Nachhaltigkeit auf Schalke

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Luzi_01

Guest
Glück auf, liebe Schalker!

Im Rahmen meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit in Profifußballclubs und konzentriere mich dabei - revierderbygetreu - auf Schalke und den BVB.

Ich würde mich sehr über Eure Unterstützung freuen. Da ich die Ergebnisse auch den Vereinen zukommen lasse, brauche ich eine möglichst hohe Teilnehmerzahl. Deshalb wäre ich euch auch dankbar, wenn ihr den Link weiter unter bekannten Fans streuen würdet!!

Profifußball und Nachhaltigkeit

Ich danke euch im Voraus!

Sportliche Grüße

Luzi

P.S. Ich würde mich freuen, wenn nicht nur an meiner Umfrage teilgenommen wird, sondern unter diesem Thread ebenfalls ein Austausch über das Thema stattfinden würde!! :)
 
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Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Profifussball zählt nicht ( leider ) zu den schützenswerten und somit zu den systemrelevanten Berufsgruppen.

-> Hier vermisse ich die Gruppe der Fuppes-Profis

wohl zurecht, weil sie ( die Gruppe) nicht schützenswert genug ist, um das Miteinander in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten.
Im thread "And the winner is..." hatte ich dazu einen Beitrag geschrieben:
Unter Systemrelevanz verstehe ich den Umstand, dass jeder Verein der BuLi zu wichtig ist, als dass er in die Insolvenz schlittert und dadurch aus der Liga rausfällt. Also muss notfalls ein Hilfsfonds her, um zB den FC Schalke 04 am Leben zu erhalten. Andernfalls gerät das Unternehmen Bundesliga aus dem Gleichgewicht und darf nicht scheitern, weil nach meiner Auffassung diese Berufsgruppe zu wichtig ist, als dass man auf sie ohne Folgewirkungen verzichten könnte.
Die Berufsgruppe BuLi Vereine/Spieler müsste als systemrelevant eingestuft werden, allein schon, um Unruhe im ( Fuppes- ) Volk zu vermeiden. Die BuLi allgemein ist einfach zu wichtig, um zu scheitern. ( too big to fail ) :isklar:
Innerhalb dieser Diskussion stand ich in der Minderheit, konnte aber meinen Standpunkt vermitteln. :weißnich:
 
L

Luzi_01

Guest
Ich denke, dass gerade die Corona-Krise aufgezeigt hat, wie instabil einige Vereine, auch Schalke, leider sind. Gerade dies hat gezeigt, dass in Zukunft ein nachhaltiges Vereinskonzept verfolgt werden muss, das in allen Vereinsbereichen nachhaltig ausgerichtet sein muss. Im sozialen Bereich passiert auf Schalke durch die Stiftungsarbeit sehr viel. In den anderen Bereichen wird allerdings kaum nachhaltig agiert. Schalke muss mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen, da meiner Ansicht nach nur wenige Transfers der letzten Jahre am Ende sinnvoll waren und eine Unsumme an Geld dafür in die Hand genommen wurde. Das machen andere Vereine einfach besser.

Dass die meisten Clubs mittlerweile mit großen wirtschaftlichen Unternehmen gleichzusetzen sind, ist ja bekannt. Jedoch sehe ich es so, dass der Staat nicht dafür aufkommen muss, dass Fußballclubs mangelhaft wirtschaften. Es können Rekordgehälter an Spieler und Transfersummen gezahlt werden, die einfach nicht mehr nachvollziehbar sind. Für keinen Fußballfan - egal welchen Vereins. Natürlich kam die Gehaltsobergrenze auf Schalke nur aufgrund der schlechten finanziellen Situation ins Spiel. Dennoch ist es längst überfällig, dass nicht nur auf nationaler, sondern auch auf internationaler Ebene über Gehälter und Transfersummen diskutiert werden muss, damit der Fußball sich nicht noch weiter von seinen Fans entfernt.
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Ich denke, dass gerade die Corona-Krise aufgezeigt hat, wie instabil einige Vereine, auch Schalke, leider sind. Gerade dies hat gezeigt, dass in Zukunft ein nachhaltiges Vereinskonzept verfolgt werden muss, das in allen Vereinsbereichen nachhaltig ausgerichtet sein muss. Im sozialen Bereich passiert auf Schalke durch die Stiftungsarbeit sehr viel. In den anderen Bereichen wird allerdings kaum nachhaltig agiert. Schalke muss mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen, da meiner Ansicht nach nur wenige Transfers der letzten Jahre am Ende sinnvoll waren und eine Unsumme an Geld dafür in die Hand genommen wurde. Das machen andere Vereine einfach besser.

Dass die meisten Clubs mittlerweile mit großen wirtschaftlichen Unternehmen gleichzusetzen sind, ist ja bekannt. Jedoch sehe ich es so, dass der Staat nicht dafür aufkommen muss, dass Fußballclubs mangelhaft wirtschaften.

Die meisten großen wirtschaftlichen Unternehmen wirtschaften doch auch nicht nachhaltiger. Und bei den meisten kommt dann der Staat dafür auf. Insbesondere den Banken. Warum also nicht gleiches Recht für alle?
 

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