Was ist außerhalb des Staates Süddänemark los?

powerhead

Pfälzer
Unfassbarer Skandal! Nicht genug, dass Bill Gates uns allen Chips einpflanzen will (deswegen klagt derzeit die Automobilindustrie weltweit ja auch über einen grossen Chip Mangel, der teilweise die Produktion lahm legt), nein, dieser heimliche Herrscher der Welt hat doch tatsächlich vor 13 Jahren per Email mit einer Angestellten von Microsoft geflirtet!! Der Mensch ist wirklich abgrundtief böse ...!!
Das ist doch eine spektakuläre Schlagzeile, der Spiegel bringt es ans Licht!
:D
 

Schröder

Problembär
Und außerdem war die Tintenpatrone mit der er die ersten Verträge unterschrieben hat, gar nicht seine. Im Grunde gehört Microsoft ihm also gar nicht.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Jetzt sah ich, dass es in diesem Thread was Neues gibt und bevor ich reinklickte, ging mir durch den Kopf: Die Hobbits haben wahrscheinlich Probleme. :D
 

powerhead

Pfälzer
Dass die Lage in den Niederlanden so eskaliert, hätte ich nicht erwartet, viele bauen ihren Corona Frust mit Gewalt ab. Ob das auch bei uns passieren wird?
Randale als Happening
 
Da sieht man ja wieder, da geht es schon lange nicht mehr um Corona. Da lässt man einfach seinen Frust über alles hinaus. Und sicherlich gibt es auch ein paar, die einfach dabei sein wollen und die Situation ausnutzen. Dazu dann noch alle, die diese Videos für Insta und TikTok brauchen.
Potenzial sehe ich bei uns schon gegeben, wobei ich aber in der Form eher nicht daran denke. Dafür ist die Gruppe wohl zu inhomogen. Würden da jetzt nur Hooligans und Rechte unterwegs sein, dann schon. Aber solange da auch Alte, Esoteriker und alleinerziehende Veganerinnen mitspazieren - eher nicht.
 

powerhead

Pfälzer
Dass Johnson einen Tunnel oder eine Brücke zwischen Nordirland und Schottland bauen wollte, habe ich gar nicht mitbekommen, Experten Stufen das Projekt als viel zu teuer ein. Bauzeit ca.30 Jahre und 300 Milliarden £ Kosten.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Der Demokratiereport kritisiert „unverhältnismäßige, unnötige oder illegale“ Maßnahmen beim Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Auch in Deutschland.

Sind Demokratien als künstliche selbst auferlegte Gebilde demnach auf Dauer nicht überlebensfähig? Und ist der Mensch trotz seiner Geschichte nicht lernfähig?
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Stellst du die Frage allgemein oder spezifisch mit Blick auf die in dem Artikel angesprochenen Covid-19-Maßnahmen?
Eigentlich viel eher allgemein. Entscheidungen hinsichtlich der Covid-Massnahmen werden wohl erst in der Aufarbeitung der Pandemie vollumfänglich sichtbar werden.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Doch sindse; siehe die Schlusssätze in dem Artikel.
Bzgl. Covid-19 isses halt, insbesondere in schland, etwas schwierig, weil da die Politik gerade fast in Perfektion vorlebt wie man‘s richtig schlecht macht.

Das geht aber eben nicht von alleine, da muss man schon aktiv werden. Die Entwicklungen, die unter dem Stichwort "Postdemokratie" diskutiert werden - ganz unabhängig von Corona -, sind der Demokratie ja nicht gerade zuträglich. Und gerade in Deutschland sieht das nicht besonders gut aus. Da muss man schon was machen. Aber die berühmte Angst der Deutschen vor Reformen/Veränderung oder eben die Folgen der postdemokratischen Entwicklungen sind dem demokratischen System nicht gerade zuträglich. Das muss zwar nicht automatisch in einen populistisch-autoritäten Staat führen (kann aber), sorgt aber auch so schon für einige Dysfunktionen -> siehe z. B. Coronakrisenbewältigung.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator


Russlands stellvertretender Außenminister Sergej Ryabkow drohte am Montag mit militärischen Maßnahmen, sollten die USA und die Nato keine Sicherheitsgarantien abgeben, dass das Militärbündnis nicht weiter nach Osten expandieren oder keine Waffensysteme nahe der russischen Grenze einrichten werde.

Da ist Außenministerin Barbock ja gleich mal richtig gefordert. Immerhin ist sie nicht allein auf sich gestellt, die andere 6 sind ja auch angesprochen.

Für mich sieht das ein bisschen so aus, als wolle Putin unbedingt in die Ukraine einmaschieren.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schröder

Problembär
Naja... Das mit der weiteren Expansion kann man locker annehmen, schließlich steht man schon fast vor Russland.

Und Waffensysteme des Feindes an der Grenze dulden auch die USA nicht, hat man ja in Kuba gesehen. Insofern noch recht zurückhaltende Forderungen.
 

powerhead

Pfälzer
Russland und die USA haben eine direkte Grenze in der Beringstrasse, da trennen beide noch keine 9 km.
Die NATO Osterweiterung war genauso voreilig und dämlich wie die Osterweiterung der EU, dass beides den Russen nicht gefällt, ist durchaus verständlich.
Aber vielleicht will Putin auch mal sehen, wie weit er gehen kann mit seiner Provokation.
Alles in allem glaube ich, dass die Spannungen zwischen China und Taiwan eher zu einem Krieg führen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Die NATO Osterweiterung war genauso voreilig und dämlich wie die Osterweiterung der EU, dass beides den Russen nicht gefällt, ist durchaus verständlich.
Das Putin das nicht gefällt kann ich ja nachvollziehen, aber das ist ja auch kein Wunschkonzert. Wenn Staaten sich einem Bündnis anschliessen wollen, weshalb sollte man es denen dann verwehren? Aus übergeordnetem Interesse heraus?
 

Schröder

Problembär
Schon aus eigenem Interesse sollte die Ukraine darauf verzichten, Mitglied der Nato zu werden. Sonst sind die schneller besetzt (aber nicht von der Nato) als sie gucken können.

Man sollte die Forderungen Russlands annehmen. Allerdings im Gegenzug die Sicherheit der Ukrainischen Grenze fordern und andernfalls mit militärischer Unterstützung der Ukraine bei der Abwehr der Invasionstruppen drohen. Und das muss sich nicht auf Waffenlieferungen beschränken, an denen die ukrainischen Truppen erstmal ausgebildet werden müssten.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ist doch kein Geheimnis, dass es für Putin eine der größten Katastrophen des 20. Jhd. darstellt, dass die Sowjetunion zusammenbrach, das sagte er ja auch schon mehr oder weniger wortwörtlich.
Unter dem Hintergrund sollte ja klar sein was die Triebfeder des russischen Handelns darstellt: Den Einfluss auf die Ex-Sowjet-Republiken nach Möglichkeit so stark wie möglich zu erhalten oder eben wieder zu verstärken, was ja Russland in der Ukraine schon 2014 durchexerzierte bzgl. der Krim und des östlichen Teils der Ukraine.
Als Begründung kann man da dann immer die Bedrohung der dort lebenden Menschen mit russischen Hintergrund angeben oder die militärische Bedrohung durch die NATO, etc. Im Endeffekt sind es rein sog. geostrategische Überlegungen Russlands bzw. die Bestrebung den eigenen Machtbereich auszudehnen.
 

Schröder

Problembär
Ist doch kein Geheimnis, dass es für Putin eine der größten Katastrophen des 20. Jhd. darstellt, dass die Sowjetunion zusammenbrach, das sagte er ja auch schon mehr oder weniger wortwörtlich.
Unter dem Hintergrund sollte ja klar sein was die Triebfeder des russischen Handelns darstellt: Den Einfluss auf die Ex-Sowjet-Republiken nach Möglichkeit so stark wie möglich zu erhalten oder eben wieder zu verstärken, was ja Russland in der Ukraine schon 2014 durchexerzierte bzgl. der Krim und des östlichen Teils der Ukraine.
Als Begründung kann man da dann immer die Bedrohung der dort lebenden Menschen mit russischen Hintergrund angeben oder die militärische Bedrohung durch die NATO, etc. Im Endeffekt sind es rein sog. geostrategische Überlegungen Russlands bzw. die Bestrebung den eigenen Machtbereich auszudehnen.
Ja, und das sollte gerade uns Deutschen sehr bekannt vorkommen um zu wissen, das man solchen expansionistisch veranlagten Diktatoren nicht mit Verhandlungen kommen kann, die interessieren sich für ihre Zusagen nämlich später einen Scheißdreck. Deswegen die durchaus begründeten Forderungen nach einem Verzicht auf Waffensysteme an den russischen Grenzen sowie nach einer "Pufferzone" aus neutralen Staaten nachgeben, um keinen Kriegsgrund zu liefern. Auf der anderen Seite aber auch klar machen, dass die Verletzung der Grenzen dieser Staaten unweigerlich auch militärische Konsequenzen zumindest für die Invasionstruppen hat.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Da widersprichst Du Dir ja selbst:
Militärische Konsequenzen, wenn es einen Übergriff auf‘s Territorium gibt, aber keine Waffensysteme an der Grenze um für einen solchen Übergriff gerüstet zu sein.
 

Schröder

Problembär
Raketen, Drohnen, Jagdflieger und Bomber sind doch heutzutage auch von Polen oder Flugzeugträgern schnell genug, um dort die Angriffsreihen mal etwas zu lichten. Das geht schneller, als wenn man jetzt Waffensysteme erst an die Grenze schaffen würde, die dann im Zweifelsfall eh den Russen in die Hände fallen würden.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Vorweg: Polen hat auch eine Grenze zu Russland und Flugzeugträger gibt‘s nicht so viele auf der Welt; v.a. keine, die in der Ostsee oder dem schwarzen Meer liegen und da warten.

Ich bin kein Militärstratege, da kann ich Dir sonst nix zu sagen zu Deinen Vorschlägen, außer, dass ich da so meine Zweifel habe.

Auf alle Fälle läuft es dann ja doch darauf raus, dass es ein genügend großes militärisches Potential in unmittelbarer Umgebung zu Russland braucht, will man den von Dir vorgeschlagenen Weg beschreiten.
 
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