Fußball Business

Sehr gut. Als ehemaliger Admin eines großen Forums weiß ich, ein guter Mod ist unbezahlbar.

Allein das -inho am Ende, das weiß jeder Spobi-Leser, macht allein schon 10 Mio Marktwert!

Wer hat des beste Management?


Die Wissenschaft hat's festgestellt und sich dafür einen Score ausgedacht:

Das ist der FoMa-Q-Score

Der Football-Management-Quality-Score (übersetzt Fußball-Management-Qualitätsvergleich) misst den Stand der Managementqualität in der Bundesliga anhand von vier Dimensionen: sportlicher Erfolg (40 Prozent), finanzielle Leistungsfähigkeit (25 Prozent), Fanwohlmaximierung (17,5 Prozent) sowie Führung und Governance (17,5 Prozent).

Die Wahl und Gewichtung dieser Bereiche basiert auf wissenschaftlicher Literatur und Experteninterviews.

Das Modell wird vom Lehrstuhl für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling an der Handelshochschule Leipzig (HHL) kontinuierlich weiterentwickelt.


Und das ist die FoMa-Q-Tabelle

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Zuletzt bearbeitet:


Uli Hoeneß will die 50+1-Regel abschaffen. Weil das die Spannung der Liga wieder steigerte, denn das liegt U. H. sehr am Herzen.

"Ich kann mich sehr dafür einsetzen, ohne eigene Vorteile zu erzielen. Ich glaube einfach, dass es für viele Vereine hilfreich wäre, wenn sie internationales Geld einnehmen könnten."
 

Mal ohne auf die A22- und Real Madrid-Klagen weiter einzugehen:
Das oberste Gericht der EU hat also vor etwa zwei Jahren schon gegen die UEFA entschieden, "dass die FIFA und die UEFA ihre Monopolstellung missbrauchen, indem sie Fußballwettbewerbe, die sie nicht veranstalten, von ihrer Genehmigung abhängig machen und Vereine sowie Spieler sanktionieren, die an solchen Wettbewerben teilnehmen."

Parallelwelt UEFA und FIFA: Immer schön an Recht und Gesetz vorbei.
 

Welche Clubs am meisten Kohle eingenommen haben verrät uns der Report "Football Money League" der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte. Die armen, darbenden Bayern auf Platz 3.
 
Die Baller League wird eingestellt:


Bleibt zu hoffen, dass es auch den anderen Hallenquatschligen (Kings League und Icons League) bald aehnlich ergeht.
 
Uli Hoeneß will die 50+1-Regel abschaffen. Weil das die Spannung der Liga wieder steigerte, denn das liegt U. H. sehr am Herzen.
Mag sein dass dadurch mehr Wettbewerb entstehen würde. Die aktuelle CL-Saison zeigt ja ganz deutlich das da, wo die meiste Kohle fließt (England), auch die "besten" Vereine herkommen. Von 8 direkt Qualifizierten sind 5 aus der Premier-League, nur Newcastle muss in die Playoffs.

Ob das dem Uli so wirklich am herzen liegt lassen wir mal dahingestellt
 
Die 50+1 Regel bewirkt doch nix, um einen Verein von dir komplett abhängig zu machen musst du ihn nicht kaufen, du musst nur dafür Sorgen, dass er OHNE dein Geld im ARSCH ist-siehe HSV, Schalke, 1860, Uerdingen, Dresden die von Bauunternehmer Otto kaputt gewirtschaftet wurden. Und man kann sie leichter umgehen als die Amerikanischen Steuergesetze.

Außerdem sage ich klar: Im Profifußball ist ein Franchisesystem mit geschlossenen Ligen sinnvoller. Auf und Abstieg mag im reinen Amateurbereich noch funktionieren, weil die Ligazugehörigkeit kaum Finanzielle Auswirkungen hat, aber schaut euch doch mal die aktuelle Situation an:

Die Bundesliga BRAUCHT eigentlich Schalke, Kaiserslautern, 1860 und Traditionelle Ostvereine in wirtschaftlicher Hinsicht-jetzt mal abgesehen von den offensichtlich NS Umfeld-Vereinen Rostock und BFC-hat sie aber nicht. Der Zuschauerschnitt ist in Liga 2 Höher. Und das finanzielle Risiko ist viel höher.
Eine Neue Liga hat es immer erst mal schwer sich dauerhaft zu etablieren, egal welche Sportart, man sieht das an den Hallenligen und den versuchen im Europäischen Football-hast du dich aber einmal etabliert, dann bist du wirtschaftlich um einiges Stabiler. Ohne sportlichen Auf und Abstieg kannst du dir sicher sein deine Einnahmen zu behalten und du darfst auch nur rein, wenn du nachweisen kannst, dass dein Standort und deine wirtschaftlichen Vorraussetzungen für den Spielbetrieb ausreichen. Und die Liga selber kann sicher gehen, alles abzudecken geographisch gesehen. Mal ganz einfaches Beispiel: Könntet ihr euch eine der großen US Ligen ohne San Francisco, LA, New York, Washington oder Philadelphia vorstellen? Aber hätte man dort den Auf und Abstieg, gäbe es eben das Risiko.

Und dann beachte man eben das doppelte wirtschaftliche Risiko: Zig Vereine haben wirtschaftlich alles auf eine Karte gesetzt um dauerhaft in der BL und auch der 2.Liga zu sein, und als das schief ging waren sie Erledigt: Der SSV Ulm, Homburg, SG Wattenscheid, in der 2.Liga Reutlingen, LR Ahlen, für sie alle ging es steil Bergab sportlich und Wirtschaftlich nachdem die Etablierung daneben ging. Und auch die Etablierten Vereine haben dieses Risiko, siehe Kaiserslautern und 1860: Wirtschaftlich MUSSTEN sie zwingend möglichst bald wieder in die erste Liga zurück und als das nicht geklappt hat-AUS ENDE VORBEI. In der geschlossenen Liga stehst du wirtschaftlich auf sicheren Füßen, weil du deine Einnahmen behalten kannst. Das wussten schon die Eishockeyspieler weshalb die DEL sich irgendwann vom DEB getrennt hat.

Und in einer vom Verband getrennten Liga hast du nun mal die besseren Möglichkeiten den Wettbewerb auch wirklich als Wettbewerb zu gestalten und spannend zu halten. Auch das machen uns die US Ligen vor. Vor allem, weil da WIRKLICH alle ein Mitspracherecht haben und gleichberechtigt sind-das ist ja im Fußball offensichtlich nicht der Fall.

Auf Dauer gesehen muss sich der Profifußball eben die Frage stellen: Können wir unter dem Dach eines Verbandes noch weitermachen? Langfristig gesehen muss man sagen lautet die Antwort: NEIN!

Der Einzige Vorteil des Auf und Abstieg Systems ist auf den ersten Blick die sportliche Fairness-aber die greift eben nur, wenn die Rahmenbedingungen immer die selben sind unabhängig von Ligazugehörigkeit-und die hast du im Profisport nun mal nicht.

Desweiteren gehe ich davon aus, dass die Neugründung von geschlossenen Ligen im Fußball ja auch den Vorteil hat, dass du keine neuen Mannschaften gründen musst: Sie sind ja schon da und haben sich etabliert. Da ist die sportliche wie wirtschaftliche Voraussetzung um einiges leichter. Das passende Umfeld ist bereits da.

Ich gehe davon aus, dass es erstmal eine Europäaische geschlossene Liga geben wird-und diese schließlich eine Initalzündung geben wird für nationale Ligen. Denn was wir uns einfach eingestehen müssen: ein halbwegs dauerhaftes ausgelichenenes, wirtschaftliches und evtl faires Fußballgeschäft wird es nicht unter dem Dach der Verbände geben. Die Amateur Ligan können dann den Unterbau Bilden für die Profis, wie es die Semi Profi Ligen und Minor Ligen in den USA auch sind, inklusive den Farm Teams.
 
Der Zuschauerschnitt ist in der zweiten Liga weit unter dem der ersten Liga: 28.800 vs. 41.900
 
Ja gut, das vielleicht nicht. Aber ansonsten absolut vergleichbare Vorgänge! Man muss sich nur mal anschauen, unter welch inhumanen Bedingungen Fußballprofis ihr Dasein fristen müssen.
 
Das eine Verbandsunabhängige Superliga kommen und die besten Vereine den NAtionalen Ligen und Verbandswettbewerben entziehen wird ist defintiv eine Frage des Wann, nicht des Ob. Das sollten sich auch die größten Fußballromantiker mal klar machen. In Folge dessen werden Fußball EM und WM auch nichts mehr wert sein denn außerhalb des Verbandes ist Ende mit der Abstellpflicht.

Eigentlich hat die WM für mich ihren Wert jetzt schon verloren.

Die Fußball Bundesliga war am Ende auch das Ergebnis der Großen Vereine die genug davon hatten gegen lauter Winzlinge zu spielen, wie man hier nachlesen kann.

Und in jeder Nationalen Liga außer der PL spielen 1-3 Top Vereine gegen laute Winzlinge-auch in den Winzlingen Ligen von Ost-Europa wo die ehemaligen Staatsklubs von der Vergangenheit zehren.
 
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