Kühne: Mit Magath fließt sein Geld wieder

Schröder

Problembär
Man muss sich halt fragen, was man will: Die unsichere Chance auf "Erfolg um jeden Preis", also das Ausgliedern des Profifußballs samt dem Amateur-/Nachwuchsteam aus dem Verein, was laut dem Hr. Kühne ja sofort zu großen Erfolgen führen würde (ich bezweifle das, denn dann muss der HSV schnell und dauerhaft in die CL-Plätze kommen, damit sich das lohnt) oder ein Sportverein, der auch Profifußball spielen lässt.

Die allermeisten HSV-Anhänger sind ja wahrscheinlich nur am Profifußball interessiert von daher kann man dann schon den unsicheren Weg beschreiten - ist wahrscheinlich ehrlicher.

Ich bin schon alleine deswegen inzwischen für eine Ausgliederung, damit bei einer Pleite der Profimannschaft nicht der ganze Verein in die Binsen geht. Die anderen Sportler können nämlich nix dafür.

Der Erfolg für die Fußballer ist damit natürlich unsicher. Aber lieber ein unsicherer Erfolg als ein sicherer Niedergang. Und mit den jetzigen Verantwortlichen geht´s innerhalb von 5 Jahren in die 3. Liga und damit in die Insolvenz (wg. der Stadionfinanzierung) oder spätestens in 2 Jahren in die totale Abhängigkeit eines Investors.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Die Abhängigkeit ist ja jetzt schon da, wenn ich die Reaktion auf die Worte Kühnes richtig deute.
Ich glaub' der HSV hat auch das Problem, dass nicht soviel Platz da ist für eine weitere "Gelddruckmaschine" in der Bundesliga. Die vordersten zwei Plätze sind belegt und dann gibt's 3, 4 weitere Firmen, die sich gerade um die anderen 1, 2 Plätze hauen.

Ich werde außerdem das Gefühl nicht los, dass auch mal einer von den vorderen Zwei kurz vor's Zerreissen kommt.
 

Paule

PTL-Team-Weltmeister 2010
Kühne fährt die Probleme weg, aber unter die ersten Sechs zu kommen ist in dieser Saison mindestens genauso schwer wie in der vergangenen. Da war der Hamburger SV genau richtig eingereiht. Und das ist nicht einfach, weil das große Geld auch überhaupt nicht fließt. Wie sagt man ansonsten immer so gerne: Darüber hinaus bin ich vom HSV inzwischen zu weit weg... Ein kontinuierlicher Aufbau muss her, aber auch ein weiterer Knallerspieler, so wie es Schalke vorgemacht hat.
 

HSVOlee

Der Unbesiegbare
Kühne fährt die Probleme weg, aber unter die ersten Sechs zu kommen ist in dieser Saison mindestens genauso schwer wie in der vergangenen. Da war der Hamburger SV genau richtig eingereiht. Und das ist nicht einfach, weil das große Geld auch überhaupt nicht fließt. Wie sagt man ansonsten immer so gerne: Darüber hinaus bin ich vom HSV inzwischen zu weit weg... Ein kontinuierlicher Aufbau muss her, aber auch ein weiterer Knallerspieler, so wie es Schalke vorgemacht hat.


der kontinuierliche Aufbau ist in Hamburg schwer. In dieser Medien geilen Stadt. Bei jedem guten Spiel denken gleich viele. Der Europacup ruft.
 

Detti04

The Count
Die allermeisten HSV-Anhänger sind ja wahrscheinlich nur am Profifußball interessiert von daher kann man dann schon den unsicheren Weg beschreiten - ist wahrscheinlich ehrlicher.
Eine Ausgliederung des Profifussballs vom Hauptverein in eine KgaA (oder aehnlich) waere auch absolut angemessen, finde ich. Was hat der Eine, der zum professionellen Fussballspielen in die Stadt und den Verein gekommen ist, mit dem Anderen zu tun, der zum Spass Rugby oder Cricket spielen will? (Kein Scheiss, beides scheint es beim HSV zu geben.) Oder anders: Wie soll eine Vereinspolitik aussehen, die beiden gerecht wird?
 

Dilbert

Pils-Legende
Mir geht der Herr Kühne inzwischen mit seiner Magath-Vergötterungspolitik voll auf den Zeiger. wenn er wirklich was für den Verein tun will, dann soll er einfach mal ein paar Wochen seine Milliarden zählen und die Fresse halten, anstatt Leute per Bild zu mobben, die gerade erst ein paar Wochen da sind.

Magath ist ein Geldverschwender sondergleichen, das war er auf Schalke und zuletzt auch bei Wolfsburg, und selbst wenn der olle Geldstinksack Kühne da 25 Millionen innen Verein pumpen will, die kriegt Felix innerhalb von zwei Wochen doppelt wieder rausgeblasen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Selbst der olle Watzke hat es erfasst:

„Der HSV ist ein großartiger Verein. Es ist jedes Mal, wenn wir in Hamburg spielen, ein schönes, traditionsreiches Fußballfest. Der Klub hat sich allerdings leider in Strukturen verfangen, die dramatisch sind. Der Aufsichtsrat ist aus meiner Sicht zu groß und hat zu viel Macht. Das zweite Problem ist, dass man Herrn Kühne hinzugeholt hat."

„Du kannst ja keinen potenziellen Investor zwingen zu sagen, dass Oliver Kreuzer ein guter Manager ist – aber medienwirksam von außen zu behaupten, er sei ein Drittliga-Manager, das ist ehrabschneidend. Das ist nicht in Ordnung und der völlig falsche Ansatz."

„Dieses permanente 'Mit dem Geld winken' und dann sagen: Wenn Ihr das Geld wollt, müsst Ihr aber das tun, was ich will – das ist unanständig und gefällt mir nicht. Dadurch hat der HSV nun eine schwierige Situation."

„Eines ist klar: Wenn Herr Kühne bereit ist, dem HSV als Investor zu helfen ist dies auch in Ordnung. Menschlich allerdings verhält er sich unanständig. Das, was er nun macht, permanent die Öffentlichkeit zu suchen, um die Verantwortlichen zu diskreditieren, das ist daneben.“

http://sportbild.bild.de/SPORT/bundesliga/2013/09/23/watzke-kritisiert/hsv-investor-kuehne.html
 
Oben