Fanbullshit & so´n Zeugs

Ich mein ja bloß, dass der nicht vorgenommene Spielabbruch nicht dem DFB oder den Vereinen anzulasten ist.
Nicht dem DFB anzulasten?
Wie aus dem Artikel hervorgeht, gibt es klare Regeln für einen Abbruch bei Rassismus. Für Sexismus gibt es (noch) keine Regelungen, um das Spiel abzubrechen. Also "musste" Frau Michel das Spiel zu Ende leiten.
Oder anders: Frauen (Schiedsrichterinnen) werden nicht geschützt... Dieser Schutz wäre die Aufgabe des DFB gewesen.
 

Unschön wurde es in der Pause, als einige teils vermummte Halle-Fans ihren Block verließen und im Innenraum in Richtung der nur wenige Meter entfernten Jenaer Fanszene stürmten. Beide Blöcke befinden sich auf der selben Spielfeld-Seite. Die Sicherheitskräfte konnten die HFC-Anhänger nach kurzer Zeit zurück in den Gäste-Sektor drängen. Doch im Zaun am Hallenser Block klaffte ein großes Loch. Es musste erstmal ein neues Gitter-Element montiert werden, das von einem massiven Polizeiaufgebot abgesichert wurde. Nach über 50-minütiger Pause konnte weitergespielt werden.

Jena gegen Halle - Hallenser sorgen für Ausschreitungen und 50 minütige Halbzeitpause. Wieso kein Spielabbruch und Sieg für Jena?
 

Da gibt es eigentlich nur eins: Spielabbruch. Stattdessen wird versucht, es unter den Teppich zu kehren. Mal wieder ein Totalversagen des DFB. Und der Vereine.
Es ist traurig, dass im zumindest laut Grundgesetzt verankerte Gleichberechtigung der Frauen noch im fortschrittlichen und liberalen Deutschland, in der Umsetzung in den 50ziger Jahren des letzten Jahrtausends hängen geblieben ist.

Aber was will man auch von senilen, alten, machtgeilen und korrupten Führungskräften, in diesem Fall beim DFB, dessen wichtigste Amtshandlung des des Presidenten es ist, auf den richtigen Sitz seiner Brille zu achten. Der DFB selbst hat bis 1970 den Frauenfußball verboten und seitdem trotz der rasanten Entwicklung seit 2022 keine eigenen Inititiven zur Stärkung der Frauen auf und neben dem Platz geschaffen. Alle Maßnahmen die in den letzten zwei drei Jahren vom DFB in Bezug auf Frauen im Fußball getroffen wurden sind schlechte Kopien des englischen Verbandes FA. Nicht mal die Vereine sind wirklich gewillt Frauen in entsprechende Positionen zu bringen weil sich die alten Herren in ihren Machtansprüchen auf den Schlips getreten fühlen. Schafft es eine frau dann ausnahmweise doch in die Vereinsführung werden sie mit dem wunderschönen Begriff Quotenfrau komplimentiert.

Dass es aber sehrwohl Frauen gibt, die z.B als Cheftrainerin im Männerbereich erfolgreich arbeiten können, zeigt derzeit der FC Ingolstatt mit Sabrina Wittmann. Auch wenn es sehr böse klingt, aber jeder Sieg den Wittmann mit dem FCI einfährt ist für mich ein Tritt in die Eier der alten zurückgebliebenen und machtgeilen Vereinsfünktionäre im deutschen Vereinsfußball. Dabei sei noch angemerkt, dass Wittmann noch nicht mal im Besitz der vom DFB geforderten UEFA Pro Lizenz ist und diesen Lehrgang noch nebenbei belegt.
 
Mir ist letztens bei ein paar Videos aus deutschen Stadien aufgefallen, dass man dort wieder die Schals kreiseln laesst. Seit wann ist das wieder in Mode? Ich finde das erfreulich, denn das war immer mein Lieblingsmove im Stadion.

 
Achwas, der Lieblingsmove war: Beide Arme hochreissen und laut schreien "Michael, ich will ein Kind von Dir!", wenn der mal wieder das 1:0 schoss, oder den Ausgleich erzielte, und sich dann an der Reaktion der Umstehenden erfreuen. :ROFLMAO:
 
Ich hab das ewig nicht gesehen, aber vielleicht ist das von Verein zu Verein unterschiedlich. Bei Schalke sehe ich per TV eher Fahnen und Schals, die ausgestreckt hochgehalten werden.
 
Die werden auch nur gewedelt, wenn es was zu feiern gibt.
Aber ich kenne jetzt auch nicht die Gewohnheiten bei allen Clubs, mir ist nur so dass man das durchaus überall mehr oder weniger sieht zu bestimmten Situationen. Zum Beispiel vor oder nach dem Spiel.
Vielleicht zeigt das Fernsehen das heute weniger.
 

Das Meisterschaftsspiel der B-Junioren zwischen Erzgebirge Aue und dem FSV Zwickau ist nach Ausschreitungen unter den Zuschauern abgebrochen worden. In der zwölften Minute kam es im Gästebereich zu Übergriffen.

Langsam reicht's. Man sollte Vereine in Zukunft bei solchen Vorfällen sofort von sämtlichen Wettberben ausschließen.
 

Die Bahn beziffert die Kosten innerhalb der Züge durch »die Minderheit einzelner gewaltbereiter Störer:innen« auf etwa zwei Millionen Euro jährlich, heißt es. Dabei geht es vor allem um: Beseitigung von Verschmutzungen, Verwüstungen und Vandalismus und den Einsatz von zusätzlichen Sicherheitskräften. »Außerdem entstehen Folgekosten durch Zugausfälle und Verspätungen, wenn Züge durch das Verhalten von Randalierern aufgehalten werden oder wenn beschädigte Fahrzeuge repariert werden müssen und nicht einsatzfähig sind.«

Die häufigsten Vandalismusschäden in den Regionalzügen machen Graffitis, Schmierereien und Aufkleber sowie Sachbeschädigungen am Inventar der Züge wie etwa herausgetretene Scheiben und aufgeschlitzte Sitze aus. Oftmals werden auch Mittel der Notfallvorsorge, also Feuerlöscher, Notbremsen, Notrufe, missbraucht sowie Züge generell vermüllt und verunreinigt. Wenn der Vandalismus zu gravierend ist, fallen die Züge dann für mehrere Tage bis sogar Wochen aus – zum Leidwesen der Pendler.


Was tun?
 
Schaeden von zwei Millionen Euro jaehrlich dadurch, dass an 34 Wochenenden im Jahr vermutlich eine sechsstellige Zahl von Fussballfans per Bahn reist? Das ist ja eine vollkommen vernachlaessigbare Summe.
 
Nehmen wir mal an es reisen im Jahr 600.000 Fans an den 34 Wochenenden mit der Bahn bzw. Regionalbahnen und das fuer das Deutschlandticket von 58 EUR. Da kommt aber mehr Umsatz raus als 2.000.000 EUR. :D
 

Weiss nicht obs hier reinpasst....

....aber ob die "Fans" da nicht auch ein wenig ueberziehen bleibt die Frage?
 
Weiss nicht obs hier reinpasst....

....aber ob die "Fans" da nicht auch ein wenig ueberziehen bleibt die Frage?
Die Umfragen zu den Fanprotesten bei der Frage nach dem Einstieg der Investoren hat für mich damals ein recht klares Bild gezeichnet. Die wenigsten Ultras konnten in den Umfragen vor Ort im Stadion tatsächlich erklären, worum es im Detail ging. Ich denke, da ist einfach oft auch das Feindbild Fußballeliten im Spiel und das Gruppengefühl dürfte auch einiges ausmachen. Protest um des Protestes Willen. Worum es genau geht? Ist doch egal, solange man Tennisbälle auf das Spielfeld werfen kann und dann 30 Minuten rumjammert, dass sich der Anpfiff verzögert ... können die Ordner die Bälle nicht schneller aufsammeln?

PS: Trifft natürlich nicht auf alle Fans zu. ;)
 
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