Keine Lust mehr auf den DFB: Jones spielt für die USA

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theog

Guest
Naja, wenn seine Aussagen verdreht wurden, ist er sicherlich nicht Selbst daran Schuld.

Wenn er seine Aussagen nicht klar formuliert hat, gibt es mehr Spielraum zu Manipulationen (wenn es solche überhaupt gegeben haben soll, dass wissen wir eben nicht...:rolleyes: ).
 

kleinehexe

SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16
Wenn er seine Aussagen nicht klar formuliert hat, gibt es mehr Spielraum zu Manipulationen (wenn es solche überhaupt gegeben haben soll, dass wissen wir eben nicht...:rolleyes: ).

Da interssiert eine Journalisten doch nicht die Bohne, die drucken doch was sie wollen, hauptsache reißerisch. Zumindest die von der NYT.
 
T

theog

Guest
Da interssiert eine Journalisten doch nicht die Bohne, die drucken doch was sie wollen, hauptsache reißerisch. Zumindest die von der NYT.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Journalisten nach einem Interview schreiben, was sie wollen...:rolleyes: Es gibt bestimmt gewisse Richtlinien dabei. Haette er sich vorsichtiger ausgedrueckt, waere so was wahrschelinlich nicht passiert bzw. nicht in so einem Ausmass...

Tatsache ist: er hat einen scheiss (wenn die Berichte stimmen) gelabert, und er kommt am naechsten Tag und sagt, alle Medien haben seine Aussagen manipuliert...:rolleyes: Wie glaubhaft...:floet:
 

NK+F

Fleisch.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Journalisten nach einem Interview schreiben, was sie wollen...:rolleyes: Es gibt bestimmt gewisse Richtlinien dabei. Haette er sich vorsichtiger ausgedrueckt, waere so was wahrschelinlich nicht passiert bzw. nicht in so einem Ausmass...

Die Bild macht das andauernd.
Und die Times ist auch kein unbeschriebenes Blatt.

The New York Times
 
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theog

Guest
Jones distanziert sich von Rassismus-Anspielungen

Ex-Nationalspieler Jermaine Jones hat sich noch einmal deutlich von seinen angeblichen Äußerungen in der New York Times distanziert und sich sogar für die Rassismus-Anspielungen in dem Bericht entschuldigt.

»Es tut mir sehr leid, wenn durch den Artikel ein falscher Eindruck entstanden ist. Ich fühle mich in Deutschland sehr wohl und hätte liebend gerne weiterhin für die Nationalmannschaft gespielt. Aber Bundestrainer Joachim Löw hat sehr deutlich gemacht, dass er nicht mit mir plant«, erklärte Jones, der zukünftig für die USA spielen will, auf seiner Internetseite.

Quelle: 11 FREUNDE - Newsticker - Jones distanziert sich von Rassismus-Anspielungen

:floet:
 

kleinehexe

SF-Dschungelkönigin 2011 und PTL-Meister 2015/16
Das hat er fuer seine Äusserungen gemacht, die im Artikel erschienen worden sind, und das muss er machen, da es nicht nachweisbar ist, ob seine aussagen manipuliert worden sind. :rolleyes:

Ich denke es wurde ihm einfach falsch ausgelegt - und aus dem Zusammenhang gerissen. Und ich habe ja gestern schon gepostet dass solche Reaktionen wie : "Bäh ich kriege das Kotzen wenn ich den tätowierten Halbaffen (Halbaffe steht bei dem Menschen für Ausländer) sehe"..mir nicht unbekannt sind. Von daher gibt es diese Vorurteile tatsächlich - nicht nur hier, das ist klar.
 

NK+F

Fleisch.
Das hat er fuer seine Äusserungen gemacht, die im Artikel erschienen worden sind, und das muss er machen, da es nicht nachweisbar ist, ob seine aussagen manipuliert worden sind. :rolleyes:

Sehe ich anders. Zumal in der Meldung von 11Freunde nicht alles steht.

Jones erklärte, dass die Times ihn falsch wiedergegeben habe. "Als wir über mögliche Gründe für meine anhaltende Nichtberücksichtigung durch den Deutschen Fußball-Bund gesprochen haben, kam der Journalist nach ein paar anderen Überlegungen auf das Thema Hautfarbe zu sprechen. Da habe ich genau das Gegenteil von dem gesagt, was im Artikel zu lesen ist", erläuterte der 27-Jährige, der drei Länderspiele für Deutschland bestritt. Durch eine falsche Wiedergabe seiner Aussagen sei der Eindruck entstanden, Jones' Nichtberücksichtigung durch den DFB sei rassistisch motiviert. "Das wäre völliger Quatsch", erklärte der Spieler.

Jones-Interview sorgt für Wirbel - Fußball - Bundesliga - kicker online
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
Admin
Moderator
Ja das Problem ist nun, wie man mit seiner teils vorgefertigen Meinung zu Jones klarkommt.

Ist diese fest anti Jones, was ich verstehen kann, sieht das nach einem billigen Gegensteuern aus, um einen Skandal erster Klasse zu vermeiden.

Ist diese fest pro Jones, was ich auch verstehen kann, hat die Times klar den schwarzen Peter.

Und der Neutrale kann eigentlich nur erkennen, dass eigentlich nix 100%ig klar ist. Was weder für noch gegen den Jones und auch nicht für oder gegen die Times spricht.
 

NK+F

Fleisch.
Trotzdem ist es nicht nachweisbar. Weil Jones es sagt, muss man ihm glauben? :rolleyes:

Nein muss man nicht. Nur sollte man auch der Zeitung nicht blind vertrauen.
Und darauf bauen deine Aussagen ja auf.
Ich mag mir da kein abschliessendes Urteil bilden.
Er könnte es gesagt haben oder auch nicht.
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
Admin
Moderator
Zudem wohl für Jones (noch) spricht, dass das Interview nicht autorisiert wiedergegeben wurde. Zumindest hat die Times einer fehlenden Authorisierung noch nicht widersprochen.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Wie kann Deutschland eigentlich - ohne Weltspitze gewesen zu sein - 1980 Europameister geworden sein?
Genauso, wie sie 82 und 2002 ins Finale und 2006 ins Halbfinale gekommen sind. Mit mehr Glück als Verstand gepaart mit 1-2 Einzelkönnern. Vielleicht noch mit Willen und Taktik, wenn man es positiv ausdrücken will, aber gewiss nicht mit Weltspitzenfußball.

Gerade 82 uns 2002 gelten doch als Tiefpunkte der Fußrumpelei.

Und was das Thema falsche Widergabe in Interviews angeht: Das war bei meinen letzten beiden Interviews genauso. Da habe ich mich ziemlich geärgert was da geschrieben wurde, und die waren vergleichsweise unwichtig.
 
Was mich an der gesamten Geschichte ärgert ist, dass die Spieler ohne Wenn und Aber den Verband wechseln dürfen. Sicherlich hatte er bisher kein Pflichtspiel absolviert. Nichtsdestotrotz sollte sich Jones im klaren gewesen sein, dass es kein Spaziergang sein würde, in einer deutschen Nationalmannschaft Stammspieler zu werden. Nach wie vor halte ich es im Sport für wichtig, dass die Sportler mit ihren Verband identifizieren können und deswegen auch alles geben, um der beste zu werden. Beides hat Jones im Sinne Deutschlands nicht erfüllt. Ich bezweifle, ob er sich auch mit dem US-Verband identifizieren kann.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Was mich an der gesamten Geschichte ärgert ist, dass die Spieler ohne Wenn und Aber den Verband wechseln dürfen. Sicherlich hatte er bisher kein Pflichtspiel absolviert. Nichtsdestotrotz sollte sich Jones im klaren gewesen sein, dass es kein Spaziergang sein würde, in einer deutschen Nationalmannschaft Stammspieler zu werden. Nach wie vor halte ich es im Sport für wichtig, dass die Sportler mit ihren Verband identifizieren können und deswegen auch alles geben, um der beste zu werden. Beides hat Jones im Sinne Deutschlands nicht erfüllt. Ich bezweifle, ob er sich auch mit dem US-Verband identifizieren kann.

?
Und weil er's nicht in die deutsche Nationalmannschaft schaffte, also auch nie dort ein entscheidendes Spiel spielte, darf er nun auch nie wieder in einer anderen spielen, nicht mal in einer vermeintlich schwächeren?
Ahja - verblüffende Logik.
 

BärVomBorsigplatz

Echt-Borusse
Was mich an der gesamten Geschichte ärgert ist, dass die Spieler ohne Wenn und Aber den Verband wechseln dürfen. Sicherlich hatte er bisher kein Pflichtspiel absolviert. Nichtsdestotrotz sollte sich Jones im klaren gewesen sein, dass es kein Spaziergang sein würde, in einer deutschen Nationalmannschaft Stammspieler zu werden. Nach wie vor halte ich es im Sport für wichtig, dass die Sportler mit ihren Verband identifizieren können und deswegen auch alles geben, um der beste zu werden. Beides hat Jones im Sinne Deutschlands nicht erfüllt. Ich bezweifle, ob er sich auch mit dem US-Verband identifizieren kann.

Einspruch ! Jones hat nen US-Pass,sein Vater ist Amerikaner,also darf er den Verband wechseln.Da gabs in der Fußballgeschichte schon ganz andere Fälle,angefangen bei DiStefano und Puskas bis hin zu Cacau.In anderen Sportarten wird ein Verbandswechsel noch viel lascher gehandhabt.

Lustig finde ich das Argument,die NYT würde einen Artikel zwecks Auflagenverbesserung reißerisch verändern.Hallo? Der Durchschnittsami interessiert sich doch einen Scheißdreck für Deutschland ,noch weniger für Fuppes und den Herrn Jones kennen in den Staaten weniger als 0,01 % der NYT-Leser.Wäre JJ 2,20 groß und würde pro Spiel 40 Körbe in der NBA werfen,sähe die Sache anders aus.
 

NK+F

Fleisch.
Was mich an der gesamten Geschichte ärgert ist, dass die Spieler ohne Wenn und Aber den Verband wechseln dürfen.

Ist wirklich schlimm. Wir sollten das wie im Mittelalter handhaben.
Wenn der Herrr es nicht mag, verlässt der Hörige das Dorf nicht. :ironie:


Lustig finde ich das Argument,die NYT würde einen Artikel zwecks Auflagenverbesserung reißerisch verändern.Hallo? Der Durchschnittsami interessiert sich doch einen Scheißdreck für Deutschland ,noch weniger für Fuppes und den Herrn Jones kennen in den Staaten weniger als 0,01 % der NYT-Leser.Wäre JJ 2,20 groß und würde pro Spiel 40 Körbe in der NBA werfen,sähe die Sache anders aus.

Das soll dann also als Beweiss gelten, dass Jones lügt? :suspekt:
 

Detti04

The Count
Genauso, wie sie 82 und 2002 ins Finale und 2006 ins Halbfinale gekommen sind. Mit mehr Glück als Verstand gepaart mit 1-2 Einzelkönnern. Vielleicht noch mit Willen und Taktik, wenn man es positiv ausdrücken will, aber gewiss nicht mit Weltspitzenfußball.
Wer soll denn 1980 Weltspitze gewesen sein? Der Titelverteidiger von 76, der von Deutschland in der Vorrunde besiegt wurde? Der Vize-WM von '78, der von Deutschland in der Vorrunde besiegt wurde? Der Weltmeister von '82, der nach 3 Vorrundenspielen genau 1:0 Tore aufweisen konnte? Der Europameister von '84, der 1980 gar nicht erst dabei war? Der Weltmeister von '78, der zwischen 1959 und 1991 keine einzige Copa gewann? Oder doch - mal wieder - Brasilien, welches zwischen 1970 und 1989 komplett titellos blieb?

Wer war denn nun Weltspitze 1980?
 

Itchy

Vertrauter
Hmm, mit Blick auf die europäischen Pokalwettbewerbe um 1980 rum, kann man Deutschland zu der Zeit eine gewisse Qualität im internationalen Vergleich nicht absprechen.
Aufgrund der damals nur zwei erlaubten Ausländer pro Team konnte man ja eher als heute gewisse Rückschlüsse ziehen, wie stark eine Nationmannschaft einzuschätzen ist.

Problematischer war wohl die Person des Bundestrainers, der sicherlich nicht den erforderlichen Respekt der Mannschaft besessen hatte, was im Gegensatz zu der Schön-Ära vor 1978 nicht durch entsprechende Persönlichkeiten auf dem Platz wie Beckenbauer oder Overath kompensiert wurde.

Auf jeden Fall hatte man sich zu der Zeit gegen die anderen starken Mannschaften weit häufiger durchgesetzt als in der Ära von 1998 bis heute.
 

DeWollä

Real Life Junkie
wo geht das Thema hin ?


Jones ist kein Politiker der um den heißen Brei redet, aber dennoch scheinbar sehr unbedarft im Sprachschatz. Vielleicht hat er das Interview sogar in englisch gegeben und beherrscht diese Sprache noch geringer als Deutsch ?
Er war sich bestimmt nicht bewußt, wie man ihm seine Sätze auslegen kann....


Jetzt merkt ihr auch, warum Politiker nichts sagen....das erspart ihnen sowas wie Jones jetzt rumrudern muß.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Wer war denn nun Weltspitze 1980?
Vielleicht niemand so richtig. Absolut gesehen. Die Schwäche anderer kann man ja nicht als Beleg eigener Stärke anführen. Und wo du schon Arg und Bra ansprichst: Da erinnere ich mich dunkel an drei klare Niederlagen im Jahr 81. Darf einer Weltspitzenmannschaft nicht passieren. Und jetzt sag nicht, da ging es um nix. Gegen die beiden geht es immer um was. Sonst bräuchte man ja nicht gegen sie spielen. Und damals waren das auch noch keine Marketinggags.

Klar kann man das auch anders sehen. Deutschland ist immer Weltspitze. Ausser sie zeigen es mal gerade nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einspruch ! Jones hat nen US-Pass,sein Vater ist Amerikaner,also darf er den Verband wechseln.Da gabs in der Fußballgeschichte schon ganz andere Fälle,angefangen bei DiStefano und Puskas bis hin zu Cacau.In anderen Sportarten wird ein Verbandswechsel noch viel lascher gehandhabt.

Lustig finde ich das Argument,die NYT würde einen Artikel zwecks Auflagenverbesserung reißerisch verändern.Hallo? Der Durchschnittsami interessiert sich doch einen Scheißdreck für Deutschland ,noch weniger für Fuppes und den Herrn Jones kennen in den Staaten weniger als 0,01 % der NYT-Leser.Wäre JJ 2,20 groß und würde pro Spiel 40 Körbe in der NBA werfen,sähe die Sache anders aus.

Hat sich nicht sogar Ailton mal der Deutschen Nationalelf angeboten, weil er in Brasilien keine Chance hatte.
Hab da sowas im Hinterkopf :gruebel:
 
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