Hoeneß verbreitet Angst und Schrecken: Bald 25 Millionen mehr pro Jahr

André

Admin
In 5-7 Jahren soll die Allianz Arena bezahlt sein, dann habe der FC Bayern pro Jahr 25 Millionen Euro mehr um in den Kader zu investieren!

"Und dann wird es für die Bundesliga nicht mehr so einfach," droht Uli Hoeneß.

Dieses Geld werde ab dann wohl in die Mannschaft investiert.

Bereits Christian Nerlinger lies am vergangenen Sonntag den Reichtum der Bayern durchblicken:

Angesprochen auf Marco Reus sagte er: "Da spielen zwei, drei oder vier Millionen in der Ablösesumme keine Rolle."

Jetzt müsste Geld nur noch Tore schießen, dann würde der Deutsche Meister der nächsten 50 Jahre bereits feststehen. Es sei den RedBull oder Hopp machen irgendwann mal ernst, dann wäre selbst der FC Bayern ein kleiner Fisch.
 

U w e

Moderator
Es ist kurz vor Weihnachten, da werden die Grosskupferten halt ein wenig besinnlich!
Bayern hat seit 1972 immer die meiste Kohle und trotzdem gab es Jahre in denen sie nicht automatisch Meister geworden sind.

Und so wird es auch weiterhin sein, 7 von 10 werden Sie gewinnen und in den 3 wo nicht werden Sie wieder auf Ihre vorhandene Kohle hinweisen - nur was bringt es international? National die Topadresse in Deutschland und der Beste Vertreter auf europäischer Bühne, der in schöner Regelmässigkeit spätestens nach dem Viertelfinale kopfschüttelnd vorm Fernseher sitzt und sich fragt wie das wieder einmal geschehen konnte.
Klappern gehört zum Handwerk eines Bayernverantwortlichen das hat Nerlinger schnell von UH begriffen....!
 
Steht Bayern nicht eigentlich schon seit der Winterpause, dank der Verpflichtung von Boateng, Rafinha, Petersen und Herrn N., als Meister fest? :gruebel:
Oder muss Osram dazu Samstag doch erst noch seine Geschenke auspacken, die ihm Uli unter den Weihnachtsbaum legt.
 

lenz

undichte Stelle
Immerhin haben die Bayern dieses Jahr schon 40 Mio gebraucht um 10 Punkte auf Dortmund aufzuholen und noch mit 3 Vorsprung davonzuziehen. :floet:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Im Endeffekt verweist der Uli wieder stolz auf sein Lebenswerk und hofft halt, dass es weiter aufwärts beim FC Bayern. Dabei lässt er eben auch gerne mal aussen vor, dass die anderen auch nicht auf den Kopf gefallen sind und sich weiter entwickeln; von der internationalen Konkurrenz, die er ja gar nicht beeinflussen kann, mal ganz zu schweigen.
Wer weiß denn bitte schon, was in 5 Jahren so los ist im Fußballgeschäft? Der blickt auf's Hier und Jetzt und rechnet dann mal 20, 30 Millionen drauf und kommt zu dem Schluß, dass er dafür noch einen zweiten Gomez jedes Jahr verpflichten könnte.
Einen Messi kriegt er damit auch nicht und ein Fußballsystem à la Barcelona ebenso wenig.
Das würde mich eigentlich viel mehr interessieren, wie bzw. ob der FC Bayern gedenkt so ein Konstrukt zu realisieren.

Edit: Investiertes Geld schiesst natürlich jede Menge Tore - sieht man ja überall: Auf Schalke, beim BVB, in Madrid, in Barcelona, in Manchester, in London, in München, ...
 
Zuletzt bearbeitet:

André

Admin
Edit: Investiertes Geld schiesst natürlich jede Menge Tore - sieht man ja überall: Auf Schalke, beim BVB, in Madrid, in Barcelona, in Manchester, in London, in München, ...
BVB? Wo hat der BVB denn groß investiert? Die haben in den letzten Jahren doch verstärkt auf die Jugend gesetzt. Klar hat der Kader einen gewissen Marktwert, aber vor allen Dingen weil Spieler aus den eigenen Reihen (Götze) mit 45 Millionen Euro gehandelt werden. Da sehe ich einen großen Unterschied zu Bayern und anderen Top-Clubs. Ähnlich macht es ja auch Gladbach. Da läufts auch ohne große Investition. Und daran sieht man das Fußball ein Mannschaftssport ist und mehr dazu gehört als 10 gute Kicker + ein guter Torwart.

Das würde mich eigentlich viel mehr interessieren, wie bzw. ob der FC Bayern gedenkt so ein Konstrukt zu realisieren.

Sehr interessante Frage und genau das fehlt mir beim FC Bayern auch. Eine Vereinsphilosophie. In den letzten Jahren durfte jeder Trainer machen was er wollte, Klinsmann mit seinem Buddhas und 583 Personal Coaches, van Gaal, Hitzfeld, jetzt Heynckes. Aber eine Club-Philosophie gibt es beim FC Bayern scheinbar nicht. Auf nationaler Ebene kann man das mit Millionen Transfers locker ausbügeln, aber international kommt der FCB so nicht weiter. Und so eine Philosophie hätte nicht mal zwangsläufig was mit Geld zu tun, würde dem FCB vor allem aber international wohl sehr gut zu Gesicht stehen.
 
T

theog

Guest
Immerhin haben die Bayern dieses Jahr schon 40 Mio gebraucht um 10 Punkte auf Dortmund aufzuholen und noch mit 3 Vorsprung davonzuziehen. :floet:


richtig! und wieviel hat der BVB für seine meisterschaft investiert? ;) puplige 350.000 Euronen für Kagawa, der nun 10 Mille Wert sein sollte, sowie puplige 4 Mille für Barrios, der heutzutage 12+xxxx Mille Wert ist...Das nenne ich gutes Management!
 
Immerhin haben die Bayern dieses Jahr schon 40 Mio gebraucht um 10 Punkte auf Dortmund aufzuholen und noch mit 3 Vorsprung davonzuziehen. :floet:

Genau. Und trotz schwerer Vergleichbarkeit: wer hat nochmal satte 4 Punkte in der Champions League geholt in einer machbaren Gruppe? Und wer hat sich souverän in einer sogenannten "Todesgruppe" durchgesetzt? Eben... ;)
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ich find's nur ganz lustig, dass immer dem Traum nachgehangen wird, dass große Erfolge über längere Dauer aus der Portokasse zu finanzieren sind ;)
 

BoardUser

Jede Saison ein Titel!
Admin
Moderator
Sehr interessante Frage und genau das fehlt mir beim FC Bayern auch. Eine Vereinsphilosophie. In den letzten Jahren durfte jeder Trainer machen was er wollte, Klinsmann mit seinem Buddhas und 583 Personal Coaches, van Gaal, Hitzfeld, jetzt Heynckes. Aber eine Club-Philosophie gibt es beim FC Bayern scheinbar nicht. Auf nationaler Ebene kann man das mit Millionen Transfers locker ausbügeln, aber international kommt der FCB so nicht weiter. Und so eine Philosophie hätte nicht mal zwangsläufig was mit Geld zu tun, würde dem FCB vor allem aber international wohl sehr gut zu Gesicht stehen.

Komisch. Genau das, was du beschreibst, ist doch die Philosophie der Bayern. Weiss gar nicht, warum du da eine vermisst....:floet:
 

Princewind

Rassist und Lagerinsasse
ist doch schön, verteilen sie 25 Mios mehr in der Liga und mann freut sich noch mehr wenn sie was aufn Sack bekommen.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Jetzt müsste Geld nur noch Tore schießen
Weißt du wenigstens, wo dieses geflügelte Wort ("Geld schiesst keine Tore") herkommt, und wie seine eigentliche Bedeutung ist? Kleiner Tipp, es ist genau nicht die Bedeutung, die diesem Spruch immer beigemessen wird. Der Spruch geht nämlich weiter, "... wenn man es auf dem Konto liegen hat und nicht in Spieler investiert".

Aber keine Angst, diesmal ist es nicht politisch.
 

Schröder

Problembär
Mir zittern schon die Knie. :gaehn:

Euch kann´s ja auch egal sein. Bayer verliert auch jetzt schon dauernd gegen die Bayern, also kann´s für dich nicht mehr schlimmer werden. ;)

Zum Thema: Auch unser Stadion wird in 5-7 abbezahlt sein. Sind auch 15 Mio mehr im Jahr. Meister werden wir damit aber wahrscheinlich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

HoratioTroche

Zuwanderer
Ausserdem, wenn ein Verein mehr Geld hat, gibt er eben mehr aus. Mit der Folge, dass andere dann auch mehr ausgeben, oder eben auch nicht. An den Kräfteverhältnissen ändert sich dadurch nicht viel.

Wenn der Kind seine Investoren kriegt, kriegen sie andere auch, und der Kind ist so schlau wie vorher nur ärmer.
 

U w e

Moderator
Sehr interessante Frage und genau das fehlt mir beim FC Bayern auch. Eine Vereinsphilosophie. In den letzten Jahren durfte jeder Trainer machen was er wollte, Klinsmann mit seinem Buddhas und 583 Personal Coaches, van Gaal, Hitzfeld, jetzt Heynckes. Aber eine Club-Philosophie gibt es beim FC Bayern scheinbar nicht. Auf nationaler Ebene kann man das mit Millionen Transfers locker ausbügeln, aber international kommt der FCB so nicht weiter. Und so eine Philosophie hätte nicht mal zwangsläufig was mit Geld zu tun, würde dem FCB vor allem aber international wohl sehr gut zu Gesicht stehen.

Die Philosophie der Bayern bestand mal daraus Mitkonkurrenten die Leistungsträger abzuwerben, weil dies aber international wenig Erfolg brachte ist man dann mal dazu übergegangen sich mit ausländischen Topleuten zu verstärken. Dies gelang mit Ribery und Robben, die aber im Konzert der ganz Grossen eher noch ne kleine Nr. sind.
Die wirklichen Kracher kommen nicht nach München - die tummeln sich da wo der internationale Erfolg ist - trotz Festgeldkonto. Schau ma mal wie die nächste Philosophie aussieht?

Bayern hat 4 mal den Cup gewonnen (3x LM 1x CL) und auffällig daran war das man zu diesen Zeitpunkten immer zumindest einen starken Konkurrenten in der Liga hatte. 74 / 75 / 76 war da Gladbach und der HSV. Da gewann man sogar den Pokal als man in der Liga auf Platz 10 einlief. Da musste man noch in der Liga den Kampf annehmen da lief die Saison nichts so nebenher. Genau wie 2001. Im Jahr 2000 wurde man dank Unterhaching Meister, da war Leverkusen der ernst zu nehmende Konkurrent, 2001 Schalke der 4 Minutenmeister - auch eine Saison ohne Bayerndominaz.
Und immer zu diesen Zeitpunkten waren die Bayern international oben auf. In den Spielzeiten wo man die Liga dominierte, brachte man international wenig zustande (im Verhältnis zur eigenen scheinenden Stärke).

Konkurrenz belebt das Geschäft - Bayern hat dies Jahrzehnte lang durch Abwerbung der Topspieler der Konkurrenten in der heimischen Liga weitestgehend verhindert. Der nationale Erfolg gab Ihnen scheinbar Recht - international verlor man phasenweise sogar fast komplett den Anschluss und musste schon nach der Vorrunde oder spätestens im Achtelfinale die Segel streichen. Bayern hat damit nicht nur der Liga geschadet sondern im Endeffekt sich selber noch mehr.

Eine ausgeglichene Liga mit 3 - 4 Topmannschaften würde auf internationaler Bühne grössere Erfolge bringen.
Solange die Bayern eine Konkurrenz in der Liga quasi nicht dulden, braucht man sich nicht wundern wenn man international auf höherem Niveau "floppt"!

Nun die Aussage von Nerlinger, man müsste was ändern weil man in Spielzeiten nach EM`s oder WM`s meistens nur schwer in Tritt kommt, klar kommt man da schwer in Tritt. Man kann nicht einerseits rufen "alle Nationalspieler nach Bayern" anderseits sich darüber wundern wenn dann diese Nationalspieler allesamt einen Leistungseinbruch während der Saison durchmachen müssen. Da nützt es dann auch nichts wenn man 24 Nationalspieler (deutsche und ausländische) im Kader hat.

Wenn die Leistungsdichte bei den Topclubs der Liga wieder enger zusammenrücken würde ging es auch gesamt gesehen international aufwärts.
Leider sieht man dies in München nicht so und wenn man sich die Wunschliste der Bayern anschaut wird man dies auch in naher Zukunft nicht tun.
 

André

Admin
Sehr interessanter Aspekt, aus der Sicht habe ich das bisher noch gar nicht gesehen.

Könnte in der Tat was dran sein! :top:
 

Rupert

Friends call me Loretta
So ganz erschliesst sich mir die Korrelation zwischen starke Konkurrenz in der Liga und Gewinn von Europapokalen nicht, wenn ich ehrlich bin. Denn in den Phasen der härtesten nationalen Kokurrenz, also da, als der FC Bayern nicht Meister wurde (Anfang Achtzger, Anfang - Mitte / Ende Neunzger) war logischerweise auch nicht soviel mit dem Gewinn des Landesmeistercups los und die letzten Jahre ja auch nicht mit dem Erstarken der anderen.

Kann man noch 3 vergeigte Finals dazurechnen, von denen zwei die in diese Phase fielen.
 

U w e

Moderator
Rupert, gesamt gesehen hinkt die Liga doch meilenweit hinterher - allen Aussagen zum Trotz. Da nützt ein aufkeimendes Erstarken der Anderen noch nicht allzu viel, wenn es so bleiben würde könnte man mal wieder den Anschluss herstellen - wir haben Jahre verloren die wir nicht in 2 Jahren wieder aufholen können.


Zu den 4 Endspielniederlagen und deren Zeitpunkten.
1982 mit Köln und Hamburg Konkurrenz in der Liga
1987 konnte der HSV in etwa mithalten trotz 6 Punkte Vorsprung am Ende
1999 ist die einzige wirkliche Ausnahme - da dominierte Bayern die Liga total.
2010 war Schalke nach dem 32.Spieltag noch Punktgleich mit Bayern.

Also auch da war die Konkurrenz in der Liga vorhanden.

In Spielzeiten wo man mit zig Punkten Vorsprung die Liga dominierte gab es international wenig Land zu sehen, bis auf wie gesagt 1999.

Könnte ein Zusammenhang drin liegen, wie auch André schon vermutete oder ist dies eine so absurde Theorie von mir?
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ich widerspreche gar nicht, dass da eine große Lücke klafft zwischen den Mitteln des FC Bayern und der damit einhergehenden Möglichkeit so eben erfolgreicher zu sein. Wäre ja auch Quatsch, wo's die Vergangenheit ja zeigte.

Es könnte auch sein, dass eine stets "brutaler" Konkurrenzkampf in der Liga die internationale Leistungsfähigkeit verbessern würde, würde ich jetzt aber nicht so ganz unterschreiben, denn dann haste einen, maximal zwei Konkurrenten mehr, wo man sich mit allem dagegenstemmen müsste, dafür wird's nach hinten einfacher.
 
Den Zusammenhang sehe ich auch nicht so direkt. Auch kann man hier verschiedene Epochen nicht über einen Kamm scheren. Das Erstarken der Engländer in den letzten Jahren hatte viel immensen Investitionen zu tun, die es früher nicht gab.

Es kann auch nicht Sinn und Zweck sein der Bayern die Konkurrenz hochzuzüchten. Aber: Bayern sollte sich darauf fokussieren Spieler zu kaufen und zu entwickeln, die für ganz hohe internationale Aufgaben geeignet sind. Und da bringt es dann aber nichts, der Konkurrenz Spieler wie Borowski abzuwerben um sie zu schwächen. Und da kann es einfach nicht sein, dass man Spieler wie Gustavo, T44, van Buyten in der Stammelf hat. Sich an BARCA orientieren. Bei Bayern spielt T44 auf der 6. Bei Barca ist es ein Busquet. T44 wohlwollend ausgedrückt ist überaus kompliziert in der Ballbehandlung, bis er den Ball unter Kontrolle hat, ist alles vorbei. Busquet im Grunde ein begnadeter Technker und zugleich ein kompromissloser Abräumer. Hier müsste man mehr perspektivisch denken auch auf die Gefahr, dass der Meister mal nicht Bayern heißt. Platz 3, also CL- Quali als Minimalziel.

Das setzt allerdings ein hervorragende Scouting voraus, das es bei Bayern nicht gibt. Der Fall Breno hat die Bayern ja schon in Depressionen gestürzt, dass man beleidigt in Südamerika gar nicht mehr scouten möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr interessante Frage und genau das fehlt mir beim FC Bayern auch. Eine Vereinsphilosophie. In den letzten Jahren durfte jeder Trainer machen was er wollte, Klinsmann mit seinem Buddhas und 583 Personal Coaches, van Gaal, Hitzfeld, jetzt Heynckes. Aber eine Club-Philosophie gibt es beim FC Bayern scheinbar nicht. Auf nationaler Ebene kann man das mit Millionen Transfers locker ausbügeln, aber international kommt der FCB so nicht weiter. Und so eine Philosophie hätte nicht mal zwangsläufig was mit Geld zu tun, würde dem FCB vor allem aber international wohl sehr gut zu Gesicht stehen.

Die Philosophie bezieht sich schlichtweg auf das Slogan, welches glaube ich seit neuestens auch auf der Vereinshomepage abgebildet ist, "Mia sa Mia" und das am besten mit dem Kopf durch die Wand. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als Magath verpflichtet wurde, weil er in Stuttgart einen tollen Umgang mit den "jungen Wilden" bewies und einen harten, aber erfolgreiche, Trainingsstil. Er wurde eingestellt als Nachfolger von dem geliebten Ottmar Hitzfeld, der müde geworden war im Kampf um den Champions League-Titel. Wozu kam es? Magath wurde nach zwei Double-Siegen zu Saisonmitte nach erster Erfolglosigkei entlassen, Hitzfeld, der bewährte Trainer aus vergangenen Zeiten, reaktiviert. Mit diesem Wechsel kam eigentlich ein ziemlich großer Einbruch in der Transferpolitik, da vor jeder gewonnenen Meisterschaft extrem investiert wurde und der darauffolgenden erfolglosen Saison automatisch Trainerentlassungen stattfanden:

2007: U.a. Ribery, Toni, Klose, Altintop
2009: U.a. Gomez, Robben
2011: U.a. Boateng, Neuer --> Ergebnis noch offen

Es fehlt in der Arbeit mit dem eigenen Cheftrainer ganz einfach an Kontinuität und Geduld mit dem Personal. Auf bewährte Kräfte zurückzugreifen, wenn es mit dem neuen Trainer mal nicht so klappt, ist auf Langsicht schadend für das Image des Vereins, so dass sich beispielsweise auch Klopp 2014 sagen könnte: "FC Bayern? Ich möchte mich doch nicht in 365 Tagen auf Vereinssuche begeben!"
 

Oldschool

Spielgestalter
Moderator
Ob man von Angst und Schrecken reden darf, lasse ich mal dahingestellt. Ob das Verbreiten von Angst und Schrecken dessen ( UH ) bereits andiskutierte Philosophie sein soll auch. Aber eines steht seit Jahren fest: UH und damit Bayern München polarisiert, elektrisiert und mobilisiert die Massen. Man kann diesem Verein eigentlich nicht neutral gegenüber stehen (Polarisation ). Sobald von diesem Club die Rede ist, denkt man sofort ab seine Erfolge, seine Ausstrahlung, seine Persönlichkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart (Elektrisierung ). Der FC Bayern füllt jedem Gegner dessen Stadion, sobald der Spielplan rauskommt, schaut man als erstes darauf, wann man gegen ihn spielt. ( Mobilisation )
Bayern München verbreitet keine Angst sondern erhöhte, ihm gebührende Aufmerksamkeit.Der Titel des Themas darf nicht dazu führen, dass das Thema negativ besetzt wird. Gäbe es Bayern München, UH und all die anderen Persönlichkeiten nicht, wäre die Fussballlandschaft um einen grossen Faktor ärmer bis hin zur Langeweile.
Eine Randbemerkung noch: Die Abt BBall wurde seit 2010 aufgerüstet, es wurde Geld in die Hand genommen, namhafte wenn auch teilweise ältere Kaliber wurden verpflichtet und die Rudi Sedlmayer Halle wurde zum Audi Dome umgerüstet. Der Aufstieg war das erste Ziel, das auch erreicht wurde. In der BB-Landschaft ist Bayern plötzlich als Aufsteiger in aller Munde, Sport1 überträgt jedes 2. Spiel und macht damit Quote. UH und Schweini besuchen jedes Heimspiel und machen in München den BBall hoffähig. Das Rückspiel in Hagen im Februar ist hier seit Wochen ausverkauft, der Tabellenstand spielt keine Rolle. Soviel zum Thema meiner drei Eckpunkte. :)
 

Rupert

Friends call me Loretta
Mia san mia ist doch keine Philosophie beim FC Bayern und schon erst recht keine, die mit Fußballtaktik, oder besser fußballerischer Grundausrichtung, in Verbindung gebracht weden kann. Das ist ein Marketing Gag und auch noch ein unfreiwillig komischer, denn kaum ein Kunde des FC Bayern wird den den Spruch verstehen; wahrscheinlich nicht mal der Rummenigge selbst.
 
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