Mountainbike, Gravel, Rennrad & Co.

Tach zusammen!

Da ich keinen passenden Thread dazu gefunden habe, eröffne ich eben an der Stelle einen zwecks Austausch, Hilfestellungen etc.!

Ich selber habe mir letzten Sommer ein MTB zugelegt, bin also noch ganz frisch dabei. Hier im Westmünsterland isses vermutlich zwar eher HTB (für Hill anstatt Mountain :D ), aber es gibt tatsächlich bis jetzt für mich viele interessante Trails und auch einige Bereiche in der direkten bis nahen Umgebung von man sich mal richtig austoben kann.

Wer von euch fährt noch und was?
 

André

Admin
Cube -E-Bike Hardtail. Ich fahre aber auch nicht die krassen Trails und bin eher auch Schönwetterfahrer. ;)
E-Bike brauche ich, weil ich fahre erstmal 2 km 12-13% Gefälle runter auf die Ebene fahre, dann verausgabe ich mich da, und dann am Schluss wwenn man fertig ist, die 2km Berg hoch bei 13% Steigung, das hat mich immer vom biken abgehalten.
Das war immer kurz vorm Sauerstoffzelt. 😂

Da schalte ich jetzt kurz den Turbo ein, und somit es kein Problem mehr. :cool:
Insofern führt das ebike schon dazu dass ich insgesamt viel öfter fahre weil es diesen Pain Point eben nicht mehr gibt.
 
Na du bist ja wie ich auch keine 20 mehr! :D Sowas haste bei uns ja gar nicht. Ich hab das eigentlich schon seit 3-4 Jahren geplant als aktiven Ersatz zum Fuppes. Im Sommer dann endlich mal umgesetzt.

Bei mir isses ein GT Hardtail geworden, ohne E. Das wäre hier im Sinne meines sportlichen Aspekts eher nicht förderlich. :zahnluec:

Grundsätzlich fahr bei fast jedem Wetter, außer wenn es von vornherein richtig schüttet. Momentan haut das einmal unter der Woche für 60-90 Minuten hin, am Wochenende dann auch schon mal 2 Stunden.

Nutzt du irgendeine spezielle App zum Aufzeichnen?
 

Rupert

Friends call me Loretta
Bei mir steht noch ein MTB aus dem Jahre 1995 oder so im Keller; Alu, Hardtail, Elastomerfedergabel und die damals Top-of-the-Pops Magura Hydraulik Felgenbremsen.
Mit dem bin ich sehr viel gefahren, wohne ja sozusagen kurz vor den Bergen und etliche meiner Freunde fuhren (und fahren immer noch) auch sehr viel Mountainbike. Mittlerweile habe ich wohl nicht mehr 1/10 der damaligen Kondition und Kraft und fahre nur noch ganz selten mal ein bisserl den Berg hoch.
So 2005 rum habe ich mal eine 6 tägige Alpenüberquerung von Mittenwald nach Torbole (Gardasee) unternommen; das ging teilweise an die Grenze (und die Alpenhauptkammüberquerung über das Pfundererjoch war eine Qual) aber nach 3 Tagen ist man gut im Flow und es machte einen Riesenspaß.
 
Zuletzt bearbeitet:

HoratioTroche

Zuwanderer
Gelände bin ich nie gefahren. Früher so vor 20-25 Jahren Rennrad, viel im Nordschwarzwald, rund um Baden-Baden meist.
Später flache Touren und auch mal mehrere Tage wie von Ansbach nach Passau oder Konstanz - Stuttgart.
In der Schweiz bisher nur ein paar kürzere Touren rund um den Wohnort. Da muss ich mich dieses Jahr mal schlau machen, was Steigungen angeht.

Lustig finde ich immer MTBler, die mit lauten und halb platten Reifen sich auf Asphalt totkurbeln, denen man genau ansieht dass sie niemals Waldboden befahren. Als wäre Rollwiderstand ein Kunstwort.

Eine app habe ich zum Wandern, komoot. Mit der kann man auch radeln.
 
Gelände bin ich nie gefahren. Früher so vor 20-25 Jahren Rennrad, viel im Nordschwarzwald, rund um Baden-Baden meist.
Später flache Touren und auch mal mehrere Tage wie von Ansbach nach Passau oder Konstanz - Stuttgart.
In der Schweiz bisher nur ein paar kürzere Touren rund um den Wohnort. Da muss ich mich dieses Jahr mal schlau machen, was Steigungen angeht.

Lustig finde ich immer MTBler, die mit lauten und halb platten Reifen sich auf Asphalt totkurbeln, denen man genau ansieht dass sie niemals Waldboden befahren. Als wäre Rollwiderstand ein Kunstwort.

Eine app habe ich zum Wandern, komoot. Mit der kann man auch radeln.
Jep, die nutze ich auch schon. 👍Das klappt meist ganz gut. Habe ich auch beim Wandern im Kleinwalstertal letzten Sommer eingesetzt. Finde da gut, dass mir Routen vorgeschlagen werden. Ich aber meinerseits welche planen und auch aufzeichnen kann. Letztere Funktion nutze ich bis dato primär. Hat aber auch damit zu tun, dass ich noch keine vernünftige Halterung für das Mobiltelefon habe und so halt schlecht nach "Ansage" fahren kann wenn es in einer der Hosen- oder Jackentaschen ist während der Fahrt.

Na das müssen wir hier auch abwägen. Meist fahre ich mit ca. 2 Bar. Straße bzw. Asphalt kann ich hier nicht gänzlich vermeiden. Wenn ich weiß, dass ich/wir primär Asphalt fahren wird der Reifen entsprechend härter aufgepumpt. Ist aber selten der Fall. Dafür habe ich mir das MTB eigentlich auch nicht geholt.

Mit dem Rennrad bist du dann vermutlich auch gut auf Strecke unterwegs gewesen oder?
 
So 2005 rum habe ich mal eine 6 tägige Alpenüberquerung von Mittenwald nach Torbole (Gardasee) unternommen; das ging teilweise an die Grenze (und die Alpenhauptkammüberquerung über das Pfundererjoch war eine Qual) aber nach 3 Tagen ist man gut im Flow und es machte einen Riesenspaß.
Puh, das glaube ich. Da wird man doch wahrscheinlich allein für das Panorama währenddessen belohnt oder?
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Na das müssen wir hier auch abwägen. Meist fahre ich mit ca. 2 Bar. Straße bzw. Asphalt kann ich hier nicht gänzlich vermeiden. Wenn ich weiß, dass ich/wir primär Asphalt fahren wird der Reifen entsprechend härter aufgepumpt. Ist aber selten der Fall. Dafür habe ich mir das MTB eigentlich auch nicht geholt.
Ja eben, für die Strasse sind die nicht gemacht. Die die ich kenne, die wirklich viel fahren, die haben beides. Und die fahren entweder/oder.
Mit meinem Tourenrad kann ich auch Waldwege fahren. Viel mehr machen die meisten MTBler im Flachland auch nicht.
Hier gibt es mittlerweile viele downhill trails und im Sommer fahren die Biker mit der Gondel die Berge hoch... ist eh nicht meins.
Dann eher Monstertrotti, haben wir mal mit der Firma gemacht.
Mit dem Rennrad bist du dann vermutlich auch gut auf Strecke unterwegs gewesen oder?
Wie meinste, Entfernung oder speed?
Bei Ansbach-Passau hatten wir 4x 100+/Tag. Schnitt knapp über 20.
Speed war über 80 die Schwarzwaldhochstrasse runter, also mit meinem Velotacho gemessen. Aber über 80km pro Tag sind wir eigentlich nie gefahren, weil es dort auch immer gut bergauf ging. Weil man will ja auch bergab.
Flach waren es mal knapp 50 Sachen, auf einer neugebauten aber noch nicht für KFZ freigegebenen schnurgeraden Strasse.
Aber nur gaaanz kurz.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
Puh, das glaube ich. Da wird man doch wahrscheinlich allein für das Panorama währenddessen belohnt oder?
Die Berge sind super und das Panorama auch; die Frage ist nur, ob man da beim Hochschnaufen oder Runterrasen dazukommt auch mal den Blick vom Weg vor einem abzuwenden. :D
Pause einlegen ist da wohl die beste Option - muss man ja, je nach Kondition, ohnehin öfter.

Mit dem Mountainbike längere, asphaltierte Flachstrecken zu fahren, ist eine Qual und macht mich nur wahnsinnig: Die Räder sind zu klein, das Reifenprofil zu grob: A waste of energy. Das kann man als Konditionstraining machen und um den Hintern an den Sattel zu gewöhnen aber letzteres ist auch nicht dolle, denn, wenn's steiler bergauf oder bergab geht, sitzt man ja anders auf dem Bock und ändert auch recht drastisch die Sattelhöhe - zumindest ich tat das.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja eben, für die Strasse sind die nicht gemacht. Die die ich kenne, die wirklich viel fahren, die haben beides. Und die fahren entweder/oder.
Mit meinem Tourenrad kann ich auch Waldwege fahren. Viel mehr machen die meisten MTBler im Flachland auch nicht.
Hier gibt es mittlerweile viele downhill trails und im Sommer fahren die Biker mit der Gondel die Berge hoch... ist eh nicht meins.
Dann eher Monstertrotti, haben wir mal mit der Firma gemacht.

Wie meinste, Entfernung oder speed?
Bei Ansbach-Passau hatten wir 4x 100+/Tag. Schnitt knapp über 20.
Speed war über 80 die Schwarzwaldhochstrasse runter, also mit meinem Velotacho gemessen. Aber über 80km pro Tag sind wir eigentlich nie gefahren, weil es dort auch immer gut bergauf ging. Weil man will ja auch bergab.
Flach waren es mal knapp 50 Sachen, auf einer neugebauten aber noch nicht für KFZ freigegebenen schnurgeraden Strasse.
Aber nur gaaanz kurz.
Schon richtig. Viele Waldwege, Schotterstrecken und Pättkes könnte ich selbst mit meinem alten Gazelle Hollandrad fahren, aber eben selbst hier im Flachland nicht alle. Bei uns gibt es ein paar ganz nette Passagen mit wurzeligen Steigungen und Abfahrten, alle nicht großartig lang aber da hilt das MTB schon sehr bzw. das macht dann halt auch Spaß und fordert natürlich mehr als der normale Waldweg. Bis auf einen Ausflug nach Texel hat mein MTB auch noch nichts anderes als das Gelände hier im Umkreis von 20-30 km gesehen. Evtl. nehme ich es dieses Jahr mit ins Kleinwalsertal, wenn das mit dem Urlaub da hinhaut.

Schaut witzig aus. :D

Meinte eher die Strecke. Der Schnitt und auch die mögliche Geschwindigkeit hängen ja maßgeblich auch vom Gelände ab. Puh, 80 Sachen. Ich stelle mir das schon sehr schnell mit einem Rad vor. :eek:

Ich fahre momentan je nach Ausprägung meist zwischen 25-35 Kilometer.
 
Die Berge sind super und das Panorama auch; die Frage ist nur, ob man da beim Hochschnaufen oder Runterrasen dazukommt auch mal den Blick vom Weg vor einem abzuwenden. :D
Pause einlegen ist da wohl die beste Option - muss man ja, je nach Kondition, ohnehin öfter.

Mit dem Mountainbike längere, asphaltierte Flachstrecken zu fahren, ist eine Qual und macht mich nur wahnsinnig: Die Räder sind zu klein, das Reifenprofil zu grob: A waste of energy. Das kann man als Konditionstraining machen und um den Hintern an den Sattel zu gewöhnen aber letzteres ist auch nicht dolle, denn, wenn's steiler bergauf oder bergab geht, sitzt man ja anders auf dem Bock und ändert auch recht drastisch die Sattelhöhe - zumindest ich tat das.
Stimmt natürlich. Aber so ein wenig bekommt man das vermutlich ja doch mit. Wenn sicher auch nicht so intensiv wie bei einer Pause.

Das fiel mir Samstag beim Fahren im Schnee auch auf. Da gilt die Konzentration schon eher dem Weg. :D

Na so steil geht's bei uns für längere Passagen ja selten rauf oder runter. Bei uns direkt ums Eck gibt es einen alten Schießstand aus Zeiten des 2. WK. Da geht's über ganz schmale Wege und dann auch im Wechsel hoch und runter. Macht dann schon Spaß und dabei hilft dann die hydraulische Sattelstütze auch.
 

André

Admin
Hab mir jetzt auch mal komoot installiert und habe dadurch die letzten Tage echt geile Ecken entdeckt, die ich sonst nie gesehen hätte.

Das geilste war als ich irgendwo auf nem Feldweg rechts abbiegen sollte. Da war 1 Meter hoch Gestrüpp und kein Weg, nicht mal ein Pfad zu sehen, bin dann trotzdem durch und tatsächlich nach 20 Meter Gestrüpp, war da ein Hammer Single Trail. Da wäre ich nie auf die Idee gekommen durchzufahren.

Anbei mal paar Fotos das Maifeld hat wirklich was zu dieser Jahreszeit. Überall auf den Feldern die Mähdrescher am mähen.

Morgen Abend geht's weiter. 💪👍
 

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Hab mir jetzt auch mal komoot installiert und habe dadurch die letzten Tage echt geile Ecken entdeckt, die ich sonst nie gesehen hätte.

Das geilste war als ich irgendwo auf nem Feldweg rechts abbiegen sollte. Da war 1 Meter hoch Gestrüpp und kein Weg, nicht mal ein Pfad zu sehen, bin dann trotzdem durch und tatsächlich nach 20 Meter Gestrüpp, war da ein Hammer Single Trail. Da wäre ich nie auf die Idee gekommen durchzufahren.

Anbei mal paar Fotos das Maifeld hat wirklich was zu dieser Jahreszeit. Überall auf den Feldern die Mähdrescher am mähen.

Morgen Abend geht's weiter. 💪👍
Schöne Fotos! :)

Kann aus meinen jetzt 2 Jahren Erfahrung nur sagen: einfach immer mal wieder was ausprobieren. Führt ab und an in Sackgasasen (wo mir kürzlich in NL hinter der Grenze ein recht großer Schäferhund deutlich gemacht hat, dass es hier nicht weitergeht :zahnluec: ). Aber eben auch zu neuen Wegen.

Und auch manchmal nicht irritieren lassen, wenn Komoot Trails als S 1,2,3 irgendwas einstuft. Wir haben hier angeblich S3 Trails. Ja, geht in einem Waldstück immer mal wieder kurz hintereinander hoch und runter und ist zudem wurzelig und eng, aber alles machbar. Vorher mal anschauen und dann langsam rantasten.

Mitte August sind wir mit 5 Leuten der MTB-Truppe aus der Nachbarschaft auf Texel. Da freue ich mich schon richtig drauf.

Ende März ist übrigens bei meinem Örtlichen mein XC-Fully ausgeliefert worden. Macht jetzt noch mehr Laune.

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André

Admin
Schönes Bike! Ein Fully würde mich inzwischen auch reizen. Bzw. wenn ich es nochmal zu tun hätte, würde ich mir wohl auch direkt ein Fully kaufen. So muss halt die gefederte Sattelstütze die Arbeit leisten. Besser als gar nichts, aber natürlich kein Fully. :)

Fährst Du eigentlich auch komplett im Winter durch? Und das Kompliment mit den schönen Bildern gebe ich zurück. :top:

Habe mir jetzt erstmal andere Pedale bestellt. Die Plastikteile sind suboptimal. :)

Navigierst du auch via Handy? Wie machst du das bei Regen? Ich habe einmal die Tasche auf dem Holm wo das Handy geschützt ist, nur höre ich da die Ansagen meist nicht. Habe mir jetzt noch nen anderen Halter bestellt, wo das Handy quasi frei ohne Hülle direkt am Lenker ist. Bin mir nur nicht sicher ob das bei Regen noch funktioniert. (Fehleingaben Display)
Manche fahren ja auch mit Handy in der Tasche und Kopfhörer, wobei mich das glaube ich stören würde und ich dann wohl eher auf die erste Variante gehen würde, und dann halt visuell bissel gucken muss.
 
Schönes Bike! Ein Fully würde mich inzwischen auch reizen. Bzw. wenn ich es nochmal zu tun hätte, würde ich mir wohl auch direkt ein Fully kaufen. So muss halt die gefederte Sattelstütze die Arbeit leisten. Besser als gar nichts, aber natürlich kein Fully. :)

Fährst Du eigentlich auch komplett im Winter durch? Und das Kompliment mit den schönen Bildern gebe ich zurück. :top:

Habe mir jetzt erstmal andere Pedale bestellt. Die Plastikteile sind suboptimal. :)

Navigierst du auch via Handy? Wie machst du das bei Regen? Ich habe einmal die Tasche auf dem Holm wo das Handy geschützt ist, nur höre ich da die Ansagen meist nicht. Habe mir jetzt noch nen anderen Halter bestellt, wo das Handy quasi frei ohne Hülle direkt am Lenker ist. Bin mir nur nicht sicher ob das bei Regen noch funktioniert. (Fehleingaben Display)
Manche fahren ja auch mit Handy in der Tasche und Kopfhörer, wobei mich das glaube ich stören würde und ich dann wohl eher auf die erste Variante gehen würde, und dann halt visuell bissel gucken muss.

Danke! :) Hab wohl die wom Werk gelieferten Schwalbe Ray/Ralph direkt verkauft, da ich die Optik von den Contis zu dem Rad super finde. Fully bei mir deshalb, weil mir oft so ab Kilometer 30-35 der untere Rücken zwickte. Bin da zwar nicht groß anfällig an sich, aber muss ja auch in meinem Alter nicht mehr sein. :D

Ich fahr bei Wind (wenn auch ungern und dann deutlich mehr Wald als Strecke) und Wetter, also auch im Winter. Bin im Übergang 2020/2021 auch über 20cm Schneedecke gefahren. Natürlich dann auf Wegen die das zuließen, weil platt geschoben. Im Winter ist halt noch mehr säubern angesagt, aber macht auch Spaß.

Tatäschlich navigiere ich inzwischen mit dem Kopf und zeichne nur noch mit Komoot auf, zumindest bei uns in der Ecke. Konnte ganz am Anfang 4-5 Mal ein paar Touren mit Kumpels mitfahren, hab mir dabei viel merken können und danach oft frei Schnauze viel ausprobiert. "Geführt" bin ich wenn ich selber fahre oder in der Gruppe vorfahre noch nie unterwegs gewesen.

Habe da bis dato eine Handyhalterung fürs Lenkrad (Roula, da gibt es von dem Typ aber viele ähnliche) die für mich taugt. Außer eben bei Regen. Die wird ähnlich zu deiner sein.

Bei Regen wandert das Handy dann in die wasserabweisende Shorts oder Jacke oder den Rucksack (bei Tpuren ab 30km eigentlich immer mit Trinkblase dabei), die ich dann hoffentlich beide gerade an bzw. dabei (Rucksack) habe. :zahnluec: Da bin ich hier für unsere Gefilde noch nicht so ganz auf was wasserfestes angewiesen. Will mir perspektivisch da aber auch was zulegen.

Anhalten zum Nachschauen muss ich dann ja eh, aber aus Jacke oder Hose rauskramen nervt, gerade wenn nass doch deutlich.
 

André

Admin
Stimmt, denke auch wenn ich mal die meisten Touren in der Gegend abgefahren habe und die ganzen Ecken, und Wege kenne, muss man eigentlich nur noch aufzeichnen und kann sich dann auch spontan selbst die Touren zusammenstellen. :top:

In Sachen Klamotten muss ich wohl auch noch einiges investieren. Rucksack, Trinkblase und Klamotten für den Übergang stehen da demnächst auf dem Programm.

Ein Streckenabschnitt gestern war ein Traumpfad (Wanderweg) Felsboden, und Bäume oben drüber zugewachsen wie ein Spalier, 50 cm Platz im "Rundbogen" und das bestimmt 3-4 km lang an nem Bach entlang geschlängelt. Mega cool und zum Glück kam mir auf dem ganzen Stück nur 1 Wanderer entgegen.

Am Wochenende wenn die ganzen Wander-Touris unterwegs sind, braucht man so einen Weg eher nicht zu fahren, aber die Woche durch abends richtig cool.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Wegen Trails befahren, etc.:

Man muss halt da etwas verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll radeln.

Hier in der Nähe ist so ein kleiner Voralpenberg, der Taubenberg.
Da war ich in den Neunzigern oft kurz beim hochradeln, denn es gab da einen knackigen, kurzen Forstweg hoch, der dann zu einem ca. 1m breiten Wanderweg wurde und es war ein sozusagen ein kleine Trainingstour, die ich regelmäßig machen konnte, weil ich mit'm Radl nach 20 Minuten unten am Berg war und nach 25, 30 Minuten oben.

Jetzt ist dieser kleine Berg komplett überradelt und v.a. schiessen aus allen Miniwegen (oder im schlimmsten Fall mitten durch den Wald) die Mountainbiker runter, was dazu führt:
- Dass natürlich der Waldboden und die Pflanzen darunter leiden / kaputtgehen
- Dass die Wanderer pissed sind, wenn sie dauernd mit an ihnen vorbeibolzenden Bikern konfrontiert sind
- Dass die Landwirte am Bergfuß Amok laufen, wenn immer irgendwelche Kasperl über ihre Wiesen schiessen
- etc.

An diesem Berg hiesse es also jetzt halt: Auf den Forstwegen / -strassen bleiben als Biker; machen auch etliche aber eben auch etliche nicht.
 

André

Admin
Oder die Bike-Touries
Klar die auch. Halt generell wenn da was los ist will ich da nicht unbedingt unterwegs sein, ob jetzt Wanderer, andere Radfahrer oder Eltern mit Kinderwagen. (wobei das bei dem schmalen Felsenweg schwierig wird)
Deshalb ist das ganz klar ne Strecke für in der Woche abends, aber nichts fürs WE.

Und ich kann auch verstehen wenn Wanderer sich über Biker aufregen. 2 Wanderer kommen da sicher einfacher aneinander vorbei als ein Wanderer und ein Biker oder gar 2 Biker. Deshalb würde ich dem schon im Vorfeld aus dem Weg gehen, indem ich da einfach fern bleibe, wenn ich weiß dass da was los ist.

Aber ich denke, wenn alle Rücksicht aufeinander nehmen, sollte das eigentlich schon alles machbar sein.
 

Rupert

Friends call me Loretta
(...) Aber ich denke, wenn alle Rücksicht aufeinander nehmen, sollte das eigentlich schon alles machbar sein.
Jo, haut ja auch bei vielen hin aber wiederum bei etlichen leider nicht, denn da müsste man ja mal zurücktreten oder gar verzichten und das ist anscheinend nicht für alle möglich.
Bestes Negativbeispiel hier: Der alltägliche Verkehrswahnsinn. 🙈
 

Rupert

Friends call me Loretta
Nun back to topic:
n‘ Fully würde ich mir persönlich nur dann zulegen, wenn ich öfter sowas downhillartiges fahren würde.
Sonst braucht man das doch nicht und es ist nur etwas was defektanfälliger ist als ein starrer Rahmen.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Sonst wegen Equipment:
Ne gute Radlhose ist goldwert und arschschonend.
Mittlerweile gibt’s wohl auch sehr brauchbare Radlschuhe mit denen man gescheit laufen kann und die bei Trage- und Schiebestrecken auch Grip haben. Denke, das ist auch ne gute Anschaffung.
So‘n Trinkrucksack käme mir null ins Haus, würde mich todesnerven da an diesem Schlauch zu zuzeln und ne Trinkflasche ist unkomplizierter aufzufüllen an nem Bach. 😁
 
Nun back to topic:
n‘ Fully würde ich mir persönlich nur dann zulegen, wenn ich öfter sowas downhillartiges fahren würde.
Sonst braucht man das doch nicht und es ist nur etwas was defektanfälliger ist als ein starrer Rahmen.
Mag sein Ru. Aber auch u.a. für Streckenprofile wie hier, gibt es ja die XC-Fullys. Kann man idR im Cross- wie Down-Country-Bereich fahren.

Meins hat beispielsweise vorn nur 120mm und hinten 100mm Federweg. Ein Downhillbike bewegt sich da eher bei ab 160mm heutzutage soweit ich weiß. Und dazwischen haste ja noch Trail, All Mountain und was weiß ich.

Defektanfälliger sicher, lässt sich nicht wegdiskutieren. Für mich aber auch langer Strecke mehr Komfort bei mehr Speed. Zumal ich auf gerader Strecke bei Dämpfer feststellen kann. Musste dann bei den Wegen hier aber auch haben. Das ständige Nachwippen würde dann schon Körner kosten.

So isses - für mich - top.
 
Sonst wegen Equipment:
Ne gute Radlhose ist goldwert und arschschonend.
Mittlerweile gibt’s wohl auch sehr brauchbare Radlschuhe mit denen man gescheit laufen kann und die bei Trage- und Schiebestrecken auch Grip haben. Denke, das ist auch ne gute Anschaffung.
So‘n Trinkrucksack käme mir null ins Haus, würde mich todesnerven da an diesem Schlauch zu zuzeln und ne Trinkflasche ist unkomplizierter aufzufüllen an nem Bach. 😁
Dachte ich auch anfangs. Aber da ich nicht unbedingt 2 Flaschen an meinen Rahmen bekomme und ich tatsächlich deutlich effizienter trinke mit dem Schlauch, ist auch das für mich je nach Jahreszeit und grob geplanter Streckenlänge eine super Sache. Unabhängig davon, dass man auch noch mal Klamotten mit in den Rucksack reinpacken kann und etwas Verpflegung und andere Sachen wie Pannenkit etc.!

Ansonsten @André bin ich da denke ich sehr breit ausgerüstet, weil ich halt ganzjährig fahre. Hab aber auch einen Tick für sowas. :D

kurze Radler für Sommer
dünne kurze Träger-Bib für die Übergangszeiten, damit der Rücken "dicht" ist
dicke lange Träger-Bib für die kalte Jahreszeit ab 7-8 Grad und drunter
Dünne Bike-Short für drüber solange nicht zu nass,
dann sonst wasserdichte Bike-Short zum drüber ziehen
Sommer Trikot
Übergangstrikot langarm
Baselayer (so nennt man offentsichtlich die unterste Schicht :D )für den Winter in Merino
Windjacke Frühling bis Herbst
Winterjacke für ab 5 Grad und drunter, dadrunter reicht dann aber der Baselayer
Schuhe für frühen Frühling bis Herbst
Winterschuhe wind- und wasserdicht
kurze Handschuhe
lange Handschuhe
Socken
Wintersocken


Und janz wichtig. ein Buff-Tuch oder ähnliches. Gut für den Hals, kann auch den Kopf wärmen.
Für den Winter ab 5 Grad drunter habe ich mir eine winddichte und wasserabweisende Sturmhaube zugelegt.

Hab ich was vergessen? :zahnluec:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Scheint kompliziert geworden zu sein die Radelei. :D

What the fuck ist ein "XC-Fully"? Extreme-Cross?
 

Rupert

Friends call me Loretta
Alles gut :)

Ich persönlich habe einfach von meiner Fahrerei keinen Bedarf an einem Fully.
Ich stürze mich eben keine Downhill-Strecken runter sondern schnaufe meistens hoch oder bin in der Waagrechten.
 
Halt immer so wie es gut für einen passt.

Aber wie gesagt, Fully heißt nicht Downhill. Auch für die Waagerechte gibt es welche. :)
 

André

Admin
@Chris1983 Was für einen Rucksack, bzw. welche Größe hast du?
Ich denke mal 20+ ist für mich zu groß 8 vermutlich zu klein.
Denke 12 -16 Liter sollte bei so 30-70km Touren ne gute Größe sein. Bin mir nur nicht sicher ob dann auch im Winter noch alles reinpasst.
 
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