Radsport

Unglaubliche Regenetappe heute, beide Führenden lagen auf den letzten 15 km auf der Straße. Jedoch beide wurden am Ende für ihren Kampf belohnt: der Spanier Arrieta mit dem Tagessieg und der Portugiese Eulalio mit dem Rosa Trikot.
 
Der Giro 2026 ging wie erwartet an Jonas Vingegaard, und es gab nicht ein einziges Dopingvergehen während des Giros

.https://www.kicker.de/aufstieg-in-elitaeren-kreis-vingegaard-gewinnt-den-giro-d-italia-1219456/artikel
 
"Lance Armstrong wurde während seiner aktiven Karriere nie durch einen offiziell bestätigten positiven Dopingtest überführt."

Seitdem glaub ich im Hochleistungssport gar nix mehr
 
"Lance Armstrong wurde während seiner aktiven Karriere nie durch einen offiziell bestätigten positiven Dopingtest überführt."
[...]
Ich weiss nicht, woher das Zitat kommt, aber es ist auf jeden Fall falsch. Armstrong fiel gleich auf dem Weg zu seinem ersten Toursieg 1999 durch einen positiven Dopingtest auf, naemlich mit Cortison. Die Anwendung von Cortison war nur erlaubt, wenn vorher ein Rezept dafuer bei der Tour (oder der UCI?) eingereicht worden war. Als Armstrongs Test positiv zurueckkam, gab es ein solches Rezept aber nicht, weswegen sein Team kurzerhand ein zurueckdatiertes Rezept praesentierte. Weil das alles aber direkt im Jahr nach der Festina-Dopingtour passierte, spielte die Tour mit und die ganze Sache so weit wie moeglich runter. Im Normalfall haette das gleich zu einer Sperre fuehren muessen.

"[...] A steroid that reduces pain and inflammation, Cortisone is only prohibited if there is no medical need. So US Postal Service and Discovery Channel team doctors would simply provide false declarations of medical need. The Usada report claims Armstrong and his team-mates received Cortisone injections or took it in pill form. During the 1999 Tour, Armstrong tested positive for Cortisone but had no medical exemption – so the team provide a backdated prescription for Cortisone cream for saddle soreness. [...]"


 
Das entscheidende Wort ist offiziell - intern wußten wohl einige von den Dopingmachenschaften von Armstrong
und seiner Mannschaft und die wurden von höchster Stelle gedeckt - es wurden mehrmals positive Tests
verheimlicht.

Da meinte ich, wenn selbst die Stellen das verdecken, die eigentlich für die Kontrolle zuständig sind,
was soll man da noch glauben.

Ich werde sicher wieder TdF schauen, wegen dem drumherum aber sportlich ist das sicher kein "fairer" Wettkampf
 
Ich werde sicher wieder TdF schauen, wegen dem drumherum aber sportlich ist das sicher kein "fairer" Wettkampf
Du unterstellst den aktuellen Fahrern also Doping.
Hast du dafür auch Beweise?
So was kann ich immer und überall einfach mal behaupten (Schwimmen, Leichtathletik, Wintersport, usw usw).
Dann können wir ja die sportlichen Wettkämpfe gleich ganz bleiben lassen....
 
Beim Radsport bin ich fast der Meinung, das geht ohne Hilfsmittel doch gar nicht. Gerade was die großen Rundfahrten angeht. In den Alpen oder Pyrenäen werden ja im Regelfall mal mindestens jeweils 3 Etappen gefahren,dazu je nach Verlauf dann noch durchaus nicht zu unterschätzende Abstecher ins Zentralmassiv oder Vogesen. Dazwischen abspruchsvolle Flachetappen.
 
@Leone im Prinzip isses so

man ist natürlich gutgläubig und hofft, dass es im Rahmen des Wettkampfs einen gewissen Gleichstand gibt

und das nur die sportliche Leistung letztendlich entscheidend ist


Im Schach, beim Darts und beim Snooker ist was wahrscheinlich nicht so entscheidend aber bei allen Sportarten

wo Kondition, Kraft, Kraftschnelligkeit entscheidend sind sind die heutigen Höchstleistungen mit Isodrink

und Müsli meiner Meinung nach nicht erreichbar.


Klar Trainingsmethodik/Wissenschaft hat sich über die Jahre verbessert - und auch das Material.

Und "was nehmen" zur Leistungssteigerung ist ja nicht grundsätzlich verkehrt, solange es nicht

gesundheitsschädlich ist und innerhalb der Regeln liegt.


Aber wie oft wird über die ganzen Fußballspiele gestöhnt, dass es immer mehr werden,

dass die Fußballer überlastet sind - in der Leichtathletik soll es immer höher, schneller, weiter gehen.

Ständig wird Höchstleistung gefordert - starker Konkurrenzkampf ... da ganz oben an der Spitze anzukommen

und die anderen, die sicher auch nicht doof sind, so zu beherrschen - da versucht jeder die letzte Pore noch zu optimieren
 
Ist von der 2022er Tour und zeigt quasi eine perfekte Abfahrt von Thomas Pidcock den Col du Galibier hinunter.
Ist sehenswert wie der da an Fahrer für Fahrer vorbeischiesst.
Pidcock ist auch Olympiasieger im Mountainbiking - eventuell schult das das Abfahren noch besonders.

 
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