Regionalliga Südwest

Durch den Aufstieg von Hoffenheim II und dem Abstieg von Frankfurt II spielen in der kommenden Saison nur noch die Zweitvertretungen von Mainz und dem SC Freiburg in der Regionalliga Südwest.

Mit Bayern Alzenau, TSG Balingen, Schott Mainz und Großaspach kehren einige bekannte Teams aus der Oberliga zurück. Zudem komplettiert der SV Sandhausen als Absteiger aus der dritten Liga, das Teilnehmerfeld in der kommenden Saison.

Favoriten auf den Aufstieg dürften Sandhausen, Kickers Offenbach und mit Einschränkungen die Teams vom FSV Frankfurt, Homburg und den Stuttgarter Kickers sein.
 
In der Regionalliga Suedwest hat der SGV Freiberg seine ersten 9 Spiele allesamt gewonnen, und das mit einer Tordifferenz von insgesamt +24. Das sind Werte, die man sonst nur von Bayern Muenchen sieht. Folgerichtig hat Freiberg damit schon jetzt 10 Punkte Vorsprung auf Platz 2 heraugespielt.

Die 3. Liga darf sich also schon mal auf den Gesangverein vorbereiten.
 
Und die vermeintlich großen Vereine wie Offenbach und die Stuttgarter Kickers bleiben eine weitere Saison unten hängen. Vor ein paar Tagen stand im Kicker, dass Freiberg nun auch zum ersten Mal die Lizenz für die dritte Liga beantragen wird. In der letzten Saison hatte man noch darauf verzichtet.
 
Wenn ich mich recht erinnere, dann hiess es schon zu Anfang der Saison aus Freiberg, dass der Aufstieg das Ziel sei. Der starke Kader ist also vermutlich kein Zufall.

Ich hab mal ein bisschen gegoogelt: Hauptsponsor des SGV Freiberg Fussball ist die Refa Dachbau GmbH. Diese hat anscheinend zwei Geschaeftsfuehrer, Refat Cerkez und Emir Cerkez. Letzterer ist ausserdem Praesident des SGV Freiberg Fussball. Da kann man ahnen, woher dort der Wind weht.

EDIT: Noch als Nachtrag: Das Freiberger Wasenstadion erfuellt die Ansprueche fuer ein Drittligastadion natuerlich nicht, und es ist wohl auch keine Modernisierung geplant. Geruechteweise will man in der 3. Liga im fast 100 km entfernten Aalen spielen.
 
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In der Regionalliga Suedwest hat der SGV Freiberg seine ersten 9 Spiele allesamt gewonnen, und das mit einer Tordifferenz von insgesamt +24. Das sind Werte, die man sonst nur von Bayern Muenchen sieht. Folgerichtig hat Freiberg damit schon jetzt 10 Punkte Vorsprung auf Platz 2 heraugespielt.

Die 3. Liga darf sich also schon mal auf den Gesangverein vorbereiten.
Seit ich das geschrieben habe, hat Freiberg in 5 Ligaspielen nicht einmal gewonnen und nur 3 Punkte geholt. Dadurch ist Freibergs Vorsprung auf nur noch 3 Punkte zusammengeschmolzen. Leider sind die naechsten Verfolger auch alle nicht gerade Wunschvereine fuer die 3. Liga, denn sie heissen in der aktuellen tabellarischen Reihenfolge Mainz II, Steinbach Haiger, Grossaspach und Walldorf. Prominenz kommt erst ab Platz 6 (FSV Frankfurt) und mit immer noch mindestens 7 Punkten Rueckstand auf Freiberg.
 
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Die SGV Freiberg liegt btw im Clinch mit der Stadt, da geht es vornehmlich um Investitionen in die Infrastruktur, sprich das Stadion. Da will die Stadr nicht so wie der feine Herr Cerkez. Ich kenne da den Beigeordneten, der erzählt als aus dem Nähkästchen. Ein echter Gentleman, der Herr Präsident
 
Freiberg hat schon wieder verloren, fuehrt die Tabelle aber immer noch an. Freiberg hatte nach 9 Spieltagen die vollen 27 Punkte - jetzt, nach 16 Spieltagen, steht man gerade mal bei 31 Punkten. Erst 9 Siege in Serie, danach 7 Spiele ohne Sieg. Irre, wie die abgebaut haben.
 
Freiberg kann nicht mal zuhause gegen den Drittletzten der Tabelle, Aufsteiger Alzenau, gewinnen. Trotz des 0:0 ist Freiberg aber immer noch Tabellenfuehrer, wobei der Vorsprung jetzt nur noch einen Punkt betraegt.

Eine Serie von 8 sieglosen Spielen ohne Verlust der Tabellenfuehrung, sowas gibt es sicher auch nicht oft.
 
Zwischen Platz 1 und Platz 10 liegen nur 6 Punkte. Die Suttgarter Kickers sind noch in Reichweite, wären sie denn mal ein bisschen beständiger. 7 Niederlagen in 17 Spielen ist schon arg. Kickers Offenbach mit 11 Punkten Rückstand wohl eher raus, wenn sie nicht einen fetten Lauf bekommen.
 
Freiberg hat tatsaechlich mal wieder gewonnen, und dann gleich gegen den Tabellendritten FSV Frankfurt. Dadurch betraegt der aktuelle Vorsprung auf Platz 3 prompt 5 Punkte. Allerdings liegt dazwischen noch Sonnenhof Grossaspach auf Platz 2, nur einen Punkt hinter Freiberg. Grossaspach hat inzwischen sogar die bessere Tordifferenz.
 
(Relativ) Neues vom Gesangsverein aus Freiberg: Unabhaengig von der Ligazugehoerigkeit zieht man in ein neues Stadion - und damit eine neue Stadt - um:

"[...] Das heimische Sportzentrum Wasen entspricht keinen Drittliga-Standards und stellt schon jetzt den Verein offenkundig alles andere als zufrieden. Indiz dafür: Das Trier-Spiel am Dienstag findet in der Kleiner-Arena des Oberligisten FC Nöttingen statt, über 50 Kilometer westlich.

Doch nun hat Freiberg eine längerfristige Lösung gefunden: Ab kommender Saison wird im gut 25 Kilometer nördlich gelegenen Heilbronner Frankenstadion gespielt, Heimat des aktuellen Sechstliga-Letzten VfR Heilbronn und mit Platz für über 17.000 Zuschauer. Die Umzugspläne gelten wohlgemerkt ligenunabhängig. Letzte Anpassungen, um dort drittligataugliche Bedingungen zu bieten, seien offenbar auf den Weg gebracht worden, unter anderem die durch Fördermittel ermöglichte Installation einer Flutlichtanlage. [...]"



Und das ist nicht alles, denn angeblich soll wegen des Umzugs auch der Name um die neue Stadt ergaenzt werden:

"[...] Was feststeht, ist, dass zunächst der Name des neuen Standorts in den Vereinsnamen aufgenommen wird und damit eine neue Namenskonstellation entweder in der Dritten Liga im Falle des Aufstiegs, oder in der Regionalliga auftauchen wird. „Es wird den Zusatz Heilbronn geben. Damit zeigen wir, dass wir zur Stadt stehen und das ist selbstverständlich“, so Cerkez. [...]"


Aha. Und wie steht der SGV zur Stadt Freiberg, bzw. wie ist es allgemein um sein Commitment bestellt? Laut demselben Artikel so:

"[...] Die Suche nach einer neuen Spielstätte hatte der Präsident, seit 14 Jahren im Amt, zur Chefsache erklärt, nachdem die eigene Kommune dem Verein die kalte Schulter in Sachen Profifußball gezeigt hat. Da sich die Option in Aspach zerschlagen hatte, weil dort neben der SG Sonnenhof auch der Drittligist VfB Stuttgart II seine Heimspiele austrägt, in Ludwigsburg ebenfalls kein Interesse bestand und zwei Gespräche mit der Stadt Bietigheim-Bissingen über einen Meinungsaustausch nicht hinauskamen, griff Cerkez zum Telefon und fragte in Heilbronn an. [...]"

Hmmm.
 
Und parallel taumeln die Kickers Offenbach der Oberliga Hessen entgegen. Nach der Heimpleite gegen Großaspach steht Offenbach auf Platz 14, der bei einer ungünstigen Konstellation ebenfalls zum Abstieg reicht. Mit dem SSV Ulm kommt ziemlich sicher ein Team aus der dritten Liga runter. Sollte es Saarbrücken auch noch treffen, aktuell eher unwahrscheinlich, wird es für Platz 14 eng.
 
In der Regionalliga Suedwest stehen jetzt zwei Mannschaften punktgleich an der Spitze und unterscheiden sich auch nur um 2 Tore in der Tordifferenz. Die naechsten Verfolger liegen aber gleich 10 Punkte zurueck. Das koennte ein echt spannender Aufstiegszweikampf sein, wenn es dabei nicht um Gemuese (Grossaspach) gegen Gruenzeug (Freiberg) ginge.
 
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