Vegetarier leben nicht unbedingt länger als...

Raffelhüschen

Forennutzer
Wer auf Plastik im Fisch und Antibiotika im Tierfutter, ergo multiresistente Keime, und Tiere gefüttert aus gentechnisch manipuliertem Soja steht.. jedem das seine..
 
Zuletzt bearbeitet:

HoratioTroche

Zuwanderer
Wer auf Plastik im Fisch und Antibiotika im Tierfutter, ergo multiresistente Keime, und Tiere gefüttert aus gentechnisch manipuliertem Soja steht.. jedem das seine..
Na, zum Glück sind Obst und Gemüse ja jederzeit unbedenklich.

Wenn ich immer sehe, woher aus der Welt meine Vegetarierfreunde ihr Futter beziehen ist Schluss mit nachhaltig.
Aber im Winter Kohl essen wollen sie dann auch nicht.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
...Schildkröten? :D

Wenn ich immer sehe, woher aus der Welt meine Fleischfresserfreunde ihr Futter beziehen ist Schluss mit nachhaltig.
Aber im Winter Kohl essen wollen sie dann auch nicht.

Dabei ist Kohl so lecker. Ich habe am WE Grünkohlauflauf gemacht! In Amerika übrigens gerade total in der Grünkohl!
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Vergleiche dich nicht mit anderen, sondern handele aus eigenem Antrieb.
Mach ich, ich höre und lese nur immer wieder von Vegis und Veganis, wie ethisch höherwertig ihre Ernährung ist, verglichen mit meiner.
Die vergleichen, nicht ich.

Einer der Veganis ist besonders lustig, der postet immer sein Essen auf Facebook. Was er da häufig blumig beschreibt, nenne ich dann häufig einfach "Salat", oder "Gemüseauflauf". Ist ja nun nix spezielles, wenn ich mal genau hinschaue esse ich an vielen Tagen vegetarisch und an manchen auch vegan. An anderen dann aber auch nicht.
 

Gaudloth

Bratze
...Fleischesser! Ha! Danke DieZeit :hail:Somit darf WestfalenUli seine 100 Grills jeden Sonntag benutzen :fress:und ich durch Lachsfilets und Haehnchen weiter meine Gesundheit verbessern, und und und...:fress:

Ernährung: Vegetarier leben nicht unbedingt länger als Fleischesser

Logisch, man kann sich auch vegetarisch sehr ungesund ernähren und auch mit Fleisch recht gesund. Aber immerhin spricht das auch nicht dafür, dass einem als Vegetarier jetzt übermäßig was fehlen würde, wenn die Sterblichkeit sehr ähnlich ist. Das ist ja umgekehrt auch immer ein Argument gegen das Vegetarier sein gewesen.
 

Gaudloth

Bratze
Mach ich, ich höre und lese nur immer wieder von Vegis und Veganis, wie ethisch höherwertig ihre Ernährung ist, verglichen mit meiner.
Die vergleichen, nicht ich.

Ob das jetzt ethisch höherwertig ist, ist ja von den eigenen Werten abhängig und es gibt da natürlich starke individuelle Unterschiede. Aber so ganz prinzipiell ist der Vegetarier da eher im Vorteil. Perfekt ist das aber natürlich in den wenigsten Fällen, aber das ist vielleicht auch nicht der Anspruch.
 

Rupert

Friends call me Loretta
(...) Aber immerhin spricht das auch nicht dafür, dass einem als Vegetarier jetzt übermäßig was fehlen würde, wenn die Sterblichkeit sehr ähnlich ist. (...)

Ich bilde mir ein, dass ich neulich einen Ernährungswissenschaftler hörte, der meinte einem Vegetarier würde gar nichts fehlen in der Ernährung.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Der konsequente Vegetarier achtet dann auch darauf, dass sein Futter regional und nachhaltig ist, nach Möglichkeit. Lässt er es von Übersee einfliegen, weiß er nichtmal wo es herkommt, wieviel Wasser verbraucht wird und die CO2-Bilanz ist, oder was zu welcher Jahreszeit so wächst, ist sein ethischer Ansatz wenn er ihn hat ziemlich bigott.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Lässt er es von Übersee einfliegen, weiß er nichtmal wo es herkommt, wieviel Wasser verbraucht wird und die CO2-Bilanz ist, oder was zu welcher Jahreszeit so wächst, ist sein ethischer Ansatz wenn er ihn hat ziemlich bigott.

Nö. Wenn einer nur wegen der Tiere Vegetarier ist, kann ihm doch die Umwelt und irgendwelche Nachhaltigkeit völlig wumpe sein. Du schmeißt da einfach was zusammen und behauptest das gehört zusammen, tut's aber gar nicht. Daher ist das auch weder unkonsequent noch bigott, wenn man als Vergetarier Kaffee trinkt oder Whisky säuft oder auf die Umwelt scheist.
 
Zuletzt bearbeitet:

HoratioTroche

Zuwanderer
Doch, wenn man sich deswegen, weil man ja die Tierchen leben lässt und sich für den besseren Menschen hält, aber auf den Rest scheißt, dann schon. Besonders, wenn man es anderen ständig mitteilt.

Ich behaupte auch nicht, dass das notwendigerweise zusammengehört, im Gegenteil. Leider gehört es für viele Vegetarier die ich kenne zusammen. Würden sie einfach nur Grünzeug essen, sich deswegen nicht für besser halten und andere in Ruhe lassen, wäre ja alles ok. Dann können sie meinetwegen alles in Dosen einfliegen.
 

Gaudloth

Bratze
Der konsequente Vegetarier(...)

und widmet sein ganzes Schaffen der Rettung des Regenwaldes und dem Weldfrieden.

Die letzte Konsequenz kann es da nicht geben, das ist einfach nicht möglich. Auch wenn es mit Sicherheit auch Menschen gibt, die sich darum bemühen.
Es geht doch vielmehr darum, dass der Vegetarier eine Sache aus macht bzw. aufgibt, die ihm besonders wichtig ist oder bei der der Verzicht für ihn erträglich ist. Das ist gar nicht schlimm. Eher sogar relativ gut.

Macht ihn das ethisch überlegen? Eigentlich nur in einem von sehr sehr vielen Punkten. Wer Vegetarier ist, sollte das vorallem für sich selbst machen. Man kann dann trotzdem noch wie Hitler werden.
 

theogBVB

Drachmenbesitzer
Logisch, man kann sich auch vegetarisch sehr ungesund ernähren und auch mit Fleisch recht gesund. Aber immerhin spricht das auch nicht dafür, dass einem als Vegetarier jetzt übermäßig was fehlen würde, wenn die Sterblichkeit sehr ähnlich ist. Das ist ja umgekehrt auch immer ein Argument gegen das Vegetarier sein gewesen.


Mein groesste Sorge bei denen ist, woher sie die ueberaus wichtigen Omega-3 Fette einnehmen...Nach meiner Umstellung auf gesunder Ernaehrung habe ich nicht nur abgenommen (das ist jetzt nicht wichtig), sondern mein allgemeiner Gesundheitszustand hat sich enorm verbessert.

Die Biologenfutzis legten unheimlich Wert auf die Ernaehrung mit sehr vielen Omega-3 Fetten als Inhalt. Und das sind es eben "Tiere", und zwar fast alle Fischsorten. Sardellen, weitere klein-Fische, insb. Lachs und frischer Tunfisch (Tunfisch-dosen gehts auch, aber frisch ist eben besser).

Ein zweiter ebenfalls sehr wichtiger Faktor sind die Proteinen. Gut, auf Haehnchen kann man von mir aus verzichten, wenn man kein Fleisch essen mag. Man kann auch Proteine durch Huelsenzeugs und Nuesse einnehmen. Aber die wichtigste Quelle fuer Proteinen ist nun mal fleisch, da kommt keiner drum rum. Man muss also wiederum auf tierischen Produkten zugreifen: Fettarme Milch und Jogurt, und insb. hartkegochte Eier (das Eiweiss).

Zu einer gesunden und ausgewogegen Ernaehrung gehoert mindestens 2-4 mal die Woche Fisch und "weisses" Fleisch. Im Prinzip kann man auch auf Zusatzstoffen zugreifen, sagten mir die Biologenfutzis, aber generell raten sie von dauerhafter Einnahme von Zusatzstoffen ab. Sie haben mir versucht zu erklaeren warum, habs aber nicht so richtig kapiert.
 

Gaudloth

Bratze
Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Pflanzenöle
Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Fische
Proteine bekommt man vorallem aus Sojaprodukten. Als Vegetarier auch aus Ei und Milch. Ergänzend kann man so lustige Sachen wie Chia Samen futtern.

Es gibt vegane Fußballer in der Bundesliga, es gibt vegane Bodybuilder. Proteine können nun nicht wirklich ein Problem sein.
 

theogBVB

Drachmenbesitzer
Ja, Leinoel nehm ich 3 mal die Woche, Olivenoel sowieso reichlich. Von anderen Oelarten haben sie abgeraten, warum auch immer. Vielleicht war das nur fuer mich speziell gedacht.

Das weiss ich nicht, ob sie mit dem Fisch uebertreiben. Mit 2-4 meinte ich nicht sowohl zu Mittag und Abend, sondern diese Zahlen waren die Anzahl der Mahlzeiten. Vielleicht spielen da gewisse Kombinationen eine wichtige Rolle.
 

theogBVB

Drachmenbesitzer
Ich gehe ja am Donnerstag zu den Futzis hin, da frage ich sie mal aus neugier was sie vom veganen Leben halten.
 

Gaudloth

Bratze
Nach einem Artikel von 2007 empfehlen manche US-amerikanischen Gesundheits- und Regierungsorganisationen die regelmäßige Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Für den täglichen Bedarf wurden typischerweise zwischen 100 mg und 600 mg genannt.[20] Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte im März 2010 ebenfalls ernährungsbezogene Empfehlungen: Empfohlen wird die tägliche Aufnahme von 250 mg EPA und/oder DHA.[21] Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung(DGE) gibt dieselbe Empfehlung.[22] Daneben wird von der DGE für Schwangere und Stillende die Aufnahme von 200 mg DHA pro Tag zur Unterstützung einer gesunden Gehirnentwicklung des Fötus bzw. Neugeborenen empfohlen.[22]
.

sagt wikipedia

In 1g Leinöl sind ca. 600mg Omega-3-Fettsäuren.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Dann frag aber nach vegetarisch und vegan, denn da ist ein Unterschied; desweiteren ist es halt auch einfach so, dass der Mensch kein geborener Fleischesser ist.
 

theogBVB

Drachmenbesitzer
So wie sie dir Fisch, Fleisch, Omega3 und Proteine anpreisen...

Wenn jeder 3x pro Woche Fisch ist, ist ziemlich bald Ende mit Fisch.

Jap, am Mittelmeer schon...:fress:Die Portionen sind jedoch normale Restaurantmengen, aber des oefteren auch mehr, sprich: 1-1.3Kg Lachsfilets/Woche:fress: sowie ca. halben Kg Haehnchen-filets/Woche, und die Eier zaehle ich nicht mehr...:zahnluec:
Lachs wird sowieso gezuechtet. Was aber geil schmeckt, sind die Schwertfisch-filets...:hail:allerdings teuer.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Da würde ich streiken: Zuchtlachs und Hühnchen jede Woche - ja pfui Teufel; hätte ich sofort durch irgendwas pflanzliches ersetzt.
 

theogBVB

Drachmenbesitzer
Vielleicht liegts auch an meinen Essensgewohnheiten...:fress:Denn sie haben die Ernaehrung nach meinen Gewohnheiten angepasst, also statt Gyros/Schweinfleisch ohne Ende dann doch lieber lachs/Haehnchen...:fress:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Der Ansporn bei Deiner Ernährungsumstellung war ja auch ein ganz anderer:
Du wolltest abnehmen und das so gut und smooth wie möglich und deswegen wurde die Ernährung darauf umgestellt.
Es war ja nicht der Auftrag die Tötung von Lebewesen zu vermeiden oder sich möglichst gesund mit Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen zu ernähren.
 

theogBVB

Drachmenbesitzer

Was Umwelt betrifft, eher "auch nicht", aber das ist fuer mich nicht so wichtig. Auch was die Fische zum Fressen bekommen ist vielleicht auch nicht gut. Aber wenn wir jetzt anfangen, darueber Gedanken zu machen, muessten wir nur vom Gras des eigenen Gartens ernaehren...:suspekt:
 

theogBVB

Drachmenbesitzer
Der Ansporn bei Deiner Ernährungsumstellung war ja auch ein ganz anderer:
Du wolltest abnehmen und das so gut und smooth wie möglich und deswegen wurde die Ernährung darauf umgestellt.
Es war ja nicht der Auftrag die Tötung von Lebewesen zu vermeiden oder sich möglichst gesund mit Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen zu ernähren.

Das ist richtig. Trotzdem werde ich die mal fragen. Nachdem was ich hier lese, koennen Veganer doch japanische Verhaeltnisse (>100 Jahre alt werden...:schock:) erreichen...
 
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