Langsam kotzt mich der Fussball an

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von faceman, 29 Januar 2013.

  1. U w e

    U w e Moderator Moderator

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    Morgens um 6:30 Uhr wäre doch auch eine tolle Zeit - so zum Familienfrühstück!
     
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  3. André

    André Administrator Administrator

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    Nur falls sich mal wieder ein Bayernfan künstlich über fehlende Konkurrenz beschweren möchte:

    Der neue Verteilungsschlüssel wurde zum Vorteil der Klubs gestaltet, die seit vielen Jahren Stammgäste in den europäischen Wettbewerben sind.

    Selbst für den nahezu auszuschließenden Fall, dass der deutsche Rekordmeister seine sechs Gruppenspiele in der Königsklasse verlieren sollte, fließen aus den Vermarktungs-Quellen über 175 Millionen Euro an die Bayern.


    Im Geldrausch: Bayern spielt um 250 Millionen Euro

    Trägt sicher zu einem spannenden und fairen Wettberwerb bei, die Neuerungen. :)

    Und der Rumenigge wird vermutlich in den nächsten Wochen keine Skrupel besitzen einmal mehr in die Kameras zu heulen, wie ungerecht dass doch ist, dass die PL so viel mehr TV Gelder bekommt, und wie doof das ist dass paris so viel Geld ausgeben darf.
     
  4. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Weißt du Andre, wenn das immer alles so easy ist und nur die Kohle entscheidet, dann erkläre mir doch einmal warum der BVB in den letzten Jahren nix gerissen hat? Die haben wesentlich mehr Kohle als der Rest der Liga, Bayern ausgenommen. Demnach müssten sie immer deutlich zweiter werden und der Abstand zu den Bayern dürfte nur gering sein.
    Natürlich ist das jetzt dann wirklich eine neue Dimension. Keine Frage. Nur ist das in England Standard und das schon länger. Das war für die Bayern schon problematisch, auch wenn du es nicht hören willst. Die müssen nämlich, genau wie die restlichen Bundesligisten im Vergleich mit den Bayern, diese Schieflage international ausgleichen.

    Mir gefällt diese Entwicklung auch nicht. Ist aber meiner Meinung nach ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Die Reichen werden immer Reicher und der Rest muss sehen wo man bleibt. Ins Extreme ist das aber durch die explodierten Fernsehgelder in England und diverse Scheichs geraten. Leider ohne das UEFA / FIFA eingegriffen hätten. Die haben ja genug damit zu tun sich die eigenen Taschen vollzustopfen.

    Ist alles übel und verleidet einem den Spaß am Profifußball immer mehr. Kleiner Tipp. Geh dir mal am Wochenende Jugendfußball angucken. Mach ich durch meinen Sohnemann seit Jahren regelmäßig und mit wachsender Begeisterung.
     
  5. André

    André Administrator Administrator

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    Ja Jugendfussball gucke ich auch regelmäßig, hab da ja zur Zeit 2 Eisen im Feuer, und jedes WE 2 Spiele, sofern sie nicht zeitgleich spielen. ;) Dazu spielt unser Dorfclub in der Bezirksliga, und da sind regelmäßig 200 zahlende Zuschauer beim Heimspiel und das obwohl wir nur ca. 500 Einwohner haben.
    Ja das macht noch Spaß und ist noch ehrlicher Fuppes. Wobei da auch ein Gegner letztens mit nem ehemaligen Zweiligaspieler ankam. Die sind jetzt glaube ich 4 mal in Serie aufgestiegen.

    Aber sowas ist dann zum Glück schon wirklich die Ausnahme.

    Ins Stadion fahre ich schon länger nur noch sehr selten. letztes jahr, glaube ich genau 1 Spiel live gesehen.
     
  6. Marcos

    Marcos Erfolgsfan

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    Cool, und der Bezirksligist finanziert sich von ganz alleine. Niemand der ein paar Tälerchen gibt? Spieler die für lau spielen oder fürn Jägerschnitzel im Vereinsheim nach dem Spiel? Alle ohne Wechselgedanken, sollte auch mal ein anderer Verein mit 5000 Euro Handgeld winken. Wow!

    Ist aber auch nicht immer prickelnd. Ich kenne jemanden der sein Ehrenamt als Jugendtrainer ad Acta gelegt hat, weil es ihn rund um den Juniorenfußball zu "asozial" geworden ist. E-Jugendliche, die den Schiri und auch Gegenspieler vom allerfeinsten beleidigen, von den Eltern am Spielfeldrand ganz zu schweigen. Als Trainer schämt man sich da in Grund und Boden. Wobei: Manche Trainer passen sich dem auch an.
     
  7. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Well-Known Member

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    Ich bin noch immer recht oft dabei.
    So langsam verliere ich den Spaß an der Sache. Seitdem der Kommerz zu sehr Einzug hält und jetzt auch noch die Schiedsrichter /der Videoschiedsrichter das Spiel regelrecht zerstören....... .
     
  8. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Well-Known Member

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    Trotz aller Kohle hat der BVB nicht das Standing des FC Bayern. Also müssten sie schon einiges draufpacken um den einen und anderen Topstar zu holen. Die sehr hohen Ablösesummen und TopGehälter würden auch den BVB an seine Grenzen stossen lassen. Das Gehaltsgefüge würde gesprengt werden.

    Selbst wenn 50+1 fällt und die Milliardäre den Bundesligavereinen die Bude regelrecht einrennen würden, ich glaube die Top-Sponsoren gehen zumeist gern dahin wo der Erfolg ist.
    So wird der FC Bayern wieder und weiterhin besser abschneiden als die anderen Bundesligisten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4 September 2018
  9. André

    André Administrator Administrator

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  10. André

    André Administrator Administrator

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    Es gibt Sponsoren, die zahlen für ihre Werbetafel. Aber keinen Mäzen. Zumindest bei uns nicht, bei anderen Clubs in der Liga schon.
    Der Aufstieg vor 3 Jahren war eher ein Unfall. Man hat dann gesagt: Entweder wir zahlen den Spielern jetzt Kohle, und versauen uns alles, oder wir zahlen gar nichts, und bezahlen den Jungs die Mannschaftstour nach Malle. Dann gibt es kein böses Blut.

    Man hat sich für letzteres entschieden, weil man sagte: Es ist nicht ganz unrealistisch, dass man bald wieder absteigt, und dann wollen wir auch noch eine gute Truppe in der A-Klasse haben.

    Ein paar Spieler sind dann gewechselt, weil sie in der Rheinlandliga paar hundert Euro bekommen.

    Paar Dörfer weiter sah das anders aus: Aufstieg: Spieler 500 -700 Euro pro Monat geboten. (Aber natürlich nur manchen Spielern, andere haben gar nichts bekommen) -> Unmut - > Abstieg -> Alle Spieler weg -> 3 Abstiege in Folge und jetzt in der Kreisliga C.

    Bei uns sind jetzt sogar 2 Spieler wieder zurückgekommen, weil sie in der Rheinlandliga keinen Stammplatz hatten, oder sie eben wieder für ihren Club spielen wollten.

    Klare Linie, klar wird man so selbst wohl nie weiter aufsteigen. Aber man hält sich mit ehrlichem Fußball, mit einer loyalen Truppe inzwischen schon im dritten Jahr in der Bezirksliga, und kann zuhause regelmäßig die großen Teams ärgern.

    Eintritt 4 Euro, Bratwurst 1,50 und Stubbi 1,50 Euro. Heimspiele meistens freitags abends bei Flutlicht.

    Und statt unnahbarer Stars, steht man um 0 Uhr noch an der Theke und kann mit dem Mittelstürmer bei nem eiskalten Stubbi diskutieren wieso er nicht quer gelegt hat. :prost:
     
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  11. Noir

    Noir pro BVB 09

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    Na komm, der André hat doch völlig recht! Wenn es nicht das Geld ist, wie erklärst du dann, dass es europaweit ausschließlich die Geldsack-Clubs sind, die ihre jeweiligen Ligen sowie die CL dominieren? Funktioniert aber durchaus auch rein national betrachtet: Wenn nicht mit Geld, wie erklärst du dann die steile Entwicklung von RB Leipzig? Innerhalb von sieben Jahren von der Debutsaison in der 5. hinauf bis in die 1. Liga - das ist wohl kaum die Cinderella-Story eines gewöhnlichen Aufsteigers!
    Fazit: Selbstverständlich ist Kohle der entscheidende Faktor. Und bei allem Respekt, aber wer da ernsthaft etwas anderes behauptet, trifft für sich bewusst die Entscheidung, das nicht sehen zu wollen.

    Ich habe allerdings eh das Gefühl, dass du eigentlich auf etwas ganz anderes abzielst und mit deiner Meinung sogar ziemlich nahe bei André liegst. Wenn ich dich richtig interpretiere, möchtest du sagen, dass Kohle schön und gut ist, diese jedoch rein gar nichts bringt, wenn man sie nicht auch entsprechend sinnvoll einsetzt. Richtig? Falls ja, bin ich da zu 100% bei dir. Kamm man ja ebenfalls wunderbar mit internationalen (AC Mailand, Arsenal...) wie nationalen (HSV, WOB...) Beispielen aus der jüngeren Vergangenheit belegen. Also vollste Zustimmung. Nur kann man halt so gut arbeiten wie man will - ohne Kohle geht dann eben trotzdem relativ wenig. Und in diesem Punkt hat der André schon recht.

    Mit dem Rest deines Beitrags gehe ich im Großen und Ganzen ebenfalls konform. Gerade was die Zwänge, denen der FCB unterliegt, die untätige FIFA/UEFA und den Jugendfußball angeht.


    Noch ein Wort zum BVB, um auch darauf zu antworten: Ich vermute mit "den letzten Jahren" in denen Borussia Dortmund "nix gerissen" hat, beziehst du dich auf die Jahre nach der Double-Saison 11/12. Da gibt es allerdings nicht den einen Grund, warum manche Ergebnisse nicht gepasst haben. Es war eher eine Kombination aus mehreren, auf die der BVB zudem auch nur zum Teil Einfluss hatte.
    Bei den Dingen, die der BVB nicht in der Hand hatte, sind sicherlich der Anschlag vom Frühjahr 2017 und der Schuldenabbau zu nennen. Das wird gerne übersehen, doch der BVB blickt nicht wie der sonstige "Geldadel" auf ganze Jahrzehnte ohne finanzielle Sorgen zurück. Wir haben in der ersten Hälfte dieser von dir genannten(?) sieben Jahre immer noch Verbindlichkeiten aus der Beinahe-Insolvenz von 2005 getilgt.
    Darüberhinaus gab es natürlich auch hausgemachte Faktoren. Dazu zählen für mich in erster Linie völlig schwachsinnige Transferflops und Managementfehler. Bei letzterem denke ich da z.B. an die inkonsequente Haltung während der Tuchel-Ära.
    Das wären mal so ein paar spontane Punkte abseits der üblichen sportlichen Ups & Downs, warum bei uns nicht konstant die Vizemeisterschaft gebucht war. Zweite Kraft in Deutschland sind wir aber dennoch, das kann man nicht anders sagen. Wenn du dir die Ligatabelle aus den besagten Saisons zwischen 12/13 und 17/18 ansiehst, hat der BVB mit 380 Punkten nach den Bayern (514 Punkte) das beste Gesamtergebnis vorzuweisen. Danach folgen Leverkusen (343 Punkte) und Schalke (325 Punkte).
     
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  12. Schröder

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    Planungssicherheit Andre, es geht um Planungsicherheit. Sagt doch der Rummenigge immer.

    Die Vereine müssen wissen, wieviel Kohle sie zur Verfügung haben. Das ist jetzt erstmal in Stein gemeißelt: Sowohl die "Großen" können sich auf Jahre ihrer Einnahmen sicher sein als auch die "Kleinen" wissen, das sie egal wie gut sie eine Saison spielen, niemals an das ganz große Geld kommen werden. Ist doch für die auch eine Form von Planungssicherheit.

    Sonst weigern die sich am Ende noch, regelmäßig ihre besten Spieler an die Topklubs abzugeben. Und das wollen wir doch nicht, oder?
     
  13. Marcos

    Marcos Erfolgsfan

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    Tja, dein Fazit trifft den berühmten Nagel! Der KFC Uerdingen ist gerade dabei den Durchmarsch von die 5. Liga in die 2. Liga zu schaffen. Dank Mäzen Ponomarev. Der Verein war im Übrigen vor gut zehn Jahren mausetot. Muss man nicht gut finden, kann man aber gut finden. Und weiste wat!? Ich bin da ein bisschen neidisch. Und noch was: Fakt ist, ohne Geld von außen, wird mein Verein, Alemannia Aachen, nie wieder nach oben kommen, womöglich sogar früher oder später sterben. Deswegen: So lange wir nicht Vereinsnamen und Farben ändern müssen, würde ich mich eher nicht gegen einen Investor stellen. Und ich bin mir sicher, dass die meisten Mitglieder das ähnlich sehen.
    Und Schröder? Wie sieht es bei dir und den OFC aus? Verrecken oder Geld annehmen.
     
  14. Himend

    Himend Member

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    Das gilt nur nicht für wichtige Spiele, also Meisterschaftsentscheidungen, Halbfinale und Finale der CL sowie natürlich WMs und EMs, denen ich seit 50 Jahren treu bin – zumal die ohne Werbung auf der Brust spielen und keine Spieler kaufen können.
     
  15. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    @Noir: Du interpretierst das genau richtig. Deshalb verweise ich ja auf den BVB, der ja überspitzt gesagt aufgrund seiner (mittlerweile) guten finanziellen Position, immer "locker" zweiter werden müsste. Ganz so einfach ist es dann eben doch nicht, mit dem vielen Geld auch etwas gescheites anzustellen. Und da wird mir vieles an guter Arbeit bei den Bayern dann doch zu leicht mit dem Hinweis auf die Kohle abgetan.
    Auch der Beitrag von Andre mit dem Hinweis "künstlich aufregen" gefällt mir in dem Zusammenhang nicht. Geschenkt wurde den Bayern wenig und der BVB merkt in den letzten Jahren, trotz der reichlich sprudelnden Kohle, wie schwierig es ist sich oben zu halten.
    Mir gefällt in dem Zusammenhang auch die Einstellung vieler Bundesligisten nicht. Anstatt gut zu arbeiten, wie es meiner Meinung nach Klubs wie Augsburg, Mainz oder Freiburg seit Jahren machen, verweisen finanziell deutlich besser aufgestellte Klubs als die drei genannten lieber auf ihre Ohnmacht ob der Übermacht der Bayern. Für mich oft ein Alibi um von eigenen Fehlern abzulenken.
    Die hast das beim BVB schon gut analysiert. Der Hauptpunkt ist aber meiner bescheidenen Meinung nach die mangelhafte Einkaufspolitik. Gefühlt hat der BVB seit Klopps Weggang wesentlich schlechtere Einkäufe getätigt. Was meine These, dass Zorc und Watzke nicht wirklich die Top Leute sind für die man sie hält, untermauert.
     
  16. Rupert

    Rupert Friends call me Loretta

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    Nur, dass weder Augsburg noch Freiburg oder Mainz auch nur annähernd in Reichweite des FC Bayern kommen könnten; egal welch guten Job sie machen.

    Ebso wenig kommt ja auch Villareal in die Reichweite Real Madrids.
     
  17. Detti04

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    Ich weiss nicht, ob ich das schon mal in der Deutlichkeit gesagt habe, aber es ist sicher mal noetig: Als Fan der Bayern hat man zu Erfolgen anderer deutsche Mannschaften bzw. deren Ausbleiben gar nichts zu melden.

    Um das mal deutlich zu sagen: Bayern nimmt pro Saison mehr ein als die beiden naechstertragreichsten deutschen Vereine, naemlich Dortmund und Schalke, zusammen. In Zahlen sind das:

    Bayern 587,8 Mio
    Dortmund 332,6 Mio
    Schalke 230,2 Mio

    Nachzulesen hier: https://www2.deloitte.com/content/d...s-business-group/deloitte-uk-sbg-dfml2018.pdf

    Der absolute Unterschied zwischen Bayern und Dortmund betraegt also ueber 250 Mio Euro. Damit ist der BVB in absoluten Zahlen also naeher am FC Augsburg als an Bayern Muenchen:

    Umsatzrangliste: FC Bayern auf Platz vier, FCA im Bundesliga-Keller

    (Die Zahlen aus dem Artikel und dem Deloitte-Report unterscheiden sich darin, dass bei letzterem Einnahmen durch Abloesezahlungen rausgerechnet werden. Diese betrugen beim BVB im betrachteten Jahr ueber 70 Mio.)

    Oder anders gesagt: Der finanzielle Unterschied zwischen dem reichsten Verein der Buli und dem zweitreichsten Verein ist genauso gross wie der zwischen dem zweitreichsten und dem fuenfzehntreichsten. Nochmal zum Mitschreiben: Der finanzielle Unterschied zwischen 1 und 2 ist so gross wie der zwischen 2 und 15.

    Angesichts dieser Ungleichheit hat man als Fan oder Vertreter des reichsten Vereins nur eine Option, wenn es um das Thema "Erfolge anderer Bundesligisten" geht: Naemlich schoen die Schnauze zu halten.
     
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  18. U w e

    U w e Moderator Moderator

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    Die ganze Liga jammert über Bayern und deren Kohle die sollen sich mal anstrengen dann kann man auch wieder um den Titel mitspielen.
    Andere jammern über die Kohle von spanischen und englischen Klubs (Festgeldkonto) auch die könnten sich mal anstrengen um um den CL Titel mitzuspielen.
     
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  19. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Hat doch auch keiner behauptet. Es geht um deren Leistung im Verhältnis zu deutlich finanzstärkeren Klubs. Glaube da gibt es sogar eine Tabelle Geld pro Punkt in der Augsburg und Freiburg führen.
     
  20. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    ... und von dieser Tabelle profitieren diese Klubs genau wie?
     
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  21. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Sorry Detti, aber das ist doch gelinde gesagt Blödsinn was du da schreibst. Der BVB hat laut deiner Umsatzstatistik 4 x soviel Umsatz wie Hoffenheim, war aber letzte Saison punktgleich mit denen. Dann erkläre mir doch mal wie Hoffenheim das geschafft hat? Wie machen die denn mehr als diese Differenz wett, die der BVB zu den Bayern hat?
    Ganz davon abgesehen drückt sich die Umsatzüberlegenheit der Bayern seit Jahren ja nun auch im Punkteabstand aus. Sie setzen das also sportlich um. Und genau deshalb darf man gerne seine Meinung zu dem Thema abgeben als Bayern Fan.
    Im Verhältnis gesehen zeigt das auch wie schlecht deine Schalker im Vergleich zu den Umsatzschwachen Klubs abschneidet. Da kann ich das mit dem Schnauze halten mal ganz gepflegt zurück geben.
    Und die etwa 300 Mio vom BVB zu Augsburg waren dann in der Tabelle gerade mal 14 Punkte. Und du willst mir was erzählen das man Umsatz mal wie selbstverständlich in Punkte umwandeln kann. Lächerlich.
    Kannst ja auch gerne mal den Umsatz von Manchester United ins Verhältnis zum sportlichen Erfolg der letzten Jahre setzen. Dann erkennst du ganz schnell wie unsinnig deine Aussagen sind.
    Ganz davon abgesehen solltest du es unterlassen anderen hier den Mund zu verbieten. Das lieber Detti, steht dir schon gar nicht zu.
     
  22. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Wer sagt das sie profitieren. Zeigt wie gut dort gearbeitet wird. Und zeigt das Umsatz eben nicht alles ist, auch wenn sich manche gerne dahinter verstecken. Das mir die generelle Entwicklung im Fußball nicht gefällt habe ich ja mehrfach erwähnt.
     
  23. faceman

    faceman Europapokal-Tippspielsieger 2015

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    Nur das widerspricht ja eben jenen Kritikern, dass man eben besser arbeiten sollte. Diese Vereine können noch so gut arbeiten, sie werden davon nicht profitieren. Leistung lohnt eben nur dann auf Dauer, wenn entsprechende Investitionsmöglichkeiten vorhanden sind und die entsprechend genutzt werden. Eben wie im realen Wirtschaftsleben. Der Dorfbäcker kann auf Dauer mit dem Konzern eben nicht mithalten. Das ist sicherlich Business und eine wirtschaftliche Regel, aber mit fairem sportlichem Wettstreit hat das schon lange nichts mehr zu tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7 September 2018
  24. Detti04

    Detti04 The Count

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    Die schwaechste Mannschaft in Sachen Punkte pro Million war weder Schalke noch Dortmund, sondern natuerlich Bayern Muenchen. Um pro eingenommener Million so schlecht zu sein, wie Dortmund das in der letzten Saison war, haetten die Bayern 97 Punkte holen muessen. Wo waren denn die?

    Es bleibt also: Von allen Bundesligavereinen macht Bayern das Wenigste aus seinem Geld, trotz permanenter Meisterschaft. Die Einnahmeunterschiede sind naemlich inzwischen so extrem, dass der Kroesus auch dann den Titel holt, wenn er sich noch so bloed anstellt.
     
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  25. Rupert

    Rupert Friends call me Loretta

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    Daraus lernen wir: Eingesetztes Geld zu erzielten Punkten stellt eben keinen linearen Zusammenhang dar :)
     
  26. Detti04

    Detti04 The Count

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    Vor allem lernen wir, dass Serienmeisterschaften dadurch zustande kommen, dass ein Verein sehr viel mehr Geld zur Verfuegung hat als alle anderen in der Liga.

    Noch zum Spass ein Vergleich: Der Verein mit den drittmeisten Einnahmen in der Buli - Schalke - nahm weniger ein als Leicester City. Wuerde jemand von Leicester erwarten, ernsthafte Konkurrenz fuer die Bayern zu sein? Die Nr. 4 - Gladbach - nahm sogar weniger ein als West Ham oder Southampton.
     
  27. Schalke-Königsblau

    Schalke-Königsblau Well-Known Member

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    In der PremiereLeague ist es zumindest einfacher was die Gelder betrifft. Der Tabellenletzte der PremiereLeague bekommt mehr Fernsehgelder als der FC Bayern. Ausserdem haben die meisten Mannschaften der PremiereLeague ihre Geldquellen. Da sind weitere Einnahmen nicht maßgeblich.
    Und siehe da, auch in der PremiereLeague ist Geld nicht = Erfolg.
    Geht der Wunsch der Bayern und der von Hannovers Martin Kind geht in Erfüllung, werden den Geldgebern Tür und Tor geöffnet werden.
    Was letztendlich dazu führen wird dass andere Einnahmen eh zweitrangig werden und die Schere zwischen den Bayern und dem Rest der Liga weiter auseinander geht.

    Die vergangene Saison war schon ............seltsam. Ob RB oder BVB, die Gelder interessierten nicht wirklich. Über die vergangene Saison gesehen war es recht einfach deutscher Meister zu werden. So btw war es für Schalke auch sehr einfach Tabellenzweiter zu werden. Selbst wenn die Bayern nicht ihren allerbesten Fussball zum Besten gegeben haben, der Rest der Bundesligisten hat sich einen Scheiss zurecht gestolpert das einem Angst und Bange werden darf.
    So wirds für die Bundesligisten nicht einfacher Top-Spieler für die Bundesliga zu gewinnen.
     
  28. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Hast du was aktuelleres als das?
    https://www.google.de/url?sa=t&sour...FjAAegQIAxAB&usg=AOvVaw118sj0q4wUALvVkEyg1Qy3
    Wenn nicht erzählst du Blödsinn.
    Und mehr als Meister kannst du nicht werden. Da leidet gerne am Ende der Saison die Konzentration du Theoretiker. Vielleicht würden es ja sonst 97, brauchen sie aber nicht. Zu behaupten, eine Mannschaft die seit Jahren national in der Liga das Optimum herausholt, würde das wenigste aus seinem Geld machen schießt dann echt den Vogel ab.
    Und auf die Antwort bezüglich Hoffenheim/ BVB warte ich noch. Passt aber komplett nicht in deine Theorie das mehr Kohle immer mehr Erfolg bedeutet.
     
  29. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Ist ja gut das Leicester trotz deutlich kleinerem Etat nicht Mal Meister in England geworden ist. Ach ne, da war doch mal was.... Tolles Beispiel:D
     
  30. uwin65

    uwin65 Tippspiel Europapokalsieger 2014

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    Korrekt. Deshalb gefällt mir die Entwicklung auch nicht.
     
  31. Rupert

    Rupert Friends call me Loretta

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    Damit bringste's ja auf'n Punkt. International, wenn es gegen die anderen dicken Fische geht, ist ja dann der Ofen aus beim FC Bayern und das gegen Teams, die, was die Einnahmen betrifft, in der Kragenweite der Säbenerstr. sind.
     
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