SV Atlas Delmenhorst

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Vorab erstmal danke das ich mich die Möglichkeit habe wieder über den Kultverein aus dem Bremer Raum zu berichten :). Momentan befindet die Mannschaft sich in der Winterpause die offiziell bis zum 3.2.2024 anhält. Momentan hat der SVA 2 Nachholspiele zu absolvieren. Zum einen den 17. Spieltag gegen den FSV Schöningen und den 19. Spieltag gegen den BSV Rehden der bereit ein zweites mal abgesagt wurde.

Personell hat sich zwischenzeitlich auch etwas geändert, ich darf über Neuzugänge und über einen Abgang berichten. Zunächst die Neuzugänge:

Ins Team zugestoßen sind Ibrahim Temin vom WSC Frisia Wilhelmshaven kommend sowie Steffen Rohwedder den es kurz zum SC Wiedenbrück verschlagen hatte.





Den Verein verlassen haben Ersatztorwart Dario Reuter sowie Torwart-Trainer Dr. Tobias Duffner.

So, das war es erstmal für den Anfang ⚽. Künftig wird euch die Vereinsgeschichte begleiten mit der ich schonmal begonnen hatte und erneut beginnen werde.
 
Auch wenn der Ball ruht geht die Kaderplanung weiter voran. Angeschlossen hat sich Daniel Hefele der das defensive Mittelfeld verstärken wird.

 
Das Team dezimiert sich weiter. Eugen Uschpohl ist an den Verein herangetreten um mitzuteilen das er den SV Atlas verlassen möchte. Berufliche Gründe waren der Grund.
 
Am vergangenen Dienstag trat unsere Oberliga-Mannschaft zu ihrem zweiten Testspiel in der Wintervorbereitung beim SV Hemelingen an. Der Gastgeber ist ebenso wie der SV Atlas ein Oberligist, spielt in der Bremen-Liga und steht dort nach etwas mehr als der Hälfte der Saison auf Platz 3. Zwar hat der SV Hemelingen bereits elf Punkte Rückstand auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter Werder Bremen II, aber 37 Punkte aus 16 Spielen und 67:34 Tore sind dennoch eine gute Bilanz. Alles in Einem sollte das Spiel gegen diesen Gegner eine gute Standortbestimmung für den SVA sein. Allerdings hatte Hemelingen in der Winterpause einige zum Teil wichtige Spieler verloren, unter anderen ging Torjäger Diyar Kücük zum Liga-Konkurrenten Brinkumer SV. Somit stand für unsere Gastgeber also auch die Frage im Raum, wie sich die neu dazu geholten Spieler einfügen würden. Um es vorwegzunehmen: Das Hemelinger Trainer-Team hat noch viel Arbeit vor sich.

Auf dem Kunstrasenplatz der BZA Hemelingen sahen etwa 100 Zuschauer ein mehr als einseitiges Spiel. Unsere Mannschaft präsentierte sich in einer bestechenden Frühform und ging bereits nach zwei Minuten durch Ousman Touray in Führung. Bis zur Pause spielte nur Atlas, immer wieder stürmten die Jungs auf das Tor des SV Hemelingen. Als der Schiedsrichter zur Pause pfiff, stand es 0:9 für den SV Atlas durch ein weiteres Tor von Ousman Touray (14.), je einen Doppelpack von Phil Gysbers (17. und 42.) und Tom Trebin (9. und 45.) sowie Treffer von Ibrahim Temin (7.), Justin Dähnenkamp (18.) und ein Eigentor der Hemelinger (42.). Nach der Pause brachte unser Trainer Dome Schmidt einige frische Spieler und es dauerte ein wenig, bis die Tormaschine SV Atlas wieder ins Rollen kam. In den ersten gut zwanzig Minuten nach dem Seitenwechsel konnte der SV Hemelingen zumindest etwas dagegenhalten, hatte sogar eine Riesenchance durch einen Pfostenschuss, während Atlas mehrere hochkarätige Chancen zum zehnten Treffer vergab. Es dauerte tatsächlich bis zur 70. Minute, ehe Mustafa Azadzoy das 0:10 erzielen konnte. Danach schraubten Steffen Rohwedder (71.), erneut Mustafa Azadzoy (Strafstoß, 81.), Leonit Basha (84.) und Ibrahim Temin mit seinem zweiten Tor (90.) das Ergebnis auf 0:14.

Die Leistung der Mannschaft war insgesamt trotz der Schwäche des Gegners hervorragend, bis zur letzten Minute gab jeder Spieler alles. Sollte der SVA es schaffen, diese Form in die Spiele der Oberliga zu retten, ist noch einiges möglich.

Quelle: SV Atlas Delmenhorst
 
Bevor es heute Daheim aktiv gegen den FSV Schöningen weiter geht noch eine Kurze Randnotiz. Der Verein hat die Altersgrenze etwas höher geschraubt. Alle Fans die nicht älter als 14 Lenze sind haben nun freien Eintritt.
 
Gestern konnte das Spiel gegen den FSV Schöningen 2011 vom 17. Spieltag nachgeholt werden. Hartgesottene Fans bekamen bei durchwachsenem Wetter einiges geboten. Vor heimischem Publikum knüpfte Atlas dort an wo sie in der Vorbereitung aufhörten auch wenn die Gäste die erste Torchance hatten die zurück gepfiffen wurde. Der vermeintliche Führungstreffer wurde wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Die Gastgeber gewohnt angriffslustig kamen daraufhin zu ihren Chancen und Gysbers #11 war es dann auch der das 1:0 besorgte. Damit wurden die rund 400 Zuschauer auch endlich belohnt nachdem es vorher nicht mit dem Tor klappte. Die Richtung wie das Spiel ablaufen war damit dann vorgegeben, es wurde auf Heimsieg gespielt, die Neuzugänge Temin #5 und Hefele #15 die in der Startelf standen konnten überzeugen. nach einem Foulspiel im Strafrauf bekam Atlas einen Elfmeter zugesprochen den Mansaray #9 souverän zum 2:0 verwandelte. Bis zu diesem Zeitpunkt spielte nur eine Mannschaft Fußball, die andere versuchte zu verteidigen was möglich war. Es war die Spielphilosophie die den Gästen sorgen bereitete. Gegen das mitunter schnelle Körperbetonte Passpiel war selten ein Kraut gewachsen , so fiel dann das 3:0 durch ein Eigentor durch Arnold. Dies war schon kurz vor dem Halbzeittee sowas wie eine Vorentscheidung mit der es dann in die Kabinen ging.

Zur 2. Hälfte sahen die Fans einen unveränderten SV Atlas während die Gäste gleich auf 4 Positionen wechselte. Die Gäste bekamen nun mehr Zugriff zum Spiel und bereiteten der Abwehr vor Schobert #12 vermehrt Probleme. Verlief die 1. Halbzeit ohne große Gegenwehr wusste Sari #4 jedoch den Strafraum sauber zu halten und klärte das eine oder andere mal bevor die Gäste zu Abschluss kamen. Nach etwa einer Stunde brachte Trainer Schmidt mit Fenski #20 für Gysbers #11 und Rückkehrer Rohwedder #28 für Eggersglüß #21 neue Spieler die sich nahtlos einfügten. Kurz darauf gelang Schöningen nach einer Unachtsamkeit der Treffer zum 3:1, Beck konnte verkürzen. Davon jedoch unbeeindruckt behielt Atlas die Oberhand. Nachdem Cisse #18 seinen Dienst getan hatte kam der Langzeitverletzte und zu Saisonbeginn zurück gekehrte Siech #30 zu seinem 1. Saisoneinsatz. Auf der anderen Seite wechselte Schöningen Torwart Edelmann gegen Steinke der nach einem Zusammenprall mit einem Mitspieler, sowie langer Behandlungspause nicht weiterspielen konnte aus. In der 79. Spielminute konnte Einwechselspieler Rohwedder auf 4:1 erhöhen. Mit dem Gedanken einer Vorentscheidung kamen in der 84. Minute Basha #23 für Trebin #27sowie Dähnenkamp #7 für Touray #14 ins Spiel. Unteranderem mit ihnen begann eine spektakuläre und für die Zuschauer Schlussphase, aufgrund der langen Behandlungspause des Gästetorwarts wurden 12 Minuten nachgespielt. Atlas ließ Leichtsinnig den Ball laufen und die Gäste kamen noch zu weiteren Treffern, Bode konnte zwischenzeitlich zum 4:2 verkürzen, auf der anderen Seite fiel dann Postwendend das 5:2 durch Einwechselspieler Dähnenkamp #7und mit mit dem Schlusspfiff traf Skoda dann nochmal zum 5:3 was gleichzeitig der Endstand bedeutet.

Mein Fazit: Mit nun 3 Siegen in Folge zeigt die Aufwärtskurve weiter nach oben. Das Heimspiel hatte alles was sich Fußballbegeisterte wünschen, Tore auf beiden Seiten und einen verdienten Sieger.

Tore:

1:0 Gysbers #11 15. Minute
2:0 Mansaray #9 26. Minute (Foul Elfmeter)
3:0 Arnold 37. Minute
3:1 Beck 61. Minute
4:1 Rohwedder #28 79. Minute
4:2 Bode 90 + 7. Minute
5:2 Dähnenkamp #7 90 + 10. Minute
5:3 Skoda 90 + 13. Minute

Ein-/Auswechselspieler
Fenski #20 für Gysbers #11 59. Minute
Rohwedder #28 für Eggersglüß #21 59. Minute
Siech #30 für Cisse #18 68. Minute
Basha #23 für Trebin #27 84. Minute
Dähnenkamp #7 für Touray #14 84. Minute

Zuschauer ca. 400

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+++++ Spiel abgesagt in Bersenbrück ++++++

Witterungsbedingt wurde das Spiel am Freitag Abend abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Gerne weitersagen.


Quelle: Facebook SV Atlas Delmenhorst
 
Vor dem Spiel ist nach dem Spiel.Es ist alles angerichtet und im Idealfall fährt Lupo Martini ohne Punktenach Wolfsburg zurück.
 

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Gestern war er da, der Tabellen zweite USI Lupo Martini Wolfsburg um den 22. Spieltag auszuspielen. Von der Philosophie her spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, gingen beide unverblümt in die Zweikämpfe. Bereits nach 8 Minuten musste Schallschmidt #25 das Feld verlassen, für ihn kam Stütz #13. Erkennbar war dennoch das die Gäste nur über die Standarts gefährlich waren weil Atlas über das gesamte Spiel nicht viel zugelassen hatte. Und so war es dann Drangmeister der nach einem Eckball die Unachtsamkeit der Abwehr nutze und den Ball zur 1:0 Führung der Wolfsburger im Tor unterbrachte. Das Tor kam überraschend, war es gleichzeitig die erste Torchance. Der Ball lief in den reihen der Gäste flüssiger als bei den Hausherren, dies tat der Drangphase nach dem Rückstand aber keinen Abbruch. Die Abwehr um Cisse #18 und Sari #4 spielte Souverän ihre Stiefel runter und sorgte dafür das Schobert #12 in der ersten Halbzeit wenig zu tun hatte. Vom Rückstand unbeeindruckt und die Tribüne im Rücken ging es offensiv in Richtung Wolfsburger Tor und Einwechselspieler Stütz #13 war es dann der nach einer Sehenswerten Kombination in der 44. Minute sein 5. Saisontor zum Ausgleich schoss der Gleichzeitig der Pausenstand war.

Die 2. Hälfte begann auf beiden Seiten unverändert und Atlas hatte die gesamte Halbzeit im Griff, spielten den Ball nach belieben durch die eigenen Reihen. Die Gäste reagierten auf leichte Fouls theatralisch, schindeten mit Schreien Fouls die in der Bundesliga nicht geahndet würden. Diese hatten aber keinen nennenswerten Erfolg, Atlas ließ die Freistöße im Keim verstummen, sie waren dem Tabellenzweiten in vielen Dingen überlegener. Die Tabelle hatte an diesem Spieltag keine Aussagekraft, es stand eine Einheit auf dem Platz die nichts mehr zuließ. Rückkehrer Sari #4 gelang in der 68. Minute die bis dahin wohlverdiente 2:1 Führung, anschließend holte Trainer Schmidt Rohwedder #28 und Trebin #27 vom Platz, für sie kamen Azadzoy #10 und Gysbers #11. Kurze Zeit später durfte Eggersglüß #21 den Platz verlassen, er war einer der auffälligsten Spieler der Spiel der Gäste störte wo er konnte. Für ihn kam Fenski #20 aufs Feld. Das Niveau des Spiels blieb hoch, Gysbers #11 sah nach einer kurzen Auseinandersetzung mit einem Wolfsburger Abwehrspieler der ihn einen Kinnhaken verpasste die Gelbe Karte die Augenscheinlich nur der Schiri sah. dafür bedankte er sich dann in der 83. Minute als er den Ball wuchtig aus etwa 20 Metern zum 3:1 versenkte. Zu diesem Zeitpunkt fand Wolfsburg besser ins Spiel. Kurz darauf bekam Backhhaus #16 seine ersten Spielminuten nach seiner Verpflichtung, für ihn verließ Hefele #6 das Feld. Für mich unverständlich wurden 5 Minuten Nachspielzeit angezeigt, große Unterbrechungen gab es keine. das Spiel endete mit einem Ungefährdetem 3:1 mit dem Atlas nun Anschluss nach oben hat.

Mein Fazit: Dies war ein Spiel das Atlas fast durchgehen im Griff hatte. Mir fiel nicht auf weshalb Wolfsburg so weit oben in der Tabelle stand, zeigten sie nicht zu was sie im Stande sind. Mit dem Heimsieg haben sie kontakt nach oben aufgenommen. Am nächsten Spieltag geht es zu Tabellennachbar Vorsfelde.

Tore
0:1 Drangmeister 16. Minute
1:1 Stütz #13 44. Minute
2:1 Sari #4 68. Minute
3:1 Gysbers #11 83. Minute

Ein-/Auswechselungen
Stütz #13 für Schallschmidt #25 8. Minute
Gysbers #11 für Rohwedder #28 72. Minute
Azadzoy #10 für Trebin #27 72. Minute
Fenski #20 für Eggersglüß #21 74. Minute
Backhaus #16 für Hefele #6 88. Minute

Zuschauer ca. 550

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Am 23.Spieltag führte der weg in den Wolfsburger Stadtteil Vorsfelde, genauer gesagt zum SSV Vorsfelde die kein leichter Gegner waren. Bevor aber angepfiffen werden konnte hielten beide Mannschaften eine Schweigeminute zu Ehren von Andreas Brehme ab. Starteten beide Mannschaften mit 2 Siegen in das neue Jahr und nach einer kurzen Phase des Abtastens dirigierte der SV A das Spiel. In der startelf stehend machte Stütz #13 ein gutes Spiel, immer anspielbar und Aggressiv im Zweikampf. Zum Torabschluss kam er jedoch nicht, war stets ein Abwehrbein des Gegners zwischen Ball und Tor. Insgesamt war die erste Halbzeit ein offener Schlagabtausch, mehr vom Spiel hatten aber die Gäste die erneut auf die gut positionierte Abwehr setzen konnte sodass Schobert #12 im Tor wenig zu tun hatte. Die überschaubaren Gästefans schien es zu gefallen sahen sie eine erneut passable Leistung ihrer Mannschaft. Vorne immer Gefährlich und hinten ließen sie nichts anbrennen. So ging es dann auch Torlos in die Kabinen.

Personell ging es unverändert auf das Feld zurück ging es weiter wie die 1. Halbzeit endete. Mit der ersten Aktion zum Tor gelang Eggersglüß die verdiente 1:0 Führung. Die Gastgeber von nun an bemühter ins Spiel zu kommen konnten gegen die gutaufgelegten Delmenhorster jedoch nichts ausrichten und gelangten immer wieder ins Hintertreffen. Die rund 100 Zuschauer sahen einen Gast der mehr wollte als der Gastgeber. Der Wechsel in der 60. Minute brachte keine Veränderung um den Spielfluss von Atlas nennenswert zu stören. Nach etwa 64 Minuten durfte Fenski #20 den Platz verlassen, für ihn kam Offensivkraft Mansaray #9 ins Spiel. Kurz drauf wich Rohwedder #28 für Gysbers #11, dem Mann der Stunde. Er fügte sich erneut gut ein und war zur Stelle um das 2:0 zu erzielen. Der Junge wird mehr und mehr zur Lebensversicherung und macht mich neugierig wie lange sein Lauf anhält und wo sein Weg hingeht. Nun durfte auch Stütz #13 den Platz verlassen nachdem er immer wieder den Spielaufbau erfolgreich störte und auch mal den einen oder anderen Spieler abräumte. Für ihn kam in der 77. Minute Azadzoy #10. Von nun an ging es nur noch darum das Ergebnis zu verwalten. Der SSV Vorsfelde wusste nie zu überzeugen war es schwer gegen eine Mannschaft zu spielen die mehr Potenzial besitzt. Die Schlussphase plätscherte dahin, Vorsfelde hatte nun etwas mehr vom Spiel, konnte jedoch nicht nennenswert agieren. Es folgten noch zwei Auswechselungen. Zu nächst wurde Basha #23 für Touray #14 gebracht und dann durfte Backhaus #16 erneut ein par Minuten den Duft des Kunstrasens inhalieren, verletzungsbedingt musste Sari #4 den Platz verlassen. Den Rest des Spiels ließ Atlas nichts mehr anbrennen und die Null hatte hinten bestand und Atlas schon sich in der Tabelle an Vorsfelde vorbei, es war ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Kontrahenten.

Mein Fazit: Wenn alle Spieler an Bord sind ist es für den Gegner schwierig etwas zu holen. Mittlerweile ist Atlas nun 5 Spiele ohne Punktverlust und die nächsten Highlights werfen ihre Schatten voraus. Zunächst gilt es aber von Spiel zu Spiel zu schauen. Innerhalb der Mannschaft scheint es zu stimmen.

Tore
0:1 Eggersglüß #21 46. Minute
0:2 Gysbers #11 74. Minute

Ein-/Auswechselungen
Mansaray #9 für Fenski #20 64. Minute
Gysbers #11 für Rohwedder #28 71. Minute
Azadzoy #10 für Stütz #13 77. Minute
Basha #23 für Touray #14 83. Minute
Backhaus #16 für Sari #4 88. Minute

Zuschauer ca 100

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Zuletzt bearbeitet:
Gestern Nachmittag stand der 24. Spieltag an. Bei besten Voraussetzungen war alles angerichtet, Sonne, zweistellige Temperaturen und ein gut gefülltes Stadion wurde der Heeslinger SC empfangen. In ihren reihen der Neuzugang Dimitrios Ferfelis der nun dort auf Torejagd geht. Dieser wurde vom Block H herzlich empfangen. Der Anstoß fand etwas später als gewohnt statt und Atlas zeigte den Gästen wer Herr im Haus ist. Die Marschrichtung wurde in der Kabine vorgegeben, es sollte nur nach vorne gehen und so kam es dann das die Gastgeber einen Foulelfmeter zugesprochen bekamen der von Stütz #13 souverän verwandelt wurde. Der Weg war also vorgegeben, es ging wie in den Spielen zuvor nach Vorne. Die Abwehr stand wie zuletzt sicher, Abwehrchef Sari #4 musste verletzt passen. Die Verantwortung übernahm Cisse #18. Das Spiel verlief auf Augenhöhe mit etwas mehr Spielanteilen für die Gastgeber die relativ Fair auftraten. Die Gäste versuchten was möglich war und kamen ebenfalls zu Abschlüssen die Schobert #12 sicher parierte. Auf der Gegenseite blieb Atlas effizient und Rohwedder #28 war es dann auch der die 2:0 Führung erzielte. Es sah aus als würde der Sieg sicher unter Dach und Fach gebracht aber kurz darauf sah Mansaray #9 nach einer Tätlichkeit die Rote Karte und durfte früher als alle anderen Duschen. Von nun an kam Heeslingen mehr ins Spiel, Ferfelis wurde nun öfter gesucht um den Anschlusstreffer zu erzielen, er blieb erfolglos und so ging es dann mit der Führung in die Pause.

Die 2. Hälfte begann personell auf beiden Seiten unverändert. Die Gäste nun mit mehr Zug zum Tor, der Ball ging von nun an nicht mehr so problemlos durch die reihen. Immer wieder wurde der Spielaufbau gestört. Touray #14 fand immer wieder die Lücke und wusste seinen Mitspieler zu bedienen, während Eggersglüß #21 über die Rechte Seite gefährlich blieb. Die Gäste wechselten nach knapp einer Stunde zweimal innerhalb von 5 Minuten aus und wollten nun mehr, die Abwehr bekam mit der zeit mehr zu tun, war bemerkbar das ein Spieler fehlte. Dennoch schlug sich Atlas wacker was auch von der Tribüne belohnt wurde. Aufgerieben und erschöpft wurde Trebin #27 ausgewechselt, für ihn betrat Dähnenkamp #7 den Platz. Das tempo wurde weiter hoch gehalten. In der Abwehr hatte Cisse #18, Temin #5 und Co. alle Hände voll zu tun, vorne bemühte sich die Mannschaft den Sack zu zu machen. Etwa 15 Minuten vor Spielende brachte Trainer Schmidt mit Gysbers #11, Azadzoy #10 und Basha #23 frisches Blut, den Platz verließen Toure #14, Rohwedder #28 sowie Fenski #20 die sich den Rest des Spieles von der Ersatzbank aus ansahen. Die Restliche Spielzeit plätscherte nun dahin, Atlas hatte den Gegner im Griff und mit einem Stürmer mehr wäre vielleicht noch das eine oder andere Tor gefallen. So blieb es dann beim Verdienten 2:0 Heimsieg.

Mein Fazit: Der Heeslinger SC hat gut mitgespielt und sich nicht versteckt. Für Atlas war das 2:0 nun der 6. Sieg in Folge, in kürze geht es gegen Kickers Emden um mehr als Punkte. Aktuell rangiert der SVA auf Platz 4 mit nur 3 Punkten abstand auf den relegationsplatz den eben Kickers Emden inne hat.

Tore
1:0 Stütz #13 7. Minute (Foulelfmeter)
2:0 Rohwedder #28 36. Minute

Ein-/Auswechselungen
Dähnenkamp #7 für Trebin #27 65. Minute
Basha #23 für Rohwedder #28 76. Minute
Gysbers #11 für Fenski #20 76. Minute
Azadzoy #10 für Touray #14 76. Minute

Besonderes Vorkommnis:Rote Karte für Mansaray #9 38. Minute

Zuschauer ca 800

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Die Osterwoche wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. Am 1. April führt der Weg im Niedersächsischen Landespokal der Amateure zum Landesligisten Weser-Ems SC Melle 03. Mit einem Sieg geht es im Endspiel um eine erneute Teilnahme im DFB Pokal und am Wochenende empfangen wir die Kickers aus Emden zum "Derby".
 
Sonntag waren wir spontan dabei als es gegen den BW Bornreihe im "Teufelsmoor" darum ging oben dran zu bleiben. Die Mission gestaltete sich schwierig, der erste Torschuss der Gastgeber wurde von der Sonne abgefälscht und fiel als Bogenlampe getarnt unhaltbar ins linke Toreck. Müller erzielte nach 6 Minuten das 1:0. Die Gäste, immer bemüht den Ausgleich zu erzielen hatten es mit einer kompakten Abwehr zu tun und einen Torwart der eine gute Leistung ablieferte. Kapitän Stütz #13 steckte immer wieder Pässe durch die oftmals nicht wie gewollt ankamen. Die Mannschaft hatte wie in den Spielen zuvor die Oberhand konnte sie an diesem tag aber nicht umsetzen, Bornreihes Abwehr stand immer gut oder konnte den Ausgleich dank des Torwartes abwenden. Nach etwa 22 Minuten wurde die Mühe aber belohnt als Atlas einen Foulelfmeter zugesprochen bekam, Stütz #13 verwandelte diesen unhaltbar zum 1:1 Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt meiner Meinung nach Verdient gegen die gutpostierte Abwehr die kaum etwas zuließ. Das Spiel verlief in Halbzeit 1 äußerst Fair, lediglich Becker hatte kleine Auseinandersetzungen mit Cisse #18 die vom Schiedsrichter unterbunden wurden. Am Ergebnis konnte Atlas im Laufe des Spiels nichts ändern und so ging es es mit dem 1:1 in die Kabinen.

Die 2. Halbzeit begann auf beiden Seiten, personell unverändert. Die Anfangsphase gestaltete sich unverändert und nachdem Touray #14 für ein kleines Foulspiel sah bekamen die Gastgeber einen Freistoß zugesprochen. Dieser suchte sich einen Mitspieler, Abnehmer war aber Eggersglüß #21 der Atlas durch ein unglückliches Eigentor wieder in Rückstand brachte. In der 2. Halbzeit hatte Atlas die Sonne im Rücken und die Mitgereisten Anhänger vor dem Tor der Bornreiher. Jedoch war es Lohmann der im Tor die eine oder andere Hochprozentige Chance zunichte machte und immer wieder durch die "Fans" provoziert wurde. Das Spiel gestaltete sich nun ausschließlich in eine Richtung, Schobert #12 hatte eine ruhige 2. Hälfte, die Abwehr um Cisse #18 betrieb nur Makulatur wenn der Ball sich doch mal dort hin verirrte. Der quirlige Touray #14 wirbelte immer wieder durch die Abwehr und brachte die Abwehr der Gastgeber durcheinander. Nach gut 56 Minuten bekam Atlas erneut einen Foulelfmeter zugesprochen den wiederum Stütz #13 ausführte. Diesmal ahnte Lohmann aber die Ecke und konnte ihn abwehren, im Nachschuss gelang Dähnenkamp #7 der Ausgleich zum 2:2. Bornreihe wechselte nun Marafona für das defensive Mittelfeld ein und wenig später wurde der Sturm aufgefrischt, es kam Tepper ins Spiel Auf der anderen Seite brachte Trainer Schmidt in der 75. Minute zunächst Rohwedder #28 für Trebin #27 der sich auch gleich gut ins Spiel einfand. Atlas wollte jetzt den Sack zumachen nachdem sie zweimal einem Rückstand hinterher liefen. Die ca 350 Zuschauer sahen von Beginn an engagierte Gäste die unbedingt 3 Punkte mit nach Hause nehmen wollten aber nicht mit der Defensive der Gastgeber rechneten, wenig später kam Azadzoy #10 noch zu seinen Spielminuten. Den Platz verlassen musste Hefele #6 der eine solide Leistung zeigte. Kurz vor einer gelb-roten Karte wurde Touray #14 ausgewechselt, für ihn kam Eggert #2. Der Druck blieb hoch, Bornreihe hatte jetzt hinten alle Hände voll zu tun und irgendwie gelang es Gysbers #11 erneut ein Tor zu erzielen. Nach einem Durcheinander im Strafraum gelang ihm in der 90. Minute das vielumjubelte 3:2 aus Sicht der Gäste. Kutz darauf verließ er das Feld und Backhaus #16 kam erneut zu einem Kurzeinsatz. Die Ausgerufene Nachspielzeit von 5 Minuten brachte keine Veränderung und so nahm Atlas die 3 Punkte mit nach Hause. Das 3:2 war der 7. Sieg in Folge nach einer durchwachsenen Hinrunde.

Mein Fazit: Atlas hat gezeigt das sie auch gegen extrem defensive Gegner bestehen können und fehlende Leistungsträger zu ergänzen wissen. Es war ein Kampfbetontes Spiel das verdient gewonnen wurde, nun warten stärkere Gegner gegen die es schwieriger werden könnte.

Tore
1:0 Müller 6. Minute
1:1 Stütz #13 23. Minute (Foulelfmeter)
2:1 Eggerglüß #21 52. Minute (Eigentor)
2:2 Dähnenkamp #7 58. Minute
2:3 Gysbers #11 90. Minute

Ein-/Auswechselungen
Rohwedder #28 für Trebin #27 75. Minute
Azadzoy #10 für Hefele #6 80. Minute
Eggert #2 für Touray #14 85 Minute
Backhaus #16 für Gysbers #11 90. + 2 Minuten

Zuschauer ca 350

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Am 26. Spieltag war der STK Eilvese zu Gast die es sich zur Aufgabe machten den Favoriten zu ärgern. Atlas brachte eine Serie von 7 Siegen mit ins Spiel und die Gäste waren Tabellenletzter. Auf dem Papier also eine klare Angelegenheit. Zu seinem Startelfdebüt kam Backhaus #16 der aus der rechten Seite Eggersglüß #21 ersetzte. Die ca 600 Zuschauer sahen ein Spiel auf Augenhöhe, die Gäste machten ein besseres Spiel als es sich so mancher Atlasfan gedacht hatte. Die Angriffsbemühungen der Gastgeber wurden immer wieder durch die Abwehr der Gäste zunichte gemacht. Die erste Halbzeit gestaltete sich zäh, Atlas hatte seine Möglichkeiten zur Führung, auf der STK Eilvese anderen Seite ebenfalls. Diese wurden von der Abwehr rund um Sari #4 immer wieder unterbunden und so endete die erste Hälfte Torlos.

Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten unverändert. Der SVA spielte nun engagierter auf und versuchte den Führungstreffer zu erzielen. Die Sturmspitzen die von Stütz #13 immer wieder mit Pässen gefüttert wurden wussten nicht viel damit anzufangen. Die Gästeabwehr war an diesem Spieltag gut organisiert und ließ so manchen Gegenspieler verzweifeln. Die Gäste hielten sich fast ausschließlich in der eigenen Hälfte auf und Schobert #12 brauchte nur einzugreifen wenn sich der Ball in den Strafraum verirrte. Mitte der zweiten Hälfte wurden die Bemühungen endlich belohnt und Rohwedder #28 brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Es folgte nun auch der erste Wechsel, für Backhaus #16 kam Eggert #2 in die Partie. Die Null sollte stehen bleiben. Auf der anderen Seite wurde in kurzer zeit zweimal ausgewechselt, dennoch ohne Wirkung. Atlas bestimmte weiterhin die Partie und war bemüht die Partie mit einem zweiten Treffer zu entscheiden. Ohne Erfolg und so waren es die Gäste die nun auf den Ausgleich drängten. Etwa 10 Minuten vor Spielende wechselten beide Mannschaften noch mal aus, Trebin #27 durfte den Platz nach einer aufreibenden Partie verlassen und Schallschmidt #25 ersetzte ihn. Nun ging es darum die knappe Führung über die Zeit zu bringen was letztendlich auch gelang. Die Nachspielzeit von 5 Minuten änderte nichts am Ergebnis und so hieß es dann am Ende 1:0. der 8. Sieg war in trockenen Tüchern.

Mein Fazit: Atlas tat sich erneut schwer gegen einen Gegner aus der Abstiegszone. Die Gäste hatten nichts zu verlieren und so agierten sie auch, standen hinten gut und ließen vorne nicht viel zu. Atlas kann in der nächsten Partie die Wegweisend sein ist wieder auf den gelbgesperrten Gysbers #11 zurück greifen.

Tor
1:0 Rohwedder #28 67. Minute

Ein-/Auswechselungen
Eggert #2 für Backhaus #16 68. Minute
Schallschmidt #25 für #27 81. Minute

Zuschauer ca 600


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Atlas verliert Spitzenspiel mit 1:3
Bersenbrück und Atlas mit Blick auf Platz 2 und es sollte ein unterhaltsames Spitzenspiel mit viel Zündstoff für die Zuschauer werden, unter denen viele Delmenhorster waren. Beide Teams gingen hochmotiviert in den Kampf um den Relegationsplatz ins Spiel, Bersenbrück zu Beginn allerdings wacher und früh in Führung. Der schnelle Saikouba Manneh brachte die Hausherren in Front, da waren gerade sieben Minuten gespielt. Atlas kurz geschockt, löst sich vom Anfangsdruck und erarbeitet sich fortlaufend Chancen. Das Tor von Phil Gysbers in der 15. Minute wird wegen vermeintlichem Abseits nicht gegeben, ein recht klarer Elfmeter untersagt. Beides sehr zur Überraschung der Zuschauer. Bersenbrück, nach einem harten Einsteigen (33.) nur noch mit zehn Mann, zieht hinten die Reihen zu und versucht über Manneh per Konter zum zweiten Treffer zu kommen. Das Spiel ist hitzig und die Emotionen zum Ende der ersten Halbzeit hoch. Ein spannendes Spiel mit vielen gelben und einer roten Karte geht in die Halbzeitpause. Durchatmen.
Atlas mit dem Schwung der ersten Halbzeit aus der Kabine, Bersenbrück mit der Führung im Rücken tiefstehend. Die Gäste nach der dritten Ecke in der zweiten Halbzeit vor dem Ausgleich, das Tor macht allerdings ein anderer. Markus Lührmann läuft allen davon und donnert den Ball aus 15 Metern in der Winkel - 2:0 Bersenbrück. Im Anschluss kommt es direkt zu einer gut 25 Minuten langen Spielunterbrechung. Nach Wiederanpfiff versucht der SV Atlas mit Druck den Anschlusstreffer zu machen, der TuS wiederum hat eine Menge Zeit. Nach einem Foul an Justin Dähnenkamp (102. Minute) schießt der Gefoulte selber. Nils Böhmann hält, greift allerdings drei Minuten später doch hinter sich als Steffen Rohwedder den sehnsüchtig erwarteten Anschlusstreffer zum 2:1 (106.) macht. Das Spiel entwickelt sich zu einer Abwehrschlacht in der Bersenbrück mit allen verteidigt was zur Verfügung steht. Atlas komplett aufgerückt, drängt auf den Ausgleich. Ausgleich oder Deckel drauf, ist die Frage der letzten Minuten. Mit dem Schlusspfiff fällt das letzte Tor des Tages durch Patrick-Emmanuel Papachristodoulou (119. Minute) nach einem Konter auf das leere Tor der Delmenhorster.
Ein hitziger Kampf um Platz 2 der Tabelle geht nach 29 Minuten Nachspielzeit zu Ende in dem starke Bersenbrücker am Ende nach gut 60 Minuten in Unterzahl als Sieger vom Platz gegen. Am Samstag geht es um 15 Uhr auswärts bei SV Ramlingen-Ehlershausen weiter.

Rote Karte:
BSB (33.) Patrick Greten

Tore:
1:0 Saikouba Manneh (8.)
2:0 Nils Böhmann (55.)
2:1 Steffen Rowedder (90.+15)
3:1 Patrick Papachristodoulou (90.+29.)

Wechsel:
BSB (36.) Hedemann für Claushallmann
BSB (46.) Kirschbaum für Miric
SVA (80.) Fenski für Stütz
SVA (80.) Dähnenkamp für Trebin
BSB (98.) P. Schmidt für Manneh
BSB (108.) F. Schmidt für Waldow
BSB (113.) Bannink für Langelage

Quelle: SV Atlas Delmenhorst
 

Bevor ich meinen Bericht zum 27. Spieltag online stelle, dies vorab :



Stellungnahme des SVA zum Spiel in Bersenbrück​

24.03.2024

Das Spiel in Bersenbrück war ein echter Spitzenfight zweier starker Mannschaften mit Leidenschaft, Emotionen und vielen Aufregern. Dazu gehören Tore, sportlicher Zweikampf, viele Zuschauern und ein glücklicher Sieger, ebenso wie gelbe und mal eine rote Karte, strittige Entscheidungen, nicht gegebene Tore, ausgebliebene Elfmeterpfiffe, ein gehaltener Strafstoß, ein spätes Anschlusstor, jede Menge Hektik, Zeitspiel und Nickligkeiten. Die Zuschauer haben auf beiden Seiten ebenfalls ihr Bestes gegeben, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Das Spiel bot also alles, was das Fußballherz sich so wünscht.
Doch trotz aufgeladener Stimmung, Freude über ein Tor oder einen Sieg und dem Frust über eine Niederlage, gibt es Dinge, die nicht zum sportlichen Wettkampf gehören. Das Werfen von leeren oder teilweise noch gefüllten Bierbechern gehört zum Beispiel nicht dazu. Selbst, wenn ein Auswechselspieler nach einem Tor zum gegnerischen Fanblock sprintet und weit außerhalb des guten oder schlechten Geschmacks massiv mit Gesten und Ausrufen die Fans provoziert, berechtigt das nicht zu einer solchen Reaktion. Sicherlich wird der eine oder andere von euch sagen, dass man sich dann nicht über eine Bierdusche wundern darf, aber wir als SV Atlas Delmenhorst nehmen von solchen Aktionen deutlich Abstand. Man wirft nichts auf das Spielfeld, auch oder schon gar kein Bier. Provokation hin oder her.
An dieser Stelle möchten wir auch darauf hinweisen, dass Fans des Block H direkt nach den Becherwürfen umgehend regulierend und beruhigend eingegriffen haben, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Auch sei erwähnt, dass der SV Atlas Delmenhorst dem Heimverein und der anwesenden Polizei dankt, dass stark diffamierende Banner von Seiten der Heimfans umgehend einkassiert und Stadionverbote ausgesprochen wurden.
Der SV Atlas Delmenhorst ist sofort mit dem TuS Bersenbrück in den Austausch gegangen und beide Vereine arbeiten die Provokationen sowie die Becherwürfe auf, prüfen Konsequenzen und zukünftige Präventionsarbeit.

Quelle: SV Atlas Delmenhorst
 
Am 27. Spieltag musste der SVA beim SV Ramlingen-Ehlershausen antreten. In der Tabelle auf einem Abstiegsplatz stehend war das Spiel Formsache, dennoch hatte die Abwehr einiges zu tun. Atlas war von Beginn an Spielbestimmend, die Gastgeber wussten dennoch dagegen zu halten. Im Laufe der 1. Halbzeit wurde es ausgeglichener, ein Tor wollte trotzdem nicht fallen, Schobert #12 glänzte wenn es darauf ankam. Ansonsten ließ die Abwehr um Cisse #18 und Sari #4 nichts zu. Nach vorne erarbeitete Atlas viele gute Chancen die aber nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Am Einsatz und Willen mangelte es nicht, jeder einzelne wurde vor dem Spiel gut auf das Spiel vom Trainerteam eingestellt, lediglich der Torerfolg blieb aus. Nennenswert ist ein Lattentreffer von Stütz #13 in Halbzeit. Bevor die erste Halbzeit abgepfiffen wurde holte sich von Pless eine gelb-rote Karte ab und der SV Ramlingen-Elershausen spielte ab da an mit einem Mann weiniger. Torlos ging es dann zum Pausentee.

Die 2. Hälfte begann personell unverändert. beide Trainer verzichteten auf neue Kräfte und vertrauten auf die Anfangsformation. Atlas begann wie sie zuvor aufgehört hatten, mit ihrem Angriffsspiel, Fenski #20 war es dann auch der mit der ersten Möglichkeit das Führungstor erzielte. Die Moral der Gastgeber war nun leicht gestört, Atlas kam zu mehr Ballbesitz, auch zurück zu führen das sie einen Mann mehr auf dem Platz hatten und Trainer Rockahr eine Systemänderung vornehmen musste. Das Spiel verlagerte sich nun vermehrt in den Gästestrafraum, Mansaray #9 wurde von Stütz #13 ein ums andere mal "gefüttert" und Touray #14 wirbelte durch die Gästeabwehr als wären es Stangen und so war es dann Mansaray #9 der das 2:0 besorgte. Das Tempo wurde beibehalten, der Gegner konnte dem nicht viel entgegen setzen und musste wenig später das 3:0 durch Gysbers #11 hinnehmen. Nach einer Stunde schien das Spiel entschieden, trotz oder vielleicht wegen der beiden Auswechslungen die auf der anderen Seite vorgenommen wurden. Kurze Zeit später keimte auf der gastgeberseite Hoffnung auf nachdem Bahrs zum 1:3 verkürzte. Im Anschluss nahm Trainer Schmidt einen 3-fachwechsel vor und brachte für Cisse #18, Temin #5 und Stütz #13 Schallschmidt #25, Eggert #2 und Backhaus #16 die sich gleich in das Spielgeschehen einfügten. Die 350 Zuschauer sahen ein gutes Spiel von Atlas und die mitgereisten Gästefans feierten ihre Mannschaft, nun war ersichtlich weshalb die Gastgeber in der Tabelle positioniert waren. Sie spielten mit, waren aber größtenteils mit der Philosophie von Atlas überfordert Nach etwa 72 Minuten wurden Touray #14 sowie Gysbers #11 ausgewechselt, für sie kamen Rohwedder #28 und Dähnenkamp #7. Die tat dem Spielfluss keinen Abbruch und Trebin #27 gelang das vorentscheidende 4:1. Der Gastgeber von nun an stehend K.O. und konsterniert, Atlas spielte nun wie sie wollten und als wenn das nicht genug wäre erzielte Joker Backhaus mit seinem 1. Tor für Atlas das 5:1. Der Ball lief nun nur noch durch die reihen der Gäste, Ramlingen-Ehlershausen wusste dem nichts mehr entgegen zu setzen da das Spiel entschieden war. So kam Atlas in der 90. Minute noch zum 6:1 durch Dähnenkamp #7. Kurze darauf wurde der SV Ramlingen-Ehlershausen dann vom Schiedsrichter erlöst und Atlas nahm die 3 Punkte mit nach Hause.

Mein Fazit: Die Mannschaft zeigte das die Niederlage in Bersenbrück ein Ausrutscher war, auch wenn der Gegner in der Tabelle weiter unten stand. Das klare 6:1 war wichtig für das was noch kommen könnte, ebenfalls wurde etwas für die Tordifferenz getan die am Ende entscheidend sein könnte.

Tore
0:1 Fenski #20 46. Minute
0:2 Mansaray #9 52. Minute
0:3 Gysbers #11 60. Minute
1:3 Bahrs 62. Minute
1:4 Trebin #27 76. Minute
1:5 Backhaus #16 83. Minute
1:6 Dähnenkamp #7 90. Minute

Ein-/Auswechselungen
Schallschmidt #25 für Cisse #18 63. Minute
Eggert #2 für Temin #5 63. Minute
Backhaus #16 für Stütz #13 63. Minute
Rohwedder #27 für Gysbers #11 72. Minute
Dähnenkamp #7 für Touray #14 72. Minute

Zuschauer ca 350
 

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