Squadra Azzurra Thread

Dieses Thema im Forum "Nationalmannschaften" wurde erstellt von RickySportivo, 5 Februar 2008.

  1. Calo

    Calo The Italian Stallion

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    Die Auslosung hat nun stattgefunden.
    Seleçao trifft auf Italien - WM - Confed-Cup - kicker online

    Brasilien,USA und Ägypten also,für mich ist diese Gruppe deutlich stärker als die vom Europameister Spanien.Da spielen neben den Spaniern,Südafrika,Irak und Neuseeland.

    Andererseits,sind starke Gegner besser für Italien,da Sie gegen solche Teams,immer mehr Einsatz zeigen.;o)
     
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  3. RickySportivo

    RickySportivo Active Member

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    wir spielen zweimal gegen Brasilien wie Geil !!!
     
  4. theog

    theog Guest

    :lachweg: Oh ja, wie geil werden die 2 Niederlagen gegen Brasilien sein...:lachweg:
     
  5. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Ich hab es gewusst das du hellsehen kannst.:lachweg::lachweg:
     
  6. theog

    theog Guest

    Kommen denn diese beiden Spiele LIVE oder muss man sich chinesisch antun?:zahnluec:
     
  7. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Dass weist du doch besser.:lachweg::lachweg:ob in japanisch oder
    rätoromanisch gebracht wird.:tanz:
     
  8. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Hier geht es weiter, weil das Thema nicht in den thread "Löw denkt an Vertragsverlängerung" passt:

    Damals wurde in Italien der -> Catenaccio vom argentinischen Trainer Helenio Herrera erfunden und bei Inter Mailand eingeführt. Die Spielweise war höchst ergebnisorientiert, heute würde man dazu sagen: O-Ton Huub Stevens "Die Null muss stehen".
    Die taktische Spielweise, hinten dicht zu machen, war für den Zuschauer langweilig, weil die Spiele meist 0-0 oder 1-0 ausgingen. Das meinte ich mit "typisch italienische Verhältnisse". Heute gibt es den Catenaccio nicht mehr, weil die Riegeltaktik doch gelockert wurde. Bestes Beispiel: Die Spielweise unter Marcello Lippi oder gar England unter Fabio Capello. Aber englischer Fussball ist ein eigenes Thema, Capello hat schon richtig entschieden, in England von einer Riegeltaktik abzusehen.
     
  9. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Einfach falsch, hättest nur der italienische fussball richtig verfolgt, bräuchte
    man nicht weiter zu diskutieren.
    Dass was stimmt, ist das damals Inter unter Helenio Herrera diese system
    spielt, nur die könnten sich es erlauben, aus ein gute abwehr und mittelfeld
    mit ihre super schnelle Außenstürmer so zu spielen..und ob es ergebnisorientiert war?? erfolg wollte der verein haben, und den haben sie
    gehabt, wenn ihr über Catenaccio redet seit oft blind, seit über 35 jahre
    verfölge die Buli und andere liga, und was sehe ich, dass wohl die italiener
    als erfinder der Catenaccio betrachtet werden, und die andere spielen genau so, oder der Rudi Riegel(Gutendorf) mir MSV wohl vergessen, selbst ein
    Rehhagel hat das praktizieren lassen,hier in der Buli wie mit seine Griechen..
    Du sollst über Capello etwas besser informieren, schau dir die zeit von Milan,
    A.S Roma, Juve,Real an, dann sieht man wie seine mannschaften gespielten
    haben, nämlich nicht defensiv..Lippi ist und war nie ein verfächert von
    Catenaccio, das spiegelt sich am beste mit Juve und NM aus...ManU spielt
    vergangener CL saison ein supertolle Katennnnnnaccccio, darüber redet aber
    nicht, oder Bayern mit seine minimale fussball kunst.. :huhu:
    Ach ja zu Inter Mailand würde ich der Huelin mal fragen, ob er damit einverstanden
    ist mit deine Behauptung..
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 Dezember 2008
  10. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Du hast es ja schon gesagt, sie hatten mit Jair, Mazzola und meist noch einem weiteren Stürmer drei schnelle Leute in der Spitze. Zeitweise spielten sie dadurch einen sehr attraktiven Konterfußball, so wie er in Deutschland ein paar Jahre später von den Gladbachern praktiziert wurde.

    Wenn Herrera als Erfinder der italienischen Variante des Catenaccio gilt, dann hauptsächlich deshalb, dass er mit Picchi einen Libero eingeführt hatte, der die gegnerische Spielhälfte auch nach Jahren lediglich vom Hörensagen kannte. Das heißt aber nicht, dass die Mannschaft einen langweiligen oder rein defensiven Fußball bot.

    Inter erzielte damals regelmäßig die meisten Tore in der Liga, und auch im Europapokal war ihre Torquote keineswegs besonders niedrig. Sie waren allerdings in der Lage, einen schier unüberwindlichen Abwehrwall aufzubauen, wenn es sein musste, was auch an der Qualität der einzelnen Verteidiger lag.

    Trotzdem hatten sie mit Facchetti sogar einen offensiv ausgerichteten Außenverteidiger, etwas, was zur damaligen Zeit noch relativ selten war. Und im Mittelfeld spielte der Stratege Suárez in etwa die Rolle eines Effenberg oder Pirlo, d.h. er war ein Meister der zentimetergenauen Pässe in die Spitze.
     
  11. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Die hatten ja auch nur 1 Spitze als Alleinunterhalter vorn, dahinter wenn es hoch kommt 1 off. MF-Spieler in einer 4er Kette, dahinter noch mal ne 4er Kette und ganz hinten den Libero. Anders ausgedrückt von hinten nach vorn:
    1-4-4-1 System, so interpretiere ich den Catenaccio. Es gibt dieses 1441 System nicht mehr, heute könnte man als Vergleich evtl. das 4 - 5 - 1 System heranziehen. Die Räume werden zugestellt, allein im MF schon wird viel Laufarbeit verrichtet, weil sowohl offensiv als auch defensiv nach hinten gearbeitet wird. Dadurch wird schon im Vorfeld die 4er Kette entlastet. Das System ist wie geschaffen für die konditionsstarken Italiener, bei denen man dann den Eindruck gewinnen kann, dass sie "mit 9 Mann hinten drin stehen". Und dann ziehen sie dank ihres laufstarken MFs einen Konter auf, der sie so gefährlich macht.
     
  12. Saro

    Saro Forza Milan

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    Es spielt nicht unbedingt eine Rolle mit welcher Formation man spielt.
    Auch mit einem 4.3.3 erzielt man nicht mehr Tore.
     
  13. NK+F

    NK+F Fleisch. Moderator

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    Ist das eine gesicherte Erkenntnis?
    Glaube ich eigentlich kaum.
     
  14. Saro

    Saro Forza Milan

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    Es ist nicht so als wenn die Abwehrspieler stur an ihrer Position stehen bleiben.
    Moderne Abwehrspieler rücken auf wenn es der Spielverlauf zulässt.
     
  15. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Du sprichst aber nicht von Inter, oder? Die spielten damals immer mit 4 Verteidigern (darunter der Libero) und mit mindestens 2 Spitzen. Da die Mannschaft sich von 1962-1967 kaum verändert hat, will ich das mal konkret an den Meistercupsiegern von 1965 festmachen, als die "Grande Inter" auf ihrem Höhepunkt war:

    TOR: Sarti
    ABWEHR: Picchi (Libero), Burgnich und Guarneri (Manndecker), Facchetti (offensiver Außenverteidiger)
    MITTELFELD: Bedin ("Sechser"), Suárez (Regisseur), Corso (hängender Linksaußen), Mazzola (offensiv)
    STURM: Jair (schneller Konterstürmer), Peiró (klassischer Mittelstürmer).

    Häufig spielte Mazzola auch in der Spitze, vor allem wenn Domenghini als hängender Rechtsaußen dabei war statt einem der Stürmer.

    Ich habe sie halt oft in der Meisterschaft gesehen, und v.a. gegen schwächere Gegner, also eigentlich in den meisten Spielen, waren sie keineswegs defensiv ausgerichtet - dafür um so mehr der Gegner...

    Aber sie waren taktisch flexibel und zogen bei Bedarf v.a. die Außen zurück, die ebenso wie Regisseur Suárez durchaus ihre Defensivqualitäten hatten - heute normal, aber damals doch ziemlich ungewöhnlich.
     
  16. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Du willst es einfach nicht vertehen, sie spielten mit drei stürmer, und keine
    Weihnachtsbaum... Mazzola, Jair, Peiro, Di Giacomo,oder Domenghini..ausserdem mit Corso, Suarez, in mittelfeld, und wollen nicht
    vergessen dass Facchetti der erste Außenverteidiger mit offensive drang
    war..diese sogenannter 1-4-4-1 existiert nur in deine augen, sie haben
    4-3-3 praktiziert..wie schon gesagt, ieder mannschaft in europa darf
    der von dir genannter katennnnnnnnnnnnnacccccccccio spielen, und
    bestimmten leute bleiben ganz rühig, in meine letze beitrag hab ich welche
    genannt, ausserdem seit über 35 bis 40 jahre sehe überall solche system..
    "mit 9 Mann hinten drin stehen". spielen..vielleicht brauchst ja noch
    anschau unterricht..
     
  17. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Ich habe sie halt oft in der Meisterschaft gesehen, und v.a. gegen schwächere Gegner, also eigentlich in den meisten Spielen, waren sie keineswegs defensiv ausgerichtet - dafür um so mehr der Gegner...


    Der redet ohne die richtiger informationen über Inter und Italienische
    fussball zu haben..z.b Picchi war der erste moderne libero, würde sogar
    später von Beckenbauer kopiert, über Facchetti braucht man nicht zu diskutieren, wir wissen wie gut der Giacinto war, und überall fand er anerkennung..

    :top:Und alles was du in diese beitrag geschrieben hast, ist völlig in korrekt.
    Suarez, Corso, Bedin mit Mazzola, Jair,Peiro oder Domenghini waren immer
    brand gefährlich..über die einzele spieler brauchen wir beide ja nicht zu
    diskutieren..:top:
     
  18. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    Naja, Beckenbauer hat die Rolle aber schon wesentlich offensiver interpretiert. Picchi war ein reiner Ausputzer und überließ die Vorstöße lieber anderen.
     
  19. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Über Inter Mailand weiss ich nicht viel, deshalb bin ich diesen thread hier gegangen, um meinen Eindruck von der italienischen N11 zu beschreiben. Sie spielt Fussball ergebnisorientiert, dabei bleibe ich, steht kompakt hinten drin, wenn auch nicht mit 9 Mann. Das war nur ein Beispiel für den "Eindruck" den sie manchmal hinterlassen. Sie verstehen es wie kaum ein zweiter, mit ihrem meinetwegen 433 oder ein ähnliches System die Räume zuzustellen, so dass ihre Abwehr für jeden Gegner schwer zu spielen ist.
    Ästheten, die gerne offensiven Fussball sehen, können mit den Italienern nichts anfangen, je nachdem wer gerade N11 Trainer ist. Ganz schlimm war es unter Trapattoni oder auch in den 90igern unter Arrigo Sacchi, die beide unattraktiven Fussball spielen liessen, obwohl Sacchi sich um eine offensive Taktik bemüht hatte.
    Wirklich überzeugt hat mich Italien nur '82 unter Bearzot, als sie unangefochten durch die Finalrunde gingen.
     
  20. Mister-X

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    82 unter Bearzot begann mit 3 Unentschieden in der Gruppe gegen kleine Länder. Die Initialzündung kam mit dem 3:2 über Brasilien.

    Sachhi 94: War schlitzohriger Ergebnisfussball, mit dem man fast im 1/4 finale an einer afrikanischen Mannschaft scheiterte und erst in der Schlussminute den Ausgleich erzielt. Bestraft wurde man im Elferschiessen gegen Brasilien.
    Trappatonis Ära war von vielen Schrifehlentscheidungen geprägt.
     
  21. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Man kann sich nur über deine meinung nur wündern..wenn du den Arrigo Sacchi als unattraktiven spielender trainer abstempel willst, dann hast noch nie Milan und seine auftritte und spiele in der europäischer wettbewerben gesehen. und selbst in der Serie A haben sie fussball von feinste gespielt. über Trappatoni braucht man nicht weiter zu reden..nie mein fall als trainer
    gewesen, wie er noch spielt ja.

    Bearzot hat schon in Argentinien ein top NM gehabt, sie sind damals nur an
    Niederlande gescheiter, tja und damals war die italienische NM die den
    Argentinier die einziger Niederlage bei der WM beibrachte.. 1-0
    Und fast alle spieler die 78 dabei waren, sind in Spanien WM geworden.
    http://de.fifa.com/worldcup/archive/edition=50/teams/team=43954.html
     
  22. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Sachi hat bei Milan eine Ära geprägt. Aber der Auftritt 1994 in den USA war nicht das gelbe vom Ei. In der GRuppe gerade so weiter und dann das Skandalspiel gegen Spanien. Aber auch hier hat er mir imponiert, als er das Spiel gegen Nigeria mitenetschied. Ich weiß noch wie heute wie er seine Italiener direkt an der Seitenlinie hoch und runterlaufend in der grünen Trainingshose nach vorne gepeitscht hat bis Baggio in der letzten Minute der Ausgleich gelang.Selbst am TV wußte man, dass Sachi dieses Spiel mitgedreht hat.


    Ich sag nur Roberto Bettega von Juventus. Der grauhaarige Mann! Der war 82 aber nicht mehr dabei stattedessen Altobelli.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29 Dezember 2008
  23. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Hallo Nogly.

    Sacchi ist nur an seine eigenen Arroganz gescheitert in der NM.. nicht bei
    Milan..in der USA hätte mit seine damaliger Nationalspieler ohne weiters die
    Brasilianer in endspiel schlagen können, in der reguläre spiel zeit..sie sind mal wieder an die Elfermeter gescheiter, z.b Baresi, Baggio..selbst bei der
    EM hat dass gleiche spiel gemacht, er lässt die zweite garnitur gegen Tschechien spielen, und bekam ein weiters quittung...nur er bleibt immer
    noch eine der in fussball viel bewegt hat mit seine pressing spiel..bin der
    meinung dass Sacchi mehr erreichen hätte, wenn nicht seine Arroganz und
    Hochnäsigkeit gewesen währ..die Ära Trappatoni sollte man einfach vergessen..50% das scheitern in Korea/Japan geht nämlich auf sein konto,
    den rest an Herr Blatter mit sein Vasall Herr Moreno.
     
  24. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Wie hat Trap immer gesagt: " Den Ball gleich hoch in die gegnerische Hälfte schlagen, weil dann ist er weit weg vom eigenen Tor und man läuft nicht Gefahr ein Tor zu kassieren und man ist sofort in Tornähe des Gegners und kann vielleicht ein Tor erzielen" :floet:

    Das hat er wörtlich beim VFB vermittelt. BALL IMMER WEIT WEG VOM EIGENEN TOR
     
  25. barisano

    barisano Well-Known Member

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    Stimmt, obwohl die Mailänder Zeitung, Corriere delle Sera, Gazzetta dello Sport damals geschrieben haben, Sacchi überlebt der Panettone am
    Weihnachten nicht..Tja über Sacchi kann man sich sogar nur wündern,
    wie schon gesagt, bei Milan hat viel bewegt, ein neue system spielen lassen,
    es hat sogar spass gemacht Milan zuzuschauen, die Baresi,Maldini,F Galli,
    G.Galli, Donadoni,Albertini,Massaro,Monelli, Gullit,Rejikaard, Van Basten,
    Angelotti,Tassotti,Costacurta, Virdis.Colombo, und gewann zwei mal hintereinander der der Pokal der Landesmeister, und italienische meister.
    Ja in der NM hat wegen seine Arroganz, leider an Sympatie verloren..er
    hätte viel gewinnen können damals..selbst die brasilianer bei der WM USA
    waren zu schlagen gewesen..

    Roberto Bettega, bei Juve immer etwas besser als in der NM, aber der
    Bearzot hat wirklich ne super truppe 1978 und 1982 dabei gehabt.
    Altobelli war läuferisch und Kopfball stark, nur zu der zeit gab es noch
    Paolo Rossi, der nach meine meinung etwas besser war als Altobelli,
    und der Bearzot hat auch lieber den Rossi spielen lassen, seine leistung
    hat man gesehen wie er noch regel recht bei der WM 82 dann explodiert.
     
  26. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    Die Brasilianer haben damals von der Defensive gelebt (Dunga) und einem überragenden Romario. Sie waren nicht unschlagbar. Es war ein starkes Kollektiv. Ich weiß noch wie der itlienische Keeper (Paluca??) so einen leichten Schuss durchrutschen ließ und dann gerade noch halten konnte.

    Sachi war bei der WM für seine eigentümlichen Aufstellungen bekannt und hat viele Stars linksliegengelassen. Er war ein richtiger Sturkopf, der von Spiel zu Spiel seinen Kopf aber aus der Schlinge zog, bis er mit der Finalteilnahme seine Kritiker mundtot gemacht hat. Ein Überlebenskünstler! Für die kritik, der ununterbrochen während des Turniers eintsecken mußte, hat er einen guten JOb gemacht. denk mal Löw würde so permanet in einem Turnier kritisiert. Der fährt beleidigt nach Hause.:lachweg:
     
  27. huelin

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    Der verletzte sich leider ein Jahr vor der WM so schwer, dass er zwei Jahre aussetzen musste, sonst wäre er 1982 auch dabei gewesen.

    Übrigens: auch mir gefiel die junge 78er Mannschaft der Italiener sehr gut. Sie gewannen sie in ihrer schweren Gruppe alle Vorrundenspiele, ließen dann aber leider etwas nach.

    Da dachte sich Bearzot vier Jahre später: diesmal machen wir es einfach umgekehrt! :)
     
  28. Mister-X

    Mister-X Active Member

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    1978 war auch ein abartiger Spielmodus. Es gab keine Halbfinale, sondern nur der erste der Zwischengruppe kam direkt ins Finale. Italien wurde zweiter hinter Holland und spielte direkt um Platz 3. Nach heutigem Modus hätten wir ein Halbfinale Argentinien-Italien gesehen.
    Der Modus war wirklich katastrophal. Ich weiß noch wie die Deutschen vor dem letzten Spiel gegen Österreich, die Möglichkeit hatten ins Finale zu kommen (5:0 Sieg und gleichzeitig Remis Holl-Ital), oder ins kleine Finale (einfacher Sieg) oder auszuscheiden, was dann geschah. Mit diesen Vorgaben ist auch das 2:3 gegen Österreich zu erklären.
     
  29. barisano

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    :top:Hast ja recht, dieses brasilianische NM in der USA hat keine spielerisch
    eleganz gehabt, und jetzt möchte selbst nicht hochnäsiger werden, die
    damaliger Italienische NM hatte die besser spieler gehabt.
    Gianluca PAGLIUCA 18/12/1966 TW
    2 Luigi APOLLONI 02/05/1967 VT..F.C Parma
    3 Antonio BENARRIVO 21/08/1968 VT..F.C Parma
    4 Alessandro COSTACURTA 24/04/1966 VT..A.C Milan
    5 Paolo MALDINI 26/06/1968 VT..A.C Milan
    6 Franco BARESI 08/05/1960 VT..A.C Milan
    7 Lorenzo MINOTTI 08/02/1967 VT..F.C Parma
    8 Roberto MUSSI 25/08/1963 VT..F.C Parma
    9 Mauro TASSOTTI 19/01/1960 VT..A.C Milan
    10 Roberto BAGGIO 18/02/1967 ST..F.C Juventus
    11 Demetrio ALBERTINI 23/08/1971 MI..A.C Milan
    12 Luca MARCHEGIANI 22/02/1966 TW..A.S Lazio Roma
    13 Dino BAGGIO 24/07/1971 MI..F.C Juventus
    14 Nicola BERTI 14/04/1967 MI..F.C Internazionale Milano
    15 Antonio CONTE 31/07/1969 MI..F.C Juventus
    16 Roberto DONADONI 09/09/1963 MI..A.C Milan
    17 Alberigo EVANI 01/01/1963 ST..A.C Milan
    18 Pierluigi CASIRAGHI 04/03/1969 ST..F.C Atalanta Bergamo?genau weis ich nicht mehr.
    19 Daniele MASSARO 23/05/1961 ST..A.C Milan
    20 Giuseppe SIGNORI 17/02/1968 ST..A.S Lazio oder er spiel noch für U.S Foggia, Torschützen König der serie A
    21 Gianfranco ZOLA 05/07/1966 MI..A.C Parma oder schon Napoli
    22 Luca BUCCI 13/03/1969 TW..A.C Parma
    Trainer: SACCHI Arrigo (ITA)
    Pagliuca war der torwart, damals noch bei Sampdoria Genua.
    hier kannst auch sehen dass viele Nationalspieler aus Parma kamen,
    dass war seine erste station in der Serie A für Sacchi, die selbst damal ein
    top fussball spielten..

    Jo dass war seine große fehler, stur und noch mehr sturheit..er lies der
    Signori sogar auf die Ersatzbank schmoren, und hat ihn gegen brasilien
    verteidiger spielen lassen..:hammer2::hammer2:ja kritik könnte Arrigo einstecken, dass war er gewohnt aus Mailand, dort ist die presse knallhart.
    tja des stimmt, der "Jogibär" hätte schon längst alles hingeworfen..wenn die
    medienlandschaft das selber getan hätten wie mit Sacchi.
     
  30. huelin

    huelin Quite clear, no doubt, somehow

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    War übrigens der gleiche Modus wie 1974, nur war da der Spielplan gnädig und sah die entscheidenden Spiele Holland-Brasilien und Deutschland-Polen im letzten Gruppenspiel vor, praktisch wie ein Halbfinale.

    Am meisten litten 1978 die Brasilianer unter dem Modus, denn im letzten Spiel gegen Peru wussten die Argentinier genau, wie hoch sie gewinnen mussten, um statt der Seleçao ins Endspiel zu kommen. Dass ihnen bei dem 6:0 der peruanische Torhüter gütig zu Hilfe kam, konnte man sofort erkennen, wurde aber wohl nie definitiv bewiesen.
     
  31. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    Es sollte dennoch nicht unerwähnt bleiben, dass 3 Tage zuvor Brasilien über ein 0-0 gegen den Gastgeber Argentinien nicht hinausgekommen war. Also hätten sie es selbst in der Hand gehabt. Erst am letzten Spieltag traf ARG auf Peru und gleichzeitig BRA auf Polen, bei dem Peru sich abschlachten liess. Also lag es nicht sooo sehr an dem Modus, sondern an der Unsportlichkeit Perus. :weißnich: