und kurzem Einsatz gegen Borussia Mönchengladbach, endlich wieder auf dem Oberliga-Feld, konnte noch auf 4:0 erhöhen. Damit ging das Spiel auch über die Ziellinie. Die Gäste ließen dabei weitere Chancen und ein höheres Ergebnis liegen.

Atlas unterstreicht seine Ambitionen auf den Aufstieg in die Regionalliga. Es folgen nun zwei Heimspiele. Der Heeslinger SC ist am Mittwoch um 18:30 Uhr zu Gast, der MTV Wolfenbüttel am Samstag um 18:00h.

Zuschauer: 190

Tore
0:1 Nico Poplawski (45.)
0:2 Steffen Rohwedder (55.)
0:3 Steffen Rohwedder (58.)
0:4 Tobias Fagerström (79.)

Gelb-Rot
BTSV (57.) Marvin Awuah

Wechsel
BTSV (64.) Van der Lubbe für El-Haj
SVA (66.) Bauer für Diop
SVA (66.) Fagerström für Poplawski
SVA (66.) Berling für Siech
BTSV (66.) Laatsch für Renner
BTSV (66.) Szczerba für Mazzone
SVA (72.) Eggersglüß für Urban
SVA (77.) Sánchez Romero für Tomic
BTSV (82.) Schlothauer für Root
BTSV (82.) Sever für Benstedt


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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Atlas schlägt Heeslinger SC mit 4:2
Tolles Wetter, eine ordentliche Kulisse und der dritte Sieg im dritten Oberliga-Spiel der noch jungen Saison belohnte die 934 Zuschauer am gestrigen Mittwochabend. So schön die Veranstaltung in Oldenburg auch war, es hieß endlich wieder Düsternort.

In der ersten Halbzeit feuerte der SV Atlas mit mächtig breiter Brust ein offensives Feuerwerk ab. Die Gäste konnten sich lange nicht richtig befreien und hatten alle Hände voll damit zu tun Tore zu verhindern. Wie in Braunschweig war Nico Poplawski mit dem ersten Treffer im Spiel der Türöffner. Das 2:0 machte der wieder fitte Tobias Fagerström mit einem strammen Fernschuss. Da waren 18 Minuten gespielt. Atlas in der Folge mit einer Reihe Chancen, die eine hohe Führung begründet hätten. Stattdessen sorgte Terry Becker per Elfmeter für den Anschlusstreffer für die Gäste. Atlas bis zur Halbzeit unerschrocken weiter im Vorwärtsgang, die knappe Führung hätte deutlich höher sein können ohne dass sich der Heeslinger SC beschwert hätte.

HSC-Trainer Malte Bösch fand die richtigen Worte und Taktik in der Halbzeit und die Gäste stellten um und Atlas vorerst vor Aufgaben. Das Spiel zu Beginn ruhiger und der HSC häufiger vor dem Tor des SV Atlas. Die Hausherren weiter mit dem offensiven Spiel brauchten ein wenig sich in der zweiten Halbzeit zu finden. Wieder Nico Poplawski schob nach tollem Ballgewinn und Vorarbeit von Lucas Bauer zum 3:1 ein, der Heeslinger SC antwortete direkt durch Noel Lohmann. Da waren noch sieben Minuten auf Uhr. Es blieb also spannend, Atlas bis zum Ende der Nachspielzeit stets auf der Suche nach dem nächsten Treffer anstatt den Spielstand zu verwalten. Der eingewechselte Lucas Bauer, in der 79. Minute für Lameyer gekommen, wieder in Mittelpunkt, ließ das Stadion in der 89. Minute völlig ausflippen. Per direktem Freistoß in bester Musa Karli Manier stellte er den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Selbst in der sechs Minuten langen Nachspielzeit suchte Altas bemerkenswerterweise den Weg nach vorne. Tore fielen nicht mehr.

Am Samstag spielt der SV Atlas um 18:00 Uhr wieder zu Hause. Der MTV Wolfenbüttel ist zu Gast im schönen Delmenhorster Rund und der SV Atlas hofft wieder auf eine so tolle Kulisse. Die Mannschaft wird wieder im sechsten Gang über das grüne Parkett fegen, das kann als gesichert angesehen werden.

Zuschauer: 934

Tore:
1:0 Nico Poplawski (10.)
2:0 Tobias Fagerström (18.)
2:1 Terry Becker (37.) 11m
3:1 Nico Poplawski (82.)
3:2 Noel Lohmann (83.)
4:2 Lucas Bauer (89.)

Wechsel
HSC (58.) Köhler für Pesch
SVA (62.) Hefele für Fagerström
HSC (66.) Warnke für Köhnken
SVA (70.) Schallschmidt für Tomic
SVA (70.) Basha für Rohwedder
HSC (73.) Mazreku für Trebin
SVA (79.) Bauer für Lameyer
HSC (82.) Lohmann für Motzkus
HSC (82.) Adu für Marschollek
SVA (86.) Widiker für Temin

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Atlas dank spätem Tor zur Punkteteilung
Am Samstag Abend stand das Spitzenspiel gegen den MTV Wolfenbüttel auf dem Plan und komplettierte die erste englische Woche für den SV Atlas. Der SV Atlas startete erst einmal mit frühen gelben Karten für Tomic (2.) und Rohwedder (4.) in die Partie und zog das bekannte offensive Spiel mit frühem Pressing und einem hochstehenden Keeper Schobert auf. Der Gast aus Wolfenbüttel hatte sich bestens vorbereitet und stellte den SV Atlas vor einige Aufgaben. Kurz vorher hatten Schobert und Siech noch einen Angriff der Gäste gemeinsam vereitelt, unterlief Schobert in der 27. Minute einen langen Ball in die Spitze nach einem schnell ausgeführten Freistoß und Vollbrecht konnte aus spitzen Winkel den Ball in die leere Bude einschieben. In der ersten Halbzeit ließ der SV Atlas die tolle Leistung vom Mittwoch vermissen, erarbeitete sich aber einige Chancen, wenn auch nicht in der Vielzahl wie in den letzten Begegnungen. Das dritte Spiel in einer Woche bei dem hohen Kraftaufwand der Atlas-Spielweise schien Spuren zu zeigen. Nach 45 Minuten stand ein 0:1 auf der Spielstandanzeige.

Der zweite Durchgang hing lange im Atlas-Ballbesitz ohne Torchancen, erstaunlichen Schiedsrichter-Entscheidungen und tapfer kämpfenden Wolfenbüttelern fest. Viele hatten den Eindruck, das könnte noch zwei Stunden ohne Torerfolg weitergehen. Tragische Figur des Tages war Lucas Bauer, der in der 61. Minute kam und acht Minuten später nach dem er Knie, Ball und die halbe Tribüne ins Gesicht bekommen hatte mit einer Gehirnerschütterung wieder vom Feld musste. Der Schiedsrichter pfiff übrigens zur Verwunderung aller eine Foul gegen ihn. Fagerstöm, der sich fair durchsetzte, wurde ebenfalls ohne nennbare Gründe zurück gepfiffen. Es schien kein Tor fallen zu wollen. Dann fasste sich Lameyer nach einer Ecke ein Herz und drosch die Kirsche aus der zweiten Reihe durch ein rammel vollen 16er hindurch ins Netz. Da waren noch sechs Minuten plus Nachspielzeit, hier ein kleiner Spoiler: Es gab fünf Minuten extra, zu spielen. Bei den blau-gelben Akteuren setzte sich nun die Düsternort-DNA frei und ein Sturmlauf auf das Tor der Gäste entfachte sich. Auch wenn die Führung in der Luft lag, konnten die Zuschauer bis zum Schlusspfiff kein weiteres Tor mehr feiern.

Das 1:1 mit spätem Ausgleich-Strahl sorgte bei den Anwesenden gemäß des Spielverlaufs für gute Stimmung. Auch wenn sich Trainer Key Riebau in der anschließenden Pressekonferenz irritierte Blicke vom MTV-Trainer zuzog als er von einem möglichen und unterm Strich wann dann auch verdienten Sieg sprach, waren die Fans mit 7 Punkten aus 3 Spielen in 6 Tagen pari.
Nun geht es zu Lupo Martini Wolfsburg zum besten Auswärts-Catering der Oberliga, was sich die Auswärtsfahrer der letzten Woche nach Braunschweig auch mehr als verdient haben. Statt Schokoriegel gibt es dann eine bunte Palette italienischer Köstlichkeiten. Sehr zu empfehlen.
In zwei Wochen besucht der SC Spelle-Venhaus das Delmenhorster Rund zum Tanz. Der SCSV ist aktuell auf dem sechsten Platz und drei Punkte hinter dem Platz an der Sonne. Bevor es untergeht: Dort steht der SV Atlas mit 10 Punkten aus den ersten vier Spielen und einer positiven 10-Tore-Differenz. Allen Grund die kommende Wochen grinsend durch die Stadt zu laufen.

Zuschauer: 690

Tore:
0:1 Konrad Vollbrecht (27.)
1:1 Sven Lameyer (88.)

Wechsel:
MTV (46.) Homann für Oktay
SVA (54.) Lameyer für Tomic
SVA (54.) Fagerström für Poplawski
MTV (59.) Moslener für Vollbrecht
SVA (61.) Bauer für Burke
SVA (61.) Widiker für Diop
MTV (65.) Bosacki für Abou-Raya
SVA (69.) Basha für Bauer
MTV (84.) Klöppelt für Linek


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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Die Familie um SV Atlas Delmenhorst trauert um ihren ehemaligem Stürmer Thomas Pfautsch der seinen letzten langen Kampf gegen eine tückische Krankheit verloren hat 😢.

Er begann seine Karriere 1975 in der A-Jugend von Atlas und spielte mit einer Ausnahme immer in seiner Heimatstadt. Unvergessen blieben die Spiele um den Aufstieg in die damalige 2. Bundesliga Nord sowie damalige Teilnahme im DFB-Pokal in der er vier mal auflaufen durfte.

Rest in Peace 🙏.


 
Die Familie um SV Atlas Delmenhorst trauert um ihren ehemaligem Stürmer Thomas Pfautsch der seinen letzten langen Kampf gegen eine tückische Krankheit verloren hat 😢.

Er begann seine Karriere 1975 in der A-Jugend von Atlas und spielte mit einer Ausnahme immer in seiner Heimatstadt. Unvergessen blieben die Spiele um den Aufstieg in die damalige 2. Bundesliga Nord sowie damalige Teilnahme im DFB-Pokal in der er vier mal auflaufen durfte.

Rest in Peace 🙏.


Dem schließe ich mich an! Er gehörte für mich zu den besten Spielern damals bei Atlas. Ich habe ihn immer gerne spielen gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Atlas bleibt auch in Unterzahl Tabellenführer - Sieg bei Lupo Martini

In Wolfsburg bei Lupo Martini gab Trainer Key Riebau den Spielern Eggersglüß, Basha und Schallschmidt den Vorzug vor Hefele, Urban und Fagerström. Das Spiel lange in der Hand der Delmenhorster, die zwei große und zwei kleine Chancen kreierten, aber im ersten Durchgang torlos blieben. Die Gastgeber hingegen lange in der eigenen Hälfte, allerdings mit zwei riesigen Chancen zur Führung. Der SV Atlas hatte reichlich Möglichkeiten, die er aber nicht in klare Chancen und gar Toren ummünzen konnte

Der Beginn ähnelt dem ersten Durchgang bis Atlas über links eine Tiki-Taka-ähnliche Kombination durch leicht verwirrte Lupoaner schlendert und Dinand Gijsen den Ball ins Netz legt. Atlas in Führung und könnte nun ein wenig entspannter in den letzten 35 Minuten agieren, doch Torschütze Dinand hat andere Pläne. Nach einem Foul gut fünf Minuten nach seinem Tor kann er duschen gehen ohne ausgewechselt worden zu sein. Schiedsrichter Musekamp zeigt sofort Gelb/Rot und schickt Gijsen vom Platz. Riebau wechselt daraufhin und stellt seine Formation um. Mit zunehmender Spielzeit wird das Spiel hektischer, aber dass Atlas mit einem Mann weniger auf dem Feld steht, ist nicht zu erkennen. Der SV Atlas kämpft und löst das Unterzahl-Problem bestens. In der Nachspielzeit wirft Lupo alles nach vorne, der SV Atlas verteidigt fehlerfrei, Schobert rettet mit starken Paraden noch die Führung. Es geht mit einem Sieg und drei Punkten nach Hause.

Am kommenden Sonntag (!) empfängt der SV Atlas als Tabellenführer den SC Spelle-Venhaus um 15:00h im schönen Delmenhorster Rund. In der Woche drauf geht es am Samstag nach Lüneburg zum LSK Hansa um 16:30h.

Zuschauer: 250

Tore:
0:1 Dinand Gijsen (56.)

Gelb-Rot:
Dinand Gijsen (62.)

Wechsel:
LMW (61.) Kiy für Bakir
SVA (64.) Urban für Basha
SVA (64.) Hefele für Schallschmidt
SVA (68.) Lameyer für Tomic
LMW (70.) Owusu für Cirrone
SVA (78.) Sanchez Romero für Diop
LMW (84.) Sarstedt für Comito
SVA (90.+4) Dähnenkamp für Poplawski

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Zum 6. Spieltag lud der aktuelle Tabellenführer den Tabellensiebten, den SC Spelle-Venhaus zu sich ein. Das Stadion war bei meist wolkenlosem Himmel gut besucht und einige wenige Anhänger schafften den Weg aus dem Emsland um ihre Mannschaft zu unterstützen. Die Gäste stießen die Partie an, Atlas erkämpfte sich daraufhin den ball und prüfte erstmals Niemann im Tor der Gäste. Auf der Gegenseite hatte der SC eine Chance kreiert bei der es zu einer Unstimmigkeit kam nachdem Siech #30 den Ball per Kopf zu Schobert #1 zurück spielte. Dieser ging jedoch an ihm vorbei und Schobert #1 bekam ihn erst im Nachfassen. Der Gastgeber hatte die Partie zu beginn unter Kontrolle und Spelle-Venhaus kam nach Fehlpässen zu ihren Möglichkeiten. Zudem versuchten sie es mit Distanzschüssen wenn sich Schobert #1 wie so oft außerhalb des Strafraumes befand. Etwa in der 10. Spielminute kam Atlas zu ihrer ersten echten Torchance nachdem es Fagerström #9 aus halbrechter Position mit einem Torschuss versuchte,allerdeings stand er knapp im Abseits. Nun kamen die Gäste besser in die Partie, auch weil Atlas mehr zuließ. Alles in allem war das Spiel nun ausgeglichen und verlagerte sich ins Mittelfeld. Den Spielfluss der Gastgeber zu unterbinden wusste der SC nur durch Foulspiele. Nach einer gelungenen Aktion aus dem Mittelfeld heraus wurde der Ball in den Strafraum zu Diop #16 gepasst. Nach einer drehung passte er zu Poplawski #11, der ließ Niemann keine Chance und es stand 1:0 für Atlas. Das bei Atlas hinten die Null stand war ein großer Verdienst von Siech #30 der eine stabile 1. Halbzeit zeigte, die knappe Führung war gleichzeitig der Halbzeitstand.

Die 2. Hälfte begann personell unverändert und Atlas hatte sofort und in kürzesten Abständen mehrmals die Möglichkeit das Ergebnis auszubauen. Dies wusste die gegnerische Abwehr jedoch zu verhindern und wurden daraufhin aktiver. Nach einem Angriffsversuch schien die Delmenhorster Abwehr sowie Torwart geschlagen, Kapitän Temin #5 schaffte es aber noch den Ball von der Linie zu kratzen und zerrte sich bei dieser Aktion die Leiste. Seine Spielweise lief nun nicht mehr so rund und er biss die Zähne zusammen. Der anschließende Konter brachte nichts ein nachdem Diop #16 aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig traf. Die Gäste spielten nun Körperbetonter und sahen ihre Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen. Nach einem Zuspiel auf Strotmann ließ der Schobert #1 keine Chance und erzielte den verdienten Ausgleich. Von dem Gegentor unbeeindruckt versuchte Atlas den Druck hochzuhalten, Spelle-Venhaus kam nach Fehlpässen zu ihren Möglichkeiten und wusste sich zunehmend nur durch Foulspiele zu helfen die selten geahndet wurden. Der Angeschlagene Temin #5 schaltete ein paar Gänge runter und spielte nicht mehr so engagiert wie zuvor, er blieb ein wichtiger Faktor in dieser Partie und passte die Flanken die er bekam ins Mittelfeld zu seinen Mitspielern. Nach rund einer Stunde stand der erste Wechsel zubuche, für Fagerström #9 und Urban #22 kamen Bauer #20 und Eggersglüß #21 ins Spiel die sich auch gleich gut einfügten. Mit Beginn der Schlussphase bekam der SC einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen nachdem es so aussah als wurde ein Atlasspieler im Eigenem Strafraum zu Fall gebracht. Aus der Entfernung war nicht erkennbar wer antrat, Schobert #1 wehrte ihn jedoch souverän ab, ein darauf folgender Schuss verfehlte das Tor und so blieb es beim Remis. Es entwickelte sich nun ein Schlagabtausch wer den entscheidenden Treffer erzielt. Mit einem Doppelwechsel auf des Gegners Seite und der Einwechselung von Neuzugang Sanchez-Romero #4 für Temin #5 versuchten die Trainer die nötigen Körner auf den Platz zu schicken. Für Atlas schienen die Standarts die einzige Möglichkeit zu sein weil die Gäste konzentriert blieben und zwischenzeitlich nochmal auswechselten. Dies und die 3 Minuten die nachgespielt wurden änderten aber nichts mehr am Ergebnis., es blieb beim 1:1 mit dem beide Seiten gut leben konnten.

Mein Fazit: Beide Mannschaften waren auf Augenhöhe in einem Spiel das keinen Sieger hätte verdient gehabt. Gut herausgespielte Torchancen waren Mangelware, die Tore waren mehr oder weniger dem Zufall geschuldet. Der Ausfall von Rohwedder war erkennbar wenn es darum ging den entscheidenden Punch zu liefern.

Tore
1:0 Poplawski #11 41. Minute
1:1 Strotmann 54. Minute

Ein-/Auswechselungen
Bauer #20 für Fagerström #9 66. Minute
Eggersglüß #21 für Urban #22 66. Minute
Widiker #19 für Hefele #6 75. Minute
Basha #23 für Diop #16 75. Minute
Sanchez-Romero #4 für Temin #5 82. Minute


Zuschauer ca 840

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Atlas gewinnt Fußball-Schlacht bei LSK mit 2:0

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven, soviel sei vorweg genommen, aber fangen wir vorne an. Gegen den Aufsteiger spielte der SV Atlas beim Lüneburger SK Hansa im Stadion des VfL Lüneburg. Atlas und der LSK teilten sich in der Regionalliga-Saison 2021/22 gleich zweimal die Punkte (2:2, 1:1). Seinerzeit noch beim TuS Neetze, da der LSK Hansa nach dem Abriss (2014) des Sportplatzes in Wilschenbruch keine Heimat mehr hat. Das 2:2 beim LSK war vor vier Jahren ein irres Kampfspiel, das der SV Atlas nach 0:2-Rückstand in Überzahl noch auf 2:2 drehen konnte. Und auch dieses Mal sollte es nicht entspannt und ohne Platzverweise zur Sache gehen.

Vor 620 Zuschauern begann der SV Atlas Delmenhorst ohne Käpt’n Ibrahim Temin, Dylan Burke, Josip Tomić und Steffen Rohwedder. Ibo mit Adduktoren-Problemen fällt noch mindestens eine Woche aus, Dylan mit Meniskus-Schmerzen in den Knien für mindestens zwei. Josip wird nach seiner Oberschenkelzerrung in dieser Woche vermutlich wieder ins Training einsteigen, wie auch Steppu, dem man nach seinem Mittelhandbruch ein paar Schrauben in die Pranke getackert hat. Dafür in der ersten Elf Alejo Sánchez Romero, Lucas Bauer, Timon Widiker und Dinand Gijsen.
Atlas startet gelungen, gewann die Zweikämpfe und setzte den Gastgeber unter Druck. Nach gut 25 war der LSK nur dreimal im letzten Drittel, Atlas fehlte allerdings in der ersten halben Stunde die Effizienz. Rechtsverteidiger Raphael Thinius holt sich in der 25. Minute die gelbe Karte ab und legt eine weitere fünf Minuten später nach. Die LSK somit ab der 30. Minute in Unterzahl. Timon Widiker packte beim Freistoss einen aus, nutzte die interessant gestellte Mauer und drosch die Kirsche links unten in den Kasten. 1:0-Führung bei Überzahl und noch 60 Minuten auf der Uhr. Atlas in der Folge gut im Spiel, giftig in den Zweikämpfe mit disziplinierten Pressing. LSK in den letzten Minuten der ersten Halbzeit mit Nadelstichen lässt die Unterzahl vermissen.

Das Schuhwerk schien Anfang der zweiten Halbzeit der größte Gegner der SV Atlas zu sein. Mehrfach rutschen die Delmenhorster aus und ermöglichen Konter. Atlas, wenn keiner ausrutschte, sicher beim Verteidigen der gegnerischen Angriffe. Überzahl ist auch doof, dachte sich Schobe und sorgt mit einer Notbremse für eine rote Karte und ein ausgegleiches Kräfteverhältnis auf dem Platz. Schon sei freundlich. Die Chance für Kilian Sanden, der seinen Job gut macht, auch wenn der erste Abschlag direkt in die Stelzen eines LSKer geht. Altas lud unnötigerweise Hansa immer wieder eins, spielte Mitte der zweiten Halbzeit zu ungenau und holte sich vermeidbare Gelbe Karten ab. Alejo in der 88. Minute nach einer Notbremse mit glatt Rot. Nach Überzahl geht es in die Nachspiel in Unterzahl, LSK wittert seine Chance und steht hoch. Die sehr gute Flanke vom LSK in der ersten Nachspielminute findet keinen Abnehmer und so steht es weiterhin 1:0 für den Gast. Der in der 61. Minute eingewechselte Nico Poplawski, aufgrund von Belastungssteuerung zu Beginn auf der Bank, lieferte in der fünften Spielminute das 2:0 nach einem Kontor im 1:1 gegen Torwart Haris Zlomusica. Nicos sechstes Tor im siebten Ligaspiel. Danach war Feierabend.

Atlas empfängt am Samstag den BSV SW Rehden um 14:00 Uhr im schönen Delmenhorster Rund und fährt in der Woche danach NICHT nach Bersenbrück, die im NFV-Pokal antreten. Weiter geht es danach in Verden am Samstag, den 11.10.2025 um 14:00h.

Zuschauer: 620

Gelb-Rote Karten:
Raphael Thinius (30.)
Damian Schobert (57.)
Alejo Sánchez Romero (88.)

Tore:
0:1 Timon Widiker (31.)
0:2 Nico Poplawski (90.+5)

Wechsel:
LSK (46.) Tappe für Monteiro Magnus Fransisco
SVA (58.) Sanden für Diop
LSK (58.) Schmidt für Knacke
SVA (61.) Berling für Fagerström
SVA (61.) Poplawski für Bauer
LSK (70.) Prigge für Meyer
SVA (73.) Basha für Hefele
SVA (80.) Dähnenkamp für Widiker
LSK (84.) Dörr für Hübner



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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Zum Heimspiel gegen den BSV Rehden gibt es aktuell ,noch, keinen Spielbericht den der SVA bereitstellen könnte. Selbst im Stadion bin ich nicht gewesen und poste einen Link zum Spiel den die Kreiszeitung verfasst hat.

 
Zuletzt bearbeitet:
An diesem Wochenende hat der SVA spielfrei und darf sich weiter regenerieren. Der TuS Bersenbrück war an diesem Wochenende im Landespokal gefordert.
 
SV Atlas mit Reaktion und 2:0-Sieg in Verden

Nach dem der SV Atlas am letzten Wochenende spielfrei hatte, ging es verstärkt durch einige Rückkehrer, Dylan Burke (Knie-Probleme) und Damian Schobert (Rotsperre) in der Startelf und Ibrahim Temin (Adduktoren) und Steffen Rohwedder (Mittelhandbruch) auf der Bank, im Team nach Verden.

Atlas brauchte gut zehn Minuten um PS auf den Teppich zu bringen und das Spiel kompakt und mit gewohnter Leidenschaft zu gestalten. Nach einer selbstausgeführten Ecke drosch Timon Widiker kurzerhand, nach erfolglosen Versuchen seiner Mitspieler den Ball im Netz unterzubringen, den umhertrudelden Ball selbst in die Maschen. Das 1:0 sorgte dafür, dass Atlas bis zur Halbzeit das Spiel mit leichten Vorteilen positiv gestalteten konnte und wenig Chancen der Gegner zuließ.

Der Kriegsrat der Gastgeber in der Halbzeit sorgte für eine Umstellung der Formation und einigen Gelegenheiten zum Ausgleich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Coach Key wechselte gut eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff dann direkt dreifach aus und sorgte so durch frische Impulse wieder für mehr Gleichgewicht auf dem Platz. Vor allem bissen sich die tapferen Hausherren an Torwart Damian Schobert mehrfach die Zähen aus. Bestes aufgelegt parierte der Keeper alles was so auf seinen Kasten geflogen kam. Der eingewechselte Poplawski markiere mit dem 2:0 rund 10 Minuten vor dem Ende den Endstand, den Atlas elegant über die Ziellinie brachte. Poplawski siebter Treffer im neunten Ligaspiel zeigen deutliche Torjäger-Qualitäten.

Der SV Atlas zeigte nach der Heimspielniederlage gegen den BSV SW Rehden vor zwei Wochen eine tolle Reaktion, holte sich die Tabellenführung wieder und behielt mit dem 15ten Punkt im fünften Auswärtsspiel eine weiße Weste.
Am kommenden Samstag geht es gegen den TSV Wetschen um 14:00 Uhr. Aufgrund der Flutlicht-Baumaßnahmen achtet bitte auf die Infos in den kommenden Tagen. Der SV Atlas braucht euch für einen Heimsieg.

Zuseher: 750

Tore:
0:1 Timon Widiker (12.)
0:2 Nico Poplawski (81.)

Wechsel:
FCV (46.) Hoins für Röpe
FCV (46.) Jäger für Sakinc
SVA (63.) Rohwedder für Basha
SVA (63.) Diop für Tomić
SVA (53.) Poplawski für Dähnenkamp
FCV (81.) Diop für Lindhorst
FCV (87.) Hilßner für Saul
SVA (90.) Berling für Burke

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Quelle: SV Atlas Delmenhorst e.V.
 
Für den 11. Spieltag hatte sich Aufsteiger TSV Wetschen angemeldet. Petrus meinte es sehr gut und ließ durchgehend die Sonne scheinen. Aufgrund dessen das man gerade dabei ist Flutlichtanlagen zu installieren was zur Folge hatte das es andere Einlässe gab die auf der gegenüberliegenden Seite waren. Die zuvor verletzten Temin #5 und Rohwedder #28 standen erstmals wieder in der Startelf und waren ein ständiger Unruheherd. Im Vorfeld wurde darüber diskutiert das Atlas ein Heimproblem hat und zu viele Punkte hat liegen lassen. Daran wollte Wetschen anknüpfen und seine Chancen nutzen. Sie störten von Beginn an den Aufbau der Gastgeber und zeigten ein passables 1:1 Stellungsspiel. Die erste Torchance hatte #27 auf dem Fuß der das Tor jedoch knapp verfehlte, wenig später war es Gijsen #8 der den Ball nicht richtig, Gästetorwart Timke hatte wenig mühe dies zu entschärfen. Die Anfangsphase gehörte Atlas die mutig nach vorne spielten, ab der 16. Minute fassten sich die Gäste an den Schopf und wurden aktiver. Ich will nicht sagen das sie nun besser waren, sie änderten nun ihre Spielweise und wurden offensiver und tauchten desöfteren vor dem Tor auf um Schobert #1 in Verlegenheit zu bringen. Nun war es Atlas die vermehrt hinten drin standen, Burke #3 und der Rest der Abwehr hatte nun einiges zu bewältigen damit sie nicht in Rückstand gerieten. Wetschen nutzte die Lücken in der Abwehr gut wodurch Raskopp immer wieder durch die Abwehr lief. So war auch er es der nach einer sehenswerten Kombination durch einen Mittelspieler angespielt wurde und zur verdienten Führung traf. Der Schuss wurde durch einen Atlasspieler abgefälscht so das Schobert #1 keine Chance hatte. So hatte es sich keiner im Stadion vorgestellt. Die wenigen mitgereisten Fans jedoch hatten ihren Spaß und der einsame Trommler machte sich erstmals bemerkbar. Nach dem Gegentreffer drängte Atlas auf den Ausgleich und wer anderes als der offensiv stärkste Rohwedder #28 glich zum 1:1 aus. Angetrieben durch das Tor und dem Support von der Tribüne machten sie nun Druck und bekamen nach einem Foulspiel einen Freistoß zugesprochen. Hefele #6, Temin #5 und Rohwedder #28 versammelten sich um den Ball während Wetschen die Mauer formierte, Temin #5 tippte den Ball kurz an und Rohwedder #28 schoss den Ball unhaltbar ins Tor zur 2:1 Führung mit der es auch in die Halbzeit ging.

Zur 2. Halbzeit ließen beide Trainer die Startelf auflaufen, Atlas jedoch kam später auf den Platz. Möglicherweise hatte Trainer Riebau noch ein paar Wörtchen zu bereden die die Mannschaft noch beschäftigten nachdem Bors umgehend nach Anpfiff den erneuten Ausgleich markierte. Die partie begann sozusagen wieder bei Null, Wetschen blieb frech und unerwartet Abwehrstark. Für Atlas war an diesem Spieltag nicht viel zu holen und es musste viel investiert werden um erfolgreich zu sein, Siech #30 hatte nicht seinen besten Tag und kam nie hinterher wenn Raskopp gefährlich vor dem Tor auftauchte. Atlas spielte nun mit mehr Tempo, für die Mitspieler blieb dies jedoch erfolglos weil sie häufig im Abseitsseits standen Die Partie schien nun ausgeglichen, Atlas bemühte sich redlich aber Wetschen hielt konsequent dagegen und lauerte auf die Fehler der Gegner um Konter zu starten. An der Außenlinie standen nun die ersten Auswechselspieler parat um dem Spiel mehr Ideen zu bringen. Mit dem nächsten Vorstoß bekam Atlas einen Eckball zugesprochen den Temin #5 trat, der ball fand den Weg zu einem Mitspieler der es mit dem Kopf versuchte, jedoch erfolglos blieb, im Durcheinander war es dann Lameyer #27 der die erneute Führung erzielte. Nun konnten die Auswechselungen stattfinden, Gijsen #8 und Tomic #10 verließen das Spielfeld, für sie kamen Diop #16 und Widiker #19. Zudem ersetzte Poplawski #19 Dähnenkamp #7. Nachdem die Köpfe von Lameyer #27 und Raskopp zusammenrasselten wurde das Spiel unterbrochen. Beide Akteure mussten verletzt den Platz verlassen, Für Lameyer #27 kam Schallschmidt #25, auf der anderen Seite ersetzte Treseler den Torschützen Raskopp. Die Spielweise wurde nun auf beiden Seiten ruppiger was der Unparteische mit gelben Karten belohnte. Der zuvor eingewechselte Diop #16 wurde unnötig zu Fall gebracht und musste nach kurzer behandlungspause das Spielfeld wieder verlassen, für ihn kam Fagerström #9 der damit das Auswechselungskontingent erschöpfte. Trotz der Führung schaffte Atlas es nicht den Deckel drauf zu machen und ließ zu viele Möglichkeiten zu, Siech #30 versuchte startete vom Strafraum aus einen Angriff und verlor im Mittelfeld den Ball wodurch in der Abwehr eine Lücke entstand die "Joker" Treseler für sich nutzte und die Partie mit dem dritten Treffer für Wetschen auf Null stellte. In der Hektik häuften sich nun Fehlpässe die immer wieder für Gefahr sorgten. Der Gästetrainer wechselte Wilms für Suljevic ein um das Spiel noch für sich zu entscheiden. In den letzten Spielminuten, inklusiver Nachspielzeit blieb Atlas zwar bemüht, schaffte es jedoch nicht mehr die Entscheidung herbei zu führen.

So blieb es beim 3:3 und die Gäste entführten einen Punkt beim Favoriten.

Mein Fazit:Atlas schaffte es während der gesamten Spieldauer nicht das Spiel zu kontrollieren. Die Gäste nutzen ihre wenigen Chancen die ihnen geboten wurden konsequent und nahmen somit den gewonnen Punkt verdient mit nach Hause

Tore
0:1 Raskopp 34. Minute
1:1 Rohwedder #28 38. Minute
2:1 Rohwedder #28 41. Minute
2:2 Bors 46. Minute
3:2 Lameyer #27 56. Minute
3:3 Treseler 71. Minute


Ein-/Auswechselungen
Diop #16 für Gijsen #8 57. Minute
Widiker #19 für Tomic #10 57. Minute
Poplawski #19 für Dähnenkamp #7 57. Minute
Schallschmidt #25für Lameyer #27 61. Minute
Fagerström #9 für Diop #16 70. Minute

Zuschauer ca 740

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Aufgrund dessen das man gerade dabei ist Flutlichtanlagen zu installieren was zur Folge hatte das es andere Einlässe gab die auf der gegenüberliegenden Seite waren.
War das am Samstag? Ich bin da um etwa 13:00 Uhr vorbeigefahren (Rückfahrt mit meiner Frau vom Essen an der Stadtgrenze). Mit ist aufgefallen, dass am einem Ende des Parkplatzes alles abgesperrt war.
 
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