Homophobie von Eintracht Frankfurt Ultras beim St Pauli Spiel.
Fan-Ärger beim Gastspiel auf St. Pauli: Eintracht verurteilt "queerfeindliche oder homophobe" Banner
Beim Spiel zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt kam es im Gästeblock zu einer queerfeindlichen Aktion.
millernton.de
An:
fanabteilung@eintracht-frankfurt.de, und
anlaufstelle@eintrachtfrankfurt.de
Guuuude zusammen,
um es ganz klar zu sagen: Ich bin schockiert und angewidert von dem, was sich bei dem Spiel in St. Pauli in „
unserer“ Kurve - unter den Augen und offenbar mit dem Segen der Ultras - abgespielt hat. Das ist eine Schande und beschädigt unsere Eintracht!
Banner mit "
CBD statt CSD" oder"
Eure Toleranz endet an der Spitze der Impfnadel“: Ist dass das Bild, das wir nach Außen tragen wollen? Und ist dies das Resultat einer „
unpolitischen Kurve“? Homophope, ausgrenzende Querdenker-Banner? Wer ist als nächstes dran? Geht es dann wieder gegen Farbige, gegen Menschen mit Migrationshintergrund, gegen behinderte Menschen oder bestimmte Religionsgruppen?
Solche Inhalte haben in unserer Fanszene, die eigentlich für Zusammenhalt und Vielfalt stehen sollte, nichts verloren. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Werte, für die unsere Eintracht steht – Toleranz, Respekt und Gemeinschaft – durch derartige Botschaften in den Hintergrund gedrängt werden.
Wir dachten und hatten gehofft, dass wir hier schon weiter sind. Und auch die Eintracht selbst hat letztes Jahr mit einem eigenen Wagen auf der CSD Demo öffentlich gezeigt, für welche Werte die SGE steht. Leider ist es aber wohl so, dass derartige Botschaften im Jahr 2025 immer noch einen Platz bei “
uns“ und in der Kurve finden.
Das was am Millerntor zu sehen war zeigt, dass unsere SGE hier am Ball bleiben und verstärkt gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung vorgehen muss. Denn das sind nicht irgendwelche Aktionen oder Brüllereien von einzelnen Verstrahlten. Das ist mittlerweile ein grundsätzliches Problem, auf das regiert werden muss. Ich wünsche mir daher von euch ein eindeutiges öffentliches Statement gegen diese Aktion sowie ein klares Bekenntnis zu den Werten der Eintracht und auch zu den (gar nicht mal so wenigen) queeren Mitgliedern / Fans. Auf dass wir uns bald wieder voll und ganz auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: stabiler Support (zuhause und in der Ferne), gute Stimmung (ohne ekelhafte und spaltende Banner) und am Ende hoffentlich jeweils drei Punkte.