Video-Schiri ab der Saison 2017/18

Schröder

Problembär
@ Zysteria: Kann ich dir nichts zu sagen, mir wär das Spieler zu blöd dauernd auf den Schiedsrichter einzureden, da hab ich andere Sachen zu tun.

Ich bin damals in solchen Fällen hin und hab dem Schiri ruhig gesagt, dass der Gegner mir vor`s Schienbein getreten hat und i. d. R. war es dann mit der Antwort" Hab ich nicht gesehen" für beide Seiten erledigt. Hätte ich dafür noch `ne Gelbe Karte bekommen, wäre es aber besser gewesen, mich auszuwechseln...
 

jambala

Moderator
Schröder, Betonung liegt auf ruhig. Nur ist es seit geraumer Zeit so, dass aus zig Metern regelrecht geblökt wird. Die wenigsten SR werden bei einer normal vorgebrachten Reklamation, die ausschliesslich in unmittelbarer Nähe zu hören ist, Gelb zeigen.
 

Schröder

Problembär
Richtig, lt. Regeln müssten sie das aber, denn da steht nichts von Lautstärke und Intensität.. Deswegen kritisiere ich die Regel.
 

jambala

Moderator
Da sind wir jetzt im metaphorischen Bereich, ähnlich der Frage ist die Waffe schuld, wenn jemand Schaden nimmt oder derjenige, der sie führt.

Reklamieren meinte ich als normal gestellte Nachfrage, wie von Dir geschrieben. "Hat mich doch berührt" "Habe ich nicht gesehen" - wenn dann nix nachkommen wird, warum sollte da eine Verwarnung nötig sein? Wenn aber direkt gefragt wird, ob man nichts sehen will kommt der Karton, auch wenn für sonst nuemand hörbar.
 

Schröder

Problembär
Naja, also "willst du das nicht sehen?" rückt den Schiri an den Rand der Bestechlichkeit.
Da wär selbst ich dann schon eher im Bereich Rote statt Gelbe Karte, da es einer Beleidigung nahe kommt.

Mir geht es ausschließlich um Kritik an einer Entscheidung, das man da abwägen können muss, ob das jetzt für Gelb ausreicht oder nicht. Soviel Spielraum sollte man den Schiedsrichtern lassen. Das ist m. E. sogar förderlich für seine Autorität, als wenn er sich nur durch Karten durchsetzen kann.

Wenn er als Person kritisiert oder angegriffen wird, muss natürlich zwingend eine Karte gezeigt werden.
 
Schröder, stellst Du die Regel demonstrativ mit Gesten infrage entspricht das dem Passus aus Regel 12 'sich respektlos gegen die Regeln verhält'. Auch hier ist es eine Pflichtverwarnung. Das kapieren aber die meisten Fans nicht. Foulspiel gibt es beides, mit Spielraum in der Entscheidung und Pflichtverwarnung.

Der Spieler kritisiert ja nicht die Regel an sich, die kennt er ja auch oft gar nicht wirklich, er kritisiert hier meine Entscheidung und damit nimmt er mir die Autorität. Was vielleicht ein- zweimal gut geht aber dann glaubt dem Schiedsrichter ja niemand mehr.
Weil wenn der Trainer von seiner Position das Abseits besser sieht als mein Assistent, glaubt jeder Spieler seinem Trainer mehr als dem Assistenten. Ergo glaubt dann jeder Spieler mein Assistent ist blind obwohl das gar nicht stimmt.
 
@ Zysteria: Kann ich dir nichts zu sagen, mir wär das Spieler zu blöd dauernd auf den Schiedsrichter einzureden, da hab ich andere Sachen zu tun.

Ich bin damals in solchen Fällen hin und hab dem Schiri ruhig gesagt, dass der Gegner mir vor`s Schienbein getreten hat und i. d. R. war es dann mit der Antwort" Hab ich nicht gesehen" für beide Seiten erledigt. Hätte ich dafür noch `ne Gelbe Karte bekommen, wäre es aber besser gewesen, mich auszuwechseln...

Ich war auch Spieler und ich verstehe so einiges nicht was Spieler machen. Was ich überhaupt nicht verstehe ist, warum man mit Gegenspielern diskutiert? Mit dem Schiedsrichter verstehe ich es ja noch hin und wieder.

Wenn du das einmal machst, wird auch niemand etwas sagen. Wenn du jedes mal zu mir kommst und eine Erklärung haben möchtest, wirst du sie irgendwann nicht mehr bekommen. Egal ob du höflich fragst oder nicht. Ich bin nicht die Auskunft und muss auch nicht jede Entscheidung erklären bzw. rechtfertigen. Stell dir vor das macht der Schiri bei jeder Entscheidung. Dann spielen wir 10 Min, der Rest sind Diskussionen.
 
Richtig, lt. Regeln müssten sie das aber, denn da steht nichts von Lautstärke und Intensität.. Deswegen kritisiere ich die Regel.

Wenn du zu mir kommst und mit mir redest, wer will denn dann wissen was du mir gesagt hast?
Wenn ich es nicht als Kritik aufnehme, werde ich dir auch nicht wegen Kritik Gelb zeigen.
Hier geht es darum das Spiel nicht aufzuschaukeln. Siehe vorheriges Beispiel mit dem Trainer und dem Assi.
Durch die gut sichtbare und hörbare Kritik wird dem Schiri offensichtlich und für alle bemerkbar die Autorität genommen und die ist so und so schon unter aller Sau.
 
Naja, also "willst du das nicht sehen?" rückt den Schiri an den Rand der Bestechlichkeit.
Da wär selbst ich dann schon eher im Bereich Rote statt Gelbe Karte, da es einer Beleidigung nahe kommt.

Mir geht es ausschließlich um Kritik an einer Entscheidung, das man da abwägen können muss, ob das jetzt für Gelb ausreicht oder nicht. Soviel Spielraum sollte man den Schiedsrichtern lassen. Das ist m. E. sogar förderlich für seine Autorität, als wenn er sich nur durch Karten durchsetzen kann.

Wenn er als Person kritisiert oder angegriffen wird, muss natürlich zwingend eine Karte gezeigt werden.

Puh, also wenn das Rot ist dann würdest du als Schiri nicht oft ohne Probleme vom Sportplatz heim kommen;)
Ich kann dir aber nicht pauschal sagen wie ich darauf reagieren würde, das hängt von vielen ab. Meiner Stimmung, dem Spielcharakter, dem Spieler, wer hat es aller gehört.
Es gibt sicher Tage an dem gebe ich dem Spieler kommentarlos Gelb, es gibt aber auch Tage an dem ich ihn mit einem Kommentar zum Schweigen bringe weil er so eine Antwort gar nicht erwartet.

Nur der Schiri entscheidet ob es für ihn Kritik ist und da ist auch jeder Schiri anders bzw. muss ich das auch je nach Spiel variieren. Letztlich findest du solche Regeln überall, das brauchst du aber weil du ja für jedes Spiel dieselben Regeln brauchst. Sonst wäre eine Meisterschaft ja nicht durchführbar, man könnte die Ergebnisse ja nicht miteinander vergleichen.
 

jambala

Moderator
Der Trainer glaubt, dass er das Abseits besser gesehen hat. Kann er aber aus seiner Position aus der Coachingzone wenn überhaupt nur direkt an der Coachingzone, ansonsten hat er keine Möglichkeit, Abseits besser zu bewerten als der Assistent.
 
Der Trainer glaubt, dass er das Abseits besser gesehen hat. Kann er aber aus seiner Position aus der Coachingzone wenn überhaupt nur direkt an der Coachingzone, ansonsten hat er keine Möglichkeit, Abseits besser zu bewerten als der Assistent.

Sag das mal dem Trainern;)
Ich kann ja verstehen, dass man sich bei gewissen Situationen aufregt, finde ich auch nicht schlimm. Aber man muss halt auch wissen, was man damit anrichten kann. Wenn ich in der 5 Min. ein Out für die falsche Mannschaft gebe und mir dann keiner mehr meine Entscheidungen abnimmt und alles in Frage gestellt wird, dann muss man doch auch als Spieler und Trainer merken, dass es nicht förderlich für mein Spiel ist.
Da sind dann Spieler und Mannschaftsoffizielle auf 180 und reden 30 Min. später immer noch von der falschen Outentscheidung. Man ist dann einfach in einem Wahn, der nicht hilft sich auf das Spiel zu konzentrieren.
Anstatt dann von der Seitenoutline die Spieler zu beruhigen, macht man selbst mit.
Da verstehe ich die Trainer nicht, sie müssten ja sehen und auch wissen, dass es kontraproduktiv ist.
 

jambala

Moderator
Das Theater ist seit dieser Saison ja einfach zu regeln, grade auch mit Spielertrainern. Die können sich jetzt auch wesentlich einfacher Karten einfangen bzw. verwiesen werden als früher.
 
Das Theater ist seit dieser Saison ja einfach zu regeln, grade auch mit Spielertrainern. Die können sich jetzt auch wesentlich einfacher Karten einfangen bzw. verwiesen werden als früher.

Ist genau dasselbe nur hast du jetzt für alle sichtbar die Ermahnung vor dem Ausschluss. Deshalb verhält sich aber ein Trainer jetzt nicht anders. Würde sogar sagen, jetzt ist es noch einfacher für den Trainer. Er weiß wie weit er gehen kann. Im Grunde hat er jetzt eine Möglichkeit mehr weil man als Schiri angewiesen ist den Trainer zuerst zu Ermahnen, dann die Gelbe zu zeigen und dann erst aus dem Innenraum zu verweisen. Natürlich wen sich die Kritik im Rahmen hält und nicht direkt eine Beleidigung ist. Aber im Grunde kann jetzt der Trainer so lange weitermachen bis er Gelb hat. Und dann fängt eben der Co Trainer, Masseur oder Manager an zu kritisieren:)
 

jambala

Moderator
Nope, das ist ein urban myth dass man ermahnen muss. Ich muss als SR kein Foul durchgehen lassen, und den Spieler erst mal ermahnen, das gleiche gilt für die Teamoffiziellen.

Der Text der Regel 12 spricht klar davon, dass bei offensichtlichen Vergehen verwarnt werden soll, nicht kann. Kommt zum verbalen Reklamieren eine Geste dazu, ist es gemäß Regel 12 und Lehrmeinung (zumindest gemäß der, die durch unseren Lehrwart vermittelt wurde) eine Verwarnung ohne vorherige Ermahnung. Verlassen Teamoffizielle demonstrativ zum Reklamieren die technische Zone, kann sogar direkt der Feldverweis kommen. Und das sogar mit größerer Sicherheit als früher, da musste der Trainer schon richtig die Sau raus gelassen haben, um gerechtfertigt verwiesen worden zu sein. Das geht heute wesentlich schneller und man muss sich wesentlich weniger gefallen lassen. Das betrifft auch Verbalvergehen von der Bank. Im Zweifel fliegt nämlich der als Verantwortlicher auf der Bank befindliche Teamoffizielle, wenn es zum Vergehen kommt und die Nennung des Schuldigen verweigert wird. Was ein großer Fortschritt ist.
 
Hier geht es um die Ermahnung des Trainers und um kein Foul am Spielfeld. In den Erörterungen zu den Regeln steht klar drinnen, man soll den Trainer zuerst für alle gut sichtbar ermahnen. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass es sich dabei nicht gleich um einen Ausschluss handelt. Ob da jetzt die Ermahnung des vierten Offiziellen oder des Schiedsrichterassistenten dazugehört, ist eher strittig. Besser die Ermahnung erfolgt durch den Schiri selbst. Wenn ich eine gelbe zeige ohne, dass für Außenstehende ein Grund sictbar ist, steht es ganz sicher in meinem Bericht drinnen.
 

jambala

Moderator
Das Grundprinzip ist das gleiche beim Foulspiel wie beim Reklamieren, Ermahnung ist möglich, aber nur, wenn es ein minder schweres Vergehen ist. Bei klarem Reklamieren mit entsprechender Lautstärke und / oder Gesten mit eindeutig abfälliger Deutung ist das nicht mehr gegeben. Dann greift direkt die Verwarnung. Genau dieses Zögern ist genau das, was das Verhalten auf den Bänken hat ausufern lassen.
 
Haben wir so nicht geschult bekommen. Ich soll nicht gleich hinaus auf die Linie und gelbe Karte zeigen. Da sollte vorher ermahnt werden. Und damit hat er quasi einmal frei.
Ausgeufert ist es deshalb weil sich jeder benachteiligt fühlt und deshalb kritisieren muss. Einfach nur weil er Angst hat benachteiligt zu werden. Die Kritik ergibt ja oft nicht mal Sinn.
Beispiel Rose am letzten Spieltag: "Ich hatte ja auch eine Regelschulung beim Trainerkurs und weiß, dass es ein Elfer ist. Ich glaube aber nicht, dass man den Elfer geben muss"
Erster Teil richtig, zweiter Teil sein Wunsch und absolut falsch. Aber das braucht es eben weil er nicht sagen kann es war ein Elfer und aus. Weil er dann Angst hat im nächsten Spiel geht's wieder gegen seine Mannschaft.
 

jambala

Moderator
Ich habe in einem halben Jahr, wo die geänderte Regeln gegriffen haben bisher genau zwei Verwarnungen gegen Teamoffizielle aussprechen müssen, und beide waren aufgrund der Lautstärke und der Formulierung ohne Ermahnung. Beides übrigens im Jugendbereich.
Ausgeufert ist es mangels Durchgreifen, weil die Beteiligten, egal ob Spieler oder Teamoffizielle, gewähren durften wie sie wollten. Gipfel war für mich das Verhalten von Roger Schmidt bei seinem Verweis.
 
Na da bist du aber sehr kulant. Das habe ich an einem normalen Wochenende:)
Gerade bei Jugendtrainern habe ich alleine 5+ Anzeigen in der Saison, dreimal davon mit Verhandlung beim Strafausschuss.
Ich finde halt nicht, dass man es am letzten Glied immer fest machen muss. Sicherlich muss man nicht jedes Verhalten der Schiris verstehen. Aber manchmal bin ich einfach nicht in der Stimmung da jetzt durchzugreifen. Soll er schreien, solange es keine Auswirkungen auf das Spiel hat und es ihm glücklich macht.
Sagt mir jetzt nicht mit Roger Schmidt. ich suche mal ein schönes Beispiel aus Österreich raus.
 
Video:
Hoffentlich kennst du das Video noch nicht.
Rate mal welche Strafe er bekommen hat.
Bei den Strafen ist es dann auch kein Wunder, wieso es ausufert. In dem Fall kenne ich alle Beteiligten. Trainer, Schiri und Strafausschuss. Da fehlt mir dann jedes Verständnis und ermutigt andere Schiris sicher nicht zum hart durchgreifen. Im Grunde sagt die Strafe aus, der Schiri ist schuld.
 
Der Bericht im Sportbuzzer, den ich gefunden habe, weist nichts über eine nachträgliche Strafe aus. Der stammt vom 23.9.2019 und der Trainer hat sich anschliessend entschuldigt.

Der Handelfmeter war sehr fragwürdig... :isklar:

Na wenn er sich entschuldigt passt das ja.
Er hat genau 500€ Strafe zahlen müssen, alles andere nur bedingt.
Also auch wenn ich als Schiedsrichter durchgreife, heißt es noch lange nicht, dass auch alle anderen das unterstützen.
 
Mir geht es da nur darum zu sagen, nicht einer ist Schuld an der Situation. Da haben schon alle ziemlich lange weggeschaut.
Da würde ich z.B. einen Vorteil beim der nachträglichen Betrachtung der Bilder sehen. Dann doch nachträglich viel mehr Strafen aussprechen. Von mir aus auch nur Geldstrafen für Funktionäre und Spieler. Damit zeigt man dann auch, dass es nicht so geht. Durchaus auch wenn der Schiedsrichter am Feld es anders bewertet und auch mitbekommen hat, kann ich doch nachträglich sagen, das Verhalten möchte ich nicht mehr tolerieren auch wenn es vom Schiedsrichter am Platz nicht geahndet wurde. Aber da will man ja lieber nicht damit anfangen weil man Angst hat es könnte zu "oberlehrerhaft" aussehen.
 

jambala

Moderator
Wobei hier durch die Rechtsordnungen relativ enge Grenzen gesetzt sind. Hat der SR keine Meldung gemacht oder den Sachverhalt milde geschildert kann keine hohe Strafe resultieren.

Ich bin gottseidank nicht mehr in der Situation, dass ich mich um den Ausgang des Sportgerichtsverfahrens Gedanken machen muss bzw. auf Befindlichkeiten von Beobachter Rücksicht nehmen muss. Daher kann ich meine Entscheidung so fällen, wie ich sie vertreten kann gemäss Regeln und meiner Wahrnehmung.
 
Ja und was macht das dann mit allen anderen Schiedsrichtern? Also zum hart Durchgreifen regt das nicht gerade an. Ich kann die Kollegen teilweise verstehen, die sagen, bringt eh nichts. Warum sollte man dann eine Anzeige schreiben wenn der Trainer, Spieler oder Offizielle dann 50€ Strafe bekommt? Dafür kann ich dann einen Bericht schreiben und muss auch noch zur Verhandlung fahren.
Ich treffe meine Entscheidungen auch so wie ich es möchte, natürlich nach en Regeln. Aber gut kommt das dann eben nicht überall an wenn ich der einzige bin, der konsequent Anzeigen schreibt.
 

jambala

Moderator
Das ist doch genau das Problem : "Der Schiri von letzter Woche hat aber..." Wenn nicht geschrieben wird, gibt's auch keine Konsequenzen. Wenn oft genug gegen den gleichen Trainer Strafen verhängt werden, auch wenn es Peanuts sind, und der Aufwand entsprechend groß wird für das Sportgericht, kann sich was ändern. So schreibt keiner, der Trainer macht weiter wie gehabt.
 
Ich bin ja ganz bei dir und ich mache es ja auch Großteils so. Ich denke mir eben sonst ändert sich nichts. Aber wenn man dann eben die Strafen sieht, fragt man sich schon oft, warum tue ich mir das an?
Ich kann die anderen Kollegen verstehen, die keine Anzeigen mehr schreiben. Auch wenn ich es nicht für richtig halte.
Ich war bei einer Verhandlung bezüglich Versagen des Ordnerdienstes. Die Leute vom Strafausschuss haben mir die Situation erzählt, was sie denken, wie es am Sportplatz war. Hat Eins zu Eins mit meiner Situation zu tun gehabt. Danach haben sie mir gesagt, sie haben das schon sehr oft bei dem Verein gehabt und wissen um die Probleme. Ich gehe also wieder nach Hause und am Abend lese ich mir die Urteile durch. Bumm, Verfahren eingestellt!
Na da muss man dann aber auch eingestehen, dass man nicht gerade motivierter ist für das nächste Mal.
 

André

Admin
Das Var (Einheitenzeichen: var) ist in Deutschland eine gesetzliche Einheit für die Blindleistung ....


Wie passend. 😂

Der Videobeweis ist eigentlich was gutes, und ich war auch ein Befürworter, in der jetzigen Form, mit dem eingesetzten Personal verkommt er leider zur Farce.

Früher gabe es nur Fehlentscheidungen aus einer Dimnesion, den Schiedsrichter. Der VAR ist nun die zweite Fehlerquelle. Alleine schon die Tatsache das völlig willkürlich eingegriffen wird, oder willkürlich nicht eingegriffen wird, obwohl eingegriffen hätte werden müssen, entscheiden oft über den Ausgang von Spielen.

Ich wäre inzwischen froh der ganze Müll würde abgeschafft und das gesparte geld an soziale Zwecke gespendet. Da wäre wohl allen mehr mit geholfen.

Falls nicht abgeschaffft, könnte man ja mal drüber sprechen den zu verbessern, aber das will man ja anscheinend nicht.
Wieso bekommt nicht jeder Trainer pro Halbzeit, ne Flagge, mit der er einen Videobeweis einfordern kann, und sich der VAR das dann ansehen muss, wenn er die Flagge schmeißt.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Alleine schon die Tatsache das völlig willkürlich eingegriffen wird, oder willkürlich nicht eingegriffen wird, obwohl eingegriffen hätte werden müssen, entscheiden oft über den Ausgang von Spielen.
Die Anzahl der willkürlichen Eingriffe, also der erfolgten oder nicht erfolgten Eingriffe entgegen einer Vorgabe kenne ich nicht. Was ich aber wahrnehme ist die Tatsache, dass sogar Trainer (wie zuletzt der Baumgart) nicht wissen, wann ein Schiri sich eine Szene anschauen kann/soll/muss und wann nicht und dann was von Respektlosigkeit faseln, was von vielen Seiten natürlich gerne aufgenommen wird.
Jetzt haben wir in dieser Pokalrunde 2 recht entscheidende Eingriffe (wenn man den Elfer von Paderborn dazunimmt 3, darüber hat Baumgart aber kein Wort verloren), die völlig korrekt abgelaufen sind sowohl in Eingriff des VAR wie im Ergebnis, und trotzdem werden Fässer aufgemacht. Warum? Aus Unkenntnis.

Auch du hast erstmal völlig falsch reagiert:
Schönes Abseitstor. Wieso schaut Stieler sich das nicht zumindest mal an?

Der VAR ist halt leider ein Instrument um Spiele zu entscheiden. Bei manchen wird eingeschritten obwohl keine Fehlentscheidung vorliegt, und hier zählt ein Abseitstor ohne dass der Schiedsrichter es sich überhaupt mal anschaut.

Wie schon oft gesagt, der VAR ist in der Form ein Instrument der scheinbar willkürlich eingesetzt wird, oder eben nicht. Halt so wie es gerade passt, zumindest erweckt es den Eindruck.
Da ist dein Eindruck halt einfach mal falsch. In dem Beitrag ist so ziemlich alles falsch, was falsch sein kann.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Es kann ja sein, dass des VR immer mal wieder recht hat, aber das wiegt ja nicht das Problem auf, dass es völlig unklar ist - und vielleicht völlig unklar geregelt ist? - wann der VR nun eingreifen muss oder nicht. Oder soll? Oder darf? Selbst wenn das klar geregelt ist, ist es wohl recht untransparent, sonst würden diese Klagen darüber nicht existieren. Oder zu uneindeutig? Zu schwierig?

So jedenfalls funktioniert es einfach nicht, wenn es nur den Schieris klar ist, den Zuschauern aber nicht. Wenn das im Stadion und an den Bildschirmen nicht nachzuvollziehen ist, warum jetzt VR und warum jetzt kein VR. Das erzeugt nur Frust und Unzufriedenheit und ist daher nachteilig für das Spiel. Daher ist da eine Änderung dringend notwendig. Eine Möglichkeit wäre tatsächlich: VR wieder abschaffen. Den Versuch war es wert, aber es funktioniert halt nicht, ist nicht praktikabel. Eine andere wäre tatsächlich die genannte "Fahnen-Regel". Vielleicht gäbe es auch noch andere Möglichkeiten.

Und btw. die Dauer der Unterbrechungen ist doch deutlich störender als ich das vor der Einführung des VR gedacht hätte (ich bin ja auch Ex-Befürworter). Für mich überwiegen beim VR die Vorteiel nicht die Nachteile, daher entweder weg damit oder praktikabler machen, sodass oben genanntes nicht mehr vorkommt.

 
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