Team Marktwert - Das Traditionsclub "Syndikat" fordert mehr TV Gelder

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von André, 30 März 2016.

  1. Detti04

    Detti04 The Count

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    Es kommt eben darauf an, ob man es richtig macht oder nicht. Und der Typ bei Meedia macht es nicht richtig.
     
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  3. Detti04

    Detti04 The Count

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    Okay, dann auch hier nochmal:

    Wann werden die Leute endlich lernen, dass diese "Statistik" von Meedia wenig Aussagekraft hat? Anhand des 33. Spieltags kann ja mal jeder fuer sich selbst einen Test machen. Zur Erinnerung nochmal die Paarungen des 33. Spieltags, die ja alle gleichzeitig stattfanden:

    1. Bundesliga 2015/16, der 33. Spieltag

    Nun darf mal jeder tippen, welches Spiel die hoechste Zuschauerquote hatte. Wie sieht die Begruendung fuer euren Tipp aus? Als Hinweis: Kein einziges Spiel kam auch nur in die Naehe der 780.000 Zuschauer der Konferenz, denn alle Einzelspiele zusammen hatten weniger Zuschauer.
     
  4. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Alles gut. :taetschel:
     
  5. Detti04

    Detti04 The Count

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    Quizfrage: Wie sollte man die 780.000 Zuschauer beruecksichtigen, welche die Konferenz geschaut haben, wenn man die Einzelquoten berechnen will?
     
  6. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Für Sky ist der Abstieg der Stuttgarter auch bitter, verlieren sie doch einen recht guten Quotenbringer.
     
  7. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Ganz einfach: man verteilt sie nach der Quote der Einspielschauer!
     
  8. Detti04

    Detti04 The Count

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    Wieso? Die Zuschauer der Konferenz haben sich ja gerade dagegen entschieden, ein Einzelspiel zu schauen.

    Wenn Du in die Kneipe gehst und dort nur was trinkst, dann kann Dich der Wirt spaeter auch nicht zu den Schnitzel-, Bratwurst- oder Sauerbratenessern draufschlagen, wenn er deren Anzahl ermitteln will.
     
  9. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Wieso. dann bringen sie eben in Liga 2 Quote.
     
  10. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Auch das ist ganz einfach: Damit man eine übersichtliche Tabelle nach Mannschaften für die ganze Saison hat. Da nicht alle Mannschaften immer Samstags spielen, verteilt man eben die Konferenzgucker anteilmäßig. Wie sollte man es sonst machen? Ist völlig in Ordnung es so zu machen. (These dahinter: die Konferenzgucker verhalten sich nicht anders als die Einzelspielgucker, wenn es keine Konferenz gäbe.) Zudem bleibt das Ranking durch die Hinzunahme nach dieser Art völlig unberührt

    Aber klar kannste das kritisieren, aber das kann man bei aggregierten Daten immer. (Dein Beispiel hinkt und humpelt aber und geht an der Sache vorbei). Als nächstes fragste dann: Was ist denn mit denen die nach 10 Minuten zu einem anderen Spiel umschalten? Und was ist mit denen, die nach 85 Minuten abschalten? Werden die etwa ganz mitgezählt? Und was ist, wenn 5 Leute vor einer Glotze hocken?
    Und was ist mit denen, die sich die Kongerenz anschauen müssen (von Kumpels überstimmt), obwohl sie lieber das Hannoverspiel sehen wollen? Und was ist mit denen, die das Bayernspiel schauen müssen (Onkel Heinz ist da...), aber lieber das Stuttgart gesehen hätten? usw. usf.
     
  11. Detti04

    Detti04 The Count

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    Am Wochenende war ordentlich Betrieb in der Kneipe "Zum alten Eber". 20 Gaeste assen Schnitzel, 15 Gaeste Bratwurst und 10 Gaeste Sauerbraten. 50 andere Gaeste bestellten nichts von der Speisekarte, weil sie nur zum Trinken gekommen waren. Frage: Wieviele Gaeste assen Schnitzel?

    Ich glaube, dass kriegt selbst ein Grundschueler hin. Vielleicht sogar ein Vorschueler, wer weiss...
     
  12. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Dein Beispiel hinkt und humpelt immer noch am Thema vorbei und wird durch Wiederholung nicht besser, das merkt sogar der Grundschüler und der Vorschüler. Es hat nix damit zu tun, dass man eine Gesamttabelle für eine ganze Saison nach Mannschaften haben möchte, die nicht alle am selben Tag parallel spielen.

    Wie sollte man es sonst machen? Ist völlig in Ordnung es so zu machen. (These dahinter: die Konferenzgucker verhalten sich nicht anders als die Einzelspielgucker, wenn es keine Konferenz gäbe.) Zudem bleibt das Ranking durch die Hinzunahme nach dieser Art völlig unberührt.

    Aber klar kannste das kritisieren, aber das kann man bei aggregierten Daten immer. (Dein Beispiel hinkt und humpelt aber und geht an der Sache vorbei). Als nächstes fragste dann: Was ist denn mit denen die nach 10 Minuten zu einem anderen Spiel umschalten? Und was ist mit denen, die nach 85 Minuten abschalten? Werden die etwa ganz mitgezählt? Und was ist, wenn 5 Leute vor einer Glotze hocken?
    Und was ist mit denen, die sich die Kongerenz anschauen müssen (von Kumpels überstimmt), obwohl sie lieber das Hannoverspiel sehen wollen? Und was ist mit denen, die das Bayernspiel schauen müssen (Onkel Heinz ist da...), aber lieber das Stuttgart gesehen hätten? usw. usf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Mai 2016
  13. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Die Konferenzgucker Konferenzgucker sein lassen und nur die tatsächlichen Zuschauerzahlen der Einzelspiele zählen?
    Wo ist denn die Beweisführung für die Richtigkeit dieser These?

    Und sicher - das Ranking selbst schon. Keineswegs aber die individuellen Werte. Wenn die sich auf einmal halbieren sieht das nämlich was die absolute Zugkraft der Vereine im Vergleich zum Gesamtprodukt Bundesliga schon deutlich anders, nämlich wesentlich geringer aus.

    Und das Argument der sogenannten 'Traditionsvereine' ist ja gerade das dies eben nicht der Fall ist.

    Aber gut. 'Tradition' nimmt der traditionsreiche Fan ja gerne in den Mund (wenn auch komischerweise erst in neuerer Zeit. In den Fünfzigern sah man dies, soweit ich das ersehen kann - Stichwort 100000 Mark Sturm in Münster - weniger eng. Mäzentum hurrah!).

    Und dann wird auch brav Jahre, ach was, im Falle Leverkusen sogar Jahrzehnte darauf herumgeritten während ähnliches bei 'Echten' Traditionsvereinen wie zum Beispiel Bremen - Stichwort Wiesenhof - binnen Monaten verpufft.

    Tradition darf Geld schliesslich auch aus moralisch zwielichtigen Quellen bekommen, nicht wahr?
     
  14. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Einfach gesagt, schwer getan. Man müsste das dann für jeden Spieltag einzelnd machen.
    Denn am 1. Spieltag
    spielt am Fr.
    Bayern - HSV von der Konferenz nicht betroffen

    am Sa 15:30
    Bayer Leverkusen - 1899 Hoffenheim
    FC Augsburg - Hertha BSC
    SV Werder Bremen - FC Schalke 04
    1. FSV Mainz 05 - FC Ingolstadt 04
    SV Darmstadt 98 - Hannover 96

    am Sa 18:30
    BVB - Gladbach - von der Konferenz nicht betroffen

    am So 15:30 Vfl - Wolf. - von Konferenz nicht betroffen
    am So 17:30 Stuttgart - Kölle - von der Konferenz nicht betroffen

    am 2. Spieltag
    Fr.
    ...

    Würde man nur die Einzelspiele zählen, wäre das Ergbnis mindestens ebenso falsch wie das mit den verteilten Konferenzguckern, denn einige Vereine sind gar nicht betroffen von der Konferenz.

    Man könnte das natürlich für jeden Spieltag einzelnd machen. Dann hätte man aber eben keine Gesamtabelle für die ganze Saison nach mannschaften, sondern 34 unterschiedliche Tabellen, die nicht mal direkt vergleichbar wären, da immer andere mannschaften überhaupt von der Konferenz betroffen sind bzw. eben nicht, und entsprechend unübersichtlich ist das dann auch.

    Möchte man eine übersichtliche Tabelle für die gesamte Saison nach Mannschaften ist das kaum anders machbar.
     
  15. Detti04

    Detti04 The Count

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    Bloed ist halt, dass eine solche Tabelle eben nicht aussagekraeftig ist, weil sie Dinge miteinander vergleichen will, die nicht miteinander vergleichbar sind. Man (also in dem Fall vermutlich Du und der Typ von Meedia) kann auch den Mittelwert von 3 Schweinen, 5 Huehnern und 2 Flugzeutraegern ausrechnen - und trotzdem kommt dabei kein sinnvolles Ergebnis bei rum.

    Merke: Nur weil man etwas ausrechnen kann, ist das Ergebnis dieser Rechnung noch lange nicht sinnvoll.
     
  16. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Da liegst Du völlig falsch. Erstens ist sie aussagekräftig und zweitens vergleicht sie gar nichts unvergleichbares.
     
  17. JayJay

    JayJay De Fred sei linker Fuß

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    Ich werf mal eben ein, weils mir auffiel:


    Konferenz und Einzelspiele kann man nicht mit Schnitzel essen und nur was trinken vergleichen, weil:


    Bei der Konferenz sieht bspw. der Schalkefan eben auch viel von seinem Schalkespiel und vor allem verpasst er sowieso keine Tore, denn dann wird ja direkt hingeschaltet.

    Der Trinker im Restaurant bekommt aber eben nur was zu trinken und garantiert kein Glas Wasser mit Schnitzelstückchen drin.

    Da hinkt der Vergleich.
     
    fabsi1977 gefällt das.
  18. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Richtig. Wenn man überhaupt mit Schnitzeln vergleichen möchte, dann wäre es so, das es man am Freitag als Gast sein eigenes Schnitzel bekommt und essen kann. Und am Samstag liegen alle Schnitzel auf dem Tisch und jeder kann von jedem mal abbeißen.

    Da sieht man, wie abstrus und an der Sache vorbei das "Beispiel" ist.
     
  19. Detti04

    Detti04 The Count

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    Der Schalkefan will aber nicht nur die Tore vom Schalke-Spiel sehen, sondern auch den Rest. Oder anders: Wieso sollte sich der Schalkefan Frankfurt-Bremen anschauen, wenn gleichzeitig Schalke spielt? Wenn's Dir hilft, stell Dir das Ganze international vor: Wird ein Schalkefan CL- oder EL-Konferenz schauen, wenn Schalke spielt, oder doch eher das komplette Schalke-Spiel?

    Es ist viel wahrscheinlicher dass diejenigen, die Konferenz schauen, eben keine ausgesprochenen Fans der gerade aktiven Mannschaften sind. Man kann daher annehmen, dass die Mehrheit der Konferenzzuschauer Fans anderer Vereine, Fans der Buli oder einfach generell Fussballfans sind.

    Abgesehen davon ist es komplett falsch, eine Statistik auf angenommenem Verhalten der untersuchten Gruppe aufzubauen. Der Typ von Meedia kann nicht einfach annehmen, wie sich die Konferenzzuschauer verhalten haetten, wenn sie nicht die Konferenz geschaut haetten, und dann diese komplett haltlose Annahme als Grundlage seines Arguments nehmen. Als weiteres Beispiel: Wie haetten sich diejenigen Waehler verhalten, die bei der letzten Wahl CDU gewaehlt haben, wenn sie nicht die CDU gewaehlt haetten? Wir wissen das schlichtweg nicht, weil wir sie nicht gefragt haben. Und weil wir es nicht wissen waere es falsch, diese Frage mit "Sie haetten sich anteilig auf die anderen Parteien verteilt" zu beantworten. Genau das macht der Meedia-Typ aber.

    Das, was der Meedia-Typ hier zeigt, ist leider typisches Verhalten fuer Leute, die es mit Mathematik nicht so haben: Solche Leute sind so froh darueber, dass sie das Ausrechnen einer Sache auf die Reihe bekommen, dass sie ueberhaupt nicht darueber nachdenken, ob das Ausgerechnete Sinn ergibt. Leute mit Verstand fuer Mathematik und Wissenschaft werden Dir dagegen sagen, dass das Einsetzen von Zahlen der komplett uninteressante Teil eines Problems ist: Dieser Teil ist so einfach, dass das selbst der duemmste Computer kann. Die entscheidenden Teile eines Problems sind das Verstaendnis desselben und seine allgemeine Loesung, nicht das Ausrechnen irgendwelcher Zahlen.
     
  20. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Nein ist es nicht und auch mit dem Rest Deiner Annahmen liegst Du wahrscheinlich daneben. Mehr als Deine persönliche Annahmen für die es keinerlei empirische Nachweise gibt, sind das nicht. Da nicht immer die selbe Anzahl an Personen Konferenz schaut und dieselbe Anzahl an der Personen die Einzelspiele, ist Deine Annahme sehr wahrscheinlich falsch, denn genau das liegt deinem "Argument" zugrunde. Schnitzellogik?

    Je nachdem, welche Spiele in der Konferenz laufen und welche nicht, schauen die Leute unterschiedlich. Daher ist das Verfahren, die Konferenzteilnehmer so aufzuteilen, das beste Verfahren um eine übersichtliche Tabelle nach Mannschaften für die Saison zu erhalten.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 28 Mai 2016
  21. Detti04

    Detti04 The Count

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    Nein, das hier angewendet Verfahren ist Unverstand garniert mit Unsinn, folgerichtig resultierend in Quatsch. Mal schrittweise:

    Fehler 1: Die Addition der Konferzgucker zu den Einzelguckern. Wie schon gesagt, man kann nicht einfach behaupten, dass die Konferenzgucker ein Einzelspiel geschaut haben. Wieso nicht gleich die 80 Mio Bundesbuerger, die gar kein Fussball geschaut haben, ebenfalls auf die Einzelspiele umschlagen? Schliesslich hat ein Konferenzgucker genausoviel Einzelspiel geschaut wie jemand, der in dieser Zeit Rosamunde Pilcher geschaut oder seinen Rasen gemaeht hat.

    Fehler 2: Das blinde Addieren und anschliessende Mitteln ueber alle Spiele, also ueber Spiele mit und ohne Parallelspiele. Einzelspiele zu Konferenzzeiten schaffen im besten Fall um die 200.000 Zuschauer, waehrend Spiele an Einzelterminen 500.000 Zuschauer erreichen. Wer oefter zu einem Einzeltermin antritt, der bekommt also automatisch mehr Zuschauer. Dieselbe Paarung (Wolfsburg-Leverkusen bzw. umgekehrt) erreichte in einer Saison zur Konferenzzeit 0 Zuschauer, am Einzeltermin aber 530.000 Zuschauer. Wer dann glaubt, dass der Zuschauerzuspruch einer Paarung so unabhaengig von der Sendezeit ist, dass man einfach so ueber alle Termine mitteln kann, der verdeutlicht nur ein weiteres grundsaetzliches Verstaendnisproblem.


    Um Fehler 2 in Zahlen auszudruecken rechnen wir mal schnell aus, welche Konsequenzen sich da schon durch zufaellige Unterschiede in der Verteilung der Spieltermine ergeben. Mannschaft A spiele 8-mal an einem Einzeltermin, Mannschaft B 16-mal. Ueber die Saison gesehen erreichen diese beiden Mannschaften dann:

    Mannschaft A: (26*200.000 + 8 *500.000) Zuschauer = 9,2 Mio Zuschauer
    Mannschaft B: (18*200.000 + 16*500.000) Zuschauer = 11,6 Mio Zuschauer

    Im Schnitt ergibt das dann 0,27 Mio Zuschauer pro Spiel fuer A und 0,34 Mio fuer B. In der Tabelle des Schwachsinns von Meedia macht ein solcher Unterschied gleich mal 6 Plaetze aus, und dieser Unterschied kommt ausschliesslich durch Verwendung einer ungeeigneten Methode zustande!


    Der Typ von Meedia setzt also auf die in Schritt 1 fehlerhaft erzeugten Daten in Schritt 2 auch noch eine ungeeignete Methode drauf - kein Wunder, dass dann nur Unsinn rauskommt.
     
  22. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Macht ja auch niemand. Die von Dir behaupteten "Fehler" sind gar keine.

    Die Verteilung der Einzeilspielgucker sind ja nun mal Tatsache. Warum sollten sich die Konferenzgucker anders verhalten, wäre keine Konferenz? Eben. Würden sie nicht.

    Daher ist das angewandte Verfahren völlig richtig (und üblich). Ein guter Schätzer, wie wir Statistiker sagen.

    So erhält man eine schöne, aussagekräftige Tabelle für die gesamte Saison nach Mannschaften.

    Clipboard02.jpg

    Trotzdem sind natürlich die Zahlen für einzelne Spiele interessant, entsprechen sie doch meist nicht den Erwartungen. So haben am 33. Spieltag mehr Leute Werder - Köln als FCB - BVB geschaut.
    Bundesliga-Quoten: Köln-Bremen besiegt Bayern und Dortmund › Meedia

    Oder Wolfsburg-Köln: 670.000
    Sky: Wolfsburg-Köln mit der Top-Quote des Spieltags, Handball-EM bremst die Bayern › Meedia

    Frankfurt-Hannover am Samstagvorabend mit 640.000 Sehern.
    Bundesliga-Quoten: 1,46 Mio. sehen am Samstagnachmittag Sky, aber 0,00 Mio. das Spiel Wolfsburg-Darmstadt › Meedia
     
  23. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Mittelfristig glaube ich das in der Tat. Fernsehgeld wird bezahlt nach der Attraktivität der Übertragung für den Sender, diese wiederum ist messbar durch die eigenen Werbeeinnahmen und ggf. Abos, die man abschliessen kann.

    Sinkt die Attraktivität, singen die Einnahmen und damit auch der Preis, zu welchem man das Produkt aufkaufen kann.
     
  24. JayJay

    JayJay De Fred sei linker Fuß

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    Nur noch mal zur Verdeutlichung:


    Ich persönlich schau eben über die Saison verteilt gut und gern 15 mal die Konferenz am Samstag Nachmittag, statt dem Eintracht spiel. Aus folgenden Gründen:

    - Die Sportschau schaff ich selten zu gucken, möchte aber dennoch alle Tore der Samstagnachmittag-Spiele sehen und vor allem von den anderen Vereinen/Spielern was sehen.
    - Bei der Konferenz seh ich ja ohnehin auch die Tore der Eintracht, ohne Verzögerung.
    - Die Eintracht spielt einige Spiele ja auch am Freitag, Samstagabend oder Sonntag und DA schau ich dann das Einzelspiel.
    - Über die Eintrachtspiele informier ich mich sowieso in den Folgetagen noch eingehend.

    Ein Bekannter von mir handhabt das genauso. Da gibt es sicher noch viele mehr.


    Das alles soll nun allerdings auch nix per se über die Statistik aussagen. Nur eben, dass der angesprochene Vergleich nicht ganz stimmig ist.
     
  25. BoardUser

    BoardUser Jede Saison ein Titel! Administrator Moderator

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    Natürlich isser nicht ganz stimmig. Sind ja Einschaltquoten auch nicht. Statistik halt.

    Unterm Strich muss man vielleicht mal ganz von vorne anfangen mit nachdenken, bevor man über Methodik von Messungen redet.

    Für was zahlt denn der TV-Rechte-Inhaber? Dass er ein attraktives Produkt über seine Leitungen laufen lassen kann, die soviele Leute - in welcher Form auch immer - konsumieren, dass sich über verkaufte Abos und Werbeeinnahmen mehr Erzielen lässt als die TV-Rechte und die reinen Produktionskosten ausmachen. Das ist zunächst mal m.E. ein ganz simples wirtschaftliches Prinzip.

    Und nu die eigentliche Frage: WAS sorgt für die Attraktivität des Produktes? Was sorgt dafür, dass soviele Leute gucken, dass sich die ganze Geschichte rechnet?

    Wenn man das beantwortet hat, weiss man zum Schluss auch, wer von den TV-Rechten wie profitieren sollte.

    Einschränkung dennoch: Ein Solidarschlüssel sollte es geben. Als eine Komponente in der Verteilung.
     
  26. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    'Es sollte A sein. Ach nein, doch besser B.'

    Macht Sinn.

    Ich hab's ja schonmal geschrieben. Volle Selbstvermarktung. Dann kann sich niemand mehr beschweren das der eigene Marktwert nicht berücksichtigt wird, denn der kommt zu 100% zum tragen.
    Ich hab's schon mal gefragt: Womit belegst du diese These?

    Eine These die immerhin dazu dient das Ersetzen der tatsächlichen Zahlen mit Fantasiezahlen zu begründen. Anstatt ganz einfach die tatsächlichen Zuschauerzahlen zu nehmen wie Detti und auch ich es für sinnvoll halten.
     
  27. Schröder

    Schröder Problembär

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    Jetzt hat reine Selbstvermarktung nur den Nachteil, dass immer 2 Mannschaften auf dem Platz stehen. Läuft dann auf Sender A der Ball immer, wenn die Bayern am Ball sind und wenn Ingolstadt die Kugel hat, wird auf Sender B umgeschaltet, weil Ingolstadt seinen Vertrag mit Sender B abgeschlossen hat?
     
  28. Rezo

    Rezo Weeaboo

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    Heimspiel? Einnahmenteilung? Beide Sender zeigen das Spiel?

    Die Spanier haben es geregelt gekriegt, da hoffe ich doch mal das man dies in Deutschland auch hinbekommt.

    Aber gut, vielleicht überschätze ich den hiesigen Intellekt.
     
  29. Schröder

    Schröder Problembär

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    Einnahmeteilung soll es ja eben nicht geben. Die Bayern wollen auch auswärts in Ingolstadt das meiste Geld, schließlich gucken auch die Auswärtsspiele der Bayern mehr Fans als die Heimspiele von Ingolstadt.

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  30. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Die kann man aber nicht in eine Gesamttabelle über die ganze Saison bringen, da die jeweiligen Vereine unterschiedlich viele Einzel- und Parallelspiele haben. usw. wie oben schon erläutert.

    Das wäre nur sinnvoll, wenn alle Spiele Einzelspiele wären, was sky ja auch am liebsten wäre...

    Und auch das wären für Dich dann wohl Fantasiezahlen, denn die Kneipen Abos sind nicht dabei, es wird nicht geschaut, ob jemand ein Spiel auch zu ende anschaut, es wird nicht geschaut, ob jemand nach der ersten Halbzeit zu einem anderen Spiel umschaltet oder gar noch öfters, es wird ebenfalls davon abgesehen, ob jemand mit seinen 5 Kumpels schaut oder ganz alleine usw.

    Kurz gesagt: "Richtige" Zahlen sind in diesem Fall gar nicht erhebbar.

    Weil es keinen Grund gibt anzunehmen, dass die Personen, die Samstags Konferenz schauen, sich völlig grundsätzlich von denen, die Samstags Einzelspiele schauen, unterscheiden (d.h. kein Einzelspiel schauen würden, gäbe es die Konferenz nicht).

    Es ist ja wohl auch so, dass die meisten Samstag-Konferenzschauer am Freitag, Samstag spät und Sonntag auch Einzelspiele schauen.

    Es sind auch keine Fantasiezahlen, denn das wären ja ausgedachte Zahlen. Die Zahlen in der Tabelle sind die besten Näherungswerte und entsprechen am ehesten der Wirklichkeit. Das Verfahren ist transparent und es gibt kein besseres.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Mai 2016
  31. Detti04

    Detti04 The Count

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    Natuerlich gibt es bessere Verfahren. Eines waere z.B.:
    - Zwei unabhaengige Tabellen (eine fuer Spiele am Einzeltermin, eine fuer Spiele zu Konferenzzeiten)
    - In jeder Tabelle wird fuer jede Mannschaft separat gemittelt (um den Effekt der ungleich verteilten Einzelspiele zu elimieren)
    - Renormierung jeder Tabelle, z.B. indem man den hoechsten erhaltenen Mittelwert auf 100 setzt
    - Anschliessende Mittelung ueber das Ergebnis einer Mannschaft in beiden Tabellen, wenn man denn unbedingt nur eine Tabelle haben will

    Alternativ koennte man statt der Renormierung auch die beiden fuer eine Mannschaft erhaltenen Mittel als Absolutwerte addieren - man muesste testen, welche Methode besser funktioniert. Grundsaetzlich ist es aber eigentlich nicht so schwer, die Zuschauerzahlen halbwegs vernuenftig zu analysieren.
     
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