Pflegekräfte

Hendryk

Forum-Freund
@Holgy : Mal ein anderes Beispiel: Ich schalte auch gelegentlich den Fernseher ein und schaue mir das Programm der Öffentlich/Rechtlichen an. Krimis/Quizsendungen und sicher auch aktuelle Nachrichten.
Gibt es bei den "Privaten" auch.
Aber den Rundfunkbeitrag bezahle ich zwangsweise nur beim "Free TV". Was ist da "Free"?
Ist dasselbe, wenn ich zwangsweise in einer Pflegekammer (Thema hier), in der Handelskammer, in der Handwerkskammer etc. sein MUSS. Freiwillig gehe ich da vielleicht auch rein, aber zwangsweise?
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
@Hendryk Wie schon andernorts erzählt liegt das ja nicht daran, dass die Pflegekammer Mist oder zu Kotzen ist oder gierig oder sonst was, sondern daran, dass einer "Kammer" bestimmte staatliche Aufgaben übergeben werden. Um es mal anders zu erklären: Der Staat überträgt etwas von seinen Aufgaben nur dann, wenn garantiert ist, dass auch alle erreicht werden. So wieder jeder Staatsangehörige in Deutschland "zwangsmäßig" "Mitglied" des Staates Deutschland ist und Pflichtbeiträge (Steuern) zu entrichten hat.

Will ein Berufsstand also über den Inhalt und die Qualität seines Berufs selbst bestimmen, braucht es eine Kammer. Die Bedingung, die der Staat daran knüpft ist, dass dann alle Berufsangehörigen in der Kammer Mitglied sind.

Man kann das ja gerne doof finden, weil zu teuer oder weil man lieber ein abhängiger, fremdbestimmter Hilfsarbeiter sein möchte oder sonst was. Aber deswegen ist ja nicht die Kammer komplett oder an sich schlecht oder Mist. Das sind einfach nur unreflektierte Ressentiments ohne Inhalt.

Um beim öffentlich-rechtlichen Fernseh-Beispiel zu bleiben: Nur weil ich zwangsmäßig meine Fernsehgebühr zahlen muss, ist ja Psycho nicht auf einmal ein schlechter Film, nur weil die Öffis den senden.

PS.: Ich habe seit 2 Jahren keinen TV-Empfang mehr und habe seitdem kein Fernsehen mehr gesehen. Trotzdem zahle ich gerne die TV-Gebühren. Denn die ÖRFP sind im Vergleich zu privaten besser und was passiert, wenn es keine ÖRFP gibt, sondern nur private Sender, kann man in Amerika sehen - Mir geht es dabei um Nachrichtensendungen. Ich finde die Beträge allerdings etwas zu hoch und sehe so einiges Einsparpotential bei den ÖR.
Und btw.: Die Privaten sind doch gar mehr Free, oder? Da brauch ich doch inzwischen so einen Kasten und muss einen Jahresbeitrag zahlen.
Und btw. 2: Nochmal zum Thema Pflegekammer und teuer. Rundfunkgehühren sind 210 Euro im Jahr. Egal wie viel man verdient.
 

Hendryk

Forum-Freund
@Holgy: Okay - ich bin zu wenig in der Geschichte drin. Ich belasse es daher dabei.
Dann komme ich nur noch zur Beitragshöhe - auch beim Rundfunkbeitrag. Das sollten dann wie bei der Gewerkschaft 1% vom Lohn/Gehalt/Einkommen sein und nicht pauschal eine feststehende Summe.
Dann kann man mal überlegen: Rundfunkbeitrag =1%, Kammer = 1%, Gewerkschaft (freiwillig) = 1%, usw.
Wäre doch gerechter und je mehr ich freiwillig mache, was dann ja meine Sache ist, umso mehr zahle ich eben.
Wobei die freiwilligen Sachen natürlich auch feste Beträge haben können. Aber alles was zwangsweise passiert, sollte an die finanziellen Gegebenheiten angepasst werden.
Würde allerdings ein Umdenken erfordern.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
@Hendryk Der Beitrag für die Kammer ist viel weniger als 1% - ist auch schon weiter oben ausgeführt und die Beitragstabelle ist verlinkt. Individuelle Anträge wegen finanzieller Engpässe sind ebenfalls möglich.

Ich zieriere mich mal selber:
Bei einem Bruttojahreseinkommen von 15.000 Euro ist der Jahresbeitrag 51,- Euro.

1% wäre 150 E im Jahr. 51 E ist also etwa 0,33%.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Wie schon andernorts erzählt liegt das ja nicht daran, dass die Pflegekammer Mist oder zu Kotzen ist oder gierig oder sonst was, sondern daran, dass einer "Kammer" bestimmte staatliche Aufgaben übergeben werden. Um es mal anders zu erklären: Der Staat überträgt etwas von seinen Aufgaben nur dann, wenn garantiert ist, dass auch alle erreicht werden. So wieder jeder Staatsangehörige in Deutschland "zwangsmäßig" "Mitglied" des Staates Deutschland ist und Pflichtbeiträge (Steuern) zu entrichten hat.

Will ein Berufsstand also über den Inhalt und die Qualität seines Berufs selbst bestimmen, braucht es eine Kammer. (...)

Ich glaube für meinen Beruf gibt es gar keine Kammer - zumindest sollte / musste ich noch keiner beitreten. Die Inhalte meiner Arbeit legt eher die Aufgabe fest für die ich arbeite; die Qualität der Ausbildung liegt in erster Linie in den Händen der Hochschulen und Universitäten - was auch kaum anders sinnvoll wäre.

Ergo: Um einen Qualitätsstandard festzulegen und den zu überprüfen, braucht's keine Kammer für jeden Berufsstand. Manche haben Kammern, andere nicht.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Ich glaube für meinen Beruf gibt es gar keine Kammer - zumindest sollte / musste ich noch keiner beitreten. Die Inhalte meiner Arbeit legt eher die Aufgabe fest für die ich arbeite; die Qualität der Ausbildung liegt in erster Linie in den Händen der Hochschulen und Universitäten - was auch kaum anders sinnvoll wäre.

Ergo: Um einen Qualitätsstandard festzulegen und den zu überprüfen, braucht's keine Kammer für jeden Berufsstand. Manche haben Kammern, andere nicht.

Eine Kammer ist ja auch kein muss, eine Universitätsausbildung spricht aber auch nicht gegen eine Kammer - siehe die Ärzte und ihre Ärztekammer.

Der große Vorteil einer Kammer ist, dass die Berufsangehörigen ihren Beruf selber kontrollieren können und sich nicht von irgendwelchen Politikern, die oft sachfremd sind oder lobbygeleitet, irgendwelche Vorschriften machen zu lassen. Im Gesundheitswesen ist die Pflege das schwächste Glied in der Kette - was die Macht angeht. Da wollen die Ärzte den Inhalt bestimmen, die Arbeitgeber, die Politik - und für die ist die Pflege i.d.R. ein Hilfsjob von Hilfsarbeitern, die möglichst wenig verdienen und möglichst viel arbeiten sollen - und das unter schlechter werdenden Bedingungen.
Eine eigene Berufskammer ist ein wichtiger - von vielen weiteren und anderen Schritten - hinsichtlich Selbstbestimmung, Emanzipation und Verbesserung des Berufs. Sowohl für die Berufsangehörigen selber als auch für die Versorgungslage der Gesellschaft. Angesichts der Wichtigkeit dieses Berufes ist eine Kammer - im Gegensatz zu anderen Berufen - sehr angezeigt und der Skandal ist eher, dass so lange zu kämpfen war, bis überhaupt in den ersten Bundesländern Pflegekammern aus der Taufe gehoben wurden.

Die Bundespflegekammer ist endlich in Gründung: Startseite - Bundespflegekammer :banane:


Ohne Pflegekammern wird sich der Pflegenotstand wohl deutlich verschärfen, die Versorgungslage wird sich verschlechtern (siehe auch Link weiter oben). Daher sollten auch alle potentiellen zukünftigen Patienten - und wer ist das zweifelsfrei nicht? - wünschen, dass Bundesweit Pflegekammern entstehen.
 

Hendryk

Forum-Freund
@Holgy: Ich bin da ja nicht drin (Pflegekammer), auch weil ich nicht in der Pflege arbeite. Ich habe es aber mit Senioren zu tun...
Daher kann ich mich nur auf die Beiträge in diesem Thread beziehen, oder selber recherchieren. Im Grunde ist es aber nicht meine Problematik.
Erster Beitrag in diesem Thread, Zitate von @Dilbert, 11.03.19:
In Zukunft muss ich dafür 119 Euro im Jahr bezahlen. Ich soll 119 Euro für eine Organisation blechen, die mich zwangsweise vermitgliedert hat, die mir komplett am Arsch vorbeigeht, und die irgendwie keiner braucht.
Die 119 Euro sollen übrigens auf einmal bezahlt werden, monatliche Raten gehen nicht. Da kommt Freude auf. Klar, in einem Job, der von vielen als "unterbezahlt" betitelt wird, hat man das ja auch immer mal schnell auf der hohen Kante liegen.
---
Ich weiß jetzt nicht, was @Dilbert monatlich oder im Jahr verdient. Aber bei Vollzeit UND Mindestlohn sind das 0,62%. Bei im Jahr 19.115,20 € Brutto. Ist klar, dass das weniger als die von mir veranschlagten 1% sind. Insofern hast du recht.
Aber, dass war ja gar nicht meine Intention, es ging mir doch um die Kopplung an das Einkommen. Weg vom festgelegten pauschalen Jahresbeitrag. Ob das nun 1% oder 0,6% oder ... vom Verdienst/Einkommen sind, ist zunächst egal, es muss vom Einkommen bezahlbar sein.
Jetzt müsste man @Dilbert fragen, ob diese 119.- auch von einer Teilzeitkraft zu bezahlen sind. Halbe Arbeitszeit = halber Verdienst ergebe dann den doppelten Prozentsatz. Und daran könnte man ja die Ungerechtigkeit bei einer festen Beitragssumme sehen.
Oder bezahlen seine Vorgesetzten auch 119.- /Jahr, obwohl sie mehr als @Dilbert verdienen dürften?
@Holgy: Deutlicher kann ich es kaum schreiben... :opa:
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
@Hendryk Ich habe des schon verstanden. Die Beiträge für die Kammer sind gestaffelt an das Einkommen angepasst. Ich habe das weiter vorne verlinkt. Deutlicher kann ich es nicht schreiben. Anklicken musste es dann schon selber.
 

Dilbert

Pils-Legende
Sodele, pünktlich zwei Monate vor Weihnachten (weil man da ja ganz sicher noch Kohle übrig hat) kam dann der Bescheid, dass ich der Pflegeberufezwangskammer doch bitte Auskunft über mein Brutto-Gehalt von vor zwei Jahren geben soll.

Schönes Timing dieser nutzlosen Klappspaten.

Wir laufen übrigens weiter Sturm gegen die Scheiße. Mails und Briefe an Landtagsabgeordnete sind unterwegs. Die Zustimmung in meinem beruflichen Umfeld für die Kammer beträgt weiterhin grandiose 0%.

Keiner will die, keiner braucht die. Und trotzdem drangsalieren die uns weiter mit Androhung von Zwangsgeldern und Berufsverbot. Unterdessen gurkt Herr Spahn nach Mexiko, um dort Pflegefachkräfte gegen den bestehenden Fachkräftemangel anzuwerben. Da kann man es sich ja problemlos erlauben, die eigenen Leute mit einem nutzlosen Papiertiger zusätzlich zu vergraulen...

Danke, SPD, ich weiß schon, warum ich euch nicht wähle...
 
Zuletzt bearbeitet:

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Holgy, so langsam habe ich den Verdacht, dass du der Vorsitzende der Pflegekammer bist.

:D Nee :D aber in der Gesundheitsbrachne und daher bin ich informiert und weiß um die Vorteile, die eine eigene Berufskammer bringt. Es sein denn, mann möchte weiterhin als zurecht unterbezahlte Hinfskraft angesehen werden. Aber wer will das schon?
 

Gaudloth

Bratze
Eine Kammer ist ja auch kein muss, eine Universitätsausbildung spricht aber auch nicht gegen eine Kammer - siehe die Ärzte und ihre Ärztekammer.

Der große Vorteil einer Kammer ist, dass die Berufsangehörigen ihren Beruf selber kontrollieren können und sich nicht von irgendwelchen Politikern, die oft sachfremd sind oder lobbygeleitet, irgendwelche Vorschriften machen zu lassen. Im Gesundheitswesen ist die Pflege das schwächste Glied in der Kette - was die Macht angeht. Da wollen die Ärzte den Inhalt bestimmen, die Arbeitgeber, die Politik - und für die ist die Pflege i.d.R. ein Hilfsjob von Hilfsarbeitern, die möglichst wenig verdienen und möglichst viel arbeiten sollen - und das unter schlechter werdenden Bedingungen.
Eine eigene Berufskammer ist ein wichtiger - von vielen weiteren und anderen Schritten - hinsichtlich Selbstbestimmung, Emanzipation und Verbesserung des Berufs. Sowohl für die Berufsangehörigen selber als auch für die Versorgungslage der Gesellschaft. Angesichts der Wichtigkeit dieses Berufes ist eine Kammer - im Gegensatz zu anderen Berufen - sehr angezeigt und der Skandal ist eher, dass so lange zu kämpfen war, bis überhaupt in den ersten Bundesländern Pflegekammern aus der Taufe gehoben wurden.

Die Bundespflegekammer ist endlich in Gründung: Startseite - Bundespflegekammer :banane:


Ohne Pflegekammern wird sich der Pflegenotstand wohl deutlich verschärfen, die Versorgungslage wird sich verschlechtern (siehe auch Link weiter oben). Daher sollten auch alle potentiellen zukünftigen Patienten - und wer ist das zweifelsfrei nicht? - wünschen, dass Bundesweit Pflegekammern entstehen.


Du meinst, wegen der Kammer können Politiker keine Vorschriften machen? Das machen die ganz easy per Gesetz. Im Gesundheitswesen werden ultraschnell Gesetze und Verordnungen gemacht.
 

Schröder

Problembär
:D Nee :D aber in der Gesundheitsbrachne und daher bin ich informiert und weiß um die Vorteile, die eine eigene Berufskammer bringt. Es sein denn, mann möchte weiterhin als zurecht unterbezahlte Hinfskraft angesehen werden. Aber wer will das schon?

Als zu Unrecht unterbezahlte Hilfskraft angesehen (und bezahlt) zu werden, ist natürlich wesentlich besser. Wie Holgy schon mehrfach schrieb:

Der Staat überträgt der Kammer hoheitliche Aufgaben.

Und wie Holgy auch schon mehrfach schrieb:

Der Staat will die Personallage der Pflegefachkräfte in den Pflegeheimen noch deutlich verschlechtern.



POSITIONSPAPIER // Fachkraftquote in stationären Pflegeeinrichtungen (NuWGPersVO) - Pflegekammer Niedersachsen

Mit der Kammer hat er jetzt ein Instrument gefunden, das die Betroffenen auch noch selbst finanzieren zu lassen und ihnen dann auch noch die Schuld dafür in die Schuhe schieben, indem er ihnen irgenein Mitspracherecht vorgaukelt. Dieses Pseudo-Positionspapier ist doch die Tinte nicht wert, solange die Kammer gegenüber der Politik keinerlei verbindlichen Befugnisse hat. Und da passt die Politik schon auf, keinen Verband selbst ins Leben zu rufen, der ihnen das Leben schwer machen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Und wie Holgy auch schon mehrfach schrieb:

Der Staat will die Personallage der Pflegefachkräfte in den Pflegeheimen noch deutlich verschlechtern.

Wo habe ich das denn geschrieben?

Du meinst, wegen der Kammer können Politiker keine Vorschriften machen? Das machen die ganz easy per Gesetz. Im Gesundheitswesen werden ultraschnell Gesetze und Verordnungen gemacht.

Der Staat überträgt der Kammer hoheitliche Aufgaben. Aber natürlich nicht alle. Welche? Steht vielleicht irgendwo in diesem thread. Aber auf jeden Fall im Netz.

Und da passt die Politik schon auf, keinen Verband selbst ins Leben zu rufen, der ihnen das Leben schwer machen könnte.

Eine Kammer ist eben kein Verband. Eine Kammer hat völlig andere Aufgaben als ein Verband. Das ist es ja gerade. (Welche? Siehe schon gemachte Beiträge weiter oben irgendwo in diesem thread.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Dilbert

Pils-Legende
Es ist Verarsche.

Für den Kammerbeitrag werden Daten von 2017 verwendet. Da hab ich noch mehr verdient, leider hat meine alte Einrichtung letztes Jahr dichtgemacht, weshalb die Zeiten mit den schönen Nachtzulagen vorbei sind. Ich kriege, wenn. Ich nicht Nachts als Vertretung einspringen kann, jetzt viel weniger Geld. Aber das interessiert die nicht, die schikanieren weiterhin alles und jeden, der irgendwann mal ein Examen erworben hat. Sogar Berufsaussteiger, seit Jahren Dauerkranke und Rentner werden bedroht.

Die machen NICHTS besser. Wegen denen schmeißen Leute ihren Job hin, weil sie sich nur noch verarscht fühlen. Noch ein Auftrag mehr für Herrn Spahn in Mexiko.

Wir wollen diese Kammer nicht. Wir bombardieren den Landtag mit Briefen und Mails. Da ist nie irgendwas korrekt gelaufen, angefangen mit der "Umfrage", bei der knapp über 1000 Leute, von denen bis heute keiner weiß wo und mit wem das stattfand, angeblicb mit knappen 51% für diesen Müll gestimmt haben sollen.

Der Hass und die Wut wachsen... Die kriegen uns nicht still. Gebrochene Wahlversprechen, keinerlei Transparenz, eine Vorsitzende, die Anfragen auf Sitzungen inzwischen nur noch mit "Das ist halt so" abbügelt... Den Scheißhaufen kriegen wird noch klein. Die Quittung dafür kommt spätestens bei der nächsten Wahl.

Sorry für die Schreibfeher, ist auf dem Smartphone nicht so einfach wie auf dem PC.
 

Hendryk

Forum-Freund
In dieser Kammer muss man zwangsweise sein - diese Tatsache alleine gibt dieser Institution bereits zuviel Macht.
 

Dilbert

Pils-Legende
In dieser Kammer muss man zwangsweise sein - diese Tatsache alleine gibt dieser Institution bereits zuviel Macht.
Wenn im Vorfeld irgendetwas nachvollziehbar und korrekt gelaufen wäre. Es gab Null Information, die meisten von uns haben von der Kammer erst erfahren, als die Zwangszeitritterformulare versendet worden sind. Dass der Mist kostenpflichtig sein soll, kam dann noch später.

Diese Kammer hat von Beginn an auf allen Ebenen versagt. An der Vorstandswahl haben sich nicht einmal 1/5 der Wahlberechtigten beteiligt. Die meisten haben das Ding nur am Rande wahrgenommen, und die Wahlzettel völlig zurecht in den Papiermüll wandern lassen. Erst danach kam die Ankündigung, dass man einen Beitrag zu entrichten hätte.

Die "Umfrage" ob die Kammer ins Leben gerufen werden soll, bestand aus etwas über 1000 Stimmen. 1000 von 27000, und nicht einmal die wussten wohl, worüber sie da genau entscheiden sollen. Es war Bauernfängerei der übelsten Sorte, zumal ja eh niemand weiß, ob da wirklich Fachkräfte abgestimmt haben, oder der Hausmeister, an Demenz erkrankte Bewohner oder die Schwiegermutter der Heimleitung.

Der Protest formiert sich. Widerspruchsformulare stehen zum Download bereit, die Landtagsfraktionen werden mit Briefen und Mails dichtgeballert, und Frau Drude, die klassisch krachend komatöse Vorsitzende, scheint zunehmend frustriert und entnervt. Wir nerven weiter.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Für den Kammerbeitrag werden Daten von 2017 verwendet. Da hab ich noch mehr verdient,...

Das musst Du der Kammer einfach mitteilen und schon wird es angepasst, wie weiter oben schon geschrieben und verlinkt.

In dieser Kammer muss man zwangsweise sein - diese Tatsache alleine gibt dieser Institution bereits zuviel Macht.

Nicht nur in dieser, sondern in jeder, z. B. Ärztekammer, Handwerkskammer. Anders kann eine Kammer nicht funktionieren, denn sie übernimmt hoheitliche - hört sich etwas komisch an - Aufgaben, d. h. der Staat tritt bestimmte Aufgaben an die Kammern ab. Solche vormals vom Staat geregelten Angelegenheiten sind für alle verbindliche, daher sind auch alle Berufsangehörigen verpflichtet, Mitglied der Kammern zu sein. Der große Vorteil ist, dass die Berufsangehörigen mit der Kammer selbst die ANgelegenheiten ihres Berufes regeln können - jedenfalls den Teil, der Aufgaben der Kammer ist - und sie damit unabhängig vom Staat sind. Dies ist eine ganz große Emanzipation des Berufs Pflege.
 

Dilbert

Pils-Legende
Das musst Du der Kammer einfach mitteilen und schon wird es angepasst, wie weiter oben schon geschrieben und verlinkt.



Nicht nur in dieser, sondern in jeder, z. B. Ärztekammer, Handwerkskammer. Anders kann eine Kammer nicht funktionieren, denn sie übernimmt hoheitliche - hört sich etwas komisch an - Aufgaben, d. h. der Staat tritt bestimmte Aufgaben an die Kammern ab. Solche vormals vom Staat geregelten Angelegenheiten sind für alle verbindliche, daher sind auch alle Berufsangehörigen verpflichtet, Mitglied der Kammern zu sein. Der große Vorteil ist, dass die Berufsangehörigen mit der Kammer selbst die ANgelegenheiten ihres Berufes regeln können - jedenfalls den Teil, der Aufgaben der Kammer ist - und sie damit unabhängig vom Staat sind. Dies ist eine ganz große Emanzipation des Berufs Pflege.
Nee, Holgy, wird es nicht. Aus Berichten weiß ich, dass denen sogar der krankheitsbedingte Vorruhestand egal ist. Die raffen nichts.
 

Schröder

Problembär
1. Wo habe ich das denn geschrieben?

2. Der Staat überträgt der Kammer hoheitliche Aufgaben. Aber natürlich nicht alle. Welche? Steht vielleicht irgendwo in diesem thread. Aber auf jeden Fall im Netz.

3. Eine Kammer ist eben kein Verband. Eine Kammer hat völlig andere Aufgaben als ein Verband. Das ist es ja gerade. (Welche? Siehe schon gemachte Beiträge weiter oben irgendwo in diesem thread.)

1. Gut, geschrieben nicht, aber verlinkt. Aus dem "Positionspapier" Zitat:
Der Verordnungsgeber hat die Regelungen zur Definition der Fachkraftquote (vgl. § 4 Abs. 1 NuWGPersVO vom 25.10.2018) dahingehend „aufgeweicht“, dass sich die Fachkraftquote nicht mehr auf eine pflegespezifische Fachkraftquote bezieht, sondern in eine einrichtungsbezogene Fachkraftquote umgewandelt wurde. Bisher bezog sich die Fachkraftquote auf die Berufsangehörigen der Heilberufe in der Pflege.

Auf gut Deutsch: Der AG kann Fachkräfte in der Pflege einsparen, wenn er dafür eine ausgebildete Reinigungsfachkraft einstellt. Zählt genauso in die Quote, dürfte aber den Pflegestatus verringern.

Ja, der Staat überträgt hoheitliche Aufgaben an die Kammer. Weisungsbefugt ist die Kammer aber nur ihren Mitgliedern gegenüber. Sie soll die Aus- und Fortbildung sicherstellen, mehr nicht, steht sogar auf deren Homepage.

Gegenüber dem Staat und den AG hat sie nur beratende Funktion, das interessiert die aber nicht, sobald es Geld kostet. Du findest auch auf der ganze Seite keine Maßnahmen, die sie gegenüber den Gesetzgebern oder den Einrichtungen zwangsweise durchsetzen kann, Zwang trifft nur die Pflegenden selbst.

Hier was sie alles NICHT leistet: (Quelle: Pflegekammer - DBfK.)
Das kann die Pflegekammer nicht leisten:

  • Sie ist nicht die Interessenvertretung und Stütze der einzelnen Pflegefachperson, wenn es Probleme und Konflikte im Beruf bzw. am Arbeitsplatz gibt.

  • Sie kümmert sich nicht primär um bessere Arbeitsbedingungen.

  • Sie ist nicht zuständig für die fachliche Weiterentwicklung.

  • Sie bietet keine Altersversorgung.

  • Sie verhandelt keine Tarife.

  • Sie führt keine Qualitätsprüfungen in den Einrichtungen durch.
Was kann sie machen? (gleiche Quelle):

Pflegekammern haben ein gesetzliches Mandat, Berufsordnungen zu erlassen, die z.b. eine Fortbildungsverpflichtung beinhalten, die Berufsangehörigen zu registrieren sowie Weiterbildungen zu regeln

Also, dem ohnehin schon überlasteten Personal kann sie weitere Fortbildungen aufzwingen. Fragt sich nur, wann die daran noch teilnehmen sollen?

Dem Staat oder den Pflegeeinrichtungen gegenüber hat sie keinerlei Weisungsbefugnis. Sie kann keine personellen Mindeststandards einfordern. Sie kann nicht mal die Einhaltung der Pausenzeiten kontrollieren und keine Sanktionen gegenüber den Pflegeeinrichtungen durchsetzen.

Jetzt hat sie so´ n "Positionspapier" verfasst, na Bravo. Damit wischen sich doch die Abgeordneten den A.... ab.

Du musst mal von der Denke weg, dass der Staat ein Interesse daran hat, den Alten das Leben angenehmer zu machen. Alte Leute belasten i.d.R. die Rentenversicherung, die Krankenversicherung, die Pflegeversicherung und wenn die Rente nicht reicht bekommen sie noch zusätzliche Grundsicherung. Alles Geld, das die Wirtschaft erstmal einspielen muss und das z. B. die Lohnnebenkosten erhöht.

Wenn es nach dem Staat geht, gehen Otto-Normal-Arbeitnehmer mit 70 in Rente und mit 75 in die Kiste. Warum sollte er mit menschenwürdiger Pflege dafür sorgen wollen, dass die Leute noch länger leben wollen? Die Politiker selbst haben doch ihre Schäfchen längst im Trockenen und können sich später eine Privatpflege leisten.
 
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Hendryk

Forum-Freund
@Schröder: Gut beschrieben!
Mir ist aber etwas aufgefallen:
Im Beitrag steht:
Sie soll die Aus- und Fortbildung sicherstellen, mehr nicht, steht sogar auf deren Homepage.
Sie ist nicht zuständig für die fachliche Weiterentwicklung.

2 Aussagen, die sich mMn widersprechen...
 

Schröder

Problembär
Heißt: Sie schreibt vor, welche Ausbildungen absolviert werden müssen, führt diese aber nicht selber durch, sondern zertifiziert Bildungsträger, die das dann durchführen.

Ich bin nicht generell gegen die Kammer, aber in der vorliegenden Form ist sie ein zahnloser Papiertiger und eine Alibiaktion der Politik dem Pflegepersonal selbst die Schuld für die miserable Situation in die Schuhe schieben zu können:. Nach dem Motto: "Was wollt ihr eigentlich, ihr verwaltet euch doch inzwischen selbst". Das die das auch noch selbst finanzieren sollen, setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.

Das grüßte Problem in der Pflege ist die miese Bezahlung ,die schlechten Arbeitsbedingungen und der daraus resultierende Personalmangel. Bei keinem dieser Probleme hilft die Kammer weiter. Wenn sie die Befugnis hätte, die Mindestanforderungen an Personal den Heimen vorschreiben zu können, und auch selbst Sanktionen einleiten könnte, hätten die Gewerkschaften eine ganz andere Verhandlungsposition bei den Tarifgesprächen. Aber sie überwacht ja nichtmal die bestehenden Standards und hält sich auch raus, wenn ihre Mitglieder sie über Fehlentwicklungen in den Heimen informieren..

Aber das würde Geld kosten, welches sich die Heime dann über höhere Pflegesätze von der Pflegeversicherung holen müssten. Wird die Politik nie zulassen, weil sie dann den Beitragssatz anheben müsste. Stattdessen sucht sie eher Wege, wie in Niedersachsen, um die eh schon zu geringen Personalschlüssel durch solche Tricks wie "wir ersetzen einfach qualifizierte Pflegekräfte durch qualifiziertes Büropersonal, wenn es zuwenig Pflegepersonal gibt" noch weiter aufzuweichen.
 
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Dilbert

Pils-Legende
Es ist einfach ein unnützer, hingelogener Laden, den keiner braucht, der aber viel Geld kostet... Und der dem nicht sonderlich gut bezahlten Personal, dem die angeblich eine Stimme geben wollen, die Kohle für nichts aus der Tasche klaut. Die Stimme sagt "verpisst euch!!!", aber auf dem Ohr sind bisher natürlich taub.

Ich kann mich nur wiederholen: Ablehnungsquote in den Betrieben teilweise bei 100%

Wirklich keinerlei Nutzen für die, die den Scheißhaufen bezahlen sollen.

Hass und Unzufriedenheit überall.

Gebrochene Wahlversprechen.

Keinerlei wirkliche Legitimation, diesen Müll weiterzuführen.

Die CDU knickte ernsthaft vor der politischen Lachnummer der letzten Jahre ein: SPD.

HAUT AB!!!
 
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Dilbert

Pils-Legende
So, auf zur nächsten Runde.

Heute Nachmittag findet vor dem Landeshaus in Kiel eine Mahnwache statt, was der Kammerpräsidentin Fr. Drube nicht passt. Die entblödet sich nicht zu behaupten, wir würden von den Gewerkschaften zu unseren Protesten aufhetzen lassen. Zwar hat verdi zu der Mahnwache heute aufgerufen, die Protestwelle gegen die Kammer läuft aber schon seit Monaten. Das hat Fr. Drube trotz Petition etc. entweder noch nicht mitbekommen (wollen), oder sie sucht einfach einen Sündenbock dafür, dass der eh nie vorhandene Rückhalt für ihren Scheißladen auf allen Ebenen immer weiter schrumpft. (Wenn Pflegende dazu "aufgehetzt" würden, "sich gegen ihre eigene berufsständische Vertretung zu stellen, gar deren Abschaffung zu fordern, dann ist das ein Aufruf zur Demontage der eigenen Berufsgruppe." Quelle: Bibliomed Pflege)

Fr. Drube, die einzigen, die uns auf die Barrikaden gebracht haben, waren sie und ihre Schergen, als sie uns ungefragt in diesen Müll reingezwängt haben. Wir brauchen keine Gewerkschaft um die Abschaffung der Kammer zu fordern, das machen wir seit über einem halben Jahr schon ganz alleine...

Lustigerweise laufen jetzt sogar der Fr. Pauls von der SPD, die die Pflegeberufekammer gerne als "ihr Baby" bezeichnet (ziemliche Missgeburt, wenn ihr mich fragt... Vielleicht hätte man da vorher mal die Leute fragen sollen, von denen sie für ihren Bastard die Alimente haben will...), die Mitglieder der eigenen Parteibasis davon. Die parteieigene AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) hat in einer Sitzung beschlossen, dass diese Kasperkammer wieder abgeschafft werden sollte.

Die FDP steht der Kammer eh kritisch gegenüber, die CDU wollte sie ja eigentlich nach der Wahl wieder abschaffen... Ich frag mich echt, warum man sich mit dem "Weg damit" so schwer tut?

Inzwischen rollt die Protestlawine ungemindert weiter. Die Kammer ergeht sich hingegen in absoluter Unfähigkeit. Auf die Frage eines Mitglieds, warum man keine vorfrankierten Rückumschlage für die Selbstauskunftsbögen mitbekommen hätte, kam als Antwort, man müsse dann den Kammerbeitrag erhöhen. Sonst geht es denen gut, oder wie? Über 3 000 000 Euro Zwangsbeiträge eintreiben, aber nicht einmal 23000 Euro für ein paar vorfrankierte Umschläge dabei? Es wären wohlgemerkt nicht einmal 1 Euro pro Person gewesen...

Abgesehen davon erreichten die Kammer grob geschätzt 35000 Anrufanfragen wegen der Selbstauskunftsbögen. Davon konnten laut deren eigener Auskunft knapp 10% angenommen werden, weil man einfach kein ausreichendes Telefonpersonal hatte, und aus Kostengründen kein Callcenter engagieren wollte. Ein Kammerzwangsmitglied hat der Kammer inzwischen fünfmal mitgeteilt, dass es gesundheitsbedingt (50% Schwerbehindert) seit einigen Jahren nicht mehr in der Pflege tätig ist. Das wird alles ignoriert, stattdessen wird weiter der Einkommensnachweis eingefordert.

Kammervizechef Vilsmeier bezeichnete die Kammer mit ihren Anlaufschwierigkeiten kürzlich als "Start up", das ist dann noch der blanke Hohn obendrauf. In ein Start up investieren meine ich Leute, die da auch wirklich ihr Geld reinstecken wollen. Die Leute, die den Dreck da finanzieren sollen, hat vorher niemand gefragt.

Ich hoffe ernsthaft, dass irgendwann auch bei den größten Betonköppen der Groschen fällt. Dass man eine neue Abstimmung veranstaltet, bei der diesmal alle registrierten Zwangsmitglieder gefragt werden, ob sie so eine Kammer wollen oder nicht. Der Druck auf die Politik wächst und wächst, der Zuspruch für unser Anliegen in den Parteien auch.

Wir nerven weiter...
 

Schröder

Problembär
Verdi hatte zu Beginn Angst wegen der Konkurrenz, weil die selbst nicht genau gecheckt haben, was eine Pflegekammer im Gegenatz zu einer Gewerkschaft ist. Von der Position sind sie aber schon lange weg.

So, auf zur nächsten Runde.

Heute Nachmittag findet vor dem Landeshaus in Kiel eine Mahnwache statt, was der Kammerpräsidentin Fr. Drube nicht passt. Die entblödet sich nicht zu behaupten, wir würden von den Gewerkschaften zu unseren Protesten aufhetzen lassen. Zwar hat verdi zu der Mahnwache heute aufgerufen, die Protestwelle gegen die Kammer läuft aber schon seit Monaten.

Wer findet den Widerspruch?

Ich hoffe, der Spuk hat bald ein Ende. Kammer sinnvoll oder nicht...
bei den Dilettanten kannste auch ´n Straßenmusiker zum Präsidenten der Bundesbank machen, der kann auch nicht mehr falsch machen.
 

Dilbert

Pils-Legende
Wer findet den Widerspruch?

Ich hoffe, der Spuk hat bald ein Ende. Kammer sinnvoll oder nicht...
bei den Dilettanten kannste auch ´n Straßenmusiker zum Präsidenten der Bundesbank machen, der kann auch nicht mehr falsch machen.
Leider nicht.

Die FDP ist zwar weiter kritisch, will aber wie die CDU den Koalitionsvertrag einhalten.

Die Kammerpräsidentin Drube geht immer noch davon aus, dass die Proteste von Kommunikationsproblemen verursacht wurden, und man bei den Kammergegnern Überzeugungsarbeit leisten könne. Ebenso ihr anscheinend Tauber und blinder Vize Vilsmaier. Die können oder wollen einfach nichts begreifen, da hängen ja auch ihre Jobs dran.

Unterdessen haben die ersten Kammergegner ihren Job aus Frust hingeschmissen.

In NRW soll die nächste Kammer gegründet werden. In einer "repräsentativen" Umfrage haben angeblich 78% für die Kammer gestimmt... Gefragt wurden 1500 Pflegefachkräfte. In NRW... Wir haben ca. 27000, Niedersachsen geschätzt 90000, in NRW dürften es damit bei der Bevölkerungzahl von mir mal grob geschätzt 150000 sein. Da darf dann also 1% der betroffenen Personen abstimmen und den Rest in die Scheiße reiten. Das nennt sich dann Demokratie... Wie die Leute ausgesucht wurden, weiß übrigens wie auch bei uns mal wieder keiner so genau.

Ich hoffe nur, dass die Pfleger in NRW unseren Kampf verfolgen, und Rabatz machen bevor es wie hier zu spät ist...

Was nicht heißt, dass wir aufgeben. Ganz im Gegenteil. Die Politiker kriegen jetzt noch mehr Post, die Selbstauskünfte werden auf den letzten Drücker abgeschickt und mit Widersprüchen und Protestbriefen versehen, die nächste Mahnwache ist geplant, Radio, Fernsehen und Presse berichten immer häufiger vom Widerstand gegen diesen Irrsinn.

Jetzt erst recht!!!
 
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