Initiative Borussia - Opposition in Mönchengladbach

G

GGBorusse

Guest
Detti, deine Betrachtungen erschrecken mich, denn da ist sehr viel Wahres dran...
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Der natuerliche Vorteil Gladbachs war gross genug, dass man vor der Saison Freiburgs besten Torjaeger abwerben konnte.

Nur sehe ich eben, das man diese Aussage durchaus im Nachhinein tätigen kann, nur das ist sehr einfach. Cisse war vor der Saison eben kein übermässig auffälliger Spieler, daher, zumindest aus meiner Sicht, einer von vielen. Das er so einschlägt, damit konnte nicht zwangsläufig gerechnet werden.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Der natuerliche Vorteil Gladbachs war gross genug, dass man vor der Saison Freiburgs besten Torjaeger abwerben konnte. Und genau das macht doch den Unterschied zwischen Klubs aus: Aus Gladbacher Sicht sind der HSV oder Werder unerreichbar, weil diese der Borussia mal eben die besten Spieler (Jansen und Marin) wegkaufen koennen; genauso "mal eben" kauft Gladbach eben in Freiburg ein (bzw. wirbt ab). Wenn man daraus einerseits schliesst, dass man mit dem HSV oder Werder nicht mithalten kann, andererseits aber nicht, dass man mehr erreichen koennen sollte als Freiburg, dann halte ich das eben fuer inkonsequent.

In der unteren Tabellenhälfte sind die Grenzen fließender. Das zeigt sich daran, dass der Punkteabstand der Vereine der unteren Tabellenhälfte zu Platz 16 meist deutlich geringer ist als der zu Platz 5.

Freiburg, Mainz und Hannover spielen bisher eine tolle Saison. Freiburg hat "CL-Mo" zu einem mutmaßlichen Absteiger gehen lassen und dafür mit Cisse einen scheinbar mehr als gleichwertigen Ersatz gefunden, so als Beispiel. Das ist auch eine Krux für alle, die gegen den Abstieg spielen, in dieser Saison: Die vorgenannten Vereine machen in einer einzigen Saison deutlich mehr Betrieb, als man ihnen nach dem Kader zutrauen dürfte. Darunter leiden kurzfristig auch manche Große, die aber aufgrund ihres Kaders einfach zu stark sind, dauerhaft unten drin zu bleiben.

Damit verbleibt zum jetzigen Zeitpunkt allenfalls eine Hand voll Abstiegskandidaten, bei Stuttgarts vermutetem Aufwind spätestens zur Rückrunde noch weniger.

Gladbach hätte vielleicht auch 10 Punkte, wenn die Saison insoweit anders gelaufen wäre; aber Hannover z.B. in der Form der früheren Saisons wäre vielleicht nicht wieder zurück gekommen. Freiburg wäre nicht mit derartig breiter Brust aufgetreten und Mainz wäre nach meiner Meinung sogar ziemlich sicher nicht wieder ins Spiel gekommen, St. Pauli auch nicht, wenn sie nicht vorher schon 2 Auswärtssiege - so viele waren es nach meiner Erinnerung bis zum Spiel bei uns - eingefahren hätten. Dann hätten wir vielleicht 6 Punkte mehr, prekär, aber nicht ähnlich hoffnungsvereitelnd. Das ist meine Meinung und die kann falsch sein; aber so ganz von der Hand zu weisen ist sie nicht. Denn die Psychologie des Erfolgs spielt den Erfolgreichen in die Karten; die des Misserfolgs spielt gegen die Versager.

Natürlich kann man da - jedenfalls mittlerweile - nichts mehr schönreden; die Frage, auf die sich kurzfristig alles zu orientieren scheint, ist wohl folgende: Warum ergibt sich die Mannschaft scheinbar willenlos in ihr Schicksal? Warum passieren solche Spiele, in denen man- und wenn auch nur phasenweise - mithalten konnte (Nürnberg, Leverkusen, nach meiner Meinung auch Frankfurt, Hoffenheim, WOB, Bayern, Köln, Pauli, Mainz etc.), z.B. wie in Lautern oder in Freiburg? Es es wirklich der Trainer? Die Kaderzusammenstellung? Oder die Psychologie, vielleicht auch die der Selbstgefälligkeit nach Erfolgserlebnissen wie in LEV oder in Köln?

Ich weiß es auch nicht. Meine Meinung ist aber, und damit mache ich es mir schwerer als diejenigen, die Mechanismen greifen lassen wollen, dass diese Mechanismen einfach mal unterbrochen werden sollen. Weniger geht es darum, ob man (deutlich) höhere Ziele als Freiburg haben sollte (denn wie stünde man da, wenn man genau das vor der Saison so kommuniziert hätte), auch nicht darum, ob man sich einen dauerhaften Platz im Oberhaus sichern will (denn das klappt offenbar nicht), sondern darum, dass einfach versucht werden sollte, zumindest diesen beschissenen Platz 16 noch irgndwie zu erreichen, um einen erneuten Massenexodus zu verhindern und wieder bei 0 anzufangen. Ich bin davon überzeugt, dass ein Trainerwechsel noch nicht den Exodus einleitet; aber jeder Trainer, der jetzt käme, würde nicht nur mit dem Material arbeiten, dass er vorfindet, sondern erforderliche Notlösungen aus seiner Sicht verpflichten wollen. Das ist der Anfang vom Ende. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das, was Eberl bespielsweise noch vor Wochen gesagt hat, keine Verstärkungen zur WP, heute noch Stand der Dinge ist. Lass sie suchen. Und dann in der RR machen.

Ans Kreuz nageln kann man sie ja dann auch noch, wenn man das, was die absolotute Mehrheit als Fakt scheint, hingenommen zu haben, dann auch tatsächlich eingetreten ist, nämlich der Abstieg.

Ich gebe zu: Die Wahrscheinlichkeit ist mittlerweile sehr hoch. Aber warum sollte ein anderer Coach daran etwas ändern?

Und zur Opposition, zu Netzer, Berti und Konsorten sage ich nur eins: Wo sind denn die Konzepte? Wo die tatsächlichen Empfehlungen? Warum wird divenhaft abstrakt von Vetternwirtschaft, Inkompetenz o.ä. gesprochen, gerade im Bezug auf die Führungsriege? Haben die etwa auch keine sportliche Lösung? Schön schwafeln kann ich auch. Ich könnte mich auch bei Sky hinsetzen und tolle Reden schwingen vom Überboss, der keinen Widerspruch duldet.

Wo aber ist der Bezug zur aktuellen Leistung der Mannschaft? Inwieweit ist das produktiv?

Meine Meinung: Es fügt einen unermeßlichen Schaden zu. Der Mannschaft wird ein Alibi (mehr) gegeben, verunsichert werden sportliche Leitung und Spieler zur absoluten Unzeit. Denn eines ist klar: Ändern kann man mit der Kritik an der gesamten Führungsriegen JETZT ohnehin nichts.
 

KGBRUS

Mitglied Trainerfindungskommission 2021 psst... RR
Ein Trainerwechsel ist für mich unausweichlich, da ich MF den Wandel nicht zutraue. Warum? Aus drei Gründen. E
rstens hält er an einem system fest, was nun mal nachweißlich absolut nicht funktioniert.
Er Anscheinden die Manschaft nicht so motivieren kann bzw Selbstvertrauen eintrichtern kann, das wenigsten mal ein Spiel in dem wir führen nach hause gebracht wird. Von einem Spiel umbiegen gar nicht erst zu reden.
Der dritte Grund ist die mangelnde Risikobereitschaft Spieler zu bringen die jung sind oder aber auch nicht mehr erste Wahl sind. Denn schlimmer kann es nicht kommen. Mir fehlt das Einsehen bzw der Wille zur Veränderung bei MF.

Alles in allem bleibt nur der Trainerwechsel kurz vor oder kurz nach dem HH Spiel.
 

Detti04

The Count
Ichsachma, ich glaube wir sind gar nicht grundsaetzlich sooo unterschiedlicher Meinung, ausser in einem Punkt (zu dem aber spaeter). Ich finde auch, dass man den Spielerexodus so weit wie moeglich vermeiden muss; egal, ob das nun eine Spielerwanderung wegen eines neuen Trainers oder einer neuen Liga ist. (Ganz nebenbei: Rutten hatte ja bei mir schon praktisch verschissen, weil er seinen Lieblingessechser Engelaar fuer teuer Geld (5 Mio) mitbringen musste, obwohl Schalke mit Jones und Ernst schon 2 der besten Sechser der Liga hatte.) Ausserdem glaube ich wie Du, dass der Kader der Borussia grundsaetzlich sicher staerker ist als Platz 18; und ich nehme an, dass auch in der sportlichen Leitung nicht alles schlecht ist (sondern vermutlich alles relativ bundesliga-normal semiprofessionell). Ich hab ja auch an anderer Stelle schon geschrieben, dass ich nichts gegen Eberl habe - wieso sollte ich auch? Der grosse, ja himalayische Unterschied besteht in der Meinung zu einer Person, naemlich zum Trainer. Wieso ich von Frontzeck nichts halte, das erklaere ich aber in einem anderen Posting, denn dazu muss ich ausholen - weeeeeiiiiiit ausholen.

Also, dranbleiben!
 

André

Admin
Hannover hat auf Platz 3 24 Tore, wir haben auf Platz 18 25 Tore.

Wir gewinnen 3:6 in Leverkusen und 0:4 in Köln, derart hohe Ergebnisse bei diesen beiden gegnern hat sonst noch keiner geschafft. Ist für mich beweis genug, dass es nicht am Kader liegt. Da ist durchaus Potential drin.

Der Kader wird aber permanent schlecht geredet, und man stellt sich in 17 Spielen als Außenseiter hin, dann muss man sich nicht wundern, dass das irgendwann auf die Mannschaft überspringt. Dazu kommen Wechsel-Fehler, taktische Fehler das sture Festhalten an einzelnen Spielern und an einem für die Mannschaft nicht funktionierenden System.

Bei den letzten Abstiegen war ich ziemlich ratlos, woran es liegen könnte, diesmal ist es ziemlich einfach, zumindest für mich.
 

Bökelberger

Gladbach-Gepeinigter
@Ichsachma,

dein oben stehender Beitrag ist verdammt gut geschrieben.

Respekt!

Du könntest mit deiner exzellenten Ausdrucksweise bei der Presse arbeiten.
Und zwar bei jener, die eben nicht Schmuddelschreibe für Dumme liefert.

Ich schließe mich Deinem Beitrag vollumfänglich an.
 

Detti04

The Count
Okay, nun also zum Trainer. Zunaechst moechte ich aber einmal ausfuehren, was ich ganz allgemein von einem Trainer erwarte.


Ich nehme an, dass Fussballprofis im Wesentlichen Arbeitnehmer sind wie jeder andere auch. Sie haben im Trainer einen Vorgesetzten, der in gewisser Weise Befehlsgewalt ueber sie hat, d.h. sie muessen im Prinzip tun, was er ihnen sagt. Nun kennst Du das vielleicht aus dem normalen Leben: Diese Befehlsgewalt funktioniert nur dann gut, wenn die Untergebenen Vertrauen in das Urteil ihres Bosses haben, denn nur dann sind sie bereit, dessen Anweisungen nicht nur klaglos, sondern mit Ueberzeugung Folge zu leisten. Fehlt dieses Vertrauen, weil der Untergebene den Boss fuer unfaehig haelt, dann wird im besten Fall zwar Folge geleistet, aber ohne innere Anteilnahme; im schlechtesten Fall werden die Anweisungen gar nicht erst befolgt. So oder so, das Ergebnis der Arbeit wird schlechter sein als in dem Fall, in welchem der Untergebene dem Urteil seines Chefs vertraut.


Jetzt zurueck zum Fussball. Wie also schafft es ein Trainer, dass ihm die Spieler vertrauen? Da gibt es meiner Meinung nach verschiedene Moeglichkeiten (sowie Kombinationen derselben), ueber die die Trainer sich dieses Vertrauen erwerben koennen.


Emotionalitaet
Logisch, das ist das, wovon die Motivationskuenstler wie Daum und auch die Kumpeltypen wie Klopp leben. (Beide haben aber auch andere Staerken.) Hier wird Vertrauen geschaffen, indem dem Spieler einfach mehr Selbstvertrauen eingefloesst wird: Wenn mein Chef es schafft, dass ich ueber gluehende Kohlen laufen kann, dann schafft er auch ganz andere Sachen. Ergo: Mein Chef ist 'ne Granate, und was er sagt, stimmt!


Aura
Das ist natuerlich nicht weit weg von Emotionalitaet, aber viel weniger erwerbbar. Mit Aura meine ich so in etwa das, was z.B. Rehhagel zu haben scheint oder schien: Da hatte ich manchmal den Eindruck, dass er einem Spieler nur in die Augen sehen musste, und dieser war sofort Feuer und Flamme.


Intelligenz
Ich bin ziemlich sicher, dass Trainer wie Slomka, Skibbe und Rangnick versuchen, ihren Spielern ihre Spielidee und -taktik so ausfuehrlich wie moeglich zu erklaeren, oder wie diese Trainer vermutlich sagen wuerden, “ihre Philosophie zu kommunizieren”. Selbst, wenn ein Spieler diese nicht komplett rafft, dann denkt er sich wahrscheinlich: “Ich hab zwar nur die Haelfte verstanden, aber der Teil, den ich verstanden habe, der klang echt schlau. Der Boss ist echt ganz schoen schlau, also halte ich mich wohl mal besser an seine Anweisungen, denn an denen wird schon was dran sein.”


Erfolgserlebnisse im Allgemeinen
Klar, nichts schafft so sehr Vertrauen wie der Erfolg, den man in der Vergangenheit unter einem Trainer hatte (oder den der Trainer anderswo hatte). Einem CL-Sieger bringt ein Spieler sicher erst einmal einen groesseren Vertrauensvorschuss entgegen als einem Trainer, der von der U23 kommt. Unter diese Rubrik faellt aber auch sowas wie Rauls Aussage, dass er sich durch Magaths Training 5 Jahre juenger fuehlt; kein Wunder, dass er sich von Magath dann klaglos sagen laesst, wie er spielen soll. Und auch andere Spieler merken vermutlich, dass sie Dank Magaths Training am Ende des Spieles noch mehr Kraft haben als frueher und deshalb im Zweifelsfall gegen Ende des Spieles eher noch gewinnen als verlieren; klar, dass das Vertrauen schafft.


Vorbildcharakter
Damit meine ich, dass ein Trainer “Fussball lebt”. Ein Trainer, der sich den Arsch abrackert und morgens der Erste sowie abends der Letzte am Trainingsplatz ist; der “professionell” lebt und der Niederlagen nicht mit einem Achselzucken quittiert; der wirkt, als wuerde er alles nur Menschenmoegliche versuchen, um Erfolge zu erreichen und Misserfolge zu vermeiden, und dabei auch bereit ist, neue Dinge auszuprobieren – einen solchen Trainer mag ein Spieler vermutlich nicht gerne enttaeuschen, sofern keiner der beiden ein Arsch ist.


Soweit mal grob, alles ganz allgemein. Und nun zu Frontzeck.


Frontzeck ist weder besonders emotional, noch hat er eine Aura, also fallen die ersten beiden Moeglichkeiten schon mal weg. Das macht aber im Prinzip nix, denn Slomka oder Skibbe sind ja nun auch nicht gerade charismatische Vulkane... Im Gegensatz zu den beiden wirkt Frontzeck aber nicht besonders intelligent und ausserdem taktisch limitiert. Ist also auch nix. Und auch mit Erfolgserlebnissen in der Vergangenheit sieht es nicht wirklich prickelnd aus... Bleibt der Vorbildcharakter, ueber den ich natuerlich nichts weiss. Insgesamt wirkt Frontzeck aber auf mich so, als wuerde er dem Job “Trainer” so nachgehen, wie viele Leute ihrem Job nachgehen, naemlich ohne innere Begeisterung. Viele Leute gehen zur Arbeit, weil sie diesen Job nun mal gelernt haben und man ja auch irgendwie Geld verdienen muss; also taucht man puenktlich zur Arbeit auf, reisst seine Stunden runter und geht puenktlich wieder nach Hause. Ausserhalb der Arbeitsstelle verschwendet man an den Job keinen Gedanken, denn das eigentliche Leben findet ganz woanders statt. Genau diesen Eindruck hab ich von Frontzeck: Der macht seinen Job, weil das nun einmal der Job ist, den er gelernt hat. Punkt.


Eine weitere Anmerkung noch zu Frontzeck: Ich vermute, dass er seine oft gehoerte Litanei – viele Verletzte, viel Pech – selber glaubt. Weil er das tut, muss er ja auch nichts aendern, denn es gibt ja nichts, was er besser machen koennte: verloren wird nur wegen unguenstiger Umstaende. Wenn es jetzt tatsaechlich (noch) Spieler gibt, die ihm Vertrauen, vermittelt er so die schlimmste Botschaft, die er ueberhaupt vermitteln kann: “Wir koennen nichts besser machen, weil wir ja schon alles richtig machen. Wir verlieren, weil das Schicksal gegen uns ist.” Da ist es dann kein Wunder, wenn diese Spieler mit dem mentalen Aequivalent von haengenden Schultern spielen.
 

André

Admin
Wenn es jetzt tatsaechlich (noch) Spieler gibt, die ihm Vertrauen, vermittelt er so die schlimmste Botschaft, die er ueberhaupt vermitteln kann: “Wir koennen nichts besser machen, weil wir ja schon alles richtig machen. Wir verlieren, weil das Schicksal gegen uns ist.” Da ist es dann kein Wunder, wenn diese Spieler mit dem mentalen Aequivalent von haengenden Schultern spielen.
Das bringt es eigentlich auf den Punkt. Und wenn man sich schaut wie die Spieler über den Platz schleichen, dann ist eigentlich schnell klar woran es liegt. Nur hätte man das spätestens nach dem Lauternspiel erkennen müssen! Anscheinend erkennt man es heute ja noch nicht ...
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Hannover hat auf Platz 3 24 Tore, wir haben auf Platz 18 25 Tore.

Wir gewinnen 3:6 in Leverkusen und 0:4 in Köln, derart hohe Ergebnisse bei diesen beiden gegnern hat sonst noch keiner geschafft. Ist für mich beweis genug, dass es nicht am Kader liegt. Da ist durchaus Potential drin.

Der Kader wird aber permanent schlecht geredet, und man stellt sich in 17 Spielen als Außenseiter hin, dann muss man sich nicht wundern, dass das irgendwann auf die Mannschaft überspringt. Dazu kommen Wechsel-Fehler, taktische Fehler das sture Festhalten an einzelnen Spielern und an einem für die Mannschaft nicht funktionierenden System.

Bei den letzten Abstiegen war ich ziemlich ratlos, woran es liegen könnte, diesmal ist es ziemlich einfach, zumindest für mich.

Ich könnte entgegnen: Wir haben die beste Auswärtshinrundenbilanz seit Gladbachgedenken in Liga 1 und einen Heimkoplex.

Punkt.

Ausrufezeichen.
 
Ich war mal so frei und hab mal was umgedichtet.
Denke das trifft für die meisten fans zu oder?

Wir ertänken Leid und Tränen
Besiegten Trauer, Frust und Angst
Unterdrückte auch Gefühle,
Und irgendwie ging es voran
Wir sahen Licht und folgten diesem
Kein heller Stern, doch er war da
Mal fiel es leicht, mal war es beschwerlich
Und es war gut so wie es war
Wir fanden Borussia!

Viele Wege führen zum Ziel, wir wählten Borussia
Den Weg der Einsamkeit wo alle dich auslachen

Der kalte Wind
Er wehte uns mitten ins Gesicht
Die Hölle schenkte uns Borussia
Und euer Feuer, war unser Glück
Und wenn wir sterben, bereuen wir unser Leben nicht

Nach jeder Niederlage kommt der Sieg
Nach jedem Frust das weite Glück
Der Kompass zeigte nicht nach Oben
Die Nadel drehte sich so sehr

Der fixe Punkt war ganz weit oben
Zu weit, doch konnten wir ihn sehen
Um ihn zu finden half nur eines
Wir mussten durch die Hölle gehen

Viele Wege führen zum Ziel, wir wählten Borussia
Den Weg der Einsamkeit wo alle dich auslachen

Der kalte Wind
Er wehte uns mitten ins Gesicht
Die Hölle schenkte uns Borussia
Und euer Feuer, war unser Glück
Und wenn wir sterben, bereuen wir unser Leben nicht
 
Das ist ja nich alles auf meinem mist gewachsen, hab nen text von frei wild umgemodelt und dachte es klingt nicht so verkehrt.
Naja, falsch gedacht :suspekt:
 
G

GGBorusse

Guest
Lieber Herr Kox,

ich begrüße mit Nachdruck Ihre Initiative, weil es bei allem Wohlwollen und tief verankerter Liebe mit der Borussia so nicht weitergeht. Der Abstieg ist rechnerisch noch abzuwenden, nicht aber faktisch. Das ist das Ergebnis einer komplett falschen Ausrichtung und Philosophie der sportlichen Führung, -und das seit Jahren. ...
http://www.heinzhorrmann.de/

Quelle: http://www.initiativeborussia.de/kommentare-von-fans.html

Jetzt gehts lohos, jetzt gehts lohos...
 
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GGBorusse

Guest
faceman, du hast meinen Thread hierhin verschoben, obwohl mir in diesem Zusammenhang eher weniger das Augenmerk auf der Initiative lag als in den Aussagen des Herrn Horrmann, und du hast die für mich entscheidenden Dinge hier gelöscht...

Deshalb poste ich die Zitate, die mir extrem wichtig erscheinen hier nochmal und bitte dich, die stehen zu lassen:

Eine Fitnesstrainerin berichtete im kleinen Kreis, sie habe noch nie eine so undisziplinierte und wenig Ziel orientierte Vorbereitung erlebt wie bei der Borussia. Schon da habe der Trainer die Spieler nicht mehr erreicht und alles laufen lassen.
Edit:...Rest gelöscht wegen Einsicht... ;)
 
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André

Admin
@GGB: Such Dir bitte ein maximal. 2 Zitate aus, und füge bitte drunter den Link ein, damit die User auch die anderen Zitate (auf der Webseite) lesen können, wenn sie sich dafür interessieren. Das ganze nennt man im großen Stil Contentklau.

Ist keine Willkür, sondern verstößt gegen das Urheberrecht, in jüngster Vergangenheit sind einige Blogs und Foren wegen sowas abgemahnt worden.
Wie gesagt, das haben wir uns nicht ausgedacht, aber es gibt definitiv Leute die es auf sowas anlegen, und damit Ihr Geld verdienen in dem Sie, andere Seiten abmahnen.

Also bitte nur so wenig wie möglich zitieren, möglichst nur die Kernaussage, und dann den Link damit interessierte User alles weitere auf der jeweiligen Seite nachlesen können.

Im Impressum der Initiative steht folgendes:

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers.

Heißt wenn wir das so stehen lassen, verstoßen wir gegen das Urheberrecht.
 
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Ichsachma

Loretta-Spezerl
Weia.

Ich gehe davon aus, dass Horrmann vor seinem Kommentar entweder zu viel Wein verköstigt hat oder vom Schuhbeck-Alfons zu einem solchen Kommentar gezwungen wurde.

Ich sage für den anderen Fall erst einmal Folgendes:

1. Wir hätten es sonst mit einer geplanten Meuterei zu tun, die dann wohl kurz vor dem Ausbruch steht.

2. Mir soll mal einer erklären, wie der Bailly in seinem Alter an "riesige Schulden" kommen soll. Wobei: Hatte ich ihn nicht neulich als einen, na ja, bezeichnet?

Ist in jedem Falle nix Gutes, aber wenn die alleine ohne Anleitung so spielen können wie gegen Bayern in der 2. Halbzeit (mit einem übrigens überragenden "Blindgänger" De Camargo, Herr Horrmann), dann reicht's ja locker zum Klassenerhalt.

Für mich isses einfach in jederlei Konstellation ein Aberwitz: Spieler sollen uns in den Abstieg meutern und Logan hätte am Ende vielleicht sogar noch "in Cichon" gemacht?

Ich kann's echt kaum glauben.
 
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KGBRUS

Mitglied Trainerfindungskommission 2021 psst... RR
Ach Du Schrecken der Hoteltester mit dem riesiegen Fußballsachverstand, der die Raute im herzen trägt oder wie oder was. Und er ist natürlich über alles informiert, weil er mitt einer Fitnesstrainerin von im kleinen Kreise spricht. Und natürlich ist das Hotelmäuschen immer dabei wenn einer unserer Spieler einen Pups macht.
Sorry aber selten so eine populistichen Mist gelesen. Na warum wohl:
Heute ist er den Blättern des Axel Springer Verlags als Autor und Kolumnist verbunden.
Zitiert von der Website des Herrn Horrmann.

Und was neues steht auf der HP der initiative auch nicht.
Also bleib ich dabei.. Machen nicht palavern

Hab ich vergessen, sorry aber das Präsi und Vieze gewählt von den Mitgliedern gewählzt werden, da hab ich meine Bauchmerzen mit.

Ich erinnere mich an eine Wahl in der Herr Drygalsky (schreibweise weiß ich nicht mehr) Präsi wurde nachdem er von Gelsdorf als Konditionstrainer entlassen wurde.
 
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GGBorusse

Guest
Ich habe die Sendung verfolgt. Das war nicht der echte Rainer Bonhof. Er ist ein anständiger Kerl, hat sich hier aber von Herrn Königs instrumentalisieren lassen. Der schickt im Moment den Trainer, den Manager und auch Herrn Bonhof als Vizepräsidenten vor die Kamera – nur er selbst schweigt. Dabei macht er in guten Zeiten um keine Kamera einen Bogen.
Hier ein Interview von heute mit Herrn Kox bei 11Freunde...
 

André

Admin
Naja im letzten Jahr als es relativ gut lief, hatte er sich auch zurückgenommen, da muss man jetzt schon fair sein. Die letzten 2-3 Jahre ist er in der öffentlichkeit kaum noch zu hören.
 
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