Im Profifußball ist eine Franchise-Liga sinnvoller

Uncomfortable

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Möchte hier mal meinen Beitrag aus dem Buiseness Thread zur Diskussion nochmal einbringen.

Im Profifußball ist ein Franchisesystem mit geschlossenen Ligen sinnvoller. Auf und Abstieg mag im reinen Amateurbereich noch funktionieren, weil die Ligazugehörigkeit kaum Finanzielle Auswirkungen hat, aber schaut euch doch mal die aktuelle Situation an:

Die Bundesliga BRAUCHT eigentlich Schalke, Kaiserslautern, 1860 und Traditionelle Ostvereine in wirtschaftlicher Hinsicht-jetzt mal abgesehen von den offensichtlich NS Umfeld-Vereinen Rostock und BFC-hat sie aber nicht. Und das finanzielle Risiko ist viel höher.
Eine Neue Liga hat es immer erst mal schwer sich dauerhaft zu etablieren, egal welche Sportart, man sieht das an den Hallenligen und den versuchen im Europäischen Football-hast du dich aber einmal etabliert, dann bist du wirtschaftlich um einiges Stabiler. Ohne sportlichen Auf und Abstieg kannst du dir sicher sein deine Einnahmen zu behalten und du darfst auch nur rein, wenn du nachweisen kannst, dass dein Standort und deine wirtschaftlichen Vorraussetzungen für den Spielbetrieb ausreichen. Und die Liga selber kann sicher gehen, alles abzudecken geographisch gesehen und vom Zuschauerpotential her. Mal ganz einfaches Beispiel: Könntet ihr euch eine der großen US Ligen ohne San Francisco, LA, New York, Washington oder Philadelphia vorstellen? Aber hätte man dort den Auf und Abstieg, gäbe es eben das Risiko.

Und dann beachte man eben das doppelte wirtschaftliche Risiko: Zig Vereine haben wirtschaftlich alles auf eine Karte gesetzt um dauerhaft in der BL und auch der 2.Liga zu sein, und als das schief ging waren sie Erledigt: Der SSV Ulm, Homburg, SG Wattenscheid, in der 2.Liga Reutlingen, LR Ahlen, für sie alle ging es steil Bergab sportlich und Wirtschaftlich nachdem die Etablierung daneben ging. Und auch die Etablierten Vereine haben dieses Risiko, siehe Kaiserslautern und 1860: Wirtschaftlich MUSSTEN sie zwingend möglichst bald wieder in die erste Liga zurück und als das nicht geklappt hat-AUS ENDE VORBEI. In der geschlossenen Liga stehst du wirtschaftlich auf sicheren Füßen, weil du deine Einnahmen behalten kannst. Das wussten schon die Eishockeyspieler weshalb die DEL sich irgendwann vom DEB getrennt hat.

Und in einer vom Verband getrennten Liga hast du nun mal die besseren Möglichkeiten den Wettbewerb auch wirklich als Wettbewerb zu gestalten und spannend zu halten. Auch das machen uns die US Ligen vor. Vor allem, weil da WIRKLICH alle ein Mitspracherecht haben und gleichberechtigt sind-das ist ja im Fußball offensichtlich nicht der Fall.

Auf Dauer gesehen muss sich der Profifußball eben die Frage stellen: Können wir unter dem Dach eines Verbandes noch weitermachen? Langfristig gesehen muss man sagen lautet die Antwort: NEIN!

Der Einzige Vorteil des Auf und Abstieg Systems ist auf den ersten Blick die sportliche Fairness-aber die greift eben nur, wenn die Rahmenbedingungen immer die selben sind unabhängig von Ligazugehörigkeit-und die hast du im Profisport nun mal nicht.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass die Neugründung von geschlossenen Ligen im Fußball ja auch den Vorteil hat, dass du keine neuen Mannschaften gründen musst: Sie sind ja schon da und haben sich etabliert. Da ist die sportliche wie wirtschaftliche Voraussetzung um einiges leichter. Das passende Umfeld ist bereits da.

Ich gehe davon aus, dass es erstmal eine Europäaische geschlossene Liga geben wird-und diese schließlich eine Initalzündung geben wird für nationale Ligen. Denn was wir uns einfach eingestehen müssen: ein halbwegs dauerhaftes ausgelichenenes, wirtschaftliches und evtl faires Fußballgeschäft wird es nicht unter dem Dach der Verbände geben. Die Amateur Ligan können dann den Unterbau Bilden für die Profis, wie es die Semi Profi Ligen und Minor Ligen in den USA auch sind, inklusive den Farm Teams.
 
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Im Profifußball ist ein Franchisesystem mit geschlossenen Ligen sinnvoller. Auf und Abstieg mag im reinen Amateurbereich noch funktionieren, weil die Ligazugehörigkeit kaum Finanzielle Auswirkungen hat, aber schaut euch doch mal die aktuelle Situation an:

Die Bundesliga BRAUCHT eigentlich Schalke, Kaiserslautern, 1860 und Traditionelle Ostvereine in wirtschaftlicher Hinsicht-jetzt mal abgesehen von den offensichtlich NS Umfeld-Vereinen Rostock und BFC-hat sie aber nicht. Und das finanzielle Risiko ist viel höher.
Eine Neue Liga hat es immer erst mal schwer sich dauerhaft zu etablieren, egal welche Sportart, man sieht das an den Hallenligen und den versuchen im Europäischen Football-hast du dich aber einmal etabliert, dann bist du wirtschaftlich um einiges Stabiler. Ohne sportlichen Auf und Abstieg kannst du dir sicher sein deine Einnahmen zu behalten und du darfst auch nur rein, wenn du nachweisen kannst, dass dein Standort und deine wirtschaftlichen Vorraussetzungen für den Spielbetrieb ausreichen. Und die Liga selber kann sicher gehen, alles abzudecken geographisch gesehen und vom Zuschauerpotential her. Mal ganz einfaches Beispiel: Könntet ihr euch eine der großen US Ligen ohne San Francisco, LA, New York, Washington oder Philadelphia vorstellen? Aber hätte man dort den Auf und Abstieg, gäbe es eben das Risiko.

Und dann beachte man eben das doppelte wirtschaftliche Risiko: Zig Vereine haben wirtschaftlich alles auf eine Karte gesetzt um dauerhaft in der BL und auch der 2.Liga zu sein, und als das schief ging waren sie Erledigt: Der SSV Ulm, Homburg, SG Wattenscheid, in der 2.Liga Reutlingen, LR Ahlen, für sie alle ging es steil Bergab sportlich und Wirtschaftlich nachdem die Etablierung daneben ging. Und auch die Etablierten Vereine haben dieses Risiko, siehe Kaiserslautern und 1860: Wirtschaftlich MUSSTEN sie zwingend möglichst bald wieder in die erste Liga zurück und als das nicht geklappt hat-AUS ENDE VORBEI. In der geschlossenen Liga stehst du wirtschaftlich auf sicheren Füßen, weil du deine Einnahmen behalten kannst. Das wussten schon die Eishockeyspieler weshalb die DEL sich irgendwann vom DEB getrennt hat.

Und in einer vom Verband getrennten Liga hast du nun mal die besseren Möglichkeiten den Wettbewerb auch wirklich als Wettbewerb zu gestalten und spannend zu halten. Auch das machen uns die US Ligen vor. Vor allem, weil da WIRKLICH alle ein Mitspracherecht haben und gleichberechtigt sind-das ist ja im Fußball offensichtlich nicht der Fall.

Auf Dauer gesehen muss sich der Profifußball eben die Frage stellen: Können wir unter dem Dach eines Verbandes noch weitermachen? Langfristig gesehen muss man sagen lautet die Antwort: NEIN!

Der Einzige Vorteil des Auf und Abstieg Systems ist auf den ersten Blick die sportliche Fairness-aber die greift eben nur, wenn die Rahmenbedingungen immer die selben sind unabhängig von Ligazugehörigkeit-und die hast du im Profisport nun mal nicht.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass die Neugründung von geschlossenen Ligen im Fußball ja auch den Vorteil hat, dass du keine neuen Mannschaften gründen musst: Sie sind ja schon da und haben sich etabliert. Da ist die sportliche wie wirtschaftliche Voraussetzung um einiges leichter. Das passende Umfeld ist bereits da.

Ich gehe davon aus, dass es erstmal eine Europäaische geschlossene Liga geben wird-und diese schließlich eine Initalzündung geben wird für nationale Ligen. Denn was wir uns einfach eingestehen müssen: ein halbwegs dauerhaftes ausgelichenenes, wirtschaftliches und evtl faires Fußballgeschäft wird es nicht unter dem Dach der Verbände geben. Die Amateur Ligan können dann den Unterbau Bilden für die Profis, wie es die Semi Profi Ligen und Minor Ligen in den USA auch sind, inklusive den Farm Teams.

Erstmal, vorab: Nein.
Dann, sowieso: Ein ausgeglichenes, wirtschaftliches und total faires Fuck Off!
Und zuguterletzt, wenn ich so Krüppelfranchises wie die New York Jets oder Cleveland Browns bzw. Franchisebesitzer wie Jerry Jones sehe: Scheisse gehört ins Klo, nicht innen Kopf.
 
Haben wir dann auch ein Draft System? Und was machen wir wenn beispielsweise der TSV 1860 München der ja so zwingend dabei sein muss in sagen wir mal Augsburg bessere Bedingungen vorfindet und dahin umziehen will? Gibt es Playoffs? Fragen über Fragen.....
 
Haben wir dann auch ein Draft System? Und was machen wir wenn beispielsweise der TSV 1860 München der ja so zwingend dabei sein muss in sagen wir mal Augsburg bessere Bedingungen vorfindet und dahin umziehen will? Gibt es Playoffs? Fragen über Fragen.....

Ja, da hängen dann noch recht viele Detailfragen dran.

Die großen europäischen Clubs träumen aber sicher von einer eigenen Großclubliga mit Planungssicherheit - was ja nix anderes heißt als: kein Abstieg nöglich. Am wenigstens vielleicht die englischen Clubs, weil die auch mit der PL international heiß begehrt sind und so viel Geld durch die internationale Vermarktung einnehmen.

Und mal ehrlich: Was die internationalen Verbände inzwischen mit den Vereinsspielern einnehmen durch die vielen Wettbewerbe, die sie inzwischen geschaffen haben: Da würde ich mir als Club auch mal langsam überlegen, wieso ich das eigentlich unterstützen soll und denen die Taschen voll mache.
 
In 1. Linie machen sich die Clubs bei den ganzen Wettbewerben mal selbst die Taschen voll. Und selbst wenn sie da noch mehr rausquetschen würden, landet es dann doch in den Taschen von Spielern und deren Beratern.
 
Ist doch schön, das wenigsten in einer Branche die Angestellten mal die Löhne diktieren können und nicht die Arbeitgeber.

Bei der WM landet kaum Geld in der Vereinskasse. Da mach sich Infantino die Taschen voll. 2% der Einahmen geht an die Clubs, die Spieler abstellen.

Die UEFA mästet immerhin die reichen Clubs mit der CL. Bei der EM gehen nur 6% an die Vereine, der Rest an die UEFA bzw. die nationalen Verbände.
 
Naja, den Lohn diktieren wohl die Spieler, die eh schon exorbitant verdienen. Bei der "breiten Masse" ist es dann doch eher Verhandlungssache.
 
Naja, den Lohn diktieren wohl die Spieler, die eh schon exorbitant verdienen. Bei der "breiten Masse" ist es dann doch eher Verhandlungssache.

In der Bundeliga gibt es keine breite Masse, dafür sind das insgesamt viel zu wenig Spieler. Die breite Masse spielt in Liga 2 abwärts.
 
18 Vereine zu je 30 Spielern im erweiterten Kader sind 540 Spieler. Davon diktieren vielleicht 30-50 ihre Verträge. Die restlichen 500 ("breite Masse") verhandeln. Oder glaubst du, dass irgendwelche Spieler in Augsburg, Mainz, Bremen, Hamburg, Freiburg, Heidenheim etc. Blankoverträge vorgelegt bekommen, wo sie ihr Gehalt selber eintragen können?
 
Ich habe mit diktieren anscheind etwas zu krass formuliert. Ich formuliere es mal so: Es gibt nur wenige Branchen, in der man als Angestellter bessere oder ähnliche gute Verhandlungspositionen hat als im Fußball und auf ganu hohem Niveau verhandelt. Wie viel verdient eigentlich der schlecht bezahlteteste Bundesligaprofi? Mal abgesehen von den U-Spielern, die schon mal einen Profivertrag bekommen, um zu bleiben, und mal in den Kader reinschnuppern dürfen.
 
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