Schiedsrichter und VAR

Das Hauptproblem des VAR ist, dass er noch viel zu willkürlich eingesetzt wird, da das Kriterium zu weich ist. Außerdem sorgt die Institution VAR dafür, dass die Feldschiedsrichter schlechter werden. Das nächste Problem ist, dass der VAR nicht in allen Situationen, die spielentscheidende Fehlentscheidungen bringen, eingesetzt wird. Stattdessen wird er inflationär in Situationen eingesetzt, die keine klaren Fehlentscheidungen sind. Wenn der VAR dem Fußballspiel etwas bringen soll, muss man da vieles anpassen. Ansonsten weg damit.
Gut formuliert/analysiert und den richtigen Schluss gezogen. (y)
 
Auch wieder wahr, dann bin ich ja beruhigt.
Und wir sehen, es glich sich nie was aus.
Nein, es glich sich nie etwas aus. Kann es auch gar nicht, wenn Fehlentscheidungen zufaellige und unabhaengige Ereignisse sein sollen.

Als Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, 2 Spieltage vor Schluss ist Verein A 5 Fehlentscheidungen im Minus. Um die Sache auszugleichen, sagt sich der Schiri im naechsten Spiel: "Da muss ich heute aber mal ein paar Fehlentscheidungen zugunsten von Verein A faellen." In diesem Fall waeren seine Fehlentscheidungen weder zufaellig (er macht sie ja absichtlich) noch unabhaengig (denn sie haengen von der Zahl und der Tendenz der bisherigen Fehlentscheidungen ab). Das ist beides sicher nicht wuenschenswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind allerdings erfundene Zahlen, daher sagt das gar nix; um das beurteilen zu könnte bräuchte man echte Zahlen.
[...]
Die Zahlen dienen nur der Illustration, und nein, man braucht keine echten Zahlen. Es gilt naemlich ganz einfach: Je haeufiger man eine Muenze wirft, um so seltener wird das faire Ergebnis von genau 50:50. Hier ist eine kleine Tabelle:

Zahl der Muenzwuerfe - Wahrscheinlichkeit des 50:50-Ergebnisses

2 - 50%
4 - 37,5%
10 - 24,5%
50 - 11,2%
100 - 7,96%
 
:ROFLMAO:

Gut formuliert/analysiert und den richtigen Schluss gezogen. (y)

Günstiger wäre es, wenn die Schieri Gmbh da mal die richtigen Schlüsse draus zöge. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Inzwischen gab es ja die ersten leichten Anzeichen dafür, dass da was getan wird.

Wichtig daher, dass Spieler und Trainer nach jedem Spiel das Thema zur Sprache bringen, gerade als Gewinnerteam, wie zum Beispiel Undav nach dem Pokalspiel-
 
:ROFLMAO:



Günstiger wäre es, wenn die Schieri Gmbh da mal die richtigen Schlüsse draus zöge. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Inzwischen gab es ja die ersten leichten Anzeichen dafür, dass da was getan wird.vo

Wichtig daher, dass Spieler und Trainer nach jedem Spiel das Thema zur Sprache bringen, gerade als Gewinnerteam, wie zum Beispiel Undav nach dem Pokalspiel-
Ja. objektive Aussage von Undav, da aber Nagelsmann auf der Tribüne saß könnte es dem Stürmer negativ ausglegt werden.
Julian steht nicht so auf "objektiv".
 

Die Handregel mal wieder. Klare Fehlentscheidung, aber keiner hat's gemerkt, jedenfalls keiner, auf den es ankommt. Del Feldschiedsrichter nicht und der VAR auch nicht.

Da auch viele "Experten" den Pfiff als richtig bewerteten, musste der DFB jetzt doch mal sagen: "Nein, Leude! So was ist kein Handspiel!!"
 

Die Handregel mal wieder. Klare Fehlentscheidung, aber keiner hat's gemerkt, jedenfalls keiner, auf den es ankommt. Del Feldschiedsrichter nicht und der VAR auch nicht.

Da auch viele "Experten" den Pfiff als richtig bewerteten, musste der DFB jetzt doch mal sagen: "Nein, Leude! So was ist kein Handspiel!!"
Das beruhigt mich im Nachhinein ja ungemein das auch der DFB sagt dies war kein Elfer. Dann ist ja alles gut. 😁
 

Drei Prüf-Experten fordern den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf, die in der Fußball-Bundesliga eingesetzte halbautomatische Abseitserkennung SAOT auszusetzen. Laut den Fachleuten kann es zu Messungenauigkeiten kommen, die bisher nicht berücksichtigt würden.

In einer Analyse ... kommen sie zu dem Schluss, dass es einen Toleranzbereich geben müsste, ähnlich wie bei Blitzern im Straßenverkehr. Dieser sollte mindestens 20 Zentimeter betragen. Die Verantwortlichen des SAOT-Systems wiesen solche Forderungen auf Anfrage des „Spiegel“ zurück und wollen das System weiter wie gewohnt einsetzen. Bis vor Kurzem habe die DFL auf ihrer Webseite behauptet, dass sich mit der Technik eine „präzise, auf den Millimeter genaue Abseitsstellung bestimmen“ lasse. Diese Aussage sei nach einer Anfrage des Magazins verschwunden.

Norbert Barz, Fan von Union Berlin und ehemaliger Geschäftsführer der Deutschen Akkreditierungsstelle, ärgerte sich über die Entscheidung mithilfe des Video-Assistenten. Er brachte die Analyse auf den Weg, die er gemeinsam mit zwei weiteren Experten aus dem Prüfwesen, Michael Wolf und Thomas Facklam, erarbeitete.


Endlich hat das mal jemand nachprüfen lassen. War ja klar, dass das nicht so genau sein kann, wie der DFB (und viele andere) behauptet hat. Diese ganzen knappen Abseitsentscheidungen durch die Technik sind daher falsch, da es nicht sicher sein kann, ob es Abseits war oder nicht.

Ein Problem ist ja auch wie genau die eigentlich den Moment der Ballabgabe feststellen können und ob der auch schon in dieser Prüfung hinsichtlich des Toleranzbereichs enthalten ist.
 

Die heutigen Zeiten sind leider geprägt von einer Hass-Kultur - der richtitet sich nur gegen Schiedsrichter, sondern gegen jeden, der in der Öffentlichkeit steht und auch noch gegen viele, die nicht in der Öffentlichkeit stehen. Dank internet und sozialen Medien können die Hater jeden unter Beschuss nehmen und tun es auch, und es schwappt auf das rreale Leben über. Und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht fürchte ich.

Viel interessanter wäre es allerdings, wenn sich Aytekin mal zur sachlichen Kritik an der Schiedsrichterei, dem Regelwerk usw. in D-land äußern würde.
 
Zurück
Oben