Schiedsrichter und VAR

Es tut sich also was hinsichtlich der Abseitsregel! Sehr gut.

Aber bitte die Handregel nicht vergessen! 😇
 
Das ist null "gegen Millimeter", denn diese Lücke will ja auch gemessen werden und wenn es dann halt ein paar Millimeter sind, ist es eben Abseits.
 
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Gemeint ist, das im Moment wegen irgendwelchen Millimetern, die ein Spieler im Abseits stünde, jede Menge Tore aberkannt werden wegen angeblichem Abseits. Wie ich und Uli Hoehneß richtig bemerkten, ist das Quatsch, weil diese Millimeter dem Angreifer keinen Vorteil geben und es damit gegen den Sinn der Regel und des Spiels ist, dies so zu VAR-pfeiffen.

Es ist nur zu begrüßen, dass erste Schritte unternommen werden diesen Unsinn zu beenden.
 
Ich bemerke nur, dass es zwangsläufig zu Millimeter-Entscheidungen kommen muss, weil ja ab irgendeiner Grenze eine Situation eben zum Abseits wird.
Im Falle oben dann halt, wenn da eine "Lücke" sichtbar wird.
 
Das ist aber zum Glück gar nicht das Problem und das bei der Regeländerung geht.

Zum Technik- und Grenzwert-Problem: Was übrigens irgendwie niemand mitbedenkt ist die zweite Bedingung beim Abseits: Bei Abgabe des Balls. Wie wird das eigentlich definiert und technisch bestimmt und wie genau ist das?
 
Die Millimeter werden immer bleiben. Egal ob bei 0+1mm oder bei 200+1mm oder bei 800+1mm.
Ich halte es übrigens für deutlich schwieriger, 200+1 oder 800+1 zu messen und glaubhaft zu vermitteln, dass das jetzt eben 1mm über den erlaubten 200 ist, als 0+1.
 
Dafür habe ich gestern während der 10 Minuten Länderspiel die ich mir ansah gehört, dass in Bälde ein ausgewechselter Spieler nur noch 10 (oder so ähnlich) Sekunden haben soll für das Verlassen des Spielfelds. Schafft er das nicht, darf der Ersatz erst eine Minute später rein.
Das wurde in MLS getestet und bei Tausenden Wechseln gab es irgendwie 15 (oder so) Verstösse. Alle am ersten Spieltag. Danach klappte das bestens.
 
Dafür habe ich gestern während der 10 Minuten Länderspiel die ich mir ansah gehört, dass in Bälde ein ausgewechselter Spieler nur noch 10 (oder so ähnlich) Sekunden haben soll für das Verlassen des Spielfelds. Schafft er das nicht, darf der Ersatz erst eine Minute später rein.
Das wurde in MLS getestet und bei Tausenden Wechseln gab es irgendwie 15 (oder so) Verstösse. Alle am ersten Spieltag. Danach klappte das bestens.
Habe ich auch gehört, bzw. von der Regel bereits vorher gelesen.
Es ist schon klar, dass die Regel erst bei den Spielern "ankommen" muss und dann konsequent umgesetzt werden. Scheint aber zu funktionieren.
 
Das ist null "gegen Millimeter", denn diese Lücke will ja auch gemessen werden und wenn es dann halt ein paar Millimeter sind, ist es eben Abseits.
Ja schon, aber zumindest hätte der Stürmer dann ggf. auch 'n Vorteil aus seiner Abseitsstellung, wenn er erstmal komplett vor dem Gegner stehen muss. Im Moment reicht 'n Schnürsenkel für Abseits bei sonst gleicher Höhe und das kann kein entscheidender Vorteil sein, den man abpfeifen muss.
 

Das neue Abseits (Stichwort "Tageslicht") wird in der kanadischen Liga getestet, um mal zu schauen, wie und wie dolle sich der Fußball dadurch verändert. ich schätze mal, es werden mehr Tore fallen.

Außerdem wird die Challange getestet. Videobeweis also nur, wenn die Trainer es fodern. Jeder darf 2 mal challengen.
 
Ich habe den sportartikel gelesen, sportschauartikel

Das klang alles wesentlich merkwürdiger

Die skizze die duda hast

Das kapiere ich auch

Aber die neue abseitsregel

Beschreibt was anderes denke ich
 
Der rechte Zeh des Stürmers (weiß) ist weiter weg von der Torlinie als die linke Schulter des Verteidiger (blau), somit kein Anseits!
 

Die DFB Schiri GmbH sollte sich vielleicht mal darum kümmern, dass die Qualität der dt. Schiedsrichter wieder besser wird?

Und Undav sucht eine Ausrede für die Niederlage der Stuttgarter: "Einen krasseren Fehler, glaube ich, kannst du nicht machen als Schiedsrichter" Ach nee, die haben ja gewonnen.
 
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Ich bin grundsätzlich für den VAR, sehe aber vor allem ein Problem:
Früher gab es mehr Fehlentscheidungen und es wurde immer gerne bahauptet, das gleiche sich im Laufe einer Saison aus. Sei mal dahingestellt. Im Pokal ist das schonmal schwierig. Bei hinreichend vielen geht es zumindest nach der Wahrscheinlichkeit in diese Richtung.
Je besser die Schiris werden und dann noch VAR-Unterstützung bekommen, desto weniger Fehlentscheidungen werden es. Null werden wir aber nicht bekommen.

Und jetzt kommts: Diese wenigen Fehlentscheidungen sind dann um so gewichtiger, denn da gleicht sich gar nix mehr aus.

Und das ist ein Punkt, der vermutlich nicht bedacht wurde.

Trotzdem bin ich dafür, der Fall gestern hätte behoben werden können, wenn der Welz etwas gewartet hätte.
 
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Und jetzt kommts: Diese wenigen Fehlentscheidungen sind dann um so gewichtiger, denn da gleicht sich gar nix mehr aus.
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Nein, da verstehst Du Statistik (hier: Varianz) nicht richtig, und auch die Regression zur Mitte nicht. Bei wenigen Fehlentscheidungen mag Verein A in relativen Zahlen haeufiger von Fehlentscheidungen profitieren als bei vielen Fehlentscheidungen, aber das heisst nicht, dass er das auch in absoluten Zahlen tut. Am einfachsten laesst sich das an einem Vergleich von zwei Szenarien erklaeren.

1) Es gibt sehr wenige Fehlentscheidungen (nur 2), aber diese fallen zu 100% zu Gunsten von Verein A aus. Er profitiert als netto von 2 Fehlentscheidungen.

2) Es gibt sehr viele Fehlentscheidungen (100), aber diese fallen fast gleichmaessig (52% : 48%) fuer und gegen Verein A aus. Tatsaechlich hatten wir also 52 Fehlentscheidungen fuer und 48 Fehlentscheidungen gegen den Verein. Damit profitierte der Verein netto von 4 Fehlentscheidungen.

In Fall 2) sind die Fehlentscheidungen also letzlich gewichtiger, obwohl sie viel gleichmaessiger verteilt sind. Wenn Du Dir den Gesamteffekt von Fehlentscheidungen ansehen willst, dann musst Du auf die absoluten Zahlen gucken, nicht die relativen.
 
Das sind allerdings erfundene Zahlen, daher sagt das gar nix; um das beurteilen zu könnte bräuchte man echte Zahlen.

Die Ausgleichsthese ist aber auch jenseits von Statistik falsch, da es Merkmale gibt, die für die Bevorzung bzw. Benachteiligung eine Rolle spielen. Daher sind die Fehlentscheidungen immer ungleich verteilt und nicht zufällig.

Das Hauptproblem des VAR ist, dass er noch viel zu willkürlich eingesetzt wird, da das Kriterium zu weich ist. Außerdem sorgt die Institution VAR dafür, dass die Feldschiedsrichter schlechter werden. Das nächste Problem ist, dass der VAR nicht in allen Situationen, die spielentscheidende Fehlentscheidungen bringen, eingesetzt wird. Stattdessen wird er inflationär in Situationen eingesetzt, die keine klaren Fehlentscheidungen sind. Wenn der VAR dem Fußballspiel etwas bringen soll, muss man da vieles anpassen. Ansonsten weg damit.

 
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