Jubiläum: Herthas Nummer 1 macht in Lautern sein 100. Spiel

R.v.N.

Junior Konzepter UX
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......"Ich finde, das ist eine schöne Zahl. Die 100 wollte ich immer erreichen", sagt Fiedel. Und diese Zahl hat sich der Torhüter hart erarbeitet - mit vielen Rückschlägen. 1997, im Aufstiegsjahr, war nach dem siebten Spiel Schluss für ihn. Er musste den Kasten für Herthas Ex-Keeper Gabor Kiraly räumen. Danach war er lange Zeit ganz draußen. Fiedel: "Das war hart, nicht mal bei Testspielen in der Vorbereitung bekam ich eine Chance."

Doch Fiedler ließ sich nicht unterkriegen, gab immer alles im Training. "Das ist eine Grundeinstellung von mir. Ich gebe nie auf", sagt der treue Fiedler (seit 1990 im Verein). Und es hat sich gelohnt. In der Krisensaison sprang er im Frühjahr 2004 für den völlig entnervten Kiraly ein. Und ist seitdem die unumstrittene Nummer 1. Selbst die schwere Ellbogenverletzung im Sommer 2005 konnte ihn nicht aus der Bahn werfen.

Jetzt hat Fiedel endlich die 100 Erstliga-Spiele voll - nach knapp 9 Jahren. Der KURIER überreichte Fiedler zum Jubiläumsspiel in Lautern erst ein Torwarttrikot mit der Nummer 100 und dann noch ein Hemd mit der 200. Weil wir überzeugt sind, dass er auch die nächsten hundert Spiele schafft. Fiedler überrascht und gerührt: "Klasse, danke für so viel Vertrauen."......

Ich finde es ausgezeichnet von ihm, dass er seit 1990 im Verein spielt und nie aufgegeben hat...jetzt ist er die Nummer eins in Berlin und wird es hoffentlich noch eine Weile bleiben...besser hätte es Hertha kaum erwischen können...
 

André

Admin
So muss das sein, erinnert an die Karriere von Uwe Kamps in Mönchengladbach, der hat auch 19 Jahre lang immer beim selben Verein gespielt!

Sowas gibts leider nur noch ganz selten in der Bundesliga! :top:
 
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