Video-Schiri ab der Saison 2017/18

HoratioTroche

Zuwanderer
Erneute Fehlentscheidung:
Nö, keine Fehlentscheidung. Und gleich gar nicht skandalös.
 
Zuletzt bearbeitet:

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Ich würde mir Regeln wünschen die man als Fan auch direkt verstehen kann, ohne sich durch etliche Sonderregelungen kämpfen zu müssen. Viel zu kompliziert mittlerweile.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Bist du sicher?
So eine Regel wie: Hand ist Hand? Weil nur jeder Schritt weiter wie: Angeschossen! ist ja schon auslegungsnötige Sonderrregelung.
Oder: Abseits ist Abseits? Ohne die Frage, greift der ein, stört der den Torwart?
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Bist du sicher?
So eine Regel wie: Hand ist Hand? Weil nur jeder Schritt weiter wie: Angeschossen! ist ja schon auslegungsnötige Sonderrregelung.
Oder: Abseits ist Abseits? Ohne die Frage, greift der ein, stört der den Torwart?
Ich sprach von etlichen Sonderregelungen. 1-2 und die verständlich ginge ja noch. Das Ganze ist aber doch mittlerweile viel zu komplex. Wenn ich jetzt schon immer den Mumpitz sehe, dass bei klarem Abseits erst einmal weiter gespielt wird, obwohl jeder schon weiß das es Abseits war, krieg ich einen Hals.
Oder das Beispiel bei Can. Die Ausnahme von der Ausnahme.... Blickt doch keiner mehr durch. Fußball ist ein einfaches Spiel und die Regeln sollten es auch sein. Hat früher auch funktioniert. Man wird immer mal diskutieren, aber mittlerweile siehst du Szenen, die sehr ähnlich sind, aber komplett unterschiedlich bewertet werden. Zeigt mir das die Schiris teilweise selber nicht mehr durchblicken.
 
Ich habe mir auch die Szene angeschaut weil ich das Spiel nicht gesehen habe. Also ich weiß beim besten Willen nicht warum man darüber diskutieren sollte.
Also das war mal eine Situation bei de man ja wohl die "Absicht" ganz gut erkennen konnte. Er steht alleine, kein Stoßen oder Gegenspieler, der ihn irritiert. Dann entscheidet er sich so hinzugehen. Da muss ich dann halt auch sagen Pech.
Vergleich es mit Ilsanker gestern gegen BMG. Das war viel mehr Hand und jeder hat es gesehen aber da war weit und breit keine Absicht dahinter.
Ich bin echt mal dafür, dass jeder Spieler sagen soll, wann er das letzte Absichtliche Handspiel begangen hat. Das vergleichen wir dann damit, wo überall Hands gepfiffen worden ist.
Wirklich mit der Absicht zum Ball zu gehen mit der Hand, ist ja so selten. Hingegen wird Handspiel viel zu oft gepfiffen. Bei Can braucht man aber meiner Meinung nach nicht diskutieren. Und anschießen gilt halt auch nur wenn es unabsichtlich ist, darauf braucht er sich auch nicht berufen.
 

fabsi1977

Theoretiker
Ich denke es ist ganz logisch dass der DFB seine Schiedsrichter auffordert gegen Würzburg absichtlich falsch zu pfeifen. Es soll damit klar signalisiert werden dass die Würzburger ob des gleichen Sponsors nicht bevorzugt werden.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

"Stand heute muss man sagen: Der ursprünglichen Grundidee des VAR-Projekts wird man fast überall auf der Welt nicht gerecht", sagte der einstige Schiedsrichter-Boss des Deutschen Fußball-Bundes und der Deutsche Fußball Liga im Interview der "Deutschen Presse-Agentur".

Das oberste Ziel bestehe ja darin, spielentscheidende, klare und offensichtliche Fehler des Schiedsrichters zu korrigieren - so etwas wie Maradonas 'Hand Gottes' bei der WM 1986. "Stattdessen ist man immer mehr dazu übergegangen, Situationen akribisch an den Bildschirmen zu sezieren und beschäftigt sich mit Entscheidungen, die nicht klar falsch sind", sagte Krug.

"Der VAR soll ausschließlich intervenieren, wenn er absolut sicher ist, dass dem Schiedsrichter ein klarer Fehler unterlaufen ist", erklärte Krug. "Wenn ein Schiedsrichter sich die Szene 90 Sekunden lang am Monitor ansehen muss - wie kann dann noch von einem klaren Fehler die Rede sein?"


Der Projektleiter bei der Einführung des VA spricht. Leider ist die Entwicklung völlig falsch gelaufen und widerspricht der ürsprünglichen Idee des VA. Wie wir ja an jedem Spieltag selber merken.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
"Der VAR soll ausschließlich intervenieren, wenn er absolut sicher ist, dass dem Schiedsrichter ein klarer Fehler unterlaufen ist", erklärte Krug. "Wenn ein Schiedsrichter sich die Szene 90 Sekunden lang am Monitor ansehen muss - wie kann dann noch von einem klaren Fehler die Rede sein?"
... und dass diese Entwicklung so läuft liegt daran, dass dieses "klar falsch" eben keine scharfe Abgrenzung ist. Eigentlich ganz einfach. Ich frage sicherlich noch zwanzigmal, vielleicht liest das ja mal jemand von den Verantwortlichen .... Weshalb gibt man den Trainern mit einer Einspruchmöglichkeit pro Halbzeit nicht die Veranwortung in die Hand? Die hampeln da eh an der Seitenlinie rum. Dann können sie bei vermeintlichen Ungerechtigkeiten eben auch aktiv werden und sich gegebenenfalls eben selbst blamieren.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Jetzt ist es nur so, dass man speziell beim Krug immer ein bisschen aufpassen muss, warum er etwas kritisiert.
Denn nicht immer geht es ihm inzwischen mehr um die Sache.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
... und dass diese Entwicklung so läuft liegt daran, dass dieses "klar falsch" eben keine scharfe Abgrenzung ist. Eigentlich ganz einfach. Ich frage sicherlich noch zwanzigmal, vielleicht liest das ja mal jemand von den Verantwortlichen .... Weshalb gibt man den Trainern mit einer Einspruchmöglichkeit pro Halbzeit nicht die Veranwortung in die Hand? Die hampeln da eh an der Seitenlinie rum. Dann können sie bei vermeintlichen Ungerechtigkeiten eben auch aktiv werden und sich gegebenenfalls eben selbst blamieren.

Das wäre eine gute Maßnahme.

Irgendwo laß ich neulich, dass die Zeit für die VA-Besichtigungen auch immer weiter steigt. Lag sie bei Einführung noch bei unter einer Minute liegt sie nun schon bei fast eineinhalb Minuten. Tendenz steigend. Das hört sich zwar erstmal wenig an, aber ihr kennt das ja selber, dass ist dann während des Spiels doch eine kleine Ewigkeit und nervt daher ohne Ende. Und wie Krug ja richtig sagt: "Wenn ein Schiedsrichter sich die Szene 90 Sekunden lang am Monitor ansehen muss - wie kann dann noch von einem klaren Fehler die Rede sein?"
 

Hendryk

Forum-Freund
Und wie Krug ja richtig sagt: "Wenn ein Schiedsrichter sich die Szene 90 Sekunden lang am Monitor ansehen muss - wie kann dann noch von einem klaren Fehler die Rede sein?"
Das sehe ich auch so.
Was bedeutet, dass der VAR auch deutlich seltener eingreifen muss/sollte.
Abschaffen würde ich ihn nicht wieder, aber sein Eingreifen stark beschränken.

.. und dass diese Entwicklung so läuft liegt daran, dass dieses "klar falsch" eben keine scharfe Abgrenzung ist.
Wie soll das geändert werden?
 

Hendryk

Forum-Freund
Habe ich doch bereits geschrieben.
Du meinst, indem die Trainer den VAR anfordern können?
Das ist für mich ein Mosaikstein, das kann man noch dazu machen. Oder wie bisher nicht machen.
Mir geht es ja um die "nicht genaue Abgrenzung" bei einer klaren Fehlentscheidung. Die kann man nicht wirklich genau festlegen.
Aber konkret kann man dem Schiri 60 Sekunden Zeit geben, zu einem Urteil am Bildschirm zu kommen. Und dann ändert er seine Entscheidung oder nicht.
Das ist vermutlich unpopulär und wird auch kritisiert werden, aber mMn besser, als wenn der Schiri sich die Szene theoretisch 10 Minuten ansehen könnte.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ich würde vorschlagen: Er darf sich die Szene 1 Mal anschauen und keine Zeitlupe, Vergrößerung, Wiederholung oder ähnlichen Schnickschnack. Entweder man sieht es sofort - dann war es eine klare Fehlentscheidung - oder eben nicht - dann war es auch keine.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Du meinst, indem die Trainer den VAR anfordern können?
Das ist für mich ein Mosaikstein, das kann man noch dazu machen. Oder wie bisher nicht machen.
Mir geht es ja um die "nicht genaue Abgrenzung" bei einer klaren Fehlentscheidung. Die kann man nicht wirklich genau festlegen.
Aber konkret kann man dem Schiri 60 Sekunden Zeit geben, zu einem Urteil am Bildschirm zu kommen. Und dann ändert er seine Entscheidung oder nicht.
Das ist vermutlich unpopulär und wird auch kritisiert werden, aber mMn besser, als wenn der Schiri sich die Szene theoretisch 10 Minuten ansehen könnte.
Das würde immer noch zu Diskussionen führen. Denn das könnte dann, wie jetzt auch mehrfach in einem Spiel zu sinnlosen Unterbrechnungen kommen. Zudem erfasst der eine Schirie Situationen nämlich schneller, als der andere und damit bleibt es so, dass der Schiedsrichter letztlich der Depp ist. Eine "klare Fehlentscheidung" lässt sich nunmal nicht fest definieren. Von daher sollte man andere Wege gehen. Ein beantragter Timeout bei einer vermeintlichen Fehlsituation ist doch im Sinne aller, oder? Die Szene wird begutachtet, der Schiedsrichter ist nicht in der Verantwortung. Niemand muss sich künstlich aufregen. Die Vereine müssen sorgsam damit umgehen, könnte ja sein, dass eine weitere Fehlentscheidung noch gravierender wäre. Es ist wurst, ob die Fehlentscheidung klar war oder nicht. Es wird nicht alle Nase lang nach dem VAR gerufen. Und sollte es trottz eines Fouls ein Tor gegeben haben, dann hat der Verein halt Pech gehabt, der nicht interveniert hat bzw. seine Möglichkeit an anderer Stelle bereits vertan hat. Einzig den Faktor Zeit würde ich hier noch draufsetzen, um taktische Spielchen bei engen Ergebnissen gegen Ende des Spieles entgegenzuwirken. Die VAR-Zeit wird zu 100% nachgespielt. Somit könnte der pro Halbzeit eben auch fünf Minuetn dauern. Wo wäre das Problem?
 
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Dilbert

Pils-Legende
Nachdem ich gestern die Zweitligakonferenz geglotzt hab, hat es mir den VAR nochmal verleidet.

Es dauert einfach alles viel zu lange. Selbst bei einem eindeutig regulären Tor steht der Schieri da oft noch ´ne Minute am Mittelkreis rum mit der Hand am Ohr. Und man sitzt vor der Glotze und fragt sich: Warum? Abseits war es deutlich nicht, Foul kam nicht infrage, und Handspiel schied ebenso ganz klar aus. Trotzdem wird da im Kölner Keller nochmal ´ne halbe Ewigkeit überprüft, die Spieler stehen genervt am Mittelkreis herum und wollen endlich weiterspielen, die Trainer schütteln fassungslos mit dem Kopf weil sie nicht wissen ob sie sich jetzt freuen dürfen oder nicht...

Fürchterlich! Einfach nur fürchterlich.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Das mit der Zeit, ob da nun 1, 2, 3 oder 4 Minuten verstreichen, bis die Überprüfung stattgefunden hat, lässt mich ziemlich kalt beim Fußball, denn das Spiel ist ja ohnehin schon so verschleppt, dass alles aus ist, und die meiste Zeit passiert ja auch nicht wirklich was Mitreissendes auf dem Platz. :D
 

Dilbert

Pils-Legende
Stellt euch mal den Moment mit Videoschieri vor... Nix mit "HURRA!!!" und ausflippen, nee nee... erstmal schön warten, während der Pfeifenmann sich zwei Minuten die Hand ans Ohr hält... Und dann am besten noch das Tor zurücknimmt, weil der Bochumer bei de Camargos Kopfball in dessen Ellbogen rennt.

 
Zuletzt bearbeitet:

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Nachdem ich gestern die Zweitligakonferenz geglotzt hab, hat es mir den VAR nochmal verleidet.

Es dauert einfach alles viel zu lange. Selbst bei einem eindeutig regulären Tor steht der Schieri da oft noch ´ne Minute am Mittelkreis rum mit der Hand am Ohr. Und man sitzt vor der Glotze und fragt sich: Warum? Abseits war es deutlich nicht, Foul kam nicht infrage, und Handspiel schied ebenso ganz klar aus. Trotzdem wird da im Kölner Keller nochmal ´ne halbe Ewigkeit überprüft, die Spieler stehen genervt am Mittelkreis herum und wollen endlich weiterspielen, die Trainer schütteln fassungslos mit dem Kopf weil sie nicht wissen ob sie sich jetzt freuen dürfen oder nicht...

Fürchterlich! Einfach nur fürchterlich.

Sehe ich auch so.

Vor der Einführung hatte ich auch gedacht: So eine kurze Unterbrachung macht eher nichts aus, das ist nun wirklich kein Problem, das dauert auch nicht lange, man sieht ja sofort, ob etwas eklatantes übersehen oder falsch gesehen wurde.

Wie sich aber herausgestellt hat, sind diese Unterbrechungen ewig lange und die Pest, totale Spaßbremsen.
 

Fussel

Matt Eagle
Die EM verstärkt bei mir bisher den Eindruck, dass durch den VAR eher mehr Willkür als Gerechtigkeit geschaffen wurde. Da wird dann auf der einen Seite ein Tor nicht gegeben weil der Angreifer (1 Minute vor dem Tor) angeblich 2 mm im Abseits war, hätte man das "Beweisstandbild" eine Hundertstelsekunde früher oder später generiert, hätte man das Gegenteil "beweisen" können. Auf der anderen Seite gibt es dann für eine klare Schwalbe einen Elfer und der VAR greift mit der "keine klare Fehlentscheidung"-Begründung nicht ein, schließlich gab es ja einen Körperkontakt (weil der Angreifer in den Verteidiger gefallen ist).
Ist natürlich alles nur mein subjektiver Eindruck, den ich nicht belegen kann, aber ich konnte mit den Schirifehlentscheidungen ohne VAR-Eingriffe besser leben und Fußball gucken hat mir mehr Spaß gemacht.
Und nein, die vor ein paar Monaten von HT verlinkte Studie widerlegt meinen Eindruck nicht, denn diese macht nur (auch wieder subjektive) Aussagen über VAR-Eingriffe und keine einzige über Nicht-VAR-Eingriffe (die aber eventuell angebracht gewesen wären).
 
Die EM verstärkt bei mir bisher den Eindruck, dass durch den VAR eher mehr Willkür als Gerechtigkeit geschaffen wurde. Da wird dann auf der einen Seite ein Tor nicht gegeben weil der Angreifer (1 Minute vor dem Tor) angeblich 2 mm im Abseits war, hätte man das "Beweisstandbild" eine Hundertstelsekunde früher oder später generiert, hätte man das Gegenteil "beweisen" können. Auf der anderen Seite gibt es dann für eine klare Schwalbe einen Elfer und der VAR greift mit der "keine klare Fehlentscheidung"-Begründung nicht ein, schließlich gab es ja einen Körperkontakt (weil der Angreifer in den Verteidiger gefallen ist).
Ist natürlich alles nur mein subjektiver Eindruck, den ich nicht belegen kann, aber ich konnte mit den Schirifehlentscheidungen ohne VAR-Eingriffe besser leben und Fußball gucken hat mir mehr Spaß gemacht.
Und nein, die vor ein paar Monaten von HT verlinkte Studie widerlegt meinen Eindruck nicht, denn diese macht nur (auch wieder subjektive) Aussagen über VAR-Eingriffe und keine einzige über Nicht-VAR-Eingriffe (die aber eventuell angebracht gewesen wären).
Es ist ein schwieriges Thema, die von Dir genannten Unregelmäßigkeiten sehe ich genauso, andererseits haben ohne VAR die "Hand Gottes" oder von Henry gegen Irland zu krasser Wettbewerbsverzerrung geführt, von der Schwalbe Hölzenbeins im Endspiel 1974 gegen Holland oder dem irregulären Tor 1966 in Wembley, das England zum Weltmeistertitel machte, mal ganz zu schweigen. Nein, damit kann ich schon gar nicht besser leben...
Trotzdem ist Deine Kritik, wie gesagt, berechtigt.
Also was tun ?
Ein Abschaffen würde nur bedeuten, das der VAR inoffiziell trotzdem bestehen bleibt und zwar für jeden Zuschauer live oder in Zeitlupe bei der Analyse im TV, nur für den, der über das ganze Wohl und Wehe eines Spieles zu entscheiden hat, dem Schiedsrichter, nicht. Das war vor Einführung so und ist absurd !
Die Regeln des Eingreifens müssen aber eindeutiger gefasst werden, die Formulierung "klare Fehlentscheidung" ist eine Mogelpackung, da auch dort die Meinungen auseinander gehen,
Eine Möglichkeit wäre, das jede Mannschaft pro Spiel 2 bis 3 mal eine Überprüfung verlangen kann, bei Bestätigung bleibt dieser Protest erhalten, bei Ablehnung fällt er weg. Sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss, im Moment fällt mir aber auch nichts Besseres ein.
Die Überprüfung eines Tores ob Abseits oder nicht, werden wir wohl wegen der Schnelligkeit und dem "Aktiv bzw. Passiv Faktor" nicht mehr los.
Es sei denn, man verlässt sich auf Blick und Fahne des Assistenten, das wäre zwar ein Risiko, könnte aber durch o.g. Einspruch ausgeglichen werden.
Den Rückfall in die Zeiten der Tatsachen(fehl)entscheidungen ist allerdings nicht nur sportlich, sondern auch allein schon durch die oben beschriebene und betriebene TV Nachprüfung der Spielsituationen in 1001 Zeitlupe nicht mehr vertretbar und würde zu noch mehr Aggressionen im Spiel und Umfeld sorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:

HoratioTroche

Zuwanderer
Wurde das denn auf dem Feld als Fehler empfunden?
Und hätte dann nicht Webers Ausgleich genauso psychische Bedeutung haben müssen?
Vielleicht hätte man den Ball im Spiel halten sollen und nicht unnötig ins Aus befördern.
 

Fussel

Matt Eagle
Es ist ein schwieriges Thema, die von Dir genannten Unregelmäßigkeiten sehe ich genauso, andererseits haben ohne VAR die "Hand Gottes" oder von Henry gegen Irland zu krasser Wettbewerbsverzerrung geführt, von der Schwalbe Hölzenbeins im Endspiel 1974 gegen Holland oder dem irregulären Tor 1966 in Wembley, das England zum Weltmeistertitel machte, mal ganz zu schweigen. Nein, damit kann ich schon gar nicht besser leben...
Trotzdem ist Deine Kritik, wie gesagt, berechtigt.
Also was tun ?
Ein Abschaffen würde nur bedeuten, das der VAR inoffiziell trotzdem bestehen bleibt und zwar für jeden Zuschauer live oder in Zeitlupe bei der Analyse im TV, nur für den, der über das ganze Wohl und Wehe eines Spieles zu entscheiden hat, dem Schiedsrichter, nicht. Das war vor Einführung so und ist absurd !
Die Regeln des Eingreifens müssen aber eindeutiger gefasst werden, die Formulierung "klare Fehlentscheidung" ist eine Mogelpackung, da auch dort die Meinungen auseinander gehen,
Eine Möglichkeit wäre, das jede Mannschaft pro Spiel 2 bis 3 mal eine Überprüfung verlangen kann, bei Bestätigung bleibt dieser Protest erhalten, bei Ablehnung fällt er weg. Sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss, im Moment fällt mir aber auch nichts Besseres ein.
Die Überprüfung eines Tores ob Abseits oder nicht, werden wir wohl wegen der Schnelligkeit und dem "Aktiv bzw. Passiv Faktor" nicht mehr los.
Es sei denn, man verlässt sich auf Blick und Fahne des Assistenten, das wäre zwar ein Risiko, könnte aber durch o.g. Einspruch ausgeglichen werden.
Den Rückfall in die Zeiten der Tatsachen(fehl)entscheidungen ist allerdings nicht nur sportlich, sondern auch allein schon durch die oben beschriebene und betriebene TV Nachprüfung der Spielsituationen in 1001 Zeitlupe nicht mehr vertretbar und würde zu noch mehr Aggressionen im Spiel und Umfeld sorgen.
Den Vorschlag, dass jede Mannschaft eine begrenzte Anzahl an Möglichkeiten hat, einen Videobeweis einzufordern finde ich gut. Das haben hier ja auch schon einige andere befürwortet.
Die Beispiele für krasse Wettbewerbsverzerrung könnte man denke ich auch mit VAR bringen. Die Kölner können da wohl ein Lied von singen. Es ist ja wohl auch unstrittig, dass die meisten VAR-Interventionen berechtigt sind. Das Problem, dass ich damit habe sind eher die Nicht-Eingriffe der VAR bei klaren Fehlentscheidungen. Was eine "klare Fehlentscheidung" ist, ist wie du bereits richtig angemerkt hast auch sehr schwammig. Es ist wohl auch nicht möglich dies eindeutig zu definieren, auch wenn es sicher besser möglich wäre als aktuell.
 
Wurde das denn auf dem Feld als Fehler empfunden?
Und hätte dann nicht Webers Ausgleich genauso psychische Bedeutung haben müssen?
Vielleicht hätte man den Ball im Spiel halten sollen und nicht unnötig ins Aus befördern.

Gnade........Was Weber, Hurst, Schiedsrichter Dienst oder gar Bahramov empfunden haben weiß ich nicht.
Es war nur ein Beispiel für eine folgenschwere (Fehl)entscheidung, so wie die Schwalbe von Hölzenbein 1974 die zum Elfmeterpfiff führte und Deutschland zum Sieg verhalf, auch wenn natürlich Müller noch ein Tor schoss.
Es geht hier um das Für und Wider bezüglich des VAR, nicht um irgendwem am Zeug zu flicken.
 

Schröder

Problembär
Äh, England gewann 4:2.
Und vergiss nicht das Gegenstück 2010.
Ja richtig. Allerdings war auch das 4:2 irregulär, da sich Zuschauer auf dem Spielfeld befanden. Mehrere und lange bevor Hurst den Ball im Tor unterbrachte.

Und auch das 1:1 der Engländer ist strittig, da der Schiedsrichter zum Zeitpunkt der Ausführung des Freistoßes noch mit Overath diskutierte und diesen somit aus dem Spiel nahm. Eigentlich ist dann das Spiel unterbrochen.
 
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