Opa wettet das Enkel Nationalspieler wird und gewinnt 125.000 Pfund!

André

Admin
In Wales wurde jemand vor ca. 17 Jahren Opa. Er war so stolz dass er ins Wettbüro spazierte und eine Wette drauf abschloss, dass sein Enkel mal Nationalspieler werden würde und für die walisische Auswahl auflaufen werde.

Das Wettbüro nahm die Wette bei einer Quote von 2500 : 1 an und der Großvater setzte 50 Pfund.

16 Jahre und 207 Tage später: 87. Spielminute: Wales gegen Belgien. Der Trainer wechselt zum dritten mal aus: Die digitale Anzeigetafel geht hoch, und es ist klar: Chris Coleman Harry Wilson gibt sein Debüt für Wales.

Der Großvater gewinnt 125.000 Pfund, was knappen 150.000 Euro entspricht. Eigentlich hatte der Großvater ursprünglich sogar noch mehr einsetze wollen.

Der Großvater hat es wie folgt erlebt: »es waren nur noch wenige Minuten zu spielen und der Trainer hatte bereits zweimal ausgewechselt. Dann wurde Harrys Nummer eingeblendet – und ich goss mir noch ein Glas Wein ein.«

Herzlichen Glückwunsch!

via 11freunde
 
Zuletzt bearbeitet:

André

Admin
Mich wundert bei der Sache dass das Wettbüro keinen höheren Einsatz akzeptiert hat. War doch eigentlich ziemlich unrealistisch dass der gute Mann Recht haben würde.
 
Das ist eine echt süße und einzigartig klingende Geschichte :)

Wegen der Quote: Steht denn da, dass das Wettbüro den höheren Einsatz nicht akzeptiert hat? Klar, ursprünglich wollte der Opa mehr setzen, aber könnte ja auch sein, dass seine Frau oder so ihm davon abgeraten hat.

Aber stark. Eigentlich könnte man so einen lang ausgerichteten College-Fond oder so einplanen. Insbesondere in einem kleinen Land wie Wales, wo die Konkurrenz auf einen Startplatz im Nationalkader nicht ganz so krass hoch ist, wie in England oder sonst wo.

Ich glaube ich sicher so mein Kind ab. Ich hol mir die faröische Staatsbürgerschaft, setze dort einen Sohn in die Welt und wette darauf, dass er mal Nationalspieler wird :D
Sollte sich doch lohnen, so eine langfristige Investition! Auf den Faröer sind die Konkurrenten noch entspannter!
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Mich wundert bei der Sache dass das Wettbüro keinen höheren Einsatz akzeptiert hat. War doch eigentlich ziemlich unrealistisch dass der gute Mann Recht haben würde.

Was ich mich fragte:

Wie findet man eigentlich ein (legales) Wettbüro, dem man einfach so handverlesene Wetten anbieten kann und die dann eine Quote bilden?

Ich wüßte in dieser Sekunde nicht, bei wem ich eine vergleichbare Wette platzieren könnte. Und die Solvenz des Wettbüros dürfte auch eher zweifelhaft sein. Wenn das in Wales so als One-Man-Show und selbst als Personengesellschaft denkbar ist, werden doch aller Voraussicht nach keine entsprechenden Rücklagen für diesen Fall gebildet worden sein.

Ich glaube die Geschichte unbesehen, aber ob das Glas Wein wirklich in voller Entspannung eingegossen wurde, bezweifel ich.
 

André

Admin
Soweit ich weiß treten in solchen Fällen Versicherungen ein. ;-)
Man muss also nicht selbst die Rücklage bilden, sollte aber solch eine Versicherung haben und dort auch schön regelmäßig die Rechnungen begleichen.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Soweit ich weiß treten in solchen Fällen Versicherungen ein. ;-)
Man muss also nicht selbst die Rücklage bilden, sollte aber solch eine Versicherung haben und dort auch schön regelmäßig die Rechnungen begleichen.

Ah, gut zu wissen.

Aber wüsstest Du irgendeinen (legalen) Laden, bei dem ich sonne spezifierte Wette lassen könnte? Also einen, den ich gleich aufsuchen könnte?
 

André

Admin
In England und Wales ist das wohl generell etwas anders als hier. Glaube da gibt es auf jedem größeren Dorf ein Wettbüro.

Hier wirds das sicher schwierig und ich glaube auch nicht dass hier solche individuelle Wetten machbar sind bzw. angeboten werden.
 

osito

Titelaspirant
Ich glaube ich sicher so mein Kind ab. Ich hol mir die faröische Staatsbürgerschaft, setze dort einen Sohn in die Welt und wette darauf, dass er mal Nationalspieler wird :D
Sollte sich doch lohnen, so eine langfristige Investition! Auf den Faröer sind die Konkurrenten noch entspannter!
Der Aufwand der Staatsbuergerschaft waere in meinen Augen groesser, als Deinen Sohn in die NM der Faroeer Inseln zu bekommen. Ach so, die Daenische Staatsbuergerschaft muesstes Du beantragen, weil die Inseln zu Daenemark gehoeren. Genau wie Groenland....
 
Oben