WM-BlaBla non stop (nonsens)!

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Studenten haben in Bangladesch an der Technischen Universität der Hauptstadt Dhaka für Randale gesorgt, weil sie die Spiele der Fußball-WM in Südafrika im Fernsehen verfolgen wollten. Bei den Protesten wurden vier Personen durch Steinwürfe verletzt. Die Universität wurde vorübergehend geschlossen.

tztztztz, diese Studenten! Und Bangladesh ist ja nicht mal bei der WM dabei.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,701600,00.html
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Ihr könnt nach Hause geh'n …
... wir woll'n euch nicht mehr seh'n!
16 Teams, die wir nach der Vorrunde garantiert nicht vermissen werden:


1. Frankreich: Alors, Messieurs les Bleus: Fahrt nach Hause und lasst euch alle in den Ar… fick…! Vielleicht könnt ihr euch dann wieder richtig benehmen und spielt besser Fußball!

2. Mexiko: Positiv: Es spricht gar nichts gegen euch. Negativ: Es spricht auch nichts für euch. Und, Mexis oder Urus, einer muss Platz machen für Bafana-Dingsda (so nennen die Südafrikaner ihre Nationalmannschaft). Also: Hasta luego, Amigo! (Mexikanisch für: „Tschö mit Ö, Freundchen!“)

3. Griechenland: Erst uns anschnorren (22,4 Milliarden Euro!), dann uns mit dem Otto-Katalog von 1984 nerven. Weg da, Malaga! („Wix…“, so nennen sich die Griechen gegenseitig.)

4. Südkorea: Laufen, kämpfen, Gras fressen – nichts dagegen. Problem: Eine WM braucht Namen, Gesichter, Stars. Die Sükos sehen alle gleich aus, heißen alle gleich: lauter Kims, Lees, Parks – nix für die Finals!

5. Algerien: Guter Job gegen England. Aber für den Ein-Afrikaner-muss-dabei-sein-Platz nicht schwarz genug.

6. Slowenien: Sorry, aber wir nehmen schon die Slowakei mit.

7. Serbien: Dusel-Serben hauen alles in Scherben. Fast hätten uns diese Beton-Bosnier die Party vermiest. Deshalb, Kosovaren-Kroaten: Verschwindet! Und den Jugo-Jogi (50) könnt ihr gleich mitnehmen!

8. Australien: Tolle Zauber-Nebenrolle beim 4:0 unserer Zauber-Jungs. Und: Prima gegen Ghana! Aber leider die Todes-Gruppe erwischt. Ein Punkt im Beutel, bis zum nächsten Mal, Aussis!

9. Dänemark: Wer braucht schon Dänemark?

10. Kamerun: Die Unbezwingbaren Löwen (so nannten die Kamus ihre Nationalmannschaft) sind leider schon raus. Taz-Experte Carl Ziegner (31): „Zwei Niederlagen sind eindeutig zu viel.“

11. Italien: Italo-Blamablo: Schlechtester Weltmeisterschafts-Weltmeister-Auftritt aller Zeiten! Spielen 1:1 gegen Neuseeland (0:2 gegen Fidschi in der Quali). Die Fidschis feiern schon, nennen sich: „Weltmeister-Unentschieden-Spieler-Besieger.“ Macht's, dass ihr fort kommt! Aber lasst den Pokal da, ihr Ganoven!

12. Slowakei: Sorry, aber wir nehmen schon Slowenien mit.

13. Portugal: Portugals früherer WM-Job: Frauen für Fußball begeistern (Figo, jetzt 37; Nuno, jetzt 33). Aber diesen Job übernehmen jetzt unsere Zauber-Jungs (Lahm, 26; Özil, 21). Deshalb: Elf Elfen, elf Tore (gegen Nordkorea), schon seid ihr weg!

14. Nordkorea: taz.de rief zur Not-Korea-Hilfe auf, warnte: Wenn die verlieren, kommen die ins Lager (Zwangsarbeit, Umerziehung, Nationalgericht Kein-Reis). Aber, jetzt mal ganz im Ernst: Das haben die verdient! Viele Menschen sind schon für weniger ins Lager gekommen als für ein 0:7 bei einer WM!

15. Honduras: Dafür lieben wir WM-Vorrunden: Weil so bunte Vögel wie Welcome (25) dabei sind. Und dafür lieben wir WM-Finalrunden: Weil keine bunten Vögel wie Welcome (25) mehr dabei sind.

16. Chile: Das ist eine Welt-Weltmeisterschaft, keine Latino-Weltmeisterschaft! Und: Sexy-Latin-Lover sind die Chili-Willis nicht. Aber auch beim Fußball gilt: Das Auge guckt mit!

In der nächsten Kolumne: 16 Teams, auf die wir uns freuen!

Vuvuzela 11: Team-Check objektiv: Ihr könnt nach Hause geh'n

KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL
 
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theog

Guest
Ihr könnt nach Hause geh'n …
... wir woll’n euch nicht mehr seh’n!
16 Teams, die wir nach der Vorrunde garantiert nicht vermissen werden:


1. Frankreich: Alors, Messieurs les Bleus: Fahrt nach Hause und lasst euch alle in den Ar… fick…! Vielleicht könnt ihr euch dann wieder richtig benehmen und spielt besser Fußball!

2. Mexiko: Positiv: Es spricht gar nichts gegen euch. Negativ: Es spricht auch nichts für euch. Und, Mexis oder Urus, einer muss Platz machen für Bafana-Dingsda (so nennen die Südafrikaner ihre Nationalmannschaft). Also: Hasta luego, Amigo! (Mexikanisch für: „Tschö mit Ö, Freundchen!“)

3. Griechenland: Erst uns anschnorren (22,4 Milliarden Euro!), dann uns mit dem Otto-Katalog von 1984 nerven. Weg da, Malaga! („Wix…“, so nennen sich die Griechen gegenseitig.)

4. Südkorea: Laufen, kämpfen, Gras fressen – nichts dagegen. Problem: Eine WM braucht Namen, Gesichter, Stars. Die Sükos sehen alle gleich aus, heißen alle gleich: lauter Kims, Lees, Parks – nix für die Finals!

5. Algerien: Guter Job gegen England. Aber für den Ein-Afrikaner-muss-dabei-sein-Platz nicht schwarz genug.

6. Slowenien: Sorry, aber wir nehmen schon die Slowakei mit.

7. Serbien: Dusel-Serben hauen alles in Scherben. Fast hätten uns diese Beton-Bosnier die Party vermiest. Deshalb, Kosovaren-Kroaten: Verschwindet! Und den Jugo-Jogi (50) könnt ihr gleich mitnehmen!

8. Australien: Tolle Zauber-Nebenrolle beim 4:0 unserer Zauber-Jungs. Und: Prima gegen Ghana! Aber leider die Todes-Gruppe erwischt. Ein Punkt im Beutel, bis zum nächsten Mal, Aussis!

9. Dänemark: Wer braucht schon Dänemark?

10. Kamerun: Die Unbezwingbaren Löwen (so nannten die Kamus ihre Nationalmannschaft) sind leider schon raus. Taz-Experte Carl Ziegner (31): „Zwei Niederlagen sind eindeutig zu viel.“

11. Italien: Italo-Blamablo: Schlechtester Weltmeisterschafts-Weltmeister-Auftritt aller Zeiten! Spielen 1:1 gegen Neuseeland (0:2 gegen Fidschi in der Quali). Die Fidschis feiern schon, nennen sich: „Weltmeister-Unentschieden-Spieler-Besieger.“ Macht's, dass ihr fort kommt! Aber lasst den Pokal da, ihr Ganoven!

12. Slowakei: Sorry, aber wir nehmen schon Slowenien mit.

13. Portugal: Portugals früherer WM-Job: Frauen für Fußball begeistern (Figo, jetzt 37; Nuno, jetzt 33). Aber diesen Job übernehmen jetzt unsere Zauber-Jungs (Lahm, 26; Özil, 21). Deshalb: Elf Elfen, elf Tore (gegen Nordkorea), schon seid ihr weg!

14. Nordkorea: taz.de rief zur Not-Korea-Hilfe auf, warnte: Wenn die verlieren, kommen die ins Lager (Zwangsarbeit, Umerziehung, Nationalgericht Kein-Reis). Aber, jetzt mal ganz im Ernst: Das haben die verdient! Viele Menschen sind schon für weniger ins Lager gekommen als für ein 0:7 bei einer WM!

15. Honduras: Dafür lieben wir WM-Vorrunden: Weil so bunte Vögel wie Welcome (25) dabei sind. Und dafür lieben wir WM-Finalrunden: Weil keine bunten Vögel wie Welcome (25) mehr dabei sind.

16. Chile: Das ist eine Welt-Weltmeisterschaft, keine Latino-Weltmeisterschaft! Und: Sexy-Latin-Lover sind die Chili-Willis nicht. Aber auch beim Fußball gilt: Das Auge guckt mit!

In der nächsten Kolumne: 16 Teams, auf die wir uns freuen!

Vuvuzela 11: Team-Check objektiv: Ihr könnt nach Hause geh'n

KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL

Wie objektiv...:suspekt:
 
Für mich klar das D weiterkommt und Ghana schlägt, müsste schon ganz dumm laufen. Aber wer es nicht weiss, ich mag unsere NM nicht, bzw kann mich nicht über deren Erfolge freuen. Aber das ist ne andere Geschichte ;)
Warum magst du die NM nicht und kannst dich nicht über deren Erfolge freuen ? Liegt es daran das Löw der Trainer ist oder die falschen Spieler spielen ?
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Wir sind voll drauf - 16 Teams, auf die wir uns im Achtelfinale freuen:

Uruguay: Drei U auf engstem Raum (Uru-Botschafter van Dannen, 52), ein Stürmer für den engsten Raum (Uru-Stürmer Forlan, 31) - Bienvenidos, liebe Urus! (Urugisch für: "Willkommen, liebe Urus!")


Mexiko: Oh, wie gern hätten wir an eurer Stelle Tshabalala (25) Bafana-Dingsda gesehen! (so nennen die Südafrikaner... ach, das ist jetzt auch egal) Denn: Für euch Mexis spricht nichts. Gut: Gegen euch spricht auch nichts. Ätsch: Im Achtelfinale wartet Maradona (49) auf Kanonen-Tacos.

Argentinien: Primadona-Maradona (49), Superstar! Und der Rest ist auch nicht schlecht. Beispiel: Messi-Mausi (Donnerstag 23). Der tönt: "Wir spielen den schönsten Fußball, haben die schönsten Spieler und wissen, wie wir unsere Frauen behandeln müssen!" Fürs Viertelfinale wird's reichen. Aber dann kommen wir. Und: Wir spielen den viel schöneren Fußball, haben die viel schöneren Spieler und unsere Frauen wissen, wie sie uns zu behandeln haben. (Das nennt sich "Emanzipation", Hombres!)

Südkorea: Keine Namen, keine Stars, lauter Kim-Lee-Parks. Immerhin: Gelaufen, Gras gefressen, Ochnödopoulos rausgeschmissen.

England: Verdient habt ihr das nicht. Trotzdem, Tommy-Trottel: See you soon, baby! (Englisch für: "Bis dann, Schatz"!) - im Elfmeterschießen!

USA: Tapfer gegen England, nur vom irren Mali-Schiedsrichter Coulibaly (39, Mali) ums Siegtor gegen Slowakenien betrogen. Beweis: Afrika-Teams prima, Afrika-Schiris aua! Und ganz klar: Hurra-USA!

Deutschland: Nur Mut, Mesut (21)! Keine Scham, Philipp Lahm (26)! Mach sie zur Sau, Helmut Cacau (29)! Du bist der Knüller, Thomas Müller (20)... ihr alle! Ihr seid unsere Zauber-Jungs! Ihr seid die Super-Stars dieser weltmeisterlichsten Weltmeisterschaft der Welt. Ihr verzaubert die Welt (4:0)! Ihr sorgt für große Tragödien (0:1)! Ihr seid wir! Wir sind ihr! Wir sind großes Kino! Wir sind Achill, Romeo, Siegfried! Wir sind Deutschland! Und jetzt mal ganz im Ernst: Wir werden Weltmeister!

Ghana: Schon wegen Kevin-Prince Boateng (23, fürs Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen) das Weiterkommen verdient. Und: Wir putzen euch zwar - leider, leider - weg. Aber, keine Sorge: Serben bringen's nicht gegen Aussis (Beweis: Serbe in Überzahl derbe gegen uns; Aussi in Unterzahl prima gegen Ghana). Und dann hätten wir, liebe Ghaner, dank eurer Hilfe letztlich doch wieder die Jugos geputzt: 41-99-2010, so stimmen wir alle ein...

Holland: Nichts gesehen von Holland. Viele fragen schon: Ist Holland wieder nicht dabei oder was ist da los? Doch taz-Expertin Frauke Böger (28) weiß: "Holland ist dabei! Und schon fürs Achtelfinale qualifiziert!"

Japan: Kann er, der Japaner? Und wie! Vor allem Honda (24): Eine Chance, ein Tor - Super Quote!

Paraguay: Portugal muss leider den elf Elfen Platz machen, Paras in schicken Längsstreifen machen deswegen den Frauen-Hingucker. Roque rockt! (Gemeint: Roque Sanata Cruz, 28)

Neuseeland: Kiwis, hört dies: Weltmeister-Unentschieden-Spieler (1:1 gegen Italo-Blamablo) reicht allemal fürs Achtelfinale!

Brasilien: Bräsig gegen Nokos, schummeln gegen Elfen. Trotzdem: Wir haben euch gern dabei. Denn: Weltmeister wurden wir nur, wenn wir die besten ihrer Zeit weggeputzt haben (54: Ungarn, 74: Holland, 90: Maradona).

Elfenbeinküste: Elf Elfen müsst ihr sein! Dann klappt's auch mit den elf Toren gegen Nordkorea (stehen sowieso schon mit beiden Beinen im Lager). Und Elfen-Didi (32) muss dabei sein, logisch!

Spanien: Die wollen nicht gewinnen, die wollen nur spielen. Und zwar: Tiki-Taka! (Spanisch für: "Wozu aufs Tor schießen, wenn man den Ball noch mal abgeben kann?") Schon nach zwei Spielen mehr angekommene Pässe (1013) als die Serben in ihrer ganzen WM-Geschichte (656). Klar, der Europameister gehört ins Achtelfinale!
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Schweiz: Europameister-Besieger, Super-Multi-Kulti-Truppe mit super deutschem Trainer (61), muss weiter! Schweiz, wir sind heiß!

KULT-KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/so-sehn-sieger-aus-schala-lala-la/
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Der steht nicht mehr bei den Engländern im Tor? Wo denn denn dann? Bei uns? :D
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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and now to something completely different: England-bashing!

Tommys am Arsch – Kommt jetzt Beckham?

KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL

Ok, Nachtreten gehört sich nicht. Aber für euch, liebe Tommys, machen wir eine absolut einmalige Sonder-Ausnahme. Also, listen, Tommys! (Englisch für: „Hört zu, Tommys!“)

Was seid ihr bloß für schlechte Verlierer? Anstatt zuzugeben: Ja, unsere Zauber-Jungs waren euch meilenweit (Englisch für: kilometerweit) überlegen, nölt ihr immer noch über den Super-Uru-Schiri Larrionda (42) und seine Super-Uru-Assis Fandino (43) und Espinosa (38). Aber an denen gibt es nichts zu meckern, die pfeifen in der höchsten Uru-Liga, kennen sich aus. Beweis: Wenn sie nicht absolute Weltklasse wären, würden sie nicht bei der weltmeisterlichsten Weltmeisterschaft der Welt pfeifen, die Pfeifen wie euch immer weltmeisterlicher wird.
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Außerdem: Was können der Super-Uru Larrionda und seine Super-Uru-Assis dafür, dass unser Knipser-Klose (32) nach tollem Zuspiel von unserem Torwart Manu Neuer (24 – das ist der, der hinten die Bälle fängt) eurem Upson (31) auf und davon lief? Dass Özil (21), Müller (20) und die anderen Zauber-Jungs eurer Altherren-Truppe gezeigt haben: Südafrika ist no country for old men (English für: „Kein Platz für alte Säcke“). Beweis: Durchschnittsalter unserer Start-Aufstellung ohne unsere beiden erfahrenen Kämpen: 23,3! Durchschnittsalter der Tommys ohne ihre früh ergrauten Pseudo-Jungs: 30,1!

Schließlich: Was können die Urus dafür, dass euer „Stürmer“ Rooney (24) auf dem peinlichen letzten Platz der Knipser-Liste steht (4Spiele/0Tore)? Dass alle Experten vorher schon wussten: Ihr habt keine Chance, besser ihr kapituliert gleich?

Jetzt fordert ihr Video-Beweis, Ball-Chip und was euch sonst noch so einfällt. Wir würden ja sagen: So what? (Englisch für „Na so was!“). Aber plötzlich findet auch der Blatter-Depp (74, FIFA-Boss) diesen ganzen Technik-Blödsinn ganz toll. Schlimm! Aber: Der Fußball lebt von großen Emotionen und großen Menschen (Beispiel: Jogi Maradona, 49, und Diego Löw, 50). Menschen aber machen Fehler, sogar die fehlerfreien Super-Urus sind nicht unfehlbar!

Der Zufall, das Unerwartete, das Magische – das ist es, warum Milliarden Menschen den Fußball lieben, sich aber niemand für eine Cricket-Weltmeisterschaft interessiert! Nur weil ihr, Tommys, das Magische noch nie konntet („Kick and Rush“, Englisch für: „Der Ball ist der Feind“), ist das noch lange kein Grund, uns den Spaß am Fußball zu verderben! Und, unter uns: Mit Video-Beweis und dem ganzen Technik-Quatsch würden Mexiko und England im Viertelfinale stehen. Und das kann doch keiner wollen!

Eure andere Idee, liebe Tommys, auf die ihr nach der peinlichen Schlappe gegen uns gekommen seid, gefällt uns da schon viel besser. Während wir dank Kevin-Prince Boateng (23, schon mehrfach fürs Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen) Michael Ballast (33) endlich los sind (seither Khedira-23-Müller-20-Super-Hacke-Zauber-Doppelpässe!), wollt ihr David Beckham (35) zum neuen Tommy-Coach machen! Wir freuen uns darauf, ganz besonders auf die Assis, die „Becks“ wohl mitbringen wird. Und wir fragen uns: Wird „Becks“ seine „Jungs“ für die Mädchen-WM 2011 in unserem Land anmelden? Aber freut euch nicht zu früh, Tommys: Birgit Prinz (32) und unsere Zauber-Prinzessinen werden euch genauso wegputzen!

KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL Vuvuzela 18: Nach der Schlappe - Becks, Lügen und Videos: Tommys am Arsch

da können unsere nachwuchspolemiker im forum noch was lernen. :D
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
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Liebe Brasis, wie haben wir euch geliebt! Den schwarzen Pelé Pelé (jetzt viel zu alt), den weißen Pelé Zico (auch schon ziemlich alt). Außerdem Garrincha (schon tot), Sócrates (schon fertig), Romário (schon fast vergessen), Ronaldo (schon fett)...

Aber was ist das? Seit bei euch Farblos Dummga (46, Spitzname „O Funcionário“, Brasilianisch für: „Oh Apparatschik“) das Sagen hat, ist Schluss mit Samba-Zamba. Schlimm!

Wie schön war das früher! Ihr habt damals gesagt: Verteidigen ist was für Gringos, Gauchos und andere Langweiler! Ihr habt gesagt: „Der schlechteste muss ins Tor“. Oder auch: „Der Weiße muss ins Tor“! (Was fast immer das gleiche war.) Und dann seid ihr drauflos gestürmt und habt drauflos gezaubert und drauflos gespielt und drauflos gedribbelt und drauflos kombiniert – herrlich! Eure Gegner verknoteten sich die Beine beim Blut-Grätschen, uns verknoteten sich die Zungen beim Zunge-Schnalzen. Denn: Euch ging es nicht ums Gewinnen (das habt ihr oft genug uns oder den Gauchos überlassen), euch ging es um’s schöne Spiel.

Heute sagt euer Dummga: „Das schöne Spiels muss kontrolliert werden.“ Wahrscheinlich meint er auch: „Das schöne Vorspiel muss kontrolliert werden.“ Heute seid ihr stolz auf eure Verteidiger, habt die Dampf-Walze Lucio (32), den Tür-Steher Juan (31) und das Brauerei-Gaul Maicon (28) hinten stehen, dazu Julio Cesar (30), der – peinlich, peinlich! – zu den weltbesten Torhütern der Welt gehört. Das ist Buchhalter-Türsteher-Triumph-des-Willens-Torwart-Fußball, dafür wurde Brasilien nicht erfunden.

Nur Paraguay spielt langweiliger als ihr! Aber: Die Paras können nichts dafür, die haben keinen Beach, an dem sie Beach-Fußball und keine Straßen, auf denen sie Straßen-Fußball lernen könnten. Sie kommen nun mal aus dem langweiligsten Land der Welt, wo noch nie irgendetwas passiert ist. (Nur einmal gab es eine Diktatur, aber die war die langweiligste Diktatur der Welt.) Nicht mal in Uruguay interessiert man sich für Paraguay.

Von euch, ex-liebe Brasis, wenden sich selbst eure Schoko-Brasi-Girls mit Grauen ab. Früher ließen die Zucker-Puppen vom Zucker-Hut auf den Rängen die Bälle für Brasilien hüpfen, bei dieser WM aber sieht man dort nur Mützen, Schals und dicke Daunen-Jacken! Euer Fußball bringt kein Blut zum Kochen, keine Hüfte zum Schwingen, macht niemanden heiß.

Immerhin: Nicht alles ist schlecht an euch Brasi-Bräsigs. Denn unsere Girls sind nun endgültig vom Brazil-Bazill befreit: Keine sexy Brasi-Tops mehr, keine ultrakurze Rio-Höschen, keine Volkshochschul-Kurse – endlich ist Schluss mit Samba-Zamba: „Viele Girls tragen heute lieber Deutschland-Tops“, weiß taz-Experte Jan Feddersen (52)

Soweit ist es schon gekommen: Wenn ihr heute (16 Uhr – Termin nur vormerken, wenn man hart im Nehmen ist) auf dem Platz steht (das Wort „spielen“ wäre eine Lüge!), sind wir ausnahmsweise für Holland. Gut, von denen haben wir bislang nichts gesehen, so dass wir uns schon gefragt haben: Ist Holland wieder nicht dabei oder was ist da los? Aber Experten bestätigen: „Holland ist dabei und spielt heute im Viertelfinale“ (taz-Expertin Frauke Böger, 28). Aber das ist kein Problem: Irgendwer findet sich immer, der Holland wegputzt. Hauptsache, ihr verschwindet endlich!

Und ihr habt ja schon aufgegeben, baut lieber in Santos (Süd-Brasilien) ein Pelé-Museum und überlasst das Zaubern unseren Zauber-Jungs. Recht so! Denn wir brauchen euch nicht mehr. Und wir brauchen kein Museum, wir sind die Gegenwart. Zico heißt jetzt Özil, Pelé heißt Klose, Ronaldinho heißt Müller! Wir sind das Brasilien von heute! Wir sind das Deutschland von heute! Und dafür lieben wir uns über alles!

KOLUMNE VON DENIZ YÜCEL Vuvuzela 21: Heute für Holland (Ausnahmsweise): Beton-Brasis, aufhören! - taz.de

Yeah! Brasi-Bashing vom feinsten! :D
 
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