Ultras Fürth lösen sich auf!

HoratioTroche

Zuwanderer
Ich bin auch ein Schalke-Fan, hab aber Null Interesse an Fankultur. Wieso auch? Ich bin schließlich Fußball-Fan und nicht Fankultur-Fan.

Und vor allem: was soll Fankultur eigentlich sein?
Einsetzen für den Behalt vernünftiger Anstoßzeiten, gegen Salamispieltage (Aktion pro 15:30), für Stehplätze, gegen Rassismus (schon lange vor und vor allem auch nach dieser Rote-Karte-Aktion, kannst du mit deinem gesunden Selbstbewusstsein ja mal gucken wo du bleibst), Organisation günstiger Auswärtsfahrten per Bus und Bahn für Fans mit schmalerem Geldbeutel, auf diesen Fahrten Durchsetzen von Rauch- und Alkoholverbot für Minderjährige durch Ehrenamtliche, Betreiben eines Fanprojektgebäudes als Treffpunkt vor und nach den Spielen, Herstellen von Kontakt zwischen Fans, Spielern und Verein...

Alles Unfug, schon klar. Vorm Fernseher braucht man das natürlich nicht.

Ausserdem: Null Interesse? Offenbar doch, sonst wärst du nicht hier. Dieses Forum ist Fankultur.
 

odie

Zeitzeuge
Einsetzen für den Behalt vernünftiger Anstoßzeiten, gegen Salamispieltage (Aktion pro 15:30), für Stehplätze, gegen Rassismus (schon lange vor und vor allem auch nach dieser Rote-Karte-Aktion, kannst du mit deinem gesunden Selbstbewusstsein ja mal gucken wo du bleibst), Organisation günstiger Auswärtsfahrten per Bus und Bahn für Fans mit schmalerem Geldbeutel, auf diesen Fahrten Durchsetzen von Rauch- und Alkoholverbot für Minderjährige durch Ehrenamtliche, Betreiben eines Fanprojektgebäudes als Treffpunkt vor und nach den Spielen, Herstellen von Kontakt zwischen Fans, Spielern und Verein...

Alles Unfug, schon klar. Vorm Fernseher braucht man das natürlich nicht.

Ausserdem: Null Interesse? Offenbar doch, sonst wärst du nicht hier. Dieses Forum ist Fankultur.

Das was du jetzt schreibst ist mir zu sehr Schwarz-weiss-Denken.
Ja ich bin gegen Salamispieltage.
Ja ich bin für eine generelle Anstoßzeit 15:30.
Ja ich bin für Stehplätze.
Ja ich bin gegen Rassismus.
Und auch die anderen Punkte, die du aufzählst sind gut.
Aber bin ich deswegen ein Ultra? Nein, und ich will auch keiner sein.
Es gibt doch genau soviele Dinge die einen (natürlich rein subjektiv) stören können.
Fankultur ist nicht gleich Ultra-Kultur. Und das ist auch gut so!
 

Rupert

Friends call me Loretta
Aber bin ich deswegen ein Ultra? Nein, und ich will auch keiner sein.
Es gibt doch genau soviele Dinge die einen (natürlich rein subjektiv) stören können.
Fankultur ist nicht gleich Ultra-Kultur. Und das ist auch gut so!

Darum ging's jetzt die letzten Posts aber gar nicht, ob Du Ultra gut findest. Horatio wies oben als Antwort auf meinen Beitrag hin, daß es auch Gemeinsamkeiten zwischen dem schlichten Fan und dem Ultra gibt und genau hierfür gab er nun Beispiele. That's all.
 

odie

Zeitzeuge
Darum ging's jetzt die letzten Posts aber gar nicht, ob Du Ultra gut findest. Horatio wies oben als Antwort auf meinen Beitrag hin, daß es auch Gemeinsamkeiten zwischen dem schlichten Fan und dem Ultra gibt und genau hierfür gab er nun Beispiele. That's all.

Dann nehm ich alles zurück. Habs wohl falsch verstanden! :floet:

Sorry HT, halte mich ab jetzt wieder raus! :huhu:
 

fabsi1977

Theoretiker
Hm, irgendwie gehen diese Diskussionen immer in die gleiche Richtung.

Ich kann mit dem Ultra-Gedanken an sich auch nicht viel anfangen, weil ich nicht verstehen kann man es sich zum Lebensmittelpunkt machen kann, Fan eines Vereins zu sein, dafür Freizeit zu opfern (mehr als die 90 min Spiel plus Anfahrt), zu jedem Spiel zu fahren und all das was zu einer organisierten Fankultur noch gehört, und nagelt mich jetzt bitte nicht fest was alles dazugehört und was nicht. Aber wenn Leute wie Horatio, Dohmi oder Amidala für sich entscheiden dass sie genau das tun wollen, dass Fussball für sie mehr ist als Samstag 90 min lang im Stadion zu sein, dann sollen sie es doch tun. Das hat keine Sau zu kümmern und schon gar nicht zu kritisieren.

Nur werde ich das Gefühl nicht los, das einigen Ultras manchmal dass drumherum wichtiger ist, als das Spiel an sich. Ich dachte eigentlich man geht ins Stadion um sich ein Spiel anzukucken. Der eine macht dies lieber auf dem Stehplatz, mit ner Trommel in der Hand und brüllt sich 90 min lang die Lunge aus dem Leib. Der andere sitzt lieber auf der Hauptribüne. Aber letztlich geht es doch für mich immer um Fußball. So seh ich das zumindest.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Klar geht's in der Hauptsache um Fußball. Und eben, wie ich ihn erleben möchte. Ich gehe nunmal nicht alleine ins Stadion, sondern mit Freunden. Nicht um mich "stärker" zu fühlen, oder alles genauso zu machen wie sie, sondern um mich mit ihnen zu unterhalten (zu lassen) vor, während und nach dem Spiel. Und viele Leute die ich dort regelmäßig treffe sind sogar extrem anders als ich, und gerade das finde ich so reizvoll am Fußball: Dass da der Schüler neben dem selbstständigen Architekten steht. Genauso sehe ich mir auch ein Montagsspiel Rostock-Freiburg nicht alleine zu Hause an, sondern mit anderen in der Kneipe. Das ist für mich auch Fußballkultur. Und auf Auswärtsspiele fahre ich wieder mit Freunden und Bekannten, weil das billiger, unterhaltsamer und bequemer ist als allein. Ich gehe auch nicht alleine ins Kino oder zum Bowling, obwohl man das machen kann. Das ist dann Teil der Freizeitkultur. Und mittags gehe ich mit Kollegen essen, das ist Teil der Arbeits- und Esskultur. Kann man alles alleine machen, ist aber doof, oder?

@Rupert: Das ging an Detti. Wie du richtig sagst, niemand muss das Ultra-Ding gut finden. Aber die Erkenntnis, dass man viele Standpunkte teilen kann, sollte vorhanden sein.

@odie: Ich bin auch kein Ultra, ich bin höchstens aktives Fanclubmitglied. Aber die erwähnten Punkte sind wichtig und man kann sie vertreten ohne jede Woche Transparente zu malen.
 

pauli09

2. Ewige Tabelle "1gg1"
Klar geht's in der Hauptsache um Fußball. Und eben, wie ich ihn erleben möchte. Ich gehe nunmal nicht alleine ins Stadion, sondern mit Freunden. Nicht um mich "stärker" zu fühlen, oder alles genauso zu machen wie sie, sondern um mich mit ihnen zu unterhalten (zu lassen) vor, während und nach dem Spiel. Und viele Leute die ich dort regelmäßig treffe sind sogar extrem anders als ich, und gerade das finde ich so reizvoll am Fußball: Dass da der Schüler neben dem selbstständigen Architekten steht. Genauso sehe ich mir auch ein Montagsspiel Rostock-Freiburg nicht alleine zu Hause an, sondern mit anderen in der Kneipe. Das ist für mich auch Fußballkultur. Und auf Auswärtsspiele fahre ich wieder mit Freunden und Bekannten, weil das billiger, unterhaltsamer und bequemer ist als allein. Ich gehe auch nicht alleine ins Kino oder zum Bowling, obwohl man das machen kann. Das ist dann Teil der Freizeitkultur. Und mittags gehe ich mit Kollegen essen, das ist Teil der Arbeits- und Esskultur. Kann man alles alleine machen, ist aber doof, oder?

@Rupert: Das ging an Detti. Wie du richtig sagst, niemand muss das Ultra-Ding gut finden. Aber die Erkenntnis, dass man viele Standpunkte teilen kann, sollte vorhanden sein.

@odie: Ich bin auch kein Ultra, ich bin höchstens aktives Fanclubmitglied. Aber die erwähnten Punkte sind wichtig und man kann sie vertreten ohne jede Woche Transparente zu malen.
du nennst dich mit deinen freunden doch nicht "ultras" bevor du was gemeinsames wie stadionbesuch, kino oder bowlen unternimmst.:zahnluec:
 

odie

Zeitzeuge
@odie: Ich bin auch kein Ultra, ich bin höchstens aktives Fanclubmitglied. Aber die erwähnten Punkte sind wichtig und man kann sie vertreten ohne jede Woche Transparente zu malen.

Jo, hab dich wie gesagt falsch verstanden.
Mir gehen nur die Ultras auf den Sack, die sich für den einzig wahren Fan eines Vereins halten und immer ein wenig auf die anderen runter schauen. (Zumindest meinen sie das zu müssen).
Aber schwarze Schafe gibts bekanntlich überall.
Im Grunde ist man für die selbe Sache. Nur der eine beschäftigt sich mehr, der andere weniger damit! Also kein Problem!
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Mir gehen nur die Ultras auf den Sack, die sich für den einzig wahren Fan eines Vereins halten und immer ein wenig auf die anderen runter schauen. (Zumindest meinen sie das zu müssen).
Kennst du denn einen und hast dich mal mit ihnen unterhalten? Oder hältst du das für sinnlos, weil das eh alles elitäres Volk ist und du aber auch ein ganz toller Fan?

Viele die ich kenne halten sich überhaupt nicht für die allertollsten und -wichtigsten und akzeptieren durchaus dass es auch andere gibt.
 

pauli09

2. Ewige Tabelle "1gg1"
Kennst du denn einen und hast dich mal mit ihnen unterhalten? Oder hältst du das für sinnlos, weil das eh alles elitäres Volk ist und du aber auch ein ganz toller Fan?

Viele die ich kenne halten sich überhaupt nicht für die allertollsten und -wichtigsten und akzeptieren durchaus dass es auch andere gibt.
:zahnluec: :lachweg: :lachweg: :lachweg:
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Also meistens Nerven mich die Ultras, wenn ich im Stadion bin, also fände ich eine Auflösung gar nicht so schlimm. Andererseits finde ich gerade Ultras von kleinen Vereinen grundsätzlich eher positiv. Also schade, dass sich auflösen. Aber es gibt ja noch die anderen Fans.
 

andon

Glubbsau
Lang lebe die Polarisierung!! Wobei es ja im Laufe des Threads besser wurde.....

Ich fasel mal so lose drauf los, wies mir gerade einfällt:

Zunächst zu odies Vorwurf, dass ihm Ultras auf die Eier gehen, die sich für die besseren Fans halten, weil sie ja die einzigen sind, die 100 % supporten. Soclhe Leute gibts leider wirklich, Ultras Nürnberg z.B. (das sind eigentlich die einzigen, zu denen ich was sagen kann) haben ca. 1000 Mitglieder, davon gibts einige, die sich Gedanken machen, sich geile Choreos ausdenken, Öffentlichkeitsarbeit betreiben und auch regelmäßig mit dem Verein in Kontakt sind oder zumindest die "Sache Ultra" voll unterstützen. Aber ein erheblicher Teil, keine Ahnung, möchte das jetzt nicht in Prozent benennen is doch eher der Typ: "Ey alder, ohne uns geht hier gar nichts, wir sind die einzig wahren Fans, 100 % Support, immer auswärts dabei, immer voll, geil!!", die sich dabei nicht viel denken.

Das klingt jetzt sehr pauschal, daher muss ich meine Meinung zu den UN als Gruppe darlegen. Ich find die Jungs eigentlich ziemlich geil, ich würde ihnen nie beitreten, weil ich n faules Sitzplatzschwein bin, zwar gerne mal mitsing, das aber nicht immer haben muss und nicht angemacht werden will, wenn ichs mal nicht tue. Die führenden Köpfe der UN haben echt was aufm kasten, vertreten ihre Meinungen sehr konsequent, teilweise vielleicht ein bisschen zu stur, aber auf jeden Fall im Rahmen. Ein Beispiel, warum ich die Ultras so mag: Nach der Stadionumbennenung haben sie - zusammen mit dem Supporters Club - eine Kundgebung gegen den modernen Fußball organisiert und das Frankenstadion ihrerseits in Max-Morlock-Stadion feierlich umbenannt - Mit der Morlock-Tochter als Gast, jemandem, der die Vita des größten Nürnberger Fußballers zusammengefasst hat und ähnliches mehr.

Ich könnte jetzt weiter über die Ultras Nürnberg philosophieren, ist ja aber nicht das Thema....

Um die Ultras Fürth ist es meines Wissens aber wirklich nicht schade, meines Wissens waren das am Ende eh nur 15-20 15- bis 17-jährige ohne Konzept und ohen Plan. Wenn sie von Repressionen sprechen waren die wohl auch teilweise berechtigt, weil als Kinder von Trarigkeit würde ich dies Gruppierung nicht bezeichnen. Die teils martialische Formulierung kommt also nicht ganz von ungefähr.

Die Ultras-Bewegung an sich ist durchaus unterstützenswert, der Fürther Kindergarten ist es nicht.

Noch kurz völlig Off-Topic: @Amidala: stimmt es eigentlich, dass es bei Werder knapp ein Dutzend verschiedene Ultra-Vereinigungen gibt? Wenn ja, arbeiten die auch zusammen? Oder gibts verschiedene Flügel? Oder sind die alle untereinander Spinnefeind? Letzteres halt ich für unwahrscheinlich, sonst würde es wohl nix werden mit support. Erzähl mal!
 
Also meistens Nerven mich die Ultras, wenn ich im Stadion bin, also fände ich eine Auflösung gar nicht so schlimm. Andererseits finde ich gerade Ultras von kleinen Vereinen grundsätzlich eher positiv. Also schade, dass sich auflösen. Aber es gibt ja noch die anderen Fans.


Inwiefern nerven sie dich denn? Durch Support? :gruebel:


@andon, was heißt waren nur 15-17 Jährige und nur 20 Leute? Es ist doch vollkommen wurscht obs jetzt 20, 200 oder 2000 sind in einer Ultragruppierung! Genauso wenig juckt das Alter, das überhaupt keine Rolle spielt, es geht um eine Lebenseinstellung! Und da juckt das Alter genauso wenig wie körperliche Beschaffenheit oder sonst was!

@fabsi, ja das ist deine Meinung! Ist ja auch ok! Diese aktzeptiere ich, wie wahrscheinlich jeder andere Ultra auch! Warum kann man dann nicht die Meinung eines Ultras akzeptieren, wie das andere hier im Board tun?
Natürlich steht ein geiler Support an gleicher Stelle wie das Spiel! Wenn wir 5:0 gewinnen und kein geiler Support zustande kommt, geh ich nicht zufrieden nach Hause!

@odie, natürlich sieht man sich ein wenig als was besseres! Ein Mitarbeiter der Ganztags arbeitet sieht sich doch auch besser als einer der nur Halbtags arbeitet oder nicht?
 

odie

Zeitzeuge
@odie, natürlich sieht man sich ein wenig als was besseres! Ein Mitarbeiter der Ganztags arbeitet sieht sich doch auch besser als einer der nur Halbtags arbeitet oder nicht?

Der Vergleich mit Arbeit hinkt ein wenig.
Aber nichmal bei der Arbeit hat irgendjemand das Recht, sich als "was Besseres" zu fühlen.
Eigentlich geht es doch darum möglichst zusammen etwas zu erreichen. Sei es der Rentner von der Haupttribüne oder der Ultra ausm Block.
Was soll ich mir dann das blöde Geseier von nem 17-jährigen Proll (Thema :zwinker: ) anhören, der sich und seine 5 Freunde für die größten Fans allerzeiten hält (bzw. alle nicht CCler (auf den VfB bezogen) für absolut unfähige Schlappschwänze), weil er ne Fahne schwenkt, 10 Bacardicolas auf der letzten Auswärtsfahrt getrunken hat und ne Schubserei mit nem Freiburger in ner Unterführung hatte.
Da sag ich eigentlich nur: armes Schwein, wer sich mit sowas profilieren muß.
Und von dieser Sorte gibts mir einfach zu viele.
Desweiteren mischt sich in diesen bunten Haufen auch sehr gern mal braunes Volk.
Was mir komplett gegen den Strich geht!
 

HoratioTroche

Zuwanderer
... und ne Schubserei mit nem Freiburger in ner Unterführung hatte.
:lachweg: das wäre in der Tat wie mit Stützrädern fahren!
Desweiteren mischt sich in diesen bunten Haufen auch sehr gern mal braunes Volk.
Was mir komplett gegen den Strich geht!
In Stuttgart jetzt? :gruebel: Also die allermeisten deutschen Ultra-Gruppen von denen ich gehört und gelesen habe sind alles andere als rechts unterwandert.
 

odie

Zeitzeuge
:lachweg: das wäre in der Tat wie mit Stützrädern fahren!

In Stuttgart jetzt? :gruebel: Also die allermeisten deutschen Ultra-Gruppen von denen ich gehört und gelesen habe sind alles andere als rechts unterwandert.

Wie gesagt, ich kann nur von Stuttgart berichten.
Vielleicht stehen die nur im selben Block und gehören nicht direkt dazu. Aber selbst die Tollerierung von den Trotteln reicht mir um wegzubleiben.

Insgesamt einfach lächerlich. Und das brauch ich nicht.
Nochmal: gilt sicher nicht für alle. Aber für eine zu große Anzahl, zumindest in Stuttgart. Und so wie Andon schreibt, isses in Nürnberg ähnlich!
 
Der Vergleich mit Arbeit hinkt ein wenig.
Aber nichmal bei der Arbeit hat irgendjemand das Recht, sich als "was Besseres" zu fühlen.
Eigentlich geht es doch darum möglichst zusammen etwas zu erreichen. Sei es der Rentner von der Haupttribüne oder der Ultra ausm Block.
Was soll ich mir dann das blöde Geseier von nem 17-jährigen Proll (Thema :zwinker: ) anhören, der sich und seine 5 Freunde für die größten Fans allerzeiten hält (bzw. alle nicht CCler (auf den VfB bezogen) für absolut unfähige Schlappschwänze), weil er ne Fahne schwenkt, 10 Bacardicolas auf der letzten Auswärtsfahrt getrunken hat und ne Schubserei mit nem Freiburger in ner Unterführung hatte.
Da sag ich eigentlich nur: armes Schwein, wer sich mit sowas profilieren muß.
Und von dieser Sorte gibts mir einfach zu viele.
Desweiteren mischt sich in diesen bunten Haufen auch sehr gern mal braunes Volk.
Was mir komplett gegen den Strich geht!


Natürlich geht es darum was zusammen zu erreichen! Deswegen steh ich jetzt auch nicht vorne am Block und lass nur Ultras rein, und zu den andern sag ich "du bist kein ultra also setz dich gefälligst auf die Tribühne"!!!
Bei weitem nicht... Ich bin sogar froh wenn neue Leute dazu kommen, und ich zeige auch nicht dass ich mich im diesen Sinne für was besseres halte! Und das, für etwas besseres halten, bezieht sich auch nur Fußball! Jeder hat andere Vorstellungen von Fan sein, ich bin eben der Meinung das ein echter Fan zu jedem Spiel seiner Mannschaft fährt, obs Testspiel, Heim oder Auswärtsspiel ist!

Ultras sind eigentlich politsch neutral, Politik gehört nicht zum Fußball! Ok in Italien mag das etwas anders sein als hier in Deutschland!
Aber wo du gerade Stuttgart ansprichst! Da gibts eigentlich wenige die ihre braune Gesinnung öffentlich zeigen, ich glaub da übertreibst du ein wenig!
 

HoratioTroche

Zuwanderer
wie meinste das denn?
wenn ich kot (z.b. hundekot auf der straße) als notwendiges übel toleriere, muss ich mich doch nicht daneben stellen.
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Es gibt Leute, die beschweren sich in Internetforen über Hundekacke, wenn sie aber einen Hundehalter antreffen, dessen Köter gerade kotet, halten sie es nicht für nötig ihn darauf anzusprechen.

Und wenn du es tolerierst, bleibt dir gar nichts anderes übrig als dich danebenzustellen oder darüber hinwegzugehen, weil du vorher ja nicht weißt wo er liegt. Oder hast du einen Stadtplan, auf dem fäkaltechnische no-go-areas vermerkt sind?

Auf deine Frage: Weggucken ist Toleranz. So meine ich das.
 

pauli09

2. Ewige Tabelle "1gg1"
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Es gibt Leute, die beschweren sich in Internetforen über Hundekacke, wenn sie aber einen Hundehalter antreffen, dessen Köter gerade kotet, halten sie es nicht für nötig ihn darauf anzusprechen.

Und wenn du es tolerierst, bleibt dir gar nichts anderes übrig als dich danebenzustellen oder darüber hinwegzugehen, weil du vorher ja nicht weißt wo er liegt. Oder hast du einen Stadtplan, auf dem fäkaltechnische no-go-areas vermerkt sind?

Auf deine Frage: Weggucken ist Toleranz. So meine ich das.
zum beispiel: weggucken wäre hier natürlich ganz falsch!:zwinker:
in deinem fall: weggucken? tu ich denn auch, was bleibt mir sonst.
ich könnte mir vorstellen, dass man gerade da manchmal auch genauer hingucken sollte. aber dafür bin ich auf meinem sitzplatz zu weit entfernt.
also bin ich der in sicherer entfernung tolerante.:zahnluec:
aber bitte nicht daneben stellen.
 
Also meistens Nerven mich die Ultras, wenn ich im Stadion bin, also fände ich eine Auflösung gar nicht so schlimm. Andererseits finde ich gerade Ultras von kleinen Vereinen grundsätzlich eher positiv. Also schade, dass sich auflösen. Aber es gibt ja noch die anderen Fans.


Damit sprichst Du mich und meine Freunde an.
 
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