FC Schalke 04 Forum

Das Aufräumen geht weiter:


Gerade van der Sloot hätte ich gerne weiter auf Schalke gesehen

Schalke-Planung - diese Personalien wurden bereits verkündet​

Zugänge (3): Anton Donkor (Eintracht Braunschweig), Vitalie Becker (U19), Emmanuel Gyamfi (U23)

Abgänge (8): Simon Terodde (Karriereende), Brandon Soppy (kehrt zu Atalanta Bergamo zurück, war ausgeliehen), Danny Latza, Blendi Idrizi, Steven van der Sloot, Cedric Brunner, Thomas Ouwejan (alle Ziel unbekannt) - aktuell auch Michael Langer (Ziel unbekannt).

Allerdings fehlen in der Auflistung Spieler wie Kabadayi und Churlinov; ebenfalls Leihen die nun Enden
 
Weil man auf der Rechtsverteidigerposition so gut besetzt ist, gibt man gleich alle ab, auch den aus der U23? Verstehe ich nicht. Ein Spieler aus der U23 waere doch genau der richtige Kandidat, um als Ersatz fuer einen neuen Stammspieler zu fungieren, den man von woanders holt. Jetzt holt man dann sowohl einen Stamm- als auch einen Ersatzspieler fuer diese Position von anderswo? Wie soll das billiger sein?

Ich verstehe ebenfalls nicht, wieso man Ouwejan abgibt. Ja, Ouwejan war in dieser Saison nicht so gut wie vor 3 Jahren, aber trotzdem ist er einer der wenigen Spieler im Kader, der scharf flanken kann. Mit 2 Toren und 6 Assists war er ausserdem der drittbeste Scorer in dieser Saison. Und den gibt man ohne Not ab?
 
Es geht Munter weiter:

Erst in der Nacht auf Pfingstmontag waren die Profis des FC Schalke 04 von ihrer letzten Dienstreise der Saison 2023/2024 nach Fürth zurückgekehrt - nur wenige Stunden später saßen sie erneut zusammen. Bei einem gemeinsamen Abschlussfrühstück wollten sie die schwierige Saison noch einmal Revue passieren lassen, sich in Ruhe voneinander verabschieden, bevor der Urlaub beginnt. Doch das Frühstück endete mit einem Knall. Die Sportchefs bleiben nach ihrer Saisonanalyse gnadenlos. Kein Stein bleibt auf dem anderen.

Drei Spielern, die noch gültige Verträge haben, wurde nach Informationen mitgeteilt, dass nicht mehr mit ihnen geplant wird. Sky berichtete zuerst. Es handelt sich um Abwehr-Allrounder Henning Matriciani (Vertrag bis 2026), Linksfuß Tobias Mohr (Vertrag bis 2025) und Mittelfeldspieler Lino Tempelmann (Vertrag bis 2026). Letztgenannter wurde erst im Sommer 2023 vom SC Freiburg fix verpflichtet . Die Liste der Spieler, die noch unter Vertrag stehen, den Klub aber verlassen sollen, steigt auf fünf. Wie Trainer Karel Geraerts in Fürth mitgeteilt hatte, sollen auch die vor vielen Wochen zur U23 geschickten Dominick Drexler und Timo Baumgartl gehen.


Wir bleiben noch ein paar Jährchen in Liga 2, falls wir nicht absteigen

Die verkündeten Änderungen betreffen aber nicht nur die Mannschaft. Auch Torwarttrainer Simon Henzler und die beiden Co-Trainer Mike Büskens und Matthias Kreutzer, deren Verträge am 30. Juni enden, sollen keine Zukunft bei der Profimannschaft haben, wie diese Zeitung erfuhr. Gerade bei Henzler überrascht diese Entscheidung - in Fürth hatte Geraerts noch betont, dass er mit Henzlers Arbeit sehr zufrieden sei und nicht zwingend auf einen neuen Torwarttrainer drängen würde. Für Schalke-Idol Büskens, im Sommer 2022 noch gefeierter Aufstiegstrainer, könnte es eine Zukunft in der Knappenschmiede geben.

Die Stimmung beim Frühstück am Pfingstmontag war wegen dieser Personalentscheidungen sehr bedrückend, wie diese Zeitung erfuhr. Die Art und Weise, wie die Vereinsführung mit den Spielern, die den Klub verlassen, umging, war ein großes Thema in der Mannschaft. Ein Abschiedsgeschenk wie zum Beispiel Simon Terodde und Danny Latza, die am Rande des letzten Heimspiels gegen Hansa Rostock vor zwei Wochen gefeiert worden waren, bekam am Montagvormittag niemand mehr. Es blieb bei einem Händedruck - selbst für einen verdienten Schalker wie Ersatztorwart Michael Langer (39), der sieben Jahre bei den Gelsenkirchenern unter Vertrag stand.

Die Schalker reagierten auf eine Anfrage dieser Zeitung zu den Ereignissen am Vormittag mit einem knappen Statement: „Es ist korrekt, dass es in den vergangenen Tagen, nach dem Abschluss einer umfangreichen Analyse, Gespräche zur zukünftigen Ausrichtung innerhalb des Lizenzbereichs gegeben hat. Die Inhalte wird der Verein bis auf Weiteres nicht öffentlich kommentieren.“ Es wird eine spannende Sommerpause in Gelsenkirchen.
 
Tobias Mohr würde ich persönlich abholen kommen.
Kannst Du von mir aus gerne machen. Fuer die 3. Liga wirds bei Mohr wohl reichen, aber fuer die 2. Liga war das diese Saison nix. Er war zwar immer mit vollem Einsatz dabei, aber viel mehr als Einsatz hatte er auch nicht zu bieten.
 
Es geht Munter weiter:
[...]
1. Ich bin (mal wieder) entsetzt darueber, wie arschig auf Schalke mit dem Personal umgegangen wird. Das war mal anders. Die erste Regel fuer jeden Arbeitgeber sollte sein, seine Arbeitnehmer als Mitmenschen wahrzunehmen und entsprechend mit demselben Respekt zu behandeln, welchen man auch anderen Mitmenschen entgegen bringt. In einem solchen Arbeitsumfeld bringen Arbeitnehmer naemlich bessere Leistungen und sind gewillt, ebenfalls nicht nur auf den Gehaltsscheck zu gucken.

2. Fuer mich sieht das insgesamt so aus, als ginge man auf jeden Wunsch Geraerts' ein. Das verstehe ich absolut nicht. Ich fand Geraerts in dieser Saison nicht ueberzeugend genug, als dass er jetzt sagen duerfte, wo es bei Schalke hingehen soll. Wenn man Geraerts jetzt komplett einen Kader nach seinen Spezialwuenschen zusammenstellen laesst, dann steht man am Ende besonders doof da, wenn er bis zur Winterpause schon wieder gefeuert wird, weil man auch mit dem neuen Kader unter dem alten Trainer wieder nur maessig erfolgreich ist.
 
Dann bleibt Geraerts wohl Trainer und stellt nun seinen (Wunsch-)Kader zusammen?
Sieht ganz danach aus

1. Wer bleibt überhaupt noch?
2. Wer bezahlt die neuen Spieler? Alle Ablösefrei wäre Wunschdenken
3. Leihen soll es ja keine mehr geben

Offensichtlich wird hier alles auf links gedreht, vom Grundsatz her auch richtig weil in der Vergangenheit sich soviel Müll angesammelt hatte, da muss komplett aufgeräumt werden.

Ist natürlich auch Hochrisikobehaftet der Ganze Umbruch. Was wenn Karaman, Topp und Marius Müller auch noch die Biege machen? Dann ist ja nix mehr da worauf man aufbauen könnte.

Bei Ouédraogo sieht es wohl, im Moment zumindest, so aus das er selbst zu einem Wechsel zum FC Bayern tendiert und dann noch für ein Jahr auf Leihbasis auf Schalke bleibt. Soviel zum Thema "Leihen wollen wir vermeiden"
Mit der Kohle aus diesem Transfer, und dem was die Portokasse noch so hergibt, will man dann den neuen Kader zusammenstellen :cautious:

Ich lass mich überraschen, eine andere Möglichkeit hab ich ja eh nicht. Was die kommende Saison betrifft wäre ich mit einem Platz zwischen 8 - 12 zufrieden, mehr sehe ich da beim besten willen nicht

Info zu Steven van der Sloot: Er wollte wohl recht Frühzeitig wissen wo die Reise hingeht, Vertrag ja oder nein. Man hat ihn lange zappeln lassen, auch weil keiner wusste in welcher Liga man spielen wird. Dann hat ihn scheinbar der SSV Ulm kontaktiert und ihm, mehr oder weniger, eine Stammplatzgarantie gegeben. Nu isser weg... Schade, denn jetzt haste für rechts gar nichts mehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst Du von mir aus gerne machen. Fuer die 3. Liga wirds bei Mohr wohl reichen, aber fuer die 2. Liga war das diese Saison nix. Er war zwar immer mit vollem Einsatz dabei, aber viel mehr als Einsatz hatte er auch nicht zu bieten.
Alemannia ist ja ein ganz anderer Kosmos. Für Aachen reicht es, wäre wohl eine Verstärkung. Genau wie Robert Leipertz, der vermutlich in Paderborn keinen neuen Vertrag erhält. Beide aus dem Aachener Raum, die Einsatz zeigen können. Manchmal reicht Einsatz sogar.
Ist aber Wunschdenken. Kann Alemannia sich beide nicht leisten.
 
Ralf Fährmann wurde auch mitgeteilt das man nicht mehr mit ihm plant. Hat noch Vertag bis 30.06.2025 - bei ca. 1,5 Mio. Jahresgehalt

Wenn's ganz schlecht läuft werden Baumgartl, Drexler und Fährmann ihre Verträge "aussitzen" oder man zahlt entsprechende Abfindungen
 
Fast in Vergessenheit geraten:

Sonntag Sang- und Klanglos 0:2 in Fürth verloren

Mohr, Matriciani, Lasme, mit Abstrichen auch Tempelmann und van der Sloot einfach schwach. Keine Empfehlung für den Kader wobei van der Sloot Gedanklich sowieso schon weg war. Von daher...

...was für eine Grottensaison - Klassenerhalt an Spieltag 32 - unfassbar

Gerald Asamoah o oho oho

 
Und die nächsten...

Einer ist beim FC Schalke 04 immer noch unersetzlich: Maskottchen „Erwin“. Aber sonst machen die Königsblauen aktuell vor keiner Abteilung Halt. Am Dienstag erwischte es drei Physiotherapeuten der Profimannschaft. In einem kurzen Gespräch wurde Thomas Kühn, Tim Roussis und Tim Hielscher nach Informationen dieser Zeitung mitgeteilt, dass sie die Königsblauen verlassen müssen.

Drei Physiotherapeuten waren Schalker Urgesteine​

Das Trio war in der Mannschaft hoch angesehen - sie galten als fachlich sehr kompetent und als gute Gesprächspartner bei sportlichen oder privaten Sorgen. Bei den Physiotherapeuten verbringen Fußballprofis sehr viel Zeit bei Behandlungen. Alle drei sind Schalker Urgesteine, stammen alle aus Nordrhein-Westfalen: Thomas Kühn (51), geboren in Rheinberg, arbeitet ebenso seit Juli 2014 für die Königsblauen wie der in Oberhausen geborene Tim Hielscher (41). Tim Roussis (35), geboren in Velbert, ist sogar schon seit September 2012 Angestellter auf Schalke. Durch ihre Hände ist eine dreistellige Anzahl an S04-Profis gegangen - als sie auf Schalke begannen, pendelte der Klub noch zwischen Champions League und Europa League.


Ich hoffe nur das das alles gut überlegt ist
 
Schalke muss wohl sparen ohne Rücksicht auf Verluste, wenn man früher Nachts auf der A42 an der Glück-auf-Kampfbahn vorbei gefahren ist, war die Tribüne immer blau beleuchtet. Seit einiger Zeit ist es dunkel geworden...
 
Die Schlammschlacht beginnt:

Der kühle Umgang mit den Spielern, die gehen können, weil ihre Verträge enden, war teamintern während der vergangenen Wochen und beim Abschiedsfrühstück ein großes Thema. Auch Schalke-Idol Mike Büskens, als Co-Trainer nicht mehr gefragt, bemängelte öffentlich, dass ihm ein Abschied von den Fans nicht ermöglicht worden wäre. Dass aber auch Langer nicht mehr erhielt als einen Händedruck, erschütterte selbst die Mitspieler.

Auch wenn Langer beide Abstiegsjahre (2021, 2023) mitmachte, die aktuelle Saison 2023/2024 sei die herausforderndste gewesen, das gab er auf Nachfrage dieser Zeitung zu. „Das war das schwierigste Jahr. Es sind sehr, sehr viele Dinge passiert. Wir waren sehr oft, sehr lange in sehr schwierigen Situationen. Es war sehr, sehr fordernd“, sagte er und hob einige Mitspieler hervor: „Ich war richtig froh, dass wir Jungs wie Simon Terodde, Kenan Karaman und Marcin Kaminski in der Gruppe hatten, die nie aufgesteckt haben, die vorangegangen sind, immer weiter angetrieben haben.“ Vor allem nach der grauenvollen Stimmung im ersten Drittel des Jahres 2024, als Schalke viele Auswärtsspiele in Serie grauenvoll abgab.


Wenige Stunden nach der Veröffentlichung eines emotionalen Videos auf Instagram, bei der S04-Legende Mike Büskens die Fans des FC Schalke 04 über sein Aus als Co-Trainer bei dem Fußball-Zweitligisten unterrichtet hat, hat sich der Vorstand der Königsblauen per Mail an seine Mitglieder gewendet.

In dem vom Vorstandsvorsitzenden Matthias Tillmann und Finanzvorstand Christine Rühl-Hamers unterzeichneten Mitgliederbrief gingen die Schalke-Bosse auch detailliert auf die Personalie Mike Büskens ein.

Schalke: Keine Schuldzuweisung an Einzelpersonen​



Man habe seit Jahresbeginn Strukturen durchleuchtet und Dynamiken mit dem Ziel Konsequenzen aus der verkorksten Saison zu ziehen und notwendige Impulse zu setzen.

„Im Ergebnis steht für uns fest: Wir wollen und werden den Lizenz Bereich grundlegend verändern“, heißt es in dem Schreiben an die 180.000 Mitglieder. „Das hatten wir auf der Direktorenebene bereits getan, zuletzt mit der Verpflichtung von Ben Manga als Direktor für Kaderplanung, Scouting und Knappenschmiede. Nun setzen wir diesen Weg auf den anderen Ebenen fort.“

„Buyo haben wir am Montag mitgeteilt, dass er in der neuen Saison nicht mehr Co-Trainer in der Lizenzabteilung sein wird. Aus unserer Sicht waren die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit noch nicht abgeschlossen. Wir haben ihm signalisiert, dass es kein endgültiger Abschied von Schalke 04 sein muss, auch einen Abschied in der Arena haben wir ihm angeboten“, schreibt der Verein.

Damit geht der Vorstand indirekt auch auf das Video ein, denn darin hatte Büskens, der heute vor genau 27 Jahren mit den Knappen in Mailand den UEFA-Cup gewann, von einem kurzen Gespräch mit dem Vorstand berichtet und gesagt: „Leider war es mir nicht vergönnt, das habe ich in dem Gespräch auch gesagt, mich im Rahmen eines Spiels zu verabschieden. Vielleicht gegen Rostock oder in Fürth. Ich glaube, dass die Entscheidung viel, viel früher gefallen ist, nicht erst in den vergangenen zwei Tagen.“

Der Verein widerspricht nun also Büskens teilweise. Denn zumindest für die Zukunft habe man ihm so einen Abschied in Aussicht gestellt. Eine weitere Zusammenarbeit dürfte damit nicht leichter, wenn nicht sogar unmöglich geworden sein.

 
Der Schalke-Vorstand will für die neue Saison keine Ziele ausgeben. Das Gesicht der Mannschaft soll aber ein anderes werden

„Schalke soll wieder Fahrt aufnehmen, soll begeistern und Freude vermitteln“, ist ihre Devise. Zentral sei dabei die Kaderplanung: „Das Gesicht der Profi-Mannschaft wird sich stark verändern – junge, hungrige Spieler, die Lust auf unseren Verein und Potenzial zur Entwicklung haben, sollen kommen.“ Nachdem erste Profis bereits aussortiert wurden, läuft die Suche nach neuen, frischen Profis auf Hochtouren. Eine wichtige Rolle wird dabei der neue Kaderplaner Ben Manga spielen.

Und dann? Soll dann der Aufstieg gelingen? Die Vorstände halten sich bedeckt: „Wir wollen an dieser Stelle keine konkreten Versprechungen machen oder großen Ziele für die neue Saison ausrufen.“ Ihr Blick gehe „vielmehr über die kommende Spielzeit hinaus“. Langfristig gehe es in der Planung um alle Teams von der U17 bis zur Lizenz Mannschaft. Dass dies nicht über Nacht gelingen kann, das machen die beiden noch einmal deutlich: „Es wird Geduld und Zeit brauchen, um die notwendigen Veränderungen umzusetzen und neue, stabile Strukturen zu schaffen.“ Sie sind sich jedoch sicher: Davon wird Schalke nachhaltig profitieren.


Der Weg ist sicher Alternativlos, aber ich richte mich mal, vorsichtig ausgedrückt, auf weitere 4 Jahre 2. Liga ein, mindestens 4 Jahre
 
Der Weg ist sicher Alternativlos, aber ich richte mich mal, vorsichtig ausgedrückt, auf weitere 4 Jahre 2. Liga ein, mindestens 4 Jahre
Das macht wohl Sinn. Wichtig dürfte dabei sein, in dieser Zeit keinen weiteren Abstieg zu haben. Das wäre dann der Super-Gau.
Ein Beispiel wäre da der HSV, der natürlich jedes Jahr wieder aufsteigen möchte, aber in dieser 2.-Liga-Jahren auch nie mit dem Abstieg zu tun hatte. Richtig ist auch, wenn sich Schalke bescheiden gibt und die sportlichen Ziele nicht zu hoch ansetzt.
 
Da bin ich bei dir, aber trotzdem braucht die neue Mannschaft eine Vorgabe, also ein Ziel welches es zu erreichen gilt
Das wurde wohl (noch) vermieden. Wenn klar ist, welche Spieler die Mannschaft bilden, dann sollte auch ein (erreichbares) Ziel benannt werden. Das kann z.B. der Klassenerhalt oder ein einstelliger Tabellenplatz sein.
 
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