Schluss mit Meckern?

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Das wäre in der Tat eine vernünftige Idee und den nächsten Vorschlag hätte ich auch schon parat.
Wenn der Schiedsrichter pfeifft, hat der foulende Spieler den Ball liegen zu lassen bzw. augenblicklich fallen zu lassen. Dieses dauernde Ballwegschlagen, in die Hand nehmen und erst nach Metern des Laufens zurückwerfen oder einfach nur des Wegkickens gibt es in keiner anderen Sportart. Ärgert mich schon lange. Beim Handball funktioniert das doch auch.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Der Hintergrund ist das Betragen der Fußballer auf dem Platz. "Ihr Verhalten könnte besser sein", sagte Marco van Basten, Technischer Direktor des Weltverbands, der BBC: "Bei der Fifa denken wir darüber nach, es wieder in die richtigen Bahnen zu lenken."
...
"Es sind viele Emotionen im Spiel, und das ist ja auch gut so, aber wir müssen diese Emotionen auch ein wenig kontrollieren", sagte der 52-Jährige
. ( aus obiger Quelle )
Emotionen kontrollieren heisst den Spieler in seiner Persönlichkeit einzuschränken, ihm also einen Maulkorb verpassen oder durch Frustaufbau zu unbedachten Handlungen zu verleiten. Emotionen lassen sich nicht in Bahnen lenken, auch nicht nach 115 Jahren Fifa und erst recht nicht durch MvB, der durch seinen Posten iwie von sich reden machen muss.
Emotionen passieren im Affekt, da denkt man nicht im Augenblick der Szenerie über die Folgen nach, weil Emotionen sofort rausmüssen. Ärger, Wut oder auch Freude in Bahnen zu lenken hiesse, dem Fuppes einen wesentlichen Bestandteil seiner Faszination zu nehmen. Regeln, wie der Niederländer sie einführen lassen will, dienen eher dem Frustaufbau, also in die unbeabsichtigten Bahnen zu lenken. Da sollte man lieber über die Einführung einer Zeitstrafe nachdenken, um dem Übeltäter 2-5 Minuten Zeit zu geben, an der Seitenlinie sein Mütchen zu kühlen. :weißnich:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Diese "Emotionen" sind in etlichen anderen, mindestens so "emotionalen" Sportarten eben sehr wohl kontrolliert und lassen sich auch kontrollieren, u.a. indem die Spieler den Schiedsrichter eben nicht ansprechen dürfen - aus und fertig.

Ein nicht unbeträchtlichter Teil dessen, was das Ausüben von Sport ausmacht, heisst: Selbstkontrolle.

Desweiteren hat das ständige das Maul aufreissen, zum Schiedsrichter laufen und drauf loslabern gar nichts mit Emotion zu tun sondern mit purer Eingebildetheit man wisse es besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Merkwürdiger Weise werden die Schiedsrichter bei anderen Sportarten eher weniger bis gar nicht angegangen. Ich tippe jetzt mal einfach auf Basketball und Handball. Die Spieler sind dann wohl völlig emotionslos.
Oder die Spieler können sich einfach zusammenreißen, bzw. sie können sich besser benehmen.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Andere Sportarten sind mit Fussball nur bedingt vergleichbar, weil sie auch von anderen Menschen ausgeübt werden. Emotionen sind nicht kanalisierbar, ansonsten gehen sie auf Kosten der Individualität. Versuche mal einem Dembélé oder einem Schmelle Selbstkontrolle zu vermitteln.
Wozu auch ? Schmelzer meckert nicht und der Franzose traut sich noch nicht zu meckern. ;) :D
 
Dann sollen wir doch froh sein, dass die im Fussball offensicht immer mehr ausgearteten Emotionen nicht noch weiter ausarten. Dass die Schiedsrichter nicht gleich umgehauen werden, oder sonstwie verletzt werden.
Selbstkontrolle ? Ich würde es Benehmen nennen. Wenn man den Spielern kein Benehmen vermitteln kann, muss man halt eine dazu passende Regel/Regeländerung finden. Und da ist man auf dem besten Wege.

@Oldschool
Sollte die Regel eingeführt werden wirste sehen wie schnell die Spieler sich im Griff haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Andere Sportarten sind mit Fussball nur bedingt vergleichbar, weil sie auch von anderen Menschen ausgeübt werden. Emotionen sind nicht kanalisierbar, ansonsten gehen sie auf Kosten der Individualität.

Wo endet bei Dir die Individualität? Diese wäre nämlich bei einer Tätlichkkeit im emotionalen Affekt auch gegeben und dennoch ist sie reglementiert und jeder hält sich daran. Es geht doch also.
 

Dilbert

Pils-Legende
Wo endet bei Dir die Individualität? Diese wäre nämlich bei einer Tätlichkkeit im emotionalen Affekt auch gegeben und dennoch ist sie reglementiert und jeder hält sich daran. Es geht doch also.

Oder er begeht sie und wird trotzdem ständig vor Strafe verschont, weil er bei den Bayern spielt und leider eine Narbe trägt. Oder er begeht sie und fliegt wenn er nicht der obrigen Beschreibung entspricht vom Platz.

Ganz ehrlich: Bei jedem Wort gegenüber dem Schiedsrichter gleich mit Konsequenzen drohen, finde ich lächerlich. Hingehen, sachlich bleiben, fertig. Klar gehen einige bis etliche Meckerarien auch für meinen Geschmack zu weit, aber die Spieler völlig mundtot machen auf dem Platz? Nö, muss nicht sein.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Hingehen, sachlich bleiben, fertig.

Wann passiert das denn? Mittlerweile stimmt doch bei einem Pfiff die geschlossene Meute auf den Schirie los. Von Sachlichkeit kann die nichtmal mehr im Ansatz die Rede sein. Wenngleich ich nichtmal weiss, weshalb gar ein Käptn mit ihm reden sollte. Wenn der Schirie pfeifft ist Freisstoss, fertig. Was gibt es da zu diskutieren? Eben das funktioniert doch in anderen emotionalen Sportarten auch.
 

jambala

Moderator
Hallo.

Das in der Regel festgehaltene Recht des Kapitäns - und nur des Kapitäns - zur Kommunikation mit dem SR macht absolut Sinn, um in bestimmten Situationen durch eine kurze Rückfrage eine Situation entschärfen zu können oder eben die eigene Einschätzung einer Entscheidung mitzuteilen.

Da ist aber nicht von dem die Rede, was sich mittlerweile auf den Plätzen von der Kreisliga bis zur Champions League etabliert hat. Endlose Diskussionen selbst über klare Situationen, die die persönliche und die Spielstrafe vorgeben. Jeder meint, den SR erst mal zutexten zu müssen. Und wenn dann Gelb kommt, wird mit Arroganz und fehlendem Fingerspitzengefühl gekommen.

Rugby ist kein weniger emotional geprägtes Spiel, aufgrund des direkteren und heftigeren Körperkontakt sogar noch etwas aufheizender als Fußball. Aber da läuft es deutlich gesitteter ab und im Zweifel wird der SR deutlich und das wird dann so hingenommen.

Viele Fußballspieler setzen mangelnde Regelkenntnis und Umgangsformen mit Emotionen gleich. Und da kann der Vorschlag, richtig ausgearbeitet und sinnvoll angewendet durchaus dafür Sorge tragen, dass wieder ein kultivierer Umgang untereinander Einzug hält.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Wo endet bei Dir die Individualität? Diese wäre nämlich bei einer Tätlichkkeit im emotionalen Affekt auch gegeben und dennoch ist sie reglementiert und jeder hält sich daran. Es geht doch also.
Enden tut sie dort, wo der Spieler seine Eigenarten nicht mehr regelkonform ausübt, so wie in Deinem Beispiel. Ribéry hat seine Kinderstube ausgeblendet oder vergessen, wenn er denn je eine hatte. Wenn er schlecht erzogen wurde, liegt dies in der Person des Ribéry und diese Unart wird bleiben egal welche Regeln aufgestellt werden. "Was Fränckchen nicht lernt, lernt Franck nimmermehr" ;)
Deshalb mein Vorschlag zur Einführung einer Zeitstrafe. Die Fifa in Person van Basten hat ja wieder mal nichts Konkretes vorgeschlagen, nur von "richtigen Bahnen" gesprochen. Wischiwaschi, es sei denn als Hintergrund ist tatsächlich die Zeitstrafe angedacht. :gruebel:
 

jambala

Moderator
Das Reglement wird durch das IFAB festgelegt in ihrer jährlichen Sitzung. Und da kann das FIFA Direktorium dann einen Vorschlag einbringen, der durch das IFAB dann in die Regelform gebracht wird.
 
@jambala
Jep. Es geht doch nicht darum, dass die Spieler ihre "Emotionen" auf dem Fussballplatz ausleben, sonder darum, dass die Spieler sich absolut nicht mehr im Griff haben. Dass sie den/die Schiedsrichter regelrecht bedrängen. Das artet immer weiter aus.
Und eben weil es immer weiter ausartet, muss ein Riegel davorgeschoben werden. Es geht letztendlich auch um das Benehmen, dass die Spieler gelegentlich an den Tag legen. Wenn man sehen muss wie sie die Schiedsrichter angehen, regelrecht bedrängen, hat das nichts mehr mit den sogenannten Emotionen zu tun.

Das einzig der Käptn der Mannschaft sein Veto einlegen darf, halte ich für gar nicht mal so schlecht. Nur muss der dann auch mitten im Geschehen sein. Und nicht nur dabei, wie es z.B der Torwart ist.
Ausserdem könnte es soweit gehen, dass die komplette Mannschaft auf den Käptn losstürmt und ihn regelrecht bedrängt. Vor allem bei vermeintlichen und offensichtlichen Fehlentscheidungen. Eine Rudelbildung um den Käptn.

Ich finde, dass eine MeckerRegel durchaus Sinn macht. Die muss so weit gehen, dass die Spieler die Schiedsrichterentscheidungen einfach akzeptieren.

Ausserdem wäre dann doch wieder mal der Videobeweis gefragt. Ja. Ich weiß. Ist ein weites Feld. Wie auch immer dass zukünftig aussehen soll und wird..........:gruebel::suspekt:
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Es wird auch langsam Zeit das dieses Thema angegangen wird. Auf die Umsetzung bin ich dann mal gespannt. Ich denke aber das man dies auch im Fußball gut umsetzen kann. Wenn jede Zuwiderhandlung mit Gelb geahndet wird ist da schnell Ruhe. Wer dann weitermeckert fliegt halt.
Mich kotzt dieses ständige Reklamieren schon lange an. Nicht nur bei den Profis. Selbst im Kinderfußball sehe ich das mittlerweile Woche für Woche. Hier sollte das zusätzlich auch für die Trainer eingeführt werden. Denn da fängt das Problem meist schon mit an. Was die oft noch sehr jungen Schiris sich da anhören müssen ist unglaublich.
Also, umgehend her mit einer solchen Regelung. Das dürfte auch die Nettospielzeit erhöhen.
Oldschool muss ich hier auch deutlich widersprechen. Denn der Schiri ist kein Freiwild, den man beliebig angehen darf. Und die Grenzen des akzeptablen werden zu oft überschritten. Die Emotionen sollen die Spieler mal schön positiv ins Spiel einbringen. Jeder wird es sich gut überlegen ob er wie blöd auf den Schiri zurast und ihn anschreit oder gar anpackt. Denn es führt zwingend zu einer Strafe. Denke das bremst viele aus. Und auch ein Foul im Nachgang wird sich der Großteil überlegen. Gibt ja auch wieder eine Strafe.
Ich denke das Ganze wird insbesondere für den Nachwuchs eine tolle Sache sein.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
( ... )
Oldschool muss ich hier auch deutlich widersprechen. Denn der Schiri ist kein Freiwild, den man beliebig angehen darf. Und die Grenzen des akzeptablen werden zu oft überschritten. Die Emotionen sollen die Spieler mal schön positiv ins Spiel einbringen. Jeder wird es sich gut überlegen ob er wie blöd auf den Schiri zurast und ihn anschreit oder gar anpackt. Denn es führt zwingend zu einer Strafe. Denke das bremst viele aus. Und auch ein Foul im Nachgang wird sich der Großteil überlegen. Gibt ja auch wieder eine Strafe.
Arrogante Schiris wie Wolfgang Stark oder früher Manfred Amerell lassen einen emotionell aufgeladenen Spieler nicht kalt. Die Schiris können nicht aus ihrer Haut, die Spieler aber auch nicht. Von Freiwild habe ich nicht gesprochen, im Moment des Affekts muss jeder selbst mit seiner Situation klarkommen. Der Spielführer als Ansprechpartner ist auch keine Lösung, weil der nicht unter Strom steht und nicht direkt von der strittigen Situation betroffen ist. Seine Aufgabe dürfte es sein, beschwichtigend auf die Parteien einzugehen, wenn die Emotionen abgeebbt sind.
Nach wie vor halte ich die Einführung einer Zeitstrafe für ein geeignetes Mittel.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Hallo.

Das in der Regel festgehaltene Recht des Kapitäns - und nur des Kapitäns - zur Kommunikation mit dem SR macht absolut Sinn, um in bestimmten Situationen durch eine kurze Rückfrage eine Situation entschärfen zu können oder eben die eigene Einschätzung einer Entscheidung mitzuteilen.
Wie du ganz richtig sagst, ist das in den Regeln also längstens festgeschrieben, man müsste es also nur mal umsetzen.
Der Vorschlag ist also völlig überflüssig. Ich frage mich nur, warum das seit so langer Zeit schon toleriert wird. Die angesprochenen anderen Sportarten schaffen das komischerweise ziemlich gut, und auch da gibt es gute, weniger gute und arrogante Schiedsrichter. Einfach machen, was in den Regeln steht.

Ich wäre ja auch dafür, das Spiel sofort fortzusetzen, und wer diese Fortsetzung behindert, durch zu wenig Abstand, blockieren des Balls oder was auch immer, wird eben verwarnt. Wie in anderen Sportarten. Dann wird auch nicht diskutiert, weil das wird ja nur gemacht wenn das Spiel steht.

Und nein, das hat überhaupt nix mit Emotion oder es geht doch um so viel zu tun.
 
Arrogante Schiris wie Wolfgang Stark oder früher Manfred Amerell lassen einen emotionell aufgeladenen Spieler nicht kalt. Die Schiris können nicht aus ihrer Haut, die Spieler aber auch nicht. Von Freiwild habe ich nicht gesprochen, im Moment des Affekts muss jeder selbst mit seiner Situation klarkommen. Der Spielführer als Ansprechpartner ist auch keine Lösung, weil der nicht unter Strom steht und nicht direkt von der strittigen Situation betroffen ist. Seine Aufgabe dürfte es sein, beschwichtigend auf die Parteien einzugehen, wenn die Emotionen abgeebbt sind.
Nach wie vor halte ich die Einführung einer Zeitstrafe für ein geeignetes Mittel.

Die Kunst, die sogenannten "Emotionen" im Zaum zu halten, nennt sich Benehmen. Was Spieler anderer Sportarten können, darf man doch auch bitte von den Fussballprofis verlangen. Da offensichtlich niemand, auch niemand vom eigenen Verein, in der Lage ist den Spielern beizubringen wie sie ihre Emotionen im Zaum halten, also wie sie sich gegebenenfalls benehmen, muss dringend eine Regel/Regeländerung her. Dann lernen sie, dass sie sich mit ihrem schlechten Benehmen, die sehr oft mit sogenannten Emotionen nicht das Geringste zu tun haben, einen Bärendienst erweisen.
Einen auch nur halbwegs ruhigen Hinweis gibts doch schon lange nicht mehr. Das betrifft u.a. 11er genauso wie einen schlichten Freistoss mitten im Spielfeld. Das Spieler, die regelrecht ausrasten, die eine Spielertraube um den Schiedsrichter aufbauen, die den Schieri regelrecht bedrängen, bei so manchem Schieri nicht landen können, warum das so ist, das dürfte sich somit von selbst erklären.
Die übertriebenen Emotionen/Affekthandlungen muss ja auch keiner der Fussballprofis im Zaum halten. Und ja. Das geht sicherlich. Spieler anderer Sportarten schaffen es schliesslich auch. Den Fussballprofis wird da ja auch kein Riegel vorgeschoben. Wird also allerhöchste Zeit, dass eine "MeckerRegel" eingeführt wird.


An allen Ecken und Enden kann man da durchaus wieder mal beim noch nicht vorhandenen Videobeweis landen.
 
Zuletzt bearbeitet:

jambala

Moderator
Hallo.

Das Problem ist doch, dass selbst eindeutige Regeln schlichtweg ignoriert werden und das konsequente Anwenden dann gegen den SR ausgelegt wird. Hier zwei Beispiele:

Taktische Fouls stellen eine Pflichtverwarnung dar. Wenn also ein Foul begangen wird und hierdurch die angreifende Mannschaft in ihrem Vorstoß behindert wird, hat eine Verwarnung zu folgen. Welcher Spruch kommt dann immer und wird versucht auszudiskutieren? War doch das erste Foul.

Blutung nach Verletzung. Der Spieler hat sich beim SR zu melden und darf erst wieder teilnehmen, wenn die Blutung gestillt, die Wunde abgedeckt und das Trikot nicht vollgeblutet ist. Ich hatte kurz vor der Winterpause ein Spiel, bei dem ein Spieler eine offene Wunde am Kopf hatte, die den Verband durchblutete. Daher müsste ich zwei Mal das Betreten des Platzes und die Teilnahme verweigern, bis die Wunde nicht mehr blutete und sauber abgedeckt war. Mir wurde dann vorgeworfen, ich wäre zu kleinlich.

Und noch ein Klassiker: Gemäß der Regel 4 dürfen keine Schlauchschals getragen werden und Unterziehhemden müssen farbgleich zum Trikot sein. Hier hast Du bei JEDEM Spiel ab einer gewissen Temperatur welche, die das ignorieren und dann diskutieren, dass der SR von letzter Woche es ja zugelassenen hätte.

Kurz und gut: Selbst wenn etwas klar formuliert formuliert ist, wird es geflissentlich ignoriert und Diskussionen mit dem SR gesucht. Bei klaren Vorgaben in Regelform ist es aber für den SR einfacher, dieses durchzusetzen. Zur Zeitstrafe: Ich kenne sie noch aus meiner Anfangszeit bei den Aktiven Spielern und von der Jugend. Selten trägt diese dazu bei, einen Spieler runter zu bringen oder das Spiel zu beruhigen. In der Regel und bei genug Restspielzeit kann der Spieler vorzeitig Duschen.
 

Raffelhüschen

Forennutzer
Ich finde die Idee relativ gut. Auf der anderen Seite finde ich, dass den Spielern nicht die Möglichkeit geraubt werden sollte, bei einer offenkundigen oder vermutlich Fehlentscheidung, bspw. Elfmeterpfiff bei einer Schwalbe, den Schiedsrichter darauf hinzuweisen. Da fände ich einen Videoentscheid anhand einer Reklamation des einen Teams recht angebracht.
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
Admin
Moderator
Hallo.

Das Problem ist doch, dass selbst eindeutige Regeln schlichtweg ignoriert werden und das konsequente Anwenden dann gegen den SR ausgelegt wird.

Da sag ich mal: a) Da Muss er durch. und b) natürlich gleichzeitig vom Verband entsprechend geschützt werden. Ihm öffentlich recht geben und konsequent wieder einsetzen.
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Ich finde die Idee relativ gut. Auf der anderen Seite finde ich, dass den Spielern nicht die Möglichkeit geraubt werden sollte, bei einer offenkundigen oder vermutlich Fehlentscheidung, bspw. Elfmeterpfiff bei einer Schwalbe, den Schiedsrichter darauf hinzuweisen. Da fände ich einen Videoentscheid anhand einer Reklamation des einen Teams recht angebracht.
Der Hinweis kann ja dann über den Kapitän erfolgen.
 
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