Schwule Fußballprofis

Jonas

Gooner
hatte mal einen Freund, der mir das so erklärt hat, es gäbe auch bei Schwulen Männer und Frauen....er selbst war die Frau und man merkte es, erstens hat er sich sofort geoutet und ziemlich weiblich geredet, sich bewegt usw. Er ( Sie ) erzählte mir auch so ziemlich intime Dinge, die ich nicht wiederholen muß. Er war aber keine Tunte, die übertreiben es etwas....könntest Du Dir eine Tunte vorstellen im Fußball....na ja, wenn sie Tore macht...

Natürlich wird jemand, der sich nicht outet, immer das "normale" Spiel spielen und sich nicht irgendwann gehenlassen, aber gerade die weiblichen Typen kann ich mir nicht vorstellen. Die schwulen Männer selbstverständlich, die müssen sich ja auch nicht verstellen...das könnte jeder sein.

Sorry, aber das ist Unsinn. Diese femininen Schwulen machen nur einen recht kleinen Prozentsatz aus (richtige "Tunten" / Drag Queens noch weniger), werden aber natürlich häufiger bemerkt und gesehen. Wenn man davon ausgeht, dass zwischen 3-5% der Männer homosexuell sind (bisexuell nicht mitgezählt, das dürften bedeutend! mehr sein), kannste ja mal auf der Straße nachzählen. Und die meisten Schwulen haben auch keine Lust auf eine Beziehung mit einer klassischen Tunte.. Wobei man natürlich auch noch die Transsexuellen unterscheiden muss.

Was aber wahr ist, dass Schwule sicherlich öfter etwas emotionaler sind, beziehungsweise angesichts ihrer eh schon Minderheitsrolle das öfter und problemloser zeigen und dadurch natürlich auch etwas weiblicher wirken. Das denkt man aber oft nur, weil hetero Männer das auch KÖNNEN, aber das teilweise nicht zeigen WOLLEN - es könnte ja eine Frau sehen, dass man Gefühle hat, da makier ich lieber den starken Macker.

Wenn du dich aber mal in der schwulen Szene umschaust, wirst du feststellen: Die sexuelle Orientierung hat leider nix mit der Persönlichkeit zu tun. Deswegen ist auch das Klischee Quatsch, dass Schwule ja alle so nett und toll sind, und gern shoppen gehen, die perfekte beste Freundin halt. Ich kenn zahlreiche, die das geradezu hassen ;)

Ich hab kein Problem damit, mir vorzustellen, dass irgendein Spieler schwul ist. Das liegt aber denke ich daran, dass ich auch recht normal bin - jedenfalls für meine Begriffe - und schwul.
 

SaintWorm

Bolminator
Moderator
Er war aber keine Tunte, die übertreiben es etwas....könntest Du Dir eine Tunte vorstellen im Fußball....na ja, wenn sie Tore macht...

Natürlich wird jemand, der sich nicht outet, immer das "normale" Spiel spielen und sich nicht irgendwann gehenlassen, aber gerade die weiblichen Typen kann ich mir nicht vorstellen.

Ach und wenn er sich geoutet hat, tänzelt er übern Platz, oder wie?

Ansonsten kann ich nur Jonas Beitrag empfehlen, das sind auch meine Erfahrungen.

Man muss sich davon lösen Verhaltensweisen als "schwul" zu interpretieren. Es gibt so viele Heteros (absolute Zahl), die kein Problem haben sehr emotional zu sein, was ja oft als "schwul" angesehen wird.
Auch dieses Rollenunterteilung in Mann und Frau ist meiner Erfahrung nach eher ein recht seltenes Phänomen (in deinem Beitrag klingt es so, als wäre das in jeder Beziehung unter Homosexuellen so). Wie verschiedene Fetische bei Heteros halt.. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Homosexuelle es absolut hassen, wenn man sie fragt, wer in ihrer Beziehung Mann und wer Frau ist... und ich finde sie hassen diese Frage absolut zurecht.
 

Jonas

Gooner
Ach und wenn er sich geoutet hat, tänzelt er übern Platz, oder wie?

Ansonsten kann ich nur Jonas Beitrag empfehlen, das sind auch meine Erfahrungen.

Man muss sich davon lösen Verhaltensweisen als "schwul" zu interpretieren. Es gibt so viele Heteros (absolute Zahl), die kein Problem haben sehr emotional zu sein, was ja oft als "schwul" angesehen wird.
Auch dieses Rollenunterteilung in Mann und Frau ist meiner Erfahrung nach eher ein recht seltenes Phänomen (in deinem Beitrag klingt es so, als wäre das in jeder Beziehung unter Homosexuellen so). Wie verschiedene Fetische bei Heteros halt.. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Homosexuelle es absolut hassen, wenn man sie fragt, wer in ihrer Beziehung Mann und wer Frau ist... und ich finde sie hassen diese Frage absolut zurecht.

Ja, das ist richtig. Es gibt auch hetero-Männer, die sich gerne von Frauen mit Umschnalldildos penetrieren lassen. Aber sicher nicht alle, höchstens 90 Prozent ;)
 

DeWollä

Real Life Junkie
Sorry, aber das ist Unsinn.

Kannst Du lesen ? Sagte ich nicht, daß die Info von einem Schwulen kommt, erster Hand eben. Wenn Du die Aussage des Menschen nicht teilst, weil Du andere Sachen gehört hast ist das völlig in Ordnung. Aber kann natürlich sein, daß Du und andere sich besser auskennen in der Schwulenszene als die Schwulen, die ich so kenne.....


Über Prozentsätze bei der Rollenverteilung der Schwulen habe ich mir ehrlich keine Gedanken gemacht...und wenn es einer die Rolle hassen sollte....also ich hasse es auch manchmal, aber bin nunmal hetero Mann....auch wenn ich was anderes spielen sollte wird das so bleiben, vielleicht ist das bei Schwulen nicht anders....

also einfach noch mal in Ruhe durchlesen und erst dann die Reflexe bemühen.


Ach und wenn er sich geoutet hat, tänzelt er übern Platz, oder wie?

woher soll ich das wissen ? Ich kann mir es nicht vorstellen bei diesen eher seltenen Sorten und glaube auch kaum, daß eine Tunte überhaupt Profifußball spielen wird....es sei denn er/sie spielt eben den Normalo....aber ob es sowas gibt kann ich nicht sagen, ich glaube es eben nicht, sagte ich wohl schon....
 
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D

Dora

Guest
wie ist das eigentlich mit den männern hier die selber fußball spielen hättet ihr damit ein problem wenn bei euch in der mannschaft schwule mitspielen?
 

Junker

Altborusse
Vielleicht solltest du dir das selber zu Herzen nehmen und Jonas' Beitrag nochmal durchlesen. Kann sein, dir faellt dann was auf.
:top:
Ich kann mir im Profi Bereich ein Outing nicht vorstellen, dazu sind zuviele
" Kranke" unterwegs, oder die Gesellschaft noch nicht so weit. Schade eigentlich. Bei den Mädels siehts ja ganz anders aus, sorgt aber auch für gewisse Missstimmungen. Sind da die Hetero Männer evtl. neidisch ? ;) Solange schwul sein ein akzeptiertes Schimpfwort ist ändert sich gesellschaftlich wenig
 

Itchy

Vertrauter
Unterschreibe ich so nicht. Geschätzt müsste es im deutschen Profifussball 30-40 homosexuelle, zumindes bisexuelle Spieler geben, da ist vom statistischen Bevölkerungsmittel schon eine Machoquote abgezogen.

Wäre sich nur die Hälfte davon einig, gemeinsam in die Offensive zu gehen, wäre es sehr wohl möglich ausreichend Solidarität zu erlangen. Es müsste nur einer anfangen.
 

NK+F

Fleisch.
Unterschreibe ich so nicht. Geschätzt müsste es im deutschen Profifussball 30-40 homosexuelle, zumindes bisexuelle Spieler geben, da ist vom statistischen Bevölkerungsmittel schon eine Machoquote abgezogen.

Nur 30-40, die bisexuelle Neigungen haben?
Ich tippe da eher auf 50-70% vom Ganzen.
Das würde dann auch wohl den Bevölkerungsschnitt treffen.
 

Princewind

Rassist und Lagerinsasse
Bekennend oder nicht, eins der Hauptprobleme ist doch, daß "andersein" auch bei uns der Gesellschaft immer noch nicht gedulded wird.

Mann denke nun an den Herdentrieb wenn jemand , zu meiner Zeit waren es Nikes, den aktuellen Trend nicht mitmacht, bzw sich outet. Nen gutes Beispiel dafür ist die Knigge, daran hat man sich zu halten, dazu noch diverse Modezaren, die die Richtung vorgeben, hälste dich nicht dran, biste geliefert. Und bis heute trage ich zu meinen Jeans Rote Hemde mit einem silberfarbenen Schlips. Das Beispiel mag nun unpassend sein, a) halten die mich nur fürn Rebellen und b) stehe ich nicht in der Öffentlichkeit.

Um das "Schwulsein" auch im Profifussball akzeptabel zu machen, müsste es erstmal in der Gesellschaft akzeptiert werden.

Und nein, schwul bin ich nicht, hab aber auch keine Probleme mit Schwulen.
 

DeWollä

Real Life Junkie
Vielleicht solltest du dir das selber zu Herzen nehmen und Jonas' Beitrag nochmal durchlesen. Kann sein, dir faellt dann was auf.


Ist doch mir egal, wie er das sieht, ob er nun schwul ist oder nicht....ich sprach davon, wie
es mir beschrieben wurde und wahrscheinlich wird jeder Schwule es anders umschreiben, deshalb sage ich ja nicht, daß er Blödsinn schreibt, aber nur weil er schwul ist gehe ich nicht automatisch davon aus, daß seine Sicht der Dinge richtiger ist, als die meines schwulen Freundes. Denn bei meinem Freund weiß ich, daß er schwul ist, ihn kenne ich nicht...wieso sollte ich jetzt ehrfürchtig die Aussage und Meinung meines Freundes über Bord werfen...?



Bekennend oder nicht, eins der Hauptprobleme ist doch, daß "andersein" auch bei uns der Gesellschaft immer noch nicht gedulded wird.

ich bin nicht so, ich dulde nicht nur, ich mache mir überhaupt keine Gedanken darüber, ob etwas zu dulden wäre....genauso mit Schwarzen, ich mache mir überhaupt keine Gedanken darüber ob ich jetzt cool bin, weil ich kein Rassist bin....usw.
Schwule sind eben schwul .... ich bin nicht schwul, auch nicht Bi, was ich ehrlich gesagt bedauere....würde die Sexualpartnerpool extrem erhöhen...geht aber nicht, und wenn im Fußball mir ein Mitspieler gesagt hätte...Du ich hab mich in Dich verliebt...dann würde ich wahrscheinlich irgendwie mich schämen, daß ich nichts zurückgeben kann.....
 
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Jonas

Gooner
@DeWölla:

Wenn du dich in der Szene, bei Gruppentreffs und Coming-Out Beratungen, sowie in Foren oder sonstwo genauer umschaust, hörst und siehst du oft Leute, die in einer Phase sind, in der sie homo/bisexuelle Neigungen gegenüber sich selber zugeben (ein großer Schritt), aber durch mangelnde Erfahrung und vor allem durch die Medien (schwul sein ist teilweise "in", man denke nur an TV-Sendungen wie Frank den Weddingplaner oder sonstwas, als hätte der sich als etwas unauffäliger Schwuler genauso erfolgreich gemacht..) glauben, sie wären ganz alleine als "normaler", nicht tuntiger Mann, der halt einfach nur auf Männer steht - und die meisten anderen wären eben jene Divas, die man aus den Medien oder sonstwo her kennt.
Bei jedem Treffen, in jedem Forum, in jeder Situation habe ich bisher nur gehört, dass andere das hassen, teilweise ärgern sie sich bei aller "Gleichheit" sogar stark über die auffälligeren Leute, weil die eben der Gesellschaft als Etikett für uns dienen. Allerdings ist das natürlich auch etwas, wo man sagen muss: Diese Leute machen das "Problem" der Nichttoleranz und -akzeptanz natürlich sichtbar, vor allem wenn man die Vergangenheit betrachtet.

Und natürlich gibt es zahlreiche der femininen Schwulen. Aber eben auch viel viel mehr, die sich verhalten, wie du und ich. Vielleicht ist dein Freund einfach in spezielleren Kreisen unterwegs.
 

DeWollä

Real Life Junkie
@DeWölla:
Und natürlich gibt es zahlreiche der femininen Schwulen. Aber eben auch viel viel mehr, die sich verhalten, wie du und ich. Vielleicht ist dein Freund einfach in spezielleren Kreisen unterwegs.

ja, wir hatten ein spezielles Verhältnis Anfang der PC Zeit...beide PC süchtig auf Strategiespiele und es gibt nicht soviele Menschen, gegen die Du stundenlang spielen kannst ... als Mensch war der für mich eine gute Erfahrung, lange Gespräche in denen er in seiner trockenen Art aus dem Nähkästchen plauderte. Deshalb weiß ich auch so genau, daß ich nicht schwul bin, ich hätte jederzeit und ungezwungen alles erleben können, ohne dafür etwas aufgeben zu müssen. Im Gegenteil, wenn wir was trinken waren und ich die Blicke von anderen Männern in seinen Clubs spürte, dann war das für mich eher abstoßend und störend...habe mir aber nichts anmerken lassen,
hat mich übrigens auch bei Frauen angewidert, wenn sie so dreistgeil sind und läufig sind, aber in so Clubs geht es wahrscheinlich nur um das Eine...war ja auch so in Normalo Discos....wäre ich schwul gewesen hätte ich das Interesse bestimmt genossen....komischerweise habe ich es dort gemerkt, in Normalo Umgebung mußte man mich immer darauf aufmerksam machen.
 
:top:
Ich kann mir im Profi Bereich ein Outing nicht vorstellen, dazu sind zuviele
" Kranke" unterwegs, oder die Gesellschaft noch nicht so weit. Schade eigentlich. Bei den Mädels siehts ja ganz anders aus, sorgt aber auch für gewisse Missstimmungen. Sind da die Hetero Männer evtl. neidisch ? ;) Solange schwul sein ein akzeptiertes Schimpfwort ist ändert sich gesellschaftlich wenig

Genau das ist das Problem! Die Gesellschaft duldet es zwar in gewisser Hinsicht, aber genügend Leute lehnen das Schwulsein ab! Niemand regt sich über Herrn Westerwelle als Außenminister auf, aber unterschwellig wird seine sexuelle Neigung zumindest ins lächerliche gezogen. Und WW steht aber nicht jede Woche vor Tausenden von "harten" Jungs die Gegenspieler oder Spieler die nicht ihren Vorstellungen entsprechen oder irgendwann mal den Verein gewechselt haben mit krassen Sprüchen "begrüßen". Selbst gestandene Profis werden schon bei solchen Dingen etwas nervös. Dann stellt euch mal vor, dass ein schwuler Schalkespieler in Dortmund auf den Rasen läuft und 40000 Dortmundfans ihn dann mit einer Hasstirade nach der Anderen runter machen! Welcher Mensch erträgt so viel offenes Mobbing? Wer will das verhindern? Wer kann die Massen so lenken, dass sie das nicht tun? Ich kann jeden schwulen Fußballer verstehen der sich diesem psychischen Druck nicht aussetzt. Von den Medien ganz abgesehen die sich wie Hyänen auf solche Dinge stürzen. Ihr wisst ja, Gute Nachrichten sind keine Nachrichten!
Selbst der Tod von R. Enke hat in den Köpfen solcher intolleranten Menschen, unsere intolleranten Gesellschaft, nichts geändert und wird auch nichts ändern in absehbarer Zeit! Traurig, ist aber so! Selbst eine große Zahl derjenigen die heute vermeintlich um R. Enke trauern, werden jede Schwäche oder Andersartigkeit die ein gegnerischer Spieler zeigt, oder hat, ohne Skrupel ausnutzen um ihn runter zu machen! Armes Deutschland!!!:kotzer:
 
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Niemand regt sich über Herrn Westerwelle als Außenminister auf, aber unterschwellig wird seine sexuelle Neigung zumindest ins lächerliche gezogen.


doch ich denn wer bei der FDP ist , da kann man nur den kopfschütteln:schlecht:
welche neigung der herr hat mir egal , aber politisch gesehen ein blindfisch der sich wie immer nur wichtig macht will und jetzt es geschafft hat weil noch mehr dumme rum laufen in deutschland :rotwerd:die nix wissen und denn herrn glauben !
ansonsten ist es mir egal wer was ausleben möchte , er ist ja nicht der einzige der schwule (sage nur berlin)...
daher stimme ich nicht ganz überein mit dir , gruß Catweezle
 
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DeWollä

Real Life Junkie
Zitat von aze1963 Beitrag anzeigen
Niemand regt sich über Herrn Westerwelle als Außenminister auf, aber unterschwellig wird seine sexuelle Neigung zumindest ins lächerliche gezogen.

er vertritt die Bundesrepublik Deutschland und nicht die Schwulen....allerdings kann ich für andere Staatsmänner nicht die Hand ins Feuer legen, ob sie ihn wirklich ernst nehmen.
Ich bin da schonmal auf Widerstand gestoßen und mir wurde unterstellt ich sein Schwulenfeindlich....bestimmt nicht, ich denke eher

der Mann muß von Berufs wegen mit Staatsmännern in Kontakt treten, in deren Ländern Schwulsein unter Verfolgung steht und zu anderen Leuten, die durch und durch altertümlich beseelt sind....oder Testosteron überschüssig sind bis ins hohe Alter...

aber ein Problem mit ihm habe ich nur auf politischer Ebene....es wurde eben der Bock zum Gärtner gemacht, die Lobbypartei der System-an-die-Wand-Fahrer wurde gewählt...aus dem Grund denke ich mir auch...vielleicht ist Afghanistan doch näher als ich dachte, denn so dumm sind die Deutschen Wähler doch nicht wirklich, oder ?
 
Es ging mir ja auch eher darum, dass in vielen Bereichen Schwule akzeptiert werden. Wollte keine politische Diskussion anzetteln. War vielleicht ein blödes Beispiel!
Sicherlich gibt es immer Leute, Gruppen (auch Länder grade des Islams) die soetwas strikt ablehnen. alleine die Diplomatie erfordert da eine gewisse Zurückhaltung!

Aber zum Thema: Fakt ist doch, dass ein Herr Westerwelle nicht jede Woche vor 40 bis 60000 oder in den unteren Ligen halt vor einigen Tausenden "harten" Fußballfans bestehen muss. Es gibt ja auch Künstler die mit ihrer Neigung durchaus Erfolg hatten oder haben. Aber die treten dann vor Leuten auf die Fans von deren z.B. Musik sind und ihn nicht ausbuhen (Z.B.: Georg Michael, Freddy Mercury, Elton John, H.P. Kerkeling usw.)

Insgesamt trotzdem ein gesellschaftliches Problem! Denn Tolleranz ist noch lange keine Akzeptanz. Und im Fußballstadion wird es halt nicht tolleriert geschweige denn akzeptiert! Da wird keinerlei Andersartigkeit akzeptiert! Fängt ja schon bei der Akzeptanz anderer Fans eines anderen "gehassten" Vereins z.B. Rb Leipzig an!
Vermeintliche "Schwächen" oder "Andersartigkeiten" werden rigoros ausgenutzt um einen anderen Menschen zu mobben, zu diskriminieren, verbal an zu greifen und gesellschaftlich oder aus der Gemeinschaft auszugrenzen und im schlimmsten Fall körperlich an zu greifen! Eigentlich eine schlimme Sache die mich traurig und wütend zu gleich macht!X(
 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
Touché.
Das Kernproblem im Fussball ist, meines Erchachtens, eben die Masse der Menschen, die da zuschaut und sich dazu äussert. Da sind halt leider auch zahlenmässig viele Menschen mit - ich drück's mal vorsichtig aus - recht begrenztem Vorstellungsvermögen und der Bereitschaft andere zu lassen wie sie sind dabei.

Edit: Hab ich schon mal getippt wie ich gerade bemerke :D
 

André

Admin
Ja Rupert aber der Großteil von denen würde sowas von selbst wohl noch nichtmals anstimmen, aber als Mitläufer wird da dann gerne mitgegröhlt, wenn schon einer den Anfang macht, geht das leicht runter.

Rudeltiere eben. ;)
 
Touché.
Das Kernproblem im Fussball ist, meines Erchachtens, eben die Masse der Menschen, die da zuschaut und sich dazu äussert. Da sind halt leider auch zahlenmässig viele Menschen mit - ich drück's mal vorsichtig aus - recht begrenztem Vorstellungsvermögen und der Bereitschaft andere zu lassen wie sie sind dabei.

Edit: Hab ich schon mal getippt wie ich gerade bemerke :D

Nach dem Motto "Man kann es nicht oft genug sagen" (bzw. schreiben)
Leider ändert das aber nichts an der Richtigkeit deiner Aussage! Leider für die "Andersartigen" und deren Problem sich nicht outen zu können!
 
Da sind halt leider auch zahlenmässig viele Menschen mit - ich drück's mal vorsichtig aus - recht begrenztem Vorstellungsvermögen und der Bereitschaft andere zu lassen wie sie sind dabei.

Ich würde behaupten, das da auch ne Menge sehr intelligenter Leute darunter sind und das das Grundproblem eher in der "Anonymität der Masse liegt".

Soll heissen: in einem Fanblock von 10.000 Leuten schreit auch jemand gegen Hoppf / Schwule der im normalen Leben damit viel relaxter umgehen würde.

Aber mal generell die Frage: WARUM sollte ein Schwuler Fussballer sich outen ?
Es geht doch auch kein Hetero hin und spricht öffentlich über seine bevorzugten Sexualpraktiken.
 

Rupert

Friends call me Loretta
(...)
Aber mal generell die Frage: WARUM sollte ein Schwuler Fussballer sich outen ?
Es geht doch auch kein Hetero hin und spricht öffentlich über seine bevorzugten Sexualpraktiken.

Ich stelle die Frage eher so:
Warum sollte ein schwuler Fußballer immer vorgeben, er sei heterosexuell bzw. warum nehmen alle Menschen es zuerst als gottgegeben hin, dass er heterosexuell sein muss?
 
Ich stelle die Frage eher so:
Warum sollte ein schwuler Fußballer immer vorgeben, er sei heterosexuell bzw. warum nehmen alle Menschen es zuerst als gottgegeben hin, dass er heterosexuell sein muss?

Warum stellt man sich überhaupt die Frage nach der Sexualität eines andern Menschen, solange man mit diesem keine sexuelle Beziehung hat/haben möchte ?

Und: wo werden Fussballprofis nach ihrer Sexualtität gefragt ? und: von wem ?
 
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