Film und Kino Forum

Ich habe mir gerade mal ein paar Minuten "Moonfall" vom Untergangs-Pabst Emmerich angesehen. Es gibt aus meiner Sicht ja eh nur schlechte Filme von Emmerich, aber der ist unfassbar grottig. Das der immer noch Filme finanziert bekommt, ist wohl seine größte Leistung.
 
Ich habe mir gerade mal ein paar Minuten "Moonfall" vom Untergangs-Pabst Emmerich angesehen. Es gibt aus meiner Sicht ja eh nur schlechte Filme von Emmerich, aber der ist unfassbar grottig. Das der immer noch Filme finanziert bekommt, ist wohl seine größte Leistung.

Angeblich chinesische Auftragsarbeit.
Selbst für Emmerich viertklassiger Cheese.
 
Stargate kann man noch gelten lassen, aber bei Independence Day ist dieser "Hurra Patriotismus" unerträglich, und das von einem Deutschen, dass war sogar vielen Amerikanern peinlich.
Außerdem finde ich Science-Fiction Filme, in denen Aliens grundsätzlich böse sind, und jeden und alles vernichten wollen, sowieso bescheuert.

Man sollte nicht vergessen, was für eine üble Spezies der Mensch selbst ist.

Wie wurden Filme von Emmerich mal bezeichnet: Hirn-aus-Popcorn-Kino. Trifft es ziemlich gut.
 
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Ach, ich konnte Independence nie so richtig ernstnehmen und so etwas, wie dass die absolut überlegene Zivilisation dann an einem Windowsvirus scheitert, fand ich damals schon zum Piepen.
Interstellare Zivilisationen, die niemals über Windows rauskamen. :D
 
Wahrscheinlich Windows 3.14 mit 50 Disketten
Alleine die Annahme, Aliens, die in der Lage seien, interstellare Reisen zu unternehmen, hätten nichts besseres zu tun, als die Erde mit einer primitiven Zivilisation zu zerstören, ist einfach nur lächerlich und grotesk.
 
98% der Filme entsprechen nicht der Realität.
Wenn ich z.B. alleine wohne und aus der Dusche steige bedecke ich mich nicht vorher mit einem Badetuch.
Oder wenn ich in der Stadt unterwegs bin, finde ich nie direkt einen Parkplatz auf einer Hauptverkehrsstrasse.
Oder wenn ich im Western einen Schuß auf, auf mich zureitende Indianer abgebe fallen nicht direkt 3 vom Pferd.
Oder wenn ich im Mittelalter am Tisch sitze und es steht ein Coffe To Go Becher neben mir.
Oder wenn ich als Indianer durch die Berge reite und hinter mir fährt ein VW Bus durchs Bild.
Oder wenn ich bei einem Gladiatoren Wagenrennen eine Gasflasche mit im Wagen habe.
 
Man sollte aber in Erwägung ziehen das Filme meist, egal welches Genre, lediglich eine Fiktion sind. Frei erfundene Handlungen, nicht mehr und nicht weniger. Daher könnte ich jetzt keinen Kontext zwischen, was würden Außerirdische tun, wenn sie die Erde erreichen können, und der Fiktion Film herstellen.

Beispiel gibt’s ja. Kein Polizist würde einen Alleingang im Nakatomi Tower machen wie John McLane, kein Soldat wurde Vietnam aufmischen wie John Rambo. Alles blanke Fantasie ohne realistischen Hintergrund.

Edit: Ausgenommen hiervon ist natürlich Chuck Norris^^
 
98% der Filme entsprechen nicht der Realität.
Wenn ich z.B. alleine wohne und aus der Dusche steige bedecke ich mich nicht vorher mit einem Badetuch.
Oder wenn ich in der Stadt unterwegs bin, finde ich nie direkt einen Parkplatz auf einer Hauptverkehrsstrasse.
Oder wenn ich im Western einen Schuß auf, auf mich zureitende Indianer abgebe fallen nicht direkt 3 vom Pferd.
Oder wenn ich im Mittelalter am Tisch sitze und es steht ein Coffe To Go Becher neben mir.
Oder wenn ich als Indianer durch die Berge reite und hinter mir fährt ein VW Bus durchs Bild.
Oder wenn ich bei einem Gladiatoren Wagenrennen eine Gasflasche mit im Wagen habe.
Oder eine Armbanduhr im Historien Film..
Du beschreibst Szenen von Filmen, die nicht realistisch sind, davon gibt sicherlich Unmengen, da hast Du völlig Recht, aber wenn die Handlung schon völlig an den Haaren herbei gezogen ist, spielen einzelne Szenen keine große Rolle mehr.

Kaum zu glauben, aber die Stirb langsam Filme habe ich - ausser Ausschnitten - noch nie gesehen, Rambo nur den ersten, ich mag solche Action-Reisser einfach nicht.
Da sehe ich mir lieber zB. Mississippi Burning oder Good Fellas an, auch brutal, aber ziemlich realistisch.
 
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Kaum zu glauben, aber die Stirb langsam Filme habe ich - ausser Ausschnitten - noch nie gesehen, Rambo nur den ersten, ich mag solche Action-Reisser einfach nicht.
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Die Hard ist ein richtig guter Film. Bei den Sequels ist es mal so, mal so: Teil 2 ist ein normal hirnloser Actionfilm, Teil 3 ist wegen des Buddy-Aspekts mit Samuel L. Jackson unterhaltsam (vgl. Lethal Weapon), Teil 4 ist aehnlich wie Teil 2, und von Teil 5 sollte man am Besten gar nicht erst erwarten, dass das noch etwas mit Die Hard zu tun hat. Meiner Meinung nach haben die Macher von Die Hard selbst ueberhaupt nicht verstanden, wieso der Film so gut und viel besser als die normal hirnlose Actionware (und ihre eigenen Fortsetzungen) war. Dabei kann man das in einem Satz zusammenfassen:

In Die Hard ist John McClane ein Held, in den Sequels ist er ein Superheld.

Ich vermute uebrigens, dass die Hauptfigur in den meisten hirnlosen Actionfilmen ein Superheld ist. Ein Superheld ist jemand, der unzerstoerbar ist und alles kann - und genau das macht den Film dann (fuer mich) uninteressant: Wieso soll ich mich mit jemanden identifizieren und mit ihm mitfiebern, wenn ich von vorneherein weiss, dass ihm nichts passieren kann und er am Ende gewinnen wird?
 
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