Silas Wama.. aeh nee, das war mal

Detti04

The Count
Hi,

beim kicker bin ich gerade auf folgenden erstaunlichen Artikel gestossen:


"Der VfB Stuttgart gab am Dienstag eine pikante Pressemitteilung heraus und teilte mit, dass Silas Wamangituka eigentlich anders heißt und ein Jahr älter ist als bisher angenommen.
[...]
Allerdings sind die Zweifel an der Identität nicht neu. Bereits Ende 2019 hatte "L'Equipe" entsprechend berichtet und damals den richtigen Riecher. Recherchen der Sportzeitung hatten ergeben, dass sein richtiger Name Katompa Mvumpa sei. [...]"


Beim verlinkten Artikel handelt es sich um diesen hier:


Dort heisst es unter anderem:

"[...] Der VfB wies die Anschuldigungen inzwischen entschieden zurück. "Dem VfB Stuttgart liegt nicht nur der Reisepass des Spielers vor, sondern auch die Spielerpässe der zuständigen Fußballverbände, die seine Karriere bis in das Jahr 2010 zurück vollständig abbilden", äußerte sich der Verein in einer Pressemeldung. "Wir sahen keinen Anlass und sehen weiterhin keinen Anlass, an der Echtheit oder der Richtigkeit dieser Dokumente zu zweifeln. Diese Dokumente wurden sowohl in der Vergangenheit von den französischen Behörden als auch im Sommer von allen zuständigen deutschen Behörden als richtig und ausreichend erachtet." [...]"

Da hat dann also jemand Spielerpaesse gefaelscht, die bis fast 10 Jahre zurueckreichen? Bis runter zum Spielerpass fuer einen 10- oder 11-jaehrigen Jungen? Echt jetzt? Oder ist das ein Fall mit echten Paessen anderer Spieler, wo fuer denjenigen (weissen) Europaeer, der diese Paesse begutachtet, alle Schwarzafrikaner gleich aussehen?
 

fabsi1977

Theoretiker
Mvumpa ist jedenfalls leichter zu merken, hat doch auch was für sich.

Zitat aus einem Standesamtslehrgang aus dem Jahr 2008: Pässe aus Nigeria sind meistens gefälscht. Wenn die Dokumente echt sind, sind im Regelfall die Daten falsch. Ok, hier ist es nicht Nigeria, aber zumindest in Gambia ist es ähnlich, wir haben einige Flüchtlinge von da die heiraten möchten, da ist das mit den Dokumenten auch immer schwierig. Wenn es im Kongo ähnlich wäre würde es mich nicht überraschen.
 
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