Laberthread 17. Spieltag 21 / 22 - 1. Bundesliga das Letzte - Köln-Stuttgart!

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Servicebeitrag: Lies mal nach, was das "Gesetz der grossen Zahlen" ist.
Danke für den Service. Währenddessen kannst Du mir ja sicherlich erklären, mit welcher Statistik es sich erklären lässt, weshalb Freiburg auf Platz 3 nach der Hinrunde stehen kann. Das ist ja gemäß der hiesigen Erklärung gar nicht möglich.
 

powerhead

Pfälzer
Das ist aber nur die Hälfte der Wahrheit. Die andere ist nämlich, das Freiburg seine Hausaufgaben macht und zudem hin und wieder über dem eigenen Limit spielt.
Klar, wenn die 05er nicht die 05er wären, und sich nicht immer wieder unnötige Niederlagen und Punktverluste leisten würden (zB gegen Bochum, Augsburg, Frankfurt), könnten Sie auch da oben stehen. Das wäre aber bei aller Liebe des Guten deutlich zu viel.
Um da oben zu bleiben, braucht es Konstanz, die auf die gesamte Saison wohl auch bei Freiburg nicht zu erwarten ist.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Klar, wenn die 05er nicht die 05er wären, und sich nicht immer wieder unnötige Niederlagen und Punktverluste leisten würden (zB gegen Bochum, Augsburg, Frankfurt), könnten Sie auch da oben stehen. Das wäre aber bei aller Liebe des Guten deutlich zu viel.
Um da oben zu bleiben, braucht es Konstanz, de auf die gesamte Saison wohl auch bei Freiburg nicht zu erwarten ist.
Nuja, hättest Du am Jahresanfang geahnt, dass Mainz ein solches Jahr spielt? Das war auch nicht zu erwarten. Sie haben es aber getan.
 

powerhead

Pfälzer
Nuja, hättest Du am Jahresanfang geahnt, dass Mainz ein solches Jahr spielt? Das war auch nicht zu erwarten. Sie haben es aber getan.
Das haben wohl selbst die größten Optimisten nicht geahnt (ich hätte nicht mal 10€darauf gewettet), ist auf Dauer auch nicht mehr zu erwarten. Braucht es ja auch nicht, Die meisten Anhänger der 05er sind mit dem derzeitigen Tabellenstand absolut zufrieden.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Das haben wohl selbst die größten Optimisten nicht geahnt (ich hätte nicht mal 10€darauf gewettet), ist auf Dauer auch nicht mehr zu erwarten. Braucht es ja auch nicht, Die meisten Anhänger der 05er sind mit dem derzeitigen Tabellenstand absolut zufrieden.
Das ist unstrittig, zeigt aber, dass ein Etat eben nur bedingt aussagekräftig ist.
 

derblondeengel

master of desaster
Da wird Coulibaly ein Stein vom Herzen fallen, das Abseits gepfiffen wurde diiiiiiie Chance zum 0:1 "verdaddelt"

War aber symptomatisch sehr für Stuttgart. Von der Spielanlage und der taktischen Aufstellung eindeutig besser als der EffZeh, zum Glück aber zu Doof zum Tore schießen.

Noch zehn Punkte für den EffZeh und man dürfte mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Ich drücke Freiburg die Daumen das sie die Rückrunde genauso gut auf die Reihe kriegen und danach CL spielen können.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Stefan Leitl (Trainer SpVgg Greuther Fürth): "Wir haben uns sehr viel vorgenommen, haben aber nicht die klaren Torchancen gehabt, das war sicherlich ein Manko. Wir wollten mehr, aber es war nicht mehr für uns drin. Natürlich können wir mit fünf Punkten nicht zufrieden sein, aber wir sind mit vier Punkten aus drei Spielen sehr gut durch diese englische Woche gekommen, das stimmt uns auch zuversichtlich. Ich will nicht von der 2. Liga sprechen, die ist mir zu weit weg."

🍀
 

Detti04

The Count
Danke für den Service. Währenddessen kannst Du mir ja sicherlich erklären, mit welcher Statistik es sich erklären lässt, weshalb Freiburg auf Platz 3 nach der Hinrunde stehen kann. Das ist ja gemäß der hiesigen Erklärung gar nicht möglich.
Zum Teil duerfte es Zufall sein, d.h. ein schlichter Ausreisser nach oben. Ausserdem weist Freiburg nur 5 Punkte mehr auf als nach der Hinrunde der Vorsaison und 3 mehr als in der Saison 19/20.

Freiburg verkauft sich medial gerne so, als waere es Greuther Fuerth oder Arminia Bielefeld, aber das entspricht eben nicht der finanziellen Realitaet. Freiburg ist finanziell kein Abstiegskandidat, sondern ein Verein fuers Mittelfeld der Tabelle. Oder anders: Der Unterschied zwischen Gladbach und Freiburg beim Rohergebnis (Gladbach 155 Mio, Freiburg 85 Mio) sowie beim Personalaufwand (Gladbach 104 Mio, Freiburg 49 Mio) betraegt jeweils einen Faktor 2, aber der faktorielle Unterschied zwischen Freiburg und Bielefeld, Bochum und Fuerth (welche jeweils Rohergebnisse von 22-32 Mio und Personalaufwaende von 13-18 Mio aufweisen) ist groesser und liegt eher bei 3. Finanziell ist Freiburg also naeher an Gladbach als an den Abstiegskandidaten.

Die Finanzkennzahlen werden inzwischen jaehrlich von der DFL veroeffentlicht:

Um es kurz zu sagen: Wer glaubt, dass Freiburg "im Normalfall" da stehen sollte, wo sich auch Bielefeld, Bochum und Fuerth befinden, der liegt eben falsch. Freiburgs erwartbare Position ist irgendwo im Mittelfeld, und es steht aktuell um ein paar Punkte besser da als erwartet. Viel mehr ist bisher nicht passiert.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Zum Teil duerfte es Zufall sein, d.h. ein schlichter Ausreisser nach oben. Ausserdem weist Freiburg nur 5 Punkte mehr auf als nach der Hinrunde der Vorsaison und 3 mehr als in der Saison 19/20.

Freiburg verkauft sich medial gerne so, als waere es Greuther Fuerth oder Arminia Bielefeld, aber das entspricht eben nicht der finanziellen Realitaet. Freiburg ist finanziell kein Abstiegskandidat, sondern ein Verein fuers Mittelfeld der Tabelle. Oder anders: Der Unterschied zwischen Gladbach und Freiburg beim Rohergebnis (Gladbach 155 Mio, Freiburg 85 Mio) sowie beim Personalaufwand (Gladbach 104 Mio, Freiburg 49 Mio) betraegt jeweils einen Faktor 2, aber der faktorielle Unterschied zwischen Freiburg und Bielefeld, Bochum und Fuerth (welche jeweils Rohergebnisse von 22-32 Mio und Personalaufwaende von 13-18 Mio aufweisen) ist groesser und liegt eher bei 3. Finanziell ist Freiburg also naeher an Gladbach als an den Abstiegskandidaten.

Die Finanzkennzahlen werden inzwischen jaehrlich von der DFL veroeffentlicht:

Um es kurz zu sagen: Wer glaubt, dass Freiburg "im Normalfall" da stehen sollte, wo sich auch Bielefeld, Bochum und Fuerth befinden, der liegt eben falsch. Freiburgs erwartbare Position ist irgendwo im Mittelfeld, und es steht aktuell um ein paar Punkte besser da als erwartet. Viel mehr ist bisher nicht passiert.
:gaehn: Von einem Abstiegsplatz schrieb niemand für die Freiburger, sondern von einem Platz 3, den sie sich redlich erkämpft haben. Auch hier, weil sie eben über ihre Verhältnisse gespielt haben. Das kritisiere ich eben am BVB. Das machen die nicht. Sie rufen mit Mühe und Not das ab, was sie können und sind dann permanent ame rumjammern, wer Schuld an deren Niederlagen ist. Mir war schon klar, dass das Argument Ausreisser oder Zufall kommt. Das Beispiel passt nämlich nicht zur Statistik. Zum Verhältnis BVB/Ajax schreibste wohlweislich nichts? Da zieht dann nichtmal die Statistik? Und nochmal Statistik hin oder her. Wenn es für den BVB normal ist (weil die Statistik es eben so sagt), dass man gegen Bochum, Fürth und Hertha 5 Punkte weniger holt, als die Bayern, dann ist der Anspruch, den sie haben eben unrealistisch. Und um ein weiteres Beispiel zu bringen dass Statistik das eine ist und die jeweilige Aktualität eine andere, verweise ich mal auf das finanzielle Missverhältnis zwischen den Bayern und Vereinen wie jahrelang Real, Barca oder ManU. Jetzt mittlerweile Paris, City etc. Die Bayern liefen finanziell immer hinterher und waren dennoch konkurrenzfähig. Aber wir drehen uns im Kreis. Belassen wir es. Wir werden da nicht überein kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hendryk

Forum-Freund
Wenn es für den BVB normal ist (weil die Statstik es eben so sagt), dass man gegen Bochum, Fürth und Hertha 5 Punkte weniger holt, als die Bayern,
Die Statistik besagt nur, was in Summe, hier für die gesamte Saison oder jedenfalls einen längeren Zeitraum möglich ist. Einzelne Spielergebnisse können immer davon abweichen.
Richtig und am Beispiel Freiburg zu sehen ist aber, dass kein Verein gezwungen wird, im Rahmen des bisherigen, durch die Statistik belegten, Durchschnitts zu bleiben.
Wenn der BVB wie geschehen 9 Punkte Vorsprung verspielt, dann liegt es nicht an irgendeiner Statistik. Dann ist das ein Kopfproblem, eine Frage der Mentalität.
 

uwin65

Tippspiel Europapokalsieger 2014
:gaehn: Von einem Abstiegsplatz schrieb niemand für die Freiburger, sondern von einem Platz 3, den sie sich redlich erkämpft haben. Auch hier, weil sie eben über ihre Verhältnisse gespielt haben. Das kritisiere ich eben am BVB. Das machen die nicht. Sie rufen mit Mühe und Not das ab, was sie können und sind dann permanent ame rumjammern, wer Schuld an deren Niederlagen ist. Mir war schon jklar, dass das Argument Ausreisser oder Zufall kommt. Das Beispiel passt nämlich nicht zur Statistik. Zum Verhältnis BVB/Ajax schreibste wohlweislich nichts? Da zieht dann nichtmal die Statistik? Und nochmal Statistik hin oder her. Wenn es für den BVB normal ist (weil die Statstik es eben so sagt), dass man gegen Bochum, Fürth und Hertha 5 Punkte weniger holt, als die Bayern, dann ist der Anspruch, den sie haben eben unrealistisch. Und um ein weiteres Beispiel zu bringen dass Statistik das eine ist und die jeweilige Aktualität eine andere, verweise ich mal auf das finanzielle Missverhältnis zwischen den Bayern und Vereinen wie jahrelang Real, Barce oder ManU. Jetzt mittlerweile Paris, City etc. Die Bayern liefen finanziell immer hinterher und waren dennoch konkurrenzfähig. Aber wir drehen uns im Kreis. Belassen wir es. Wir werden da nicht überein kommen.
Finde es auch immer interessant wenn dann der Punkteschnitt des BVB der letzten Jahre herangezogen wird und man zufrieden ist wenn der erreicht wird. Der BVB hat seit Jahren das Problem gegen die schwächeren Punkte liegen zu lassen. das heißt aber doch nicht, das ein besserer Punkteschnitt nicht möglich ist, bzw. aufgrund der Möglichkeiten sogar fast schon Pflicht wäre. Wenn man es auf die Spitze treiben wollte, müsste der BVB eigentlich jedes Spiel gewinnen, außer gegen die Bayern. (Ist ein theoretisches Beispiel, aber das sind die Statistiken irgenwie ja auch). Sie haben einen deutlich besseren Kader, deutlich mehr finanzielle Mittel als der Rest. Und wie bereits erwähnt müssten sie immer locker zweiter werden. Ähnlich wie die Bayern immer Meister werden. Tun sie aber irgendwie nicht. Siehe letzte Saison oder 2017+2018. Und der Abstand zu den Bayern ist deutlich zu groß.
 

Detti04

The Count
:gaehn: Von einem Abstiegsplatz schrieb niemand für die Freiburger, sondern von einem Platz 3, den sie sich redlich erkämpft haben. Auch hier, weil sie eben über ihre Verhältnisse gespielt haben. Das kritisiere ich eben am BVB. Das machen die nicht. Sie rufen mit Mühe und Not das ab, was sie können und sind dann permanent ame rumjammern, wer Schuld an deren Niederlagen ist. Mir war schon klar, dass das Argument Ausreisser oder Zufall kommt. Das Beispiel passt nämlich nicht zur Statistik. Zum Verhältnis BVB/Ajax schreibste wohlweislich nichts? Da zieht dann nichtmal die Statistik? Und nochmal Statistik hin oder her. Wenn es für den BVB normal ist (weil die Statistik es eben so sagt), dass man gegen Bochum, Fürth und Hertha 5 Punkte weniger holt, als die Bayern, dann ist der Anspruch, den sie haben eben unrealistisch. Und um ein weiteres Beispiel zu bringen dass Statistik das eine ist und die jeweilige Aktualität eine andere, verweise ich mal auf das finanzielle Missverhältnis zwischen den Bayern und Vereinen wie jahrelang Real, Barca oder ManU. Jetzt mittlerweile Paris, City etc. Die Bayern liefen finanziell immer hinterher und waren dennoch konkurrenzfähig. Aber wir drehen uns im Kreis. Belassen wir es. Wir werden da nicht überein kommen.
Guck doch endlich mal nach, was es mit dem Gesetz der grossen Zahlen auf sich hat. Vielleicht hoerst Du dann auf, Erwartungswerte durch Einzelbeobachtungen widerlegen zu wollen. (Mit Einzelbeobachtungen hat naemlich der BVB gegen Frankfurt und Augsburg 6 Punkte mehr geholt als die Bayern. Wieso haben die (eingedenk dieser Einzelbeobachtungen) offensichtlich erbaermlich schwachen Bayern dann den Titel mehr verdient als der BVB?)

Was das finanzielle Missverhaeltnis zwischen den Bayern und anderen Grossklubs angeht: Das ist so stark ausgepraegt, dass Bayern in der Deloitte Money League auf Platz 4 steht. Zum letzten Mal nicht unter den Top 5 der Deloitte Money League waren die Bayern uebrigens in der Saison 06/07. Soviel zum Maerchen, dass Bayern finanziell nicht mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann oder irgenwie oberhalb seiner finanziellen Schlagkraft performt.

 
Zuletzt bearbeitet:

Rupert

Friends call me Loretta
(...)

Was das finanzielle Missverhaeltnis zwischen den Bayern und anderen Grossklubs angeht: Das ist so stark ausgepraegt, dass Bayern in der Deloitte Money League auf Platz 4 steht. Zum letzten Mal nicht unter den Top 5 der Deloitte Money League waren die Bayern uebrigens in der Saison 06/07. Soviel zum Maerchen, dass Bayern finanziell nicht mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann oder irgenwie oberhalb seiner finanziellen Schlagkraft performt.

Da kannste auch noch 10mal drauf hinweisen, wir machen's ja eh schon jahrelang:
Es wird sich immer einer einfinden, der in den jammernden Chor einstimmt, dass der FC Bayern ja "international gesehen" total benachteiligt ist, was seine Einnahmen betrifft.
 

fabsi1977

Theoretiker
Also dass die Bayern einen Kader haben der in der Bundesliga seinesgleichen sucht, steht außer Frage. Es ist zwar kein Selbstläufer, aber wenn da alle ihre normale Leistung abrufen, dann werden die Bayern Meister. Denn Rest machen die Schiedsrichter.

Das ändert nichts daran, dass es natürlich für einen BVB enttäuschend ist gegen Bochum und Hertha nur einen Punkt zu holen. Vielleicht ist es halt so, wenn du merkst dass nach vorne nix geht, du aber der Meinung bist von hinten droht keine Gefahr, dann fehlt so n bisschen die innere Anspannung. Ob man will oder nicht. Ist das die berühmte Mentalität? Wat weiß ich.

So jedenfalls verliert die Bundesliga für mich immer mehr an Interesse. Und dass es überhaupt noch Bayernfans gibt die da ernsthaft mitfiebern kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.
 

Rupert

Friends call me Loretta
(...) Und dass es überhaupt noch Bayernfans gibt die da ernsthaft mitfiebern kann ich irgendwie nicht nachvollziehen.
Da fiebert wohl auch kaum noch einer mit.
Das Mitfiebern war 2006, 2007, 2008 rum schon recht mäßig die paar Mal wo ich da im Schlauchboot in der Südkurve war.
Der Großteil da nahm das jeweilige Spiel irgendwie zur Kenntnis, recht viel mehr war das nicht.
 
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