Stuttgart 21 - Proteste halten an

Rupert

Friends call me Loretta
Habe gerade gelesen, dass die 109 Hektar, die nach Stgt. 21 für Parks, Wohungen, etc pp. genutzt werden, für 459 Mio. € der Bahn abgekauft wurden.
Das sind also 420 €/qm. An sich ein günstiger Preis für eine Baulage in Stuttgart Downtown. Bin ja mal gepannt, wer den Zuschlag für die Fläche dann bekommt und auf wieviele Tausende von Euro dann der Verkaufspreis an Private steigt bzw. was die Miete/qm für eine Wohnung, ein Geschäft da sein wird.
 

odie

Zeitzeuge
Habe gerade gelesen, dass die 109 Hektar, die nach Stgt. 21 für Parks, Wohungen, etc pp. genutzt werden, für 459 Mio. € der Bahn abgekauft wurden.
Das sind also 420 €/qm. An sich ein günstiger Preis für eine Baulage in Stuttgart Downtown. Bin ja mal gepannt, wer den Zuschlag für die Fläche dann bekommt und auf wieviele Tausende von Euro dann der Verkaufspreis an Private steigt bzw. was die Miete/qm für eine Wohnung, ein Geschäft da sein wird.

Im direkt angrenzenden Areal residiert derzeit schon die LBBW. Da muss man nicht lange nachdenken um daraufzukommen, für welche Klientel diese Gebiete sind.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Im direkt angrenzenden Areal residiert derzeit schon die LBBW. Da muss man nicht lange nachdenken um daraufzukommen, für welche Klientel diese Gebiete sind.

Ups, stimmt. Die stehen ja keine 100m daneben.
Na, das wird doch ein nettes Viertel so am Abend: Sauber, leer, leise, nur oben von den begrünten Dachterrassen da klingt ein leises "Klick" von den anstossenden Champagnergläsern herunter :D

Aber mal ehrlich: Ihr habt auch ein paar Luis Vuitton und Prada Boutiquen zu wenig.

Und noch ein Vorteil: Die Gegend hat das Potential den höchsten Mietpreis in München Downtown zu überholen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im direkt angrenzenden Areal residiert derzeit schon die LBBW. Da muss man nicht lange nachdenken um daraufzukommen, für welche Klientel diese Gebiete sind.

Darauf wird's wohl hinaus laufen. Momentan präsentiert man uns ja noch die Vorstellung eines neuen, lebhaften und ökologisch durchdachten Stadtquartiers. Dass die Stadt aber, um die Kosten für den Grundstückskauf wieder wettzumachen, die neuen Gebiete nur an Investoren mit dem großen Geldbeutel verkaufen können wird dürfte klar sein.
Und jeder, der schonmal das Areal der LBBW nach 18.00Uhr erlebt hat weiß dass dafür "tote Hose" beinahe zu wenig ist. Von einem lebhaften Stadtgebiet ist man weit entfernt. Obendrein kommt noch, dass die jetzige Schneiße des Gleisvorfeldes wichtig für das städtische Klima ist. Durch die Lage im Stuttgarter Talkessel kann eben über genau diese Gleise gerade im Sommer ein enormer Luftwechsel erreicht werden, der - sobald die Flächen verbaut sind - nicht mehr in dem Maße vorhanden sein wird. Zwar nur ein kleiner Faktor, aber ein weiterer negativer Aspekt auf der Waagschale gegen Stuttgart 21.
 

andon

Glubbsau

Interessanter Artikel. Ist als Basislektüre zum Thema moderne Demokratie echt empfehlenswert. Da setzt der Schuster einfach seine drei Kreuze auf ein Stück Papier und schon ist der Bürger mundtot gemacht. Wenn ich sowas lese, schwillt mir der Kamm....

Aber was wundert man sich noch, bei der Partei der Marinerichter-Widerstandskämpfer. Dieser Landesverband der CDU schaffts tatsächlich noch widerlicher zu sein als die CSU.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Auch interessant zu wissen:
Im April 2009 haben Bund, Bahn und Land eine Vereinbarung unterzeichnet, die bis Ende 2009 eine Ausstiegsoption vorsah, wenn die Kosten 4,5 Milliarden für die Tieferlegung überschreiten. Die ist jetzt natürlich 2010 hinfällig.
4,1 Milliarden € sind die von der Bahn veranschlagten Kosten heute. Mal schauen, wo sie in 5 Jahren liegen.
 
Die zynischen Kommentare der Politiker zur Rechtfertigung der polizeilichen Übergriffe haben für mich aber schon eine neue und für eine Demokratie unerträgliche Qualität erreicht.

Manchmal frage ich mich ob die noch selber glauben was sie sagen.

Mappusrechtfertigt den Einsatz von Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstöcken damit, dass die Demonstranten trotz mehrmaliger Aufforderung nicht gegangen wären. Was erwartet er denn? Ist es bei anderen Demos auch üblich, das aufgebrachte Gegner bei der ersten mündlichen Aufforderung verständnisvoll nach Hause gehen? Und wenn dies nicht passiert ist die nächste Stufe polizeiliche Gewalt?

Laut Mappus gab es auch verbale Beschimpfungen, es wurden Kastanien und Flaschen geworfen und manche Demonstranten hätten selbst Pfefferspray dabeigehabt. Aber selbst wenn das zutreffen sollte rechtfertigt das nicht das überharte Einsteigen der Polizei, die mit heftigeren Mitteln und der deutlich besseren Ausrüstung (Kastanien und Pfefferspray können gegen Schutzpanzer und Vollvisierhelm wohl nicht viel ausrichten) klar am längeren Hebel sitzt.
 

pauli09

2. Ewige Tabelle "1gg1"
Die zynischen Kommentare der Politiker zur Rechtfertigung der polizeilichen Übergriffe haben für mich aber schon eine neue und für eine Demokratie unerträgliche Qualität erreicht.
passt aber zur allgemeinen schamlosigkeit der politischen klasse.
ich denke da an offene lobbypolitik, schamlose steuergeschenke und -schonung und dem zynischen griff in die taschen der armen.
 

Markus

Ein Bayer, der nicht mehr Schwabenland ist.
Und jeder, der schonmal das Areal der LBBW nach 18.00Uhr erlebt hat weiß dass dafür "tote Hose" beinahe zu wenig ist.
Hast recht. Außerdem Ufa-Kinokomplex und 3-4 Restaurants/Bars ist da nichts weit und breit. Die ganze Ecke (zwischen Hauptbahnhof bis Nordbahnhof) dort ist stinklangweilig. Am "interessantesten" ist noch die Mittnachtstraße bei Nacht.

Ehrlich gesagt, ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass es mit dem neuen Stadtviertel dann besser wird.

Ach, will nicht der OB dort die neue Philaharmonie bauen?
 

HoratioTroche

Zuwanderer
1. Mag sein dass eher aus dem linken Bereich organisiert wird, aber der durchschnittliche Protestierer sieht mir doch eher nach Stuttgarter Bürgertum aus. Was man schon an den Autos sieht, an denen die weit verbreiteten Aufkleber prangen.
2. Filderstadt an die Innenstadt anzubinden ist natürlich waaahnsinnig wichtig!
3. Was hat denn besagter Tunnel damals gekostet, gab es Meinungen dagegen und wenn ja wie wurde mit diesen Gegenmeinungen umgegangen?
 
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Schröder

Problembär
Das hat mit dem anderen aber nix, gar nix zu tun.

Und nicht alles, was du für eine Straftat hältst ist auch eine. Und auch nicht alles, was du für legitim hältst, ist auch legitim.

Und ob das für die Gerichte nun Straftaten sind oder was die für legitim halten, geht mir ziemlich am A.... vorbei. Bei unserer Rechtsprechung hab ich eh schon die Hoffnung verloren.

Nur zur Erinnerung: Da musste damals ein Herr Daschner, seines Zeichens Polizeipräsident, seinen Hut nehmen und wurde gerichtlich belangt, weil er einem Kindesmörder Gewalt angedroht hat, um den 11jährigen Jungen vielleicht doch noch zu retten. Jetzt wird diese Gewalt eben gegen friedlich demonstrierende 11jährige nicht nur angedroht, sondern auch noch durchgezogen und zwar in härtester Form mit Polizeiknüppeln, Wasserwerfern, Tränengas und Pfefferspray. Wahrscheinlich härter, als es dem Kindesentführer damals angedroht wurde. Ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen.

Was sagt mir das? Bahnhöfe scheinen in unserem Rechtssystem und in unserer Politik einen höheren Stellenwert zu haben als Kinder. Den Bau von Bahnhöfen darf man nämlich anscheinend mit aller Gewalt verteidigen, das Leben eines Kindes nicht.

Gute Nacht, Deutschland.
 
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faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Ohje, da schmeisste jetzt aber ziemlich viel in einen Topf. Das Dingens in dem wir leben heisst Rechtsstaat. Denk mal drüber nach, weshalb der so heisst, dann wirst Du auch sehen, dass das, was Du schreibst komplett ineinander vermengt ist und in sich nicht vergleichbar sein kann.
 

Schröder

Problembär
Das frag ich mich nicht erst seit heute, warum der so heißt. `ne Antwort hab ich aber noch nicht gefunden. Von Gerechtigkeit wird`s kaum kommen. Oder warum sollte ein Angeklagter Kindesentführer mehr Recht auf körperliche Unversehrtheit haben als ein Demonstrant?
 
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faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Nun immerhin gibt es einen Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Geltendes Recht musst Du nicht gerecht finden, deswegen ist es eben doch Recht.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Inzwischen leider zu Unrecht.

Darüber werden sich dann Gerichte auseinandersetzen müssen, denn die sammeln die Fakten und werten sie aus. Das man sich dennoch ein (subjektives) Urteil bildet, ist legitim. Die Aussagen Schröders sind zudem emotional nachvollziehbar, aber eben nicht nach rechtsstaatlichen Grundsätzen nachvollziehbar.
 

Schröder

Problembär
Darüber werden sich dann Gerichte auseinandersetzen müssen, denn die sammeln die Fakten und werten sie aus. Das man sich dennoch ein (subjektives) Urteil bildet, ist legitim. Die Aussagen Schröders sind zudem emotional nachvollziehbar, aber eben nicht nach rechtsstaatlichen Grundsätzen nachvollziehbar.

Kannst du das auch begründen?
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Nö, ich halte es für falsch darüber zu urteilen was richtig und was falsch ist. Ich kann durchaus ne Meinung dazu haben und diese auch vertreten (Begründungen eingeschlossen) urteilen jedoch ist etwas anderes. Hier bedarf es nämlich nahezu alle bzw. nahezu alle Fakten zu einem Ereignis und dass jemand diese hat, bezweifele ich eben. Und die Gerichtsbarkeit zwischen der DDR und der BRD gleichzusetzen ist der eigentliche Witz. Das Rechtssystem in der DDR ist per se Unrecht gewesen, weil es diverse Instanzen gar nicht erst gab, eben Merkmale einer Diktatur. Dies mit der heutigen zu vergleichen ist absurd.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Kannst du das auch begründen?

Dazu müsste man zunächst erstmal Deinen Text auseinanderklmüsern und die Taten, die Du vermengst für sich aufsplitten. Eine mit einer anderen zu vergleichen ist hier nämlich nicht möglich. dazu habe ich aber jetzt, sorry, keine Zeit. Bin auf Arbeit und muss gleich weg, schauen wir mal, ob das später noch passieren kann.
 

pauli09

2. Ewige Tabelle "1gg1"
Darüber werden sich dann Gerichte auseinandersetzen müssen, denn die sammeln die Fakten und werten sie aus. Das man sich dennoch ein (subjektives) Urteil bildet, ist legitim. Die Aussagen Schröders sind zudem emotional nachvollziehbar, aber eben nicht nach rechtsstaatlichen Grundsätzen nachvollziehbar.
inzwischen hat sich unser staat so weit vom recht entfernt, dass man rechtsprechung nur noch vom BVerfG erwarten kann.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Doch, Vergleiche sind dann absurd, wenn ich Äpfel mit Birnen vergleiche und nicht zumindest annähernd ähnliche Sachen. Das ist zudem keine Verweigerung einer Diskussion (das Wort Diskussion ist dann auch noch mehrdeutig, denn ich empfinde hier vieles als simple Meckerei und nicht als Diskussion - ist aber zugegebermassen ein subjektives Empfinden). Eine Verweigerung stellt es aus meiner Sicht eher dar, wenn Meinungen eines Gesprächspartners diskreditiert werden und dem Gesprächspartner Unsachlichkeit damit vorgeworfen wird. Aber sei es, wie es sei. Das die Politik versagt, da stehen wir auf dem selben Standpunkt, das sehe ich auch so. Ich beziehe mich mit dem, was ich schrieb jedoch ausschliesslich auf Schröders Aussage. Und als solche möchte ich die auch bewertet sehen.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
inzwischen hat sich unser staat so weit vom recht entfernt, dass man rechtsprechung nur noch vom BVerfG erwarten kann.

Nun die Rechtsprechung beinhaltet aber nunmal ein Widerspruchsrecht. Und wen ich diese Chance nicht nutze, dann darf ich mich über die Rechtssprechng eines Gerichtes nicht beschweren. Mit der Aussage, dass man nur noch dem BVerfG erwarten kann gebe ich Dir damit solange nicht auch nicht unrecht, solange es ein Einspruchsrecht innerhlb einer Instanz gibt.
 

Schröder

Problembär
Nö, ich halte es für falsch darüber zu urteilen was richtig und was falsch ist. Ich kann durchaus ne Meinung dazu haben und diese auch vertreten (Begründungen eingeschlossen) urteilen jedoch ist etwas anderes. Hier bedarf es nämlich nahezu alle bzw. nahezu alle Fakten zu einem Ereignis und dass jemand diese hat, bezweifele ich eben. Und die Gerichtsbarkeit zwischen der DDR und der BRD gleichzusetzen ist der eigentliche Witz. Das Rechtssystem in der DDR ist per se Unrecht gewesen, weil es diverse Instanzen gar nicht erst gab, eben Merkmale einer Diktatur. Dies mit der heutigen zu vergleichen ist absurd.

Das find ich nun interessant. Wenn keiner alle bzw. nahezu alle Fakten zu einem Ereignis hat, wonach urteilen dann unsere Gerichte? Dürften sie ja nach deiner Meinung gar nicht.

Und Instanzen nützen auch nur etwas, wenn sie nicht ausgehebelt werden können. Hier sollte der Bahnhof erst 4,8 Mio DMark kosten, dafür wurde die Zustimmung erteilt. Jetzt, wo alle Fristen abgelaufen sind, kostet er minimum das Doppelte, die Zustimmung von damals soll aber weiterhin gelten.

Ist ungefähr so, als würde ich `n Kaufvertrag für `ne Waschmaschine über 200 € abschließen, und der Verkäufer teilt mir dann nach Ablauf der Widerspruchsfrist mit, ich müsse nun plötzlich 1000 € zahlen.

Nein, wenn das Ding teurer wird als geplant, muss neu abgestimmt werden und dann müssen auch die Fristen für Bürgerentscheide etc. neu zu laufen beginnen.
 
Zuletzt bearbeitet:

HoratioTroche

Zuwanderer
Nein, wenn das Ding teurer wird als geplant, muss neu abgestimmt werden und dann müssen auch die Fristen für Bürgerentscheide etc. neu zu laufen beginnen.
Zumal wenn es eine Zusage des OB gab, einen Bürgerentscheid zuzulassen, wenn die Kosten unverhältnismäßig steigen. Will er ja jetzt nichts mehr von wissen.

Wird er halt abgewählt. Ich glaube, so mancher hat die Tragweite seiner Sturheit noch nicht ganz begriffen.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Das find ich nun interessant. Wenn keiner alle bzw. nahezu alle Fakten zu einem Ereignis hat, wonach urteilen dann unsere Gerichte? Dürften sie ja nach deiner Meinung gar nicht.

Naja, Schröder, wenn man den Instanzenzug rechtzeitig, das heißt im Wesentlichen form- und fristgerecht nehmen kann, dann sollte man in aller Regel dem Gericht anhand gewisser Tatsachen auch klarmachen können, was man will und auf Basis welchen Vorbringens ein Gericht dann zu entscheiden hat.

Das ist schon etwas anderes, als wenn wir hier aus einer Summe von Quellen irgendeine hanebüchene Geschichte zusammenstricken, ohne genau zu wissen, wenn denn z.B. die Erhöhung der voraussichtlichen Kosten tatsächlich greifbar war und wann man dagegen hätte etwas unternehmen können.

Mir geht es darum aber nicht. Ich meine, da verbrennt man Geld und "Ressourcen". Die "Politik" schneidet sich daher ins eigene Fleisch, wenn sie das Vorhaben durchprügelt, weil mein Menschenverstand mir sagt, dass nichts, aber auch gar nichts auf dieser Welt es rechtfertigt, ein Projekt gegen den Willen einer Mehrheit durchzuziehen, die augenscheinlich aus allen politischen Facetten besteht. Ich kann mich nicht mehr allzu konkret erinnern, wie die Proteste gegen NATO-Doppelbeschluß, Startbahn West oder Gorleben bespielsweise so abgelaufen sind.

Ich meine aber, das mit heutiger Sicht (Gorleben wohl ausgeklammert) man gut und gerne auch für die jeweiligen Aktivitäten sein konnte.

Dafür sehe ich bei Schtuggi Twentyone keine Veranlassung. Die "Politik" wird daher ihre Quittung bekommen und ich hoffe nur, dass es zukünftigen Entscheidungsträgern eine Mahnung sein wird.
 

pauli09

2. Ewige Tabelle "1gg1"
Zumal wenn es eine Zusage des OB gab, einen Bürgerentscheid zuzulassen, wenn die Kosten unverhältnismäßig steigen. Will er ja jetzt nichts mehr von wissen.

Wird er halt abgewählt. Ich glaube, so mancher hat die Tragweite seiner Sturheit noch nicht ganz begriffen.
...aber auf seinem konto bestimmt schon wahrgenommen? ;)
 

Schröder

Problembär
Das ist aber nicht mein Problem sondern seins, genau so, wie es nicht mein Problem sein wird, wenn zukünftig andere über die Klinge springen müssen, weil sie Völkchens Mut nicht hören wollen.

Die Antwort war ja auch auf Horatios Beitrag gedacht.
Mal abgesehen davon geh ich ohnehin davon aus, das von den "Mehrkosten" auch `n paar Prozente in div. Politikersäckel wandern, so vehement wie die in dieser Angelegenheit vorgehen.
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
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Moderator
Ich glaube, bei der Diskussion um Stuttgart21 bzw. den Ereignissen rund um des Projekt (incl. der Ereignisse am Stadtpark) muss man zwischen dem, was da plitisch abgelaufen ist (und noch abläuft) und der Frage, ob da formal alles sauber gleaufen ist, trennen. Das fällt schwer, weiss ich.

Die Frage, ob da formal alles richtig gelaufen ist, wird man hier kaum erschöpfend klären können. Dazu ist der Vorgang zu komplex und die Rechtslagen nicht hinlänglich bekannt. Zudem haben wir wohl nicht alle Fakten, zumindest nicht den wesentlichen Umfang an Fakten, der es erlaubt, das sauber durchzuprüfen. Einzige Informationsquelle ist für uns ja die Presse. Akteneinsicht wird kaum jemand haben, ebenso, wie kaum jemand bei sämtlichen Vorgängen jeweils vor Ort gewesen sein dürfte. Und ob die Journaille uns interessierten Lesern da stets das berichtet, was tatsächlich war, ist auch zu bezweifeln.

Mit einem stimme ich den Kritikern dennoch überein: Politisch isses eine Sauerei, was da abläuft. Und wohl - wie man lesen konnte - nicht erst, seitdem es im Schlosspark gequalmt hat. Die Sauerei begann schon weit vorher.
 
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