Physik gegen BWL -> 80 : 20

Tja, die Input/Output-Kurve verläuft halt nirgendwo linear.
Verantwortlich dafür ist das Pareto-Prinzip. Auch 80/20-Regel genannt.
Man erreicht 80% des Gesamtergebnis in 20% der Zeit. Für die letzten 20% benötigt man 80% der Zeit.
Wenn man sich mit 80% zufrieden gibt kann man das also mit 20% der Resourcen erreichen. Wer 100% erreichen will muss deutlich mehr Resourcen investieren.
 
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theog

Guest
Tja, die Input/Output-Kurve verläuft halt nirgendwo linear.
Verantwortlich dafür ist das Pareto-Prinzip. Auch 80/20-Regel genannt.
Man erreicht 80% des Gesamtergebnis in 20% der Zeit. Für die letzten 20% benötigt man 80% der Zeit.
Wenn man sich mit 80% zufrieden gibt kann man das also mit 20% der Resourcen erreichen. Wer 100% erreichen will muss deutlich mehr Resourcen investieren.

Achtung! ich kritisiere nich deinen Beitrag bzw. dich, sondern den Fuzzi da:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vilfredo_Pareto --> Ingenieur+Ökonom+Soziophsycho fuzzi = Charlatan hoch 100...ich flippe aus wenn ich so was lese. Ich kenne den Typen nicht, seine "Theorie" auch nicht. Aber mein erster Eindruck ist: Ein Spinner...Wie kommt er denn zu so einem "Prinzip"? vielleicht mag es in Ideal- bzw. Speziall- bzw. vereinfachten Fällen gelten, welche mit der Wikrlichkeit aber sicherlich kaum was gemeinsames haben. Ich kann auch eine irrelevante Umfrage an 1000 Familien irgendwo machen, und dann daraus allgemein-gültigen "Prinzipien" schliessen...Solche Fuzzis bzw. bekloppte Mathematiker mit ihren Banachdingens-Räumen und Distributionen (welche in der Physik im rahmen von abstrus-abstrakten Definitionen keine Sau braucht!) machen die so schöne Naturwissenschaften kaputt!

Versuch mal mit einem echten Mathematiker über 0+0=0 zu unterhalten...dann wirste mich verstehen! für dich und mich und allen normalsterblichen ist so was trivial. Ein Mathematiker wird sagen:
Satz: 0+0=0
Beweis: siehe Korollar
Korollar: es gibt ein epsilon grösser Null, so dass...:vogel::vogel::vogel::zahnluec:
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Achtung! ich kritisiere nich deinen Beitrag...

Kritisiere mal lieber den Beitrag. Pareto hat lediglich gesagt: In England annodunnemals (nämlich als Pareto gelebt hat) haben 20% der Familien 80% des Vermögens, deshalb wäre man als Banker schlau, wenn man gezielt diese Leute anspricht um an ihr Geld zu kommen. BWLer verallgemeinern das wahrscheinlich auf alles, was natürlich Unsinn ist, aber dafür kann Pareto ja nix. Das gilt eben nur für Pareto-verteilte Maße. Aber was ist schon Pareto-verteilt? Und vor allem im Fußball! Da gilt vielleicht grade noch, dass die oberen 20% der Vereine 80% der Titel holen! :D
 
@theog:

Das Pareto Prinzip ist natürlich etwas ganz anderes als ein Naturgesetz oder allgemein die Art von Aussagen mit denen Naturwissenschaftlern arbeiten. Kommt aus dem Projekt Management und natürlich nimmt das niemand als reale Anleitung und sagt: Achja wir sind in dem Projekt mit 80% zufrieden deshalb reduzieren wir jetzt einfach mal die Resourcen um 80% ;)

Was das Pareto Prinzip versucht zu verbalisieren ist, dass es deutlich schwerer ist etwas gutes, sehr gut zu machen als etwas unterdurchschnittliches durchschnittlich. Das sollte nun wirklich jeder aus eigener Erfahrung kennen.

Das Pareto Prinzip ist also ganz trivialer Sachverhalt dem ein Namen gegeben wurde. Das gibt es im Feld der Wirtschaftswissenschaften ständig. Das ist auch wichtig, weil man nur dann effizient mänätschen kann wenn man von Leuten umgeben ist die so was kennen und verstehen. Ist halt ein gemeiner Konsens.
 
T

theog

Guest
Kritisiere mal lieber den Beitrag. Pareto hat lediglich gesagt: In England annodunnemals (nämlich als Pareto gelebt hat) haben 20% der Familien 80% des Vermögens, deshalb wäre man als Banker schlau, wenn man gezielt diese Leute anspricht um an ihr Geld zu kommen. BWLer verallgemeinern das wahrscheinlich auf alles, was natürlich Unsinn ist, aber dafür kann Pareto ja nix. Das gilt eben nur für Pareto-verteilte Maße. Aber was ist schon Pareto-verteilt? Und vor allem im Fußball! Da gilt vielleicht grade noch, dass die oberen 20% der Vereine 80% der Titel holen! :D


und solche BWL-Fuzzis sitzen in breiten Stühlen in Manager Positionen und verdienen einen Haufen...:vogel::vogel::vogel:während ein Physiker für seine Dienste von der Uni nix bekommt...:nene:
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
und solche BWL-Fuzzis sitzen in breiten Stühlen in Manager Positionen und verdienen einen Haufen...:vogel::vogel::vogel:während ein Physiker für seine Dienste von der Uni nix bekommt...:nene:

Und verursachen eine Wirtschaftkrise nach der anderen und eine Pleite nach der anderen. Aber es nennt sich Wissenschaft! :D Dann ist Voodoo auch ne Wissenschaft. :D

Wäre aber natürlich toll, wenn ich nur 20% von dem tanken müsste, was ich sonst tanke, aber trotzdem 80% der Strecke zurücklegen könnte! :D
 
und solche BWL-Fuzzis sitzen in breiten Stühlen in Manager Positionen und verdienen einen Haufen...:vogel::vogel::vogel:während ein Physiker für seine Dienste von der Uni nix bekommt...:nene:

Stümmt doch garnicht.
Es gibt etliche extrem erfolgreiche Manager die Physik studiert haben. Und BCG, McKinsey etc. lassen es sich einen Haufen Geld kosten um Naturwissenschaftler in ihr Unternehmen zu kriegen.

Diese Leute eint aber halt dass sie auch wirtschaftlich-orientiert denken können (und wollen).

Ich habe BWL und Informatik studiert, beides einzeln für sich, kein Wirtschaftsinformatik. Deshalb fühle ich mich auch nicht angegriffen :D
Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die "meine Wissenschaft ist viel schwerer als deine"-Diskussion lächerlich ist. Ein BWL Studium durchschnittlich abzuschließen ist einfacher als ein Informatikstudium durchschnittlich abzuschließen, das ist eindeutig wahr. Nur ist ein durchschnittlicher BWLler auch alles andere als begehrt auf dem Arbeitsmarkt. Mit Sicherheit deutlich weniger als ein durchschnittlicher Naturwissenschaftler.
In der Spitze sind die Leute überall gleich, egal ob Physik, Mathe, BWL oder Medizin. Und zur Spitze muss man gehören wenn man mal in einem wirklich breiten Stuhl platznehmen will.
 
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theog

Guest
Stümmt doch garnicht.
Es gibt etliche extrem erfolgreiche Manager die Physik studiert haben. Und BCG, McKinsey etc. lassen es sich einen Haufen Geld kosten um Naturwissenschaftler in ihr Unternehmen zu kriegen.

Diese Leute eint aber halt dass sie auch wirtschaftlich-orientiert denken können (und wollen).

Das stimmt...:floet: Deloite hast du vergessen...:floet:meine ex-Kollegen arbeiten bei McKinsey und Deloite...allerdings arbeitet man da wie ein Schwein, und hat kaum ein privates Leben...:suspekt:
 
Das stimmt...:floet: Deloite hast du vergessen...:floet:meine ex-Kollegen arbeiten bei McKinsey und Deloite...allerdings arbeitet man da wie ein Schwein, und hat kaum ein privates Leben...:suspekt:

Tja, wer mal in einem richtig breiten Chefsessel Platz nehmen will muss halt bereit sein eine Zeit lang wirklich auf dem Zahnfleisch zu gehen. Das will der Pöbel immer nicht wahr haben ist aber halt so.

Berater bei McKinsey zu sein ist aber in der Tat einer der härtesten Wege dorthin. Dafür aber auch einer der relativ sicher zum Ziel führt. Das können aber wirklich nur sehr wenige.
 

Schröder

Problembär
Tja, die Input/Output-Kurve verläuft halt nirgendwo linear.
Verantwortlich dafür ist das Pareto-Prinzip. Auch 80/20-Regel genannt.
Man erreicht 80% des Gesamtergebnis in 20% der Zeit. Für die letzten 20% benötigt man 80% der Zeit.
Wenn man sich mit 80% zufrieden gibt kann man das also mit 20% der Resourcen erreichen. Wer 100% erreichen will muss deutlich mehr Resourcen investieren.
Ähh... ja. :suspekt:
Und das hat jetzt was genau mit unserer Verletztenmisere zu tun? Sollen wir in Zukunft mit 9 Mann spielen, weil wir auch so 80 % der Punkte einfahren können?
 
Ähh... ja. :suspekt:
Und das hat jetzt was genau mit unserer Verletztenmisere zu tun? Sollen wir in Zukunft mit 9 Mann spielen, weil wir auch so 80 % der Punkte einfahren können?

Mit euch hat das nichts zu tun.
Bei euch kann man einfach Mannschaften betrachten, die den gleichen sportlichen Erfolg haben und anhand dessen feststellen, dass ihr mit zu viel Resourcen zu wenig Erfolg habt. Ihr arbeitet ineffektiv. Aber das ist für dich sicher keine Überraschung.

Es geht um folgendes: Holgys Interpretation unterstellt, dass sportlicher Erfolg linear mit den eingesetzten Resourcen verbunden ist. Dies ist aber nicht richtig. Der Zusammenhang ist eindeutig nicht linear. Wenn der FC Augsburg sein Etat verdoppeln würde, würde er nicht doppelt so viele Punkte pro Spiel holen.
Wir wissen nicht wie der Zusammenhang Erfolg/Resourcen genau verläuft, deshalb können wir auch nicht sagen: Um 2,x Punkte pro Spiel zu holen braucht man xx Mio. euro Etat. Schlüsse ziehen könnte man nur wenn es Mannschaften gebe die ebenfalls 2,x Punkte pro Spiel holen. Bis dahin gilt: Das Etat von xx Mio. Euro ist notwendig um 2,x Punkte pro Spiel zu holen.

Ich habe das mit dem Pareto-Prinzip verbalisiert. Das hat eine unsinnige Nebendiskussion über fiese BWLer und Manager ausgelöst.


Wenn man überprüfen will ob der FC Bayern ineffektiv arbeitet, was Holgys Tabelle suggeriert, müsste man den Etat mit Mannschaften vergleichen, die vergleichbaren Erfolg haben. Und zwar bitte auch längerfristig und nicht eine Momentaufnahme einer Saison. Diese Mannschaften gibt es in Deutschland aber nicht.
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Da der Zusammenhang eindeutig nicht linear ist, kann man mit 20% des Benzins (Input an eingesetzten Ressourcen) auch 80% der Strecke fahren (output)!

Und noch ein Tipp: Effektivität und Effizienz nachschlagen!
 

Schröder

Problembär
Mit euch hat das nichts zu tun.
Bei euch kann man einfach Mannschaften betrachten, die den gleichen sportlichen Erfolg haben und anhand dessen feststellen, dass ihr mit zu viel Resourcen zu wenig Erfolg habt. Ihr arbeitet ineffektiv. Aber das ist für dich sicher keine Überraschung.
Wir haben diese Resourcen ja eben nicht, darum ging es mir ja. Die liegen bei uns brach, wie man so schön sagt - oder auf uns übersetzt: Auf der Krankenstation. Die Resourcen, die wir wirklich effektiv einsetzen können, liegen bei ca. 25 Mio und nicht bei 40. Also ungefähr in der Größenordnung von Hertha, Nürnberg, Mainz. Und mit deren Punktestand sollte man das dann auch vergleichen.
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Wir haben diese Resourcen ja eben nicht, darum ging es mir ja. Die liegen bei uns brach, wie man so schön sagt - oder auf uns übersetzt: Auf der Krankenstation. Die Resourcen, die wir wirklich effektiv einsetzen können, liegen bei ca. 25 Mio und nicht bei 40. Also ungefähr in der Größenordnung von Hertha, Nürnberg, Mainz. Und mit deren Punktestand sollte man das dann auch vergleichen.


Die deutlich besser sind als der HSV. Außer Nürnberg. :floet:
 
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Da der Zusammenhang eindeutig nicht linear ist, kann man mit 20% des Benzins (Input an eingesetzten Ressourcen) auch 80% der Strecke fahren (output)!

Und noch ein Tipp: Effektivität und Effizienz nachschlagen!

Oh man, was mach ich mir überhaupt noch die Mühe auf dich einzugehen.
Du nervst einfach nur. Wie immer rein provokatives rumgetrolle. Aber das war ja auch von vorneherein die Intention deiner Tabelle und eigentlich des gesamten Threads: Unfrieden stiften.
 

Detti04

The Count
Das Pareto Prinzip ist also ganz trivialer Sachverhalt dem ein Namen gegeben wurde. Das gibt es im Feld der Wirtschaftswissenschaften ständig. Das ist auch wichtig, weil man nur dann effizient mänätschen kann wenn man von Leuten umgeben ist die so was kennen und verstehen. Ist halt ein gemeiner Konsens.
Und weil das so ist, braucht das Feld auch den Zusatz -wissenschaft, um als solche zu gelten.
 
T

theog

Guest
:isklar:apopos... Statistik zum wahnsinnig werden:

BWLer/Informatiker 6 Co.: F-test, H-Test, t-Test und tralala...:suspekt: am besten mit SAP oder SAS oder watt weiss ich...

Physiker: Daten angucken und gescheit anfitten, und gut is...Dazu gibts massenhafte Routinen (Fortran, C) im web...:fress:
 

Rupert

Friends call me Loretta
theo, ich dachte nicht, dass ich Dir mal so schnell recht gebe. Gibt nix Lächerlicheres als die SPSS-"Cracks" :D
 

Rupert

Friends call me Loretta
Und das "Paretoprinzip" ist nix anderes als eine Ausrede für schlecht geplante Projekte bzw. Projekte wo der Auftraggeber nicht wusste was er wollte. Gegebenfalls noch ist es noch die Weisheit, dass man niemals die perfekte Lösung schlechthin kriegt.
 
Hallo Zusammen,
ich selber bin fan von dem Prinzip und möchte kurz einmal anmerken, dass solche Aussagen nur von den Menschen kommen, die die Regel entweder nicht richtig umsetzen oder einfach keinen Erfolg haben. Ich selber hab schon viel mit dem Pareto Prinzip erreichen können. Z.B. habe ich meinen Umsatz um das 3fache steigern könne, weil ich mich jetzt auf die wichtigen dinge konzentiere anstatt meine zeit sinnlos zu vergeuden.

euch weiterhin viel Spaß
 
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Detti04

The Count
Ogottogottogott. Und weil du so erfolgreich bist, musst du hier in einem Fussballforum spammen? Du musst ja eine wahre Kanone sein! Naechster Schritt ist dann Management eines DAX-Konzerns, oder?
 
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