Nagelsmann neuer Trainer bei RB Leipzig ab 2019!

André

Admin
Dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 5 Millionen Euro hat sich RB Leipzig die Dinste von Julian Nagelsmann ab 2019 gesichert:

Nach kicker-Informationen übernimmt er ab 2019 bei RB die Trainerposition und erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2023.

Bestätigt: Nagelsmann ab 2019 Trainer bei RB Leipzig

Mal gespannt ob der wirklich noch das Jahr in Hoffenheim macht. :floet:
 

powerhead

Pfälzer
Wenn ich das doppelte oder dreifache (oder noch mehr)
verdienen kann, sind mir Sympathiewerte auch schnurz.
Zitat aus "Water" :"In einer Welt, die aus den Fugen gerät, kämpfen wir für ein Prinzip, das uns allen am Herzen liegt : Es geht um Geld !"
 
Ich kann mir vorstellen, dass man bis zum offiziellen Trainigsauftakt und eventuell darüber hinaus versucht, Nagelsmann schon ab der kommenden Saison zu verpflichten. Von einer lame duck hat Hoffe ja auch nichts.
 
Damit hat RB einen guten Griff gemacht. Ich hatte Nagelsmann ja schon bei den Bayern gesehen.
Zumindest die Gerüchte sprachen dafür.
Dem Artikel nach dürfte Nagelmann mittlerweile in dem Haus, dass er in München hat bauen lassen, wohnen, er träumt vom FC Bayern, der FC würde ihn glücklich machen........
Die Bayern scheinen sich dagegen entschieden zu haben. Oder sie wollten nicht noch ein Jahr warten, da die AK erst 2019 greift.
Hoffenheim-Trainer Nagelsmann: "Der FC Bayern würde mich vielleicht noch ein Stück glücklicher machen" - SPIEGEL ONLINE - Sport
Nagelsmann träumt vom FC Bayern
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Währenddessen ist Nagelsmann in Hoffenheim dann die Lame Duck? Das kann doch nicht gut gehen.
 

fabsi1977

Theoretiker
Hat so ne Konstellation jemals funktioniert? Auf der anderen Seite gibt es ja keinen vernünftigen Grund dafür dass es nicht klappt.

Und wie alt ist Nagelsman? Nur weil er 2019 nicht zu den Bayern geht, heißt das ja nicht, dass er da nie Trainer wird.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Der vernüftige Grund ist die Psychologie.

Daher ist auch recht plausibel, dass tatsächlich Rangnick den Übergangstrainer macht oder jemand anderes von Rasenball, der Trainer der Zwoten oder so, denn es wird ansonsten ja kaum ein Trainer für nur ein Jahr anheuern ohne mögliche Perspektive, der auch noch den Ansprüchen von RB genügt, und der auch noch als Lame Duck eingestellt wird. Und zudem kann es wegen dem Lame-Duck-Effekt ja durchaus sein, dass Nagelsmann schon eher zur Verfügung steht.
 

Detti04

The Count
Ich finde Nagelsmanns Motivation hier nicht nachvollziehbar. Leipzig ist doch ein unnoetiger Zwischenschritt in seiner Karriere, denn er koennte ja auch heute schon zu Vereinen mit praktischer CL-Garantie wechseln. Oder will er unbedingt mal mit Rangnick arbeiten?
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Ich finde Nagelsmanns Motivation hier nicht nachvollziehbar. Leipzig ist doch ein unnoetiger Zwischenschritt in seiner Karriere, denn er koennte ja auch heute schon zu Vereinen mit praktischer CL-Garantie wechseln. Oder will er unbedingt mal mit Rangnick arbeiten?

Finde ich so gar nicht, denn ob er das könnte, was Du schreibst, ist eben spekulativ. Er vefrolgt dann wohl mehr die Strategie der gleichmäßigen Schritte. Von daher ist Leipzig für mich der nächste (nicht zu große) Schritt. Bewährt er sich dort auch, hat er beste Karten für die nächste(n) Stufe(n). Und sein Trainerleben liegt ja quasi noch vor ihm.
 

Noir

FROM boRUSSIA WITH LOVE
Schubert wäre doch der perfekte 1-Jahres-Trainer. Bei dem gilt immer 1. Jahr hui, 2. Jahr pfui. Pfui spart man sich in Leipzig dann eben. :D
Ernsthaft: Es kann für RBL doch nicht so schwer sein, einen Trainer zu finden, der sich dort innerhalb dieses einen Jahres ins Rampenlicht spielen will, um dann mit fettem Handgeld zur Konkurrenz zu wechseln. Wolf oder Weinzierl bspw.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ich finde Nagelsmanns Motivation hier nicht nachvollziehbar. Leipzig ist doch ein unnoetiger Zwischenschritt in seiner Karriere, denn er koennte ja auch heute schon zu Vereinen mit praktischer CL-Garantie wechseln. Oder will er unbedingt mal mit Rangnick arbeiten?

Hat Nagelsmann nicht gesagt, er hätte den Bayern abgesagt, weil für ihn die Bayern noch eine Nummer zu groß sei?

Dann passt der Schritt zu Rasenball doch. Schon größer als Hoffenheim mit deutlich größeren Ambitionen und von den Strukturen wohl auch schon auf Augenhöhe mit dem FCB&Co. Ebenso was die Erwartungen der Clubleitung angeht. Einen besseren Verein als Erfahrung für die ganz großen Vereine gibt es doch kaum.
 
Ich finde Nagelsmanns Motivation hier nicht nachvollziehbar. Leipzig ist doch ein unnoetiger Zwischenschritt in seiner Karriere, denn er koennte ja auch heute schon zu Vereinen mit praktischer CL-Garantie wechseln. Oder will er unbedingt mal mit Rangnick arbeiten?

In der Bundesliga gibt es nach wie vor nur einen einzigen Verein mit praktischer CL-Garantie, andererseits aber einige mit einem schwierigen Umfeld und hohen Ansprüchen. In Leipzig hingegen kann man einigermaßen ruhig arbeiten.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Man hat aber wohl schon den Erfolgsdruck, den man auch beim BVB oder dem FCB hätte.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Schubert wäre doch der perfekte 1-Jahres-Trainer. Bei dem gilt immer 1. Jahr hui, 2. Jahr pfui. Pfui spart man sich in Leipzig dann eben. :D
Ernsthaft: Es kann für RBL doch nicht so schwer sein, einen Trainer zu finden, der sich dort innerhalb dieses einen Jahres ins Rampenlicht spielen will, um dann mit fettem Handgeld zur Konkurrenz zu wechseln. Wolf oder Weinzierl bspw.

Für den Verein besteht ja zum einen die Gafahr, dass es nicht läuft, weil von vorne herein fest steht, dass der Trainer nur eine Saison da ist - der lame duck effekt. Und zum anderen, dass es gut läuft, was ja eigentlich wünschenswert ist, aber es dann natürlich zu Diskussionen kommt, warum man denn den so erfolgreichen Trainer nicht weiter machen lässt.

Quasi eine lose-lose-situation.
 

Noir

FROM boRUSSIA WITH LOVE
Für den Verein besteht ja zum einen die Gafahr, dass es nicht läuft, weil von vorne herein fest steht, dass der Trainer nur eine Saison da ist - der lame duck effekt. Und zum anderen, dass es gut läuft, was ja eigentlich wünschenswert ist, aber es dann natürlich zu Diskussionen kommt, warum man denn den so erfolgreichen Trainer nicht weiter machen lässt.

Quasi eine lose-lose-situation.
Nur für RB. Für einen Trainer X könnte das im Erfolgsfall durchaus interessant sein, finde ich. Aber ich versteh schon was du sagen willst. Und das Risiko ist nicht zu unterschätzen, da hast du vollkommen recht.
An Stelle von RB hätte ich das auch nicht gewollt, ganz klar. Als Verein kannst du da eigentlich nicht gewinnen. Als Trainer u.U. schon. Hängt halt davon ab, in welcher Situation du steckst und was du drauf hast. Weinzierl z.B. ist nach dem Schalke-Intermezzo irgendwie beschädigte Ware für die größeren Vereine der Liga. Mit so einem Projekt könnte er sich dort allerdings wieder ins Gespräch bringen.
....Oder sich für alle Zeiten verbrennen. :D
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ich sehe die Gefahr auch beim Verein. Daher ist Rangnick die schlüssigste Lösung, denn er bleibt ja auch nach dem Jahr beim Verein als Sportdirektor, der lame-duck-effect fällt daher aus. Wenn die Mannschaft unter Rangnick allerdings deutlich zu wenig Siege einfährt, haben Rasenball und Rangnick natürlich auch ein Problem...
 
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