Schiedsrichter und VAR

Muah, Kaiserslautern brachte kaum Torgefahr zustande und Paderborn war die deutlich gefährlichere Mannschaft; klar, dass dann der Schiedsrichter an der Niederlage Schuld sein soll. :ROFLMAO:
 
Des weiteren gibt's zukünftig eh mehr VAR:
  • Der VAR kann Gelb-Rote Karten korrigieren
  • Der VAR kann falsche Eckball-Entscheidungen korrigieren
  • Der VAR hat mehr Befugnisse bei einer Spielerverwechslung
 
Der Freistoss war tatsaechlich laecherlich, aber trotzdem gibt es angesichts von 0,39:2,81 expected goals sicher ein, zwei bessere Gruende fuer Lauterns Niederlage.
 
Dann wird die Leistung der Schiedsrichter auf dem Platz noch schlechter.

In diesem Thread geht es nicht um die Gründe für eine Niederlage, sondern um die Schiedsrichterleistungen, die Regeln und das Schiedsrichterwesen.

Das Spiel soll doch gerechter werden, gell?


So eindeutig wie der falsche Pfiff vor dem Freistoßtor war die potenzielle Elfmeterszene allerdings nicht. Götze stellte Bassette zwar final im Fallen das Bein, der FCK-Stürmer half aber tatkräftig mit, dass der Paderborner Kapitän überhaupt zu Boden ging. Über einen Strafstoßpfiff hätte sich Götze dennoch nicht beschweren dürfen.

Der Kicker sieht mindestens eine klare Fehlentscheidung.

Dazu wird das dünnhäutige Verhalten der Schiedsrichter kritisiert. Keine Kommunikation nach dem Spiel, keine Erläuterung der strittigen Pfiffe.
 
Dünnhäutig sind in allererster Linie die Trainer und Spieler, die sich immer mehr zu kompletten Heulbojen entwickeln.
 
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In diesem Thread geht es nicht um die Gründe für eine Niederlage, sondern um die Schiedsrichterleistungen, die Regeln und das Schiedsrichterwesen.

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Damit sagst Du dann selbst, dass die Schiedrichterleistungen kein Grund für eine Niederlage sein können. :)
 
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Damit sagst Du dann selbst, dass die Schiedricherleistungen kein Grund für eine Niederlage sein kann. :)

Habe ich schon immer gesagt: Jeder Spieler macht in jedem Spiel "tausendmal" mehr spielentscheidende Fehler als jeder Schiedsrichter. Das ist aber kein Grund, dass man schlechte Schiedsrichter auf dem Platz dulden sollte, die ein Spiel verpfeiffen. Eine Profi-Liga braucht Schiedsrichter, die Top-Leistung bringen. Davon ist die BuLi inzwischen meilenweit entfernt. Das macht leider das Spiel kaputt. Der VAR macht es leider nur noch schlimmer, statt, wie erhofft, die Situation zu verbessern. Und Regeln, die der Idee des Spiel widersprechen, ebenfalls.
 
Hier geht es gar nicht um "die Schuld" an der Niederlage, sondern in diesem Thread geht es um Schiedsrichterleistungen. Und die war nicht so besonders. Kritisiert wird zudem, dass es nicht unbedingt die günstigste Entscheidung ist, einen unerfahrenen Schiedsrichter in Spielen einzusetzen, in denen es um viel geht.

Seit wann dürfen sich nur Gewinner zur Leistung der Schiedsrichter äußern? Aber zu eurer Beruhigung. Kohfeldt ist nicht allein mit seiner Kritik: Zustimmung erhielt Kohfeldt bei seiner Einschätzung sogar vom gegnerischen Coach.
Der Kicker folgt immerhin meiner Wahrnehmung

Schiedsrichter-Team​

Erbst, Lars (Gerlingen)

Note: 5,0

Keine klare Linie bei der Bestrafung der Notbremsen von Keller (7.) und Pfeiffer (42.), was der Partie eine entscheidende Richtung gab.

 
FCK - SCP analog dazu

Schiedsrichter-Team​

Exner, Florian (Münster)

Note: 6,0

Ohne jegliche Linie, dazu mit zwei spielentscheidenden Fehlern: Den Freistoß vor dem 0:1 hätte es nicht geben dürfen, der Elfmeter zum 0:2 war falsch (90.). Götze gegen Bassette (6.) nicht als Strafstoß zu werten, war vertretbar, da der SCP-Kapitän nur wegen des Zweikampfs überhaupt zu Boden ging.


Hatte Lieberknecht mit seiner Aussage zu Exner "Ihr seid überfordert" völlig Recht

Katrin Rafalski als VAR-Assistentin kann auch nur ein schlechter Witz sein. Die war als Linienrichterin schön des Öfteren überfordert und soll nun im "Keller" für Ordnung sorgen? :D
 
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»Warum er die Rote bekommt, weiß keiner im Stadion. Wahnsinn«, sagte Trainer Vincent Kompany. »Einer muss mir erklären, warum das Gelb ist.«

Nein, Kompany will nicht die Schuld für das Unentschieden auf den Schiedsrichter schieben.


"Ich will das Fass gar nicht zu sehr aufmachen, aber es ist mir wichtig, das trotzdem kurz noch einmal zu thematisieren, weil ich einfach finde, es gibt unterschiedliche Bewertungen, einfach auch mit VAR", begann der 44-Jährige.

Dass sein Schützling Jahmai Simpson-Pusey in der Vorwoche gegen Dortmund nach VAR-Eingriff für eine ähnliche Aktion des Feldes verwiesen worden war und Mikelbrencis weiterspielen durfte, empfand er "echt mehr als grenzwertig. Mir ist klar, dass er das nicht will, aber das will Jahmai letzte Woche auch nicht. Und dann erzählt man diese Woche aber von Schrittfolge und das ist einfach so ein bisschen ärgerlich, weil sie erzählen was vom Trefferbild", so Kwasniok.


Richtig, eins der ganz großem Probleme: die unterschiedliche Auslegung gleicher Situationen. Besonders ärgerlich, weil dieses Problem durch gezielt Schulungen recht schnell und einfach zu beheben wäre.

Ich möchte gute bis sehr gute Schiedsrichter. Das ist keine besonders radikale Forderung, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Schlechte Schiedsrichter sind ein Ärgernis, Fehlentscheidungen an sich nicht, die können auch guten Schiedsrichtern passieren, kein Problem.
 
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Die Inflation der Handelfmeter. Für mich ein weiterer Grund die Handregel zu reformieren. Es ist doch nicht im Sinne des Fußballs, das Spiele reihenweise dadurch entschieden werden, dass einem Spieler der Ball zufällig an den Arm springt.

Nur für Menschen, die bereit sind, die Arbeit anderer zu bezahlen: (k+) Warum die Handspielregel so umstritten ist - und was die Lösung sein könnte
 
Stefan Leitl warnt vor etwas, das dem Weltuntergang zwar nicht gleicht, aber doch schon verdächtig nahe kommt:
Grundsätzlich ist immer und überall jeder schlauer als man selbst. Diese geistige und moralische Überlegenheit
der man immer wieder gegenübersteht sollte man bewundern und würdigen. Und alle diese schlauen und guten
Menschen machen lassen was sie für richtig halten :)
 

Die Referees sind dabei aber nur das schwächste Glied in der Kette, die bemitleidenswerte Exekutive eines Textes, der den Bezug zur Realität des Spiels verloren hat. Sie müssen die Schelte von Spielern, Zuschauern und Medien aushalten, weil eine Regel immer häufiger Spiele entscheidet, die bei Spielern, Trainern und Zuschauern nicht die nötige Akzeptanz hat.

Durch die Einführung des VAR haben sich die Probleme, die die Regel ohnehin bereitet, noch potenziert. In einem Standbild oder einer Super-Slow-Mo kann schnell eine "unnatürliche Vergrößerung der Körperfläche" oder eine "aktive Bewegung zum Ball" erkannt werden, wo ein Arm einfach nur mitschwingt.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch aus Schiedsrichter-Reihen Kritik an der Regel kommt.


Die Handregel gehört ganz dringend reformiert. Und die Potenzierung von Problemen durch den VAR betrifft nicht nur die Handregel, sondern auch andere.
 
Nun isses passiert. Der Super-Gau ist eingetreten! U Hoeneß ist der gleichen Ansicht wie ich! 🤯

Q"Ich bin der Meinung, dass dieses VAR eigentlich geschaffen wurde, um grobe Fehler zu verhindern. Wenn einer zwei Meter im Abseits steht, dann muss das verhindert werden. Aber wenn einer drei Zentimeter im Abseits steht, ist das kein Vorteil."
 
Nun isses passiert. Der Super-Gau ist eingetreten! U Hoeneß ist der gleichen Ansicht wie ich! 🤯

Q"Ich bin der Meinung, dass dieses VAR eigentlich geschaffen wurde, um grobe Fehler zu verhindern. Wenn einer zwei Meter im Abseits steht, dann muss das verhindert werden. Aber wenn einer drei Zentimeter im Abseits steht, ist das kein Vorteil."
Dieses VAR gibt es überhaupt nicht, es ist der VAR. Dieses VAR wäre das VAR. :cool:
Aber Uli nimmt das nicht so genau.
 

Gegen Millimeter: FIFA testet neue Abseitsregel​


Die FIFA treibt ihre Pläne für eine Abseits-Revolution im Profifußball in Kanada weiter voran. In Zusammenarbeit mit dem Weltverband wird die Canadian Premier League (CPL) zu Beginn ihrer Saison am 4. April einen Testlauf zum sogenannten "Tageslicht-Abseits" starten. Die FIFA erhofft sich unter anderem, dass eine Weiterentwicklung für mehr Tore sorgt. Der neue Ansatz besagt: Ein Spieler steht nicht im Abseits, wenn sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden darf, auf einer Linie mit dem vorletzten Verteidiger befindet. Der Spieler steht nur dann im Abseits, wenn zwischen ihm und dem Verteidiger eine Lücke ("Tageslicht") besteht, der Spieler muss sich also vollständig hinter dem vorletzten Gegner befinden. Etwa in der Bundesliga hatten die viel diskutierten Millimeter-Entscheidungen durch die halbautomatische Abseitstechnologie zuletzt im Fokus gestanden.
Schon Ende des vergangenen Jahres hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino abermals eine Weiterentwicklung der Abseitsregel ins Spiel gebracht. Ziel sei es, den Fußball "offensiver und attraktiver" zu gestalten, sagte der Schweizer. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) entschieden zuletzt bei ihrer Jahreshauptversammlung im Februar aber, zunächst einmal "die laufenden Versuche in Bezug auf Abseits fortzusetzen".
n-tv
 
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