Money League 2011/12: Real Madrid zieht weiter einsam seine Kreise an der Spitze

Rupert

Friends call me Loretta
Anscheinend kam gerade die neue Ausgabe der Money League von Deloitte raus. Deloitte untersucht hier die Umsatzzahlen der Fußballfirmen.

Quellen sind:
Für 2011/12
Für 2010/11

Für 2011/12 schaut's hier so aus:
PlatzierungFirmaUmsatz 11/12 (Millionen €)Umsatz 10/11
(Millionen €)
Veränderung
Umsatz gg. Vorjahr (%)
Veränderung
Platzierung gg. Vorjahr
1Real Madrid512,6479,56,9
---
2FC Barcelona483450,77,2---
3Manchester United395,93677,9---
4FC Bayern München368,4321,4
14,6
---
...
11Borussia Dortmund189,1138,536,5+5
...
14FC Schalke174,5202,4-13,8
-4
...
18HSV121,1128,8-6,0---

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Von einer Krise bei den spnischen Großkonzernen kann ich da nichts erkennen.
 
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André

Admin
Interessant wäre noch wie bei welchem Club die jeweiligen Anteile, TV-Einnahmen, Sponsoring, Tickets und Merchandising aufgeteilt wären.
Denke mal Manchester United liegt hinter Bayern wenn man den Vorteil der TV Einnahmen abrechnen würden.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Die Aufteilung steht dann im Dokument von Deloitte, welches für 2011/12 noch nicht öffentlich ist. Für 2010/11 siehste das, wenn Du auf den Link klickst. Leider nur für die deutschen Clubs. Früher gab's den ganzen Bericht für umme.

Ich glaube, dass sich Bayern und Man. Utd. nicht viel nehmen. Sicher kriegt Man. Utd. einiges an mehr Geld aus der TV-Rechtevermarktung aber da dürfte auch das Merchandising brummen ohne Ende.
Meines Wissens war's vor ein paar Jahren am Krassesten bei den Serie A Firmen, die erlösten über 60% ihres Umsatzes daraus; hier die Zahlen für 2009/10; damals legte Bayern einen Merchandising Rekord hin.
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
Wenn ich richtig informiert sind kassieren Real Madrid und Barca ca. jeweils 100 Mio mehr an Fernsehgeldern. Das zeigt meiner Meinung nach, dass hier noch der einzige Unterschied zu den Bayern erkennbar ist. Demnach sind die Bayern in allen anderen Bereichen bereits auf Augenhöhe.
Interessanter wären die Gewinne, welche übrigbleiben (oder auch nicht). Da sagt der Umsatz natürlich nix aus.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Den Gewinn von Bayern, dem BVB, usw. kannste problemlos im Web recherchieren. Die Firmen veröffentlichen ja ihre Zahlen.

Bei Bayern war der Konzernjahresüberschuß 2010/11 1,3 Mio. &#8364; und 2009/10 waren es 2,9 Mio. &#8364;
Was für ein anderes Wirtschaftsunternehmen mit über 300 Mio. &#8364; Umsatz natürlich ein Witz wäre.

Mich persönlich juckt der Gewinn gar nicht; am Ende des Tages sollte nix Rotes auf Dauer rauskommen. Aber das war's dann auch schon.
Hohe Gewinnmargen sind in anderen Marktbereichen drin aber nicht beim Fuppes mit seinen irrsinnigen Personalaufwänden.
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ja, daher ist der Umsatz die viel wichtigere Kennzahl.


Ich wundere mich nur, dass der HSV relativ weit oben in der Liste steht.
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
( ... ) Interessanter wären die Gewinne, welche übrigbleiben (oder auch nicht). Da sagt der Umsatz natürlich nix aus.
:jaja: richtig, kaufmännisch gesehen kann ich blauäugig meinetwegen Seife, Zahnbürsten, Shampoo was weiss ich zum Stückpreis von 2,- Euro einkaufen und für 1,- Euro verkaufen und "die Menge an Umsatz muss den Gewinn machen" :vogel:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Dann biste aber nicht mehr lange auf'm Markt - und Madrid, Barcelona und Manchester United sind halt sehr lange schon auf'm Markt und führen ihn an.

- - - Aktualisiert - - -

Ausserdem Zitat hier, was Madrid betrifft: "Der Nettogewinn sank hingegen um mehr als 20 Prozent von 31,6 auf 24,2 Millionen Euro"

Zitat für Barcelona: "Der spanische SpitzenKlub FC Barcelona hat die vergangene Saison nach eigenen Angaben mit einem Rekordgewinn von 48,8 Millionen Euro abgeschlossen"

Zitat Manchester United: "Der englische Rekordmeister Manchester United hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 29 Millionen Euro erwirtschaftet."

Ich würde mal sagen: Weit weg von einem Defizit.

Das nächste Mal googled Ihr dann aber selbst :D

PeÄs: Jetzt noch der Gewinn von Bayern: 18,2 Millionen Euro vor und 11, 1 Millionen Euro nach Steuern
 
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