Investoreneinstieg in der Bundesliga (inkl. Tennisbälle & Co.)

Schröder, das hier ist ein öffentliches Forum. Da wird es eben hin und wieder vorkommen, dass ich auf Beiträge von dir eingehe, gerade wenn sie Werder zum Thema haben.

Wenn du Sachverhalte so verkürzt darstellst (wie zum Beispiel in Beitrag #163 "Ohne VAR hätten "seine" Bremer das Spiel aber verloren.") und weglässt, was nicht in die Argumentation passt (zurückgenommener Elfer für Werder), das ganze eingeleitet von nebulösen Andeutungen ("Die Bremer sollten sich eh nicht über den VAR beschweren nach dem Darmstadt - Spiel..."), dann nehme ich mir das Recht heraus, das zu kommentieren und nachzuhaken.
Hätte ich sicherlich sachlicher tun können, aber angesichts der Vorgeschichte und den dabei von dir geäußerten Verschwörungstherien, die du ja auch hier wieder mal andeutest ("sondern immer gegen den DFB und seine angeblich "Unparteiischen"".), dachte ich mir, dass es darauf auch nicht mehr ankommt. Kannst du natürlich blöd finden, ändert aber nichts am Sachverhalt.

Das hat nichts mit "Beißreflex" oder "Fass aufmachen" zu tun.
Ich habe hier ursprünglich gar nichts angedeutet sondern eine einfache Feststellung getroffen. Dabei bin ich auf die für mich entscheidende Szene eingegangen und habe auf beiden Seiten eine VAR-Korrektur dabei außen vor gelassen.

Natürlich kannste das kommentieren, dafür ist das Forum ja da. Was in meinen Augen nicht geht, ist mal wieder mit Unterstellungen zu arbeiten, die schlicht nicht der Wahrheit entsprechen, und das ja nun nicht das 1. Mal. Weder hier im Thread noch in irgendeinem anderen Beitrag sowohl hier als auch schon im alten Forum hab ich jemals was davon geschrieben, das Werder immer nur bevorteilt würde, auch nichts davon, das sie nun in Scham versinken müssten (soviel zu "wieder mal").

Stattdessen gebetsmühlenartig wiederholt, das an dem Beschiss (ja, dabei bleibe ich) der DFB die Hauptrolle spielt, ich es nicht als die Aufgabe der Bremer ansehe, Fehlentscheidungen zu ihren Gunsten beim Schiedsrichter zu reklamieren und ich eigentlich seit den Europapokal-Schlachten in den 90ern eher Sympathien für Werder habe.
Ausnahme die Zeit mit Tim Wiese. Aber das ist ja nun auch schon ein paar Jahre her und inzwischen hat Werder ja selbst festgestellt, was für ein Vollpfosten das ist und hat ihm Hausverbot erteilt.
Ich behaupte ja nicht mal, dass sie zu Unrecht aufgestiegen sind, sondern sie hätten halt statt dem HSV die Relegation spielen müssen, mit unklarem Ausgang. Eigentlich gehören sie ja schon in die 1. Liga und im Zweifelsfall ist mir ein Derby lieber als ein Spiel gegen die Hertha.

So, das sollte jetzt aber endgültig reichen. Ich hoffe mal, wir bzw. unsere Vereine duellieren uns in Zukunft wieder auf dem grünen Rasen.
 
Ich habe hier ursprünglich gar nichts angedeutet sondern eine einfache Feststellung getroffen. Dabei bin ich auf die für mich entscheidende Szene eingegangen und habe auf beiden Seiten eine VAR-Korrektur dabei außen vor gelassen.
Was ungünstig ist, weil deine Feststellung dadurch gar keinen Sinn mehr macht. Das ist der wichtigste Punkt der ganzen Geschichte hier (und auch der früheren Diskussionen), die Art wie du Sachverhalte darstellst und welche Schlüsse du daraus ziehst.
Ob du Sympathien für Werder hast, oder nicht, ist für mich absolut nebensächlich.

Belassen wir es bis zum nächsten Mal dabei. :D
 
Watzke lebt anscheinend weiterhin in einer Welt jenseits der Realitaet:

"[...] Watzke beklagte, dass sich eine Minderheit mit ihren Protesten durchgesetzt habe. Nur "vielleicht 500 oder 800 im Stadion, die organisierten Fans, sie hatten eine klare Position - keinen Investor". [...] Der 64-Jährige meint, dass die "durchschnittlichen Fans kein Problem" mit einem Investor gehabt hätten. "Aber sie haben es niemandem gesagt". [...]"


Eine Minderheit, ja? Der durchschnittliche Fan hatte kein Problem mit einem Investor, ja? Dann erklaer doch mal, lieber Watzke, wieso bei der Mitgliederversammlung des SC Paderborn dessen Vereinsmitglieder gegen einen Investor gestimmt haben? In anderen Worten: In dem Moment, in dem ein Verein, der pro Investor gestimmt hatte, mal bei seinen Mitgliedern nachfragte, gab es komplett einen aufs Maul. Wie vertraegt sich das mit "dass die durchschnittlichen Fans kein Problem mit einem Investor haben"?

"[...] Mitglieder des SCP hatten ingesamt drei Anträge zum Investoren-Thema gestellt, alle drei wurden angenommen. Demnach soll sich der Verein für transparente Abstimmungen bei einer DFL-Mitgliederversammlung einsetzen, zudem eine Neuabstimmung fordern und in einer Neuabstimmung einen möglichen Investoren-Einstieg in die DFL ablehnen. Außerdem soll auch die nötige Satzungsänderung bei der DFL für die Zulassung von Investoren abgelehnt werden. [...]"


Die Entscheidung, dass bei einer Neuabstimmung der DFL ein Investoreneinstieg abgelehnt werden soll, fiel in Paderborn uebrigens mit einer Zweidrittelmehrheit. Von wegen Minderheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Watzke lebt anscheinend weiterhin in einer Welt jenseits der Realitaet:

"[...] Watzke beklagte, dass sich eine Minderheit mit ihren Protesten durchgesetzt habe. Nur "vielleicht 500 oder 800 im Stadion, die organisierten Fans, sie hatten eine klare Position - keinen Investor". [...] Der 64-Jährige meint, dass die "durchschnittlichen Fans kein Problem" mit einem Investor gehabt hätten. "Aber sie haben es niemandem gesagt". [...]"


Eine Minderheit, ja? Der durchschnittliche Fan hatte kein Problem mit einem Investor, ja? Dann erklaer doch mal, lieber Watzke, wieso bei der Mitgliederversammlung des SC Paderborn dessen Vereinsmitglieder gegen einen Investor gestimmt haben? In anderen Worten: In dem Moment, in dem ein Verein, der pro Investor gestimmt hatte, mal bei seinen Mitgliedern nachfragte, gab es komplett einen aufs Maul. Wie vertraegt sich das mit "dass die durchschnittlichen Fans kein Problem mit einem Investor haben"?

"[...] Mitglieder des SCP hatten ingesamt drei Anträge zum Investoren-Thema gestellt, alle drei wurden angenommen. Demnach soll sich der Verein für transparente Abstimmungen bei einer DFL-Mitgliederversammlung einsetzen, zudem eine Neuabstimmung fordern und in einer Neuabstimmung einen möglichen Investoren-Einstieg in die DFL ablehnen. Außerdem soll auch die nötige Satzungsänderung bei der DFL für die Zulassung von Investoren abgelehnt werden. [...]"


Die Entscheidung, dass bei einer Neuabstimmung der DFL ein Investoreneinstieg abgelehnt werden soll, fiel in Paderborn uebrigens mit einer Zweidrittelmehrheit. Von wegen Minderheit.

Watzke erzeugt nicht nur Fake-Fakten, sonder stilisiert sich auch zu noch einer Art Opfer. Und überhaupt sind die Deutschen insgesamt - in seinen Augen - einfach zu blöde um zu kapieren, wie gut der Heuschreckenkapitalismus ist. Ja was denn nun? Eine kleine Minderheit oder alle Deutschen?

Wird Zeit das dieser komplett inkompetente Möchtegernmanager und Totengräber des Fußballs endlich verschwindet.
 
Du verstehst glaub ich nicht was Holgy meint. Seiner Ansicht nach können ja CL, EL und CoL parallel am Mittwoch spielen. Dann wäre der Weg frei für den klassischen 15:30 Termin am Samstag. Was ja tatsächlich möglich wäre aber eben so nicht kommen wird. Wolkenkuckucksheim eben.
 
Du verstehst glaub ich nicht was Holgy meint. Seiner Ansicht nach können ja CL, EL und CoL parallel am Mittwoch spielen. Dann wäre der Weg frei für den klassischen 15:30 Termin am Samstag. Was ja tatsächlich möglich wäre...

Genau! Da spircht ja auch gar nichts dagegen, außer das die UEFA das deswegen macht um mehr Geld einzunehmen. Wohin das führt sehen wir ja: aufgeblähte Wettbewerbe, Erfindung neuer unsinniger Wettbewerbe, doofe Anstoßzeiten etc. pp. Und von dem mehr Geld haben die Vereine übrigens am Ende auch gar nicht so viel, denn der größte Teil des Geldes geht für personel drauf: Spieler, Ablöse und Berater. Wer früher 1 Mio Ablöse kostete, kostet heute 10 Mio. Wer früher 100.000 im Jahr verdiente, kriegt heute 1 Mio. Einfach weil mehr Geld da ist, nicht weil alle 10 mal besser sind.

Downsize Fußballbusiness!
 
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