Fanbullshit & so´n Zeugs

Dilbert

Pils-Legende
Hansa Rostock... mal wieder.

Nachdem HSV-Fans dort schon in der Vergangenheit etliche Fanartikel entwendet und einmal sogar während des Spiel von allen Ordnungskräften mit gemütlicher Gleichgültigkeit beachtet angezündet wurden, kam es auch diesmal wieder zu etlichen Diebstahldelikten von Schals und Fahnen.

Die unrühmliche Krönung (auch wenn die Täter sich wahrscheinlich als Helden fühlen) ist allerdings, dass Hansa-Anhänger nach Hamburg gefahren sind und aus dem Volksparkstadion das Vorsängerpodest der Nordtribüne abmontiert und nach Rostock verfrachtet haben, wo es dann bei "Kleinanzeigen" stolz gepostet wurde.

Was bei mir die Frage aufwirft, wer im Volkspark eigentlich für die Sicherheit zuständig ist wenn gerade keine Spiele stattfinden (und ob die Firma ernsthaft Geld dafür bekommt...)

Und gleichzeitig meine eh schon vorhandene Abneigung gegen den Ostseeverein bzw. einen Teil von deren Fanszene in inzwischen nur noch puren Hass umwandelt, weil ich mit solchen Paradeasis einfach nicht klarkomme. Und auch wenn ich mir damit vielleicht eine Verwarnung einhandele: Ich hoffe von ganzen Herzen, dass diese Typen bei ihren Beutezügen irgendwann mal an wehrhafte Leute geraten, die ihnen die Scheiße aus dem Leib dreschen und ihre verdammten Sturmhauben zu fressen geben bis sie drei Wochen lang Polyesterfussel kotzen. Und das ist eigentlich noch viel zu nett...
 
Ich dachte schon, es geht hier um Karnevals- und Oktoberfesttrikots und anderes käuflich zu erwerbendes Fanzeugs.
 
Von der Polizei in Rostock haben die Hansa - Hools ja auch nichts zu befürchten. Die drangsaliert lieber die Gästefans mit Schlagstöcken, wenn die aus dem Kessel im Bahnhof ausbrechen wollen, um zur Toilette zu gehen. Sich mit den gewalttätigen eigenen Fans anlegen könnte ja Aua machen.

Und auch sonst ist natürlich viel besser einen Vollbesetzten Regionalzug 6 Stunden in einem Bahnhof festzusetzen, um 'n paar Idioten zu finden, die sich vor ein paar Wochen mit anderen Idioten aus Dortmund geprügelt haben, und jetzt ganz vielleicht in diesem Zug sitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö, leider nicht. Schau doch nochmal auf das Fettmarkierte. Da fehlt sicherlich noch ein Wort, es sei denn die HSV-Fans wurden in der Tat angezündet. 🤷‍♂️
Du musst doch einfach nur das Fettmarkierte bis hinter "entwendet und" verlängern, dann fehlt da kein Wort.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich den Rostocker Arschlöchern auch das Ergebnis nach eure Lesart zutrauen würde.
 

Fan-Bullshit von Union.

Der Mann im Hertha-Trikot soll dann mehrfach aufgefordert worden sein, das T-Shirt auszuziehen. Anschließend soll mindestens einer der sieben Männer von Mitgliedern des „Wuhle-Syndikats“ geschlagen und getreten worden sein. Zudem sei der Grill der Gruppe umgetreten worden, wodurch Kleidungsstücke beschädigt worden sein sollen. Schließlich sei es den Mitgliedern des „Wuhle-Syndikats“ gelungen, dem Mann das Trikot auszuziehen und es mitzunehmen.

Daher nun Anklage gegen einen Union-Fan wegen Landfriedensbruch und Sachbeschädigung. Und wieso nicht wegen Körperverletzung?
 

Stellungnahme zur Choreo auf der Nordtribüne

Unmittelbar vor dem Heimspiel des HSV gegen die SV Elversberg am Sonntag, den 25. Februar 2024, wurde auf der Nordtribüne eine uns zuvor nicht bekannte Choreografie einer Ultragruppierung präsentiert.
Wir, die HSV Fußball AG und das Präsidium des HSV e.V., distanzieren uns klar und in aller Deutlichkeit von den Botschaften und Inhalten dieser Choreografie. Unser Wohnzimmer, das Volksparkstadion, ist kein Platz für Hass-Botschaften und kein Platz für pauschale Verurteilungen von Menschen und Berufsgruppen.
Wir als HSV stehen für Miteinander, für Austausch - gerne auch kontrovers - und für respektvollen Umgang.
Mit dieser Haltung werden wir auch in dieser Thematik weiter vorgehen. Wir werden in den sehr kritischen internen Dialog mit den Urhebern dieser Choreografie treten, wir werden weiterhin den vertraulichen und internen Austausch mit Polizei und Behörden wählen und wir werden intern aufarbeiten, wie eine solch unangebrachte Choreo in unserem Stadion veröffentlicht werden konnte und wieso dieses Vorgehen viele Unbeteiligte ohne ihr Wissen als Mitmacher einbezogen hat.


Stellungnahme des HSV zu einer ganz miesen Nummer einger Ultras.
 
Wie würden Sie entscheiden?

Der Tathergang

Q Es war gegen 17 Uhr, als Mirko G. (54), sein Sohn Jeffrey (30) und ein Freund (57) das Olympia-Stadion betreten. Die Fankleidung ihres Lieblingsvereins Union haben sie noch in der Tasche gelassen. Sie sind sich der potenziellen Gefahr in der „Hertha-Zone“ bewusst.

Doch an einem Bierstand sehen sie Unioner, die sich nicht scheuten, ihre Fan-Kleidung zu tragen. Mirko G., der Vater, setzt mutig seine Union-Mütze auf und geht mit seinem Sohn und seinem Freund zu den anderen Fans, zu den Herthanern und den Unionern. Empfangen wird er von gegnerischen Fans mit dem Satz: „In den Farben getrennt, in der Sache vereint.“ Er ahnt nicht, was nun folgt: Ein plötzlicher Schlag auf den Hinterkopf, jemand entreißt ihm die Mütze.

Tony W. (36), der spätere Angeklagte, läuft mit der Mütze davon, Mirko verfolgt ihn, eine Rangelei beginnt. Mirko geht zu Boden und wird an der Hand verletzt.


Der Tathergang ist unstrittig, Zeugen bestätigen den Tathergang, der Täter geständig, hat sich auch entschuldigt.

Die Staatsanwältin
Die Staatsanwältin plädiert: „Der Angeklagte hat sich hier schuldig gemacht.“ Es gehe um räuberischen Diebstahl: Die Mütze sei eine Art Trophäe gewesen, die später oft auch gezeigt wird, um gegnerische Fans zu provozieren. Sie fordert sieben Monate Haft.

Die Verteidigerin
Die Verteidigerin räumt die Tat ein, stellt aber zwei Dinge klar. Es handelte sich nicht um räuberischen Diebstahl, der Angeklagte habe die Mütze nur entwendet, um sie wegzuwerfen. Tony W. habe es als Respektlosigkeit angesehen, dass sich Leute in „den Farben des Gegners“ in die Nähe der Ostkurve wagen. Der Angeklagte hatte damals einen Alkoholwert von 1,2 Promille. Nun sagt er: „Es war ein großer Fehler, was dort passiert ist.“

Die Verteidigerin hingegen plädiert auf einfache Körperverletzung, ein Diebstahl kommt für sie nicht infrage: „Die Sachen, die als Trophäen präsentiert werden, sind Sachen der Ultras und aktiven Fanszene.“ Und diese Auseinandersetzung war keine unter Ultras.


Du bist der Richter, die Richterin. Wie würdest Du entscheiden?
 
„Der Angeklagte wird verurteilt zwei Wochen ausschließlich in Hertha Bettwäsche zu nächtigen“

Kappe stehlen mit Körperverletzung ist zu verfolgen. Spielt doch keine Rolle ob der Dieb die Kappe wegwerfen will oder als Trophäe betrachtet. Zum Strafmaß kann ich mich als Nichtjurist nicht seriös äußern.
 
Spielt es bei Diebstahl wirklich eine Rolle, ob der Täter das Diebesgut behalten will (also außer er gibt`s dann freiwillig zurück)?
Gefängnis wird`s eher nicht, zumindest nicht ohne Bewährung, da die Körperverletzung wohl nicht so schlimm war. Kommt aber natürlich auch drauf an, ob er einschlägig vorbestraft ist.
Schmerzensgeld wird er zahlen müssen. Und die Mütze ersetzen.
 
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