Heynckes (mal wieder) neuer Bayern-Trainer

Ich halte Heynckes für den passenden Psychologen, der das Starensemble und so btw auch die Bankdrücker bei Laune halten kann. Damit die Spieler oder die Bankdrücker nicht wieder mit iwelchen Aussagen an die Öffentlichkeit gehen.:cool:


"Ich habe vor Kurzem das Konzert der Rolling Stones gesehen, die sind ja noch älter. So gesehen ist Jupp der Chef der Boygroup des FC Bayern." (Karl-Heinz Rummenigge über das vergleichsweise hohe Traineralter von Jupp Heynckes)
 
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Rossi

Berliner Nachteule
Moderator
Wir löffeln natürlich alle nur in der Gerüchteküche, was die Stories um den/die Trainer anbelangt. Aber dennoch hatte ich schon in der letzten Saison so meine Zweifel, ob der leicht stoisch wirkende Gummiknatscher wirklich so ein Kaninchen aus dem Zauberhut war. Das Spiel unter Jupp und natürlich Pep war einfach schöner und effektiver...ab Ancelotti verflachte es merklich. Klar hatten (und haben) sie es noch punktuell drauf, aber eben selten(er).

Und da denke ich schon, dass sie mit mach’s-zum-vierten-Jupp nichts falsch machen können. Ihm wird es wahrlich nicht schaden - da müsste es schon einen gebündelten öffentlichen Spielerboykott geben, den es 100pro nicht geben wird. Unter diesen aktuellen Umständen hat er nicht wirklich Druck, etwas Überbordendes zu leisten; das ist den Verantwortlichen klar und ich denke, den Fans auch. Sieht man ja auch an den Reaktionen von Spielern, (Ex-) Kollegen, Fans (nicht nur die eigenen) usw.

Und ich zweifle nicht an seinen Worten, dass er auch in den letzten 4 Jahren den Fußball gut beobachtet hat. Der hat das ja so im Blut, das lässt man nicht einfach bleiben. Den Respekt von den Spielern hat er auch, da kann es einfach nur besser werden als in den vergangenen Monaten.

Ist eine win-win-Situation und gibt dem FCB etwas Zeit, zum Sommer den „richtigen“ Nachfolger zu finden. Tuchel wird es wohl kaum werden, dann wäre er ja schon da. :D Ich tippee tatsächlich auf Nagelsmann - ihn aus der laufenden Saison zu verpflichten, geht ja schlecht (OK, beim Co. aus der 2.en gehts schon, ist aber auch nochmal eine andere Hausnummer ;) ). Und wenn nicht, wird‘s ein anderer. :zahnluec:

Wenn jedenfalls diese Geschichten um den Ancelotti-Trainerstab, das Training an sich (inkl. manch kurzer Aufwärmphase, Qualmen in der Kabine), seiner „Vorbesprechungen und -vorbereitungen“ und Aufstellungen so oder annähernd gewesen sein sollten (was manch Spiel und Entwicklungen der einzelnen Akteure erklären würde), dann mussten sie ihn einfach feuern. Der Zeitpunkt wirkte etwas unglücklich, eigentlich ein paar Monate zu spät oder zu früh; allerdings finde ich, je eher desto besser.

Alles prima - ich freue mich auf Jupp. :D

P.S./Offtopic:
Lewa - man denke nur an seine letzte Saison beim BVB, als er schon beim FCB unterschrieben hatte. Der haut sich voll rein. Er wird sich nicht durch so ein Verhalten („er wird kein Problem damit haben, sich auf die Tribüne zu setzen“...“er wird sich nicht mehr reinhängen...“ usw.) bei seinem neuen Arbeitgeber präsentieren wollen. No way. Entweder wird der FCB jährlich noch ein paar Schippen drauflegen müssen (inkl. Rezeptur der Mannschaft = geplante Verstärkungen) oder man wird Reisende nicht aufhalten können. Und letztlich ist jeder ersetzlich, auch andere Mütter haben begabte Söhne.

Brazzo - so sehr ich ihn als Spieler auch mochte, aber a) kann er einfach nicht gut reden und b) vermutlich auch nicht viiiiel besser „denken“. Sorry, soll nicht despektierlich sein - aber er wirkt einfach immer völlig überfordert in dem Job. Wie gesagt, der soll jetzt Chef vom Jupp sein - da lachen doch die Hühner. Also unter den Umständen hätte ich die Position lieber doch unbesetzt gelassen. Völlige Fehlbesetzung - da sehe ich auch kein Potential. Er ist und bleibt maximal der Praktitkant vom Vorstand.
 
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Dilbert

Pils-Legende
Ach, wat soll´s. Der Jupp hat nochmal Spaß, kriegt ein bisschen viel Geld und trägt so gut wie kein Risiko (angeblich lasche Vorbereitung und Kader sind auf Ancelottis Mist gewachsen), die Bayern holen einen alten Bekannten mit hoher Qualität zurück, und wissen dass sie für den Übergang jemanden haben, der am Saisonende nicht rumheult, wenn er trotz eventuellem Erfolg wieder gehen darf, und sie haben genug Zeit sich Nagelsmann oder sonstwen loszueisen, der sich dazu berufen fühlt beim reichsten Verein der Liga das Zepter zu schwingen. Und natürlich den abgebenden Verein über Monate weichzukochen, bis der entnervt die Kohle einsteckt.

Falls es nicht doch Tuchel wird, aber da glaube ich irgendwie nicht dran.
 

KGBRUS

Gucken wat der Ball macht
Wer blieb den Bayern denn anderes als Don Jupp?
Das Profil war doch: Einen erfahrenen Trainer, bis zum Ende der Saison. Einer mit Fremdsprache. Hilfreich auch das er das Umfeld kennt und auch noch Uli. Da blieb nur einer.
Jupp soll das Team möglicht in die Spur bringen und einen Titel holen, das wird Ihm wahrscheinlich auch gelingen.
Sein, wenn auch veraltetes System können die erfahren Spieler aus dem Eff Eff.

Somit kann der FCB in Ruhe einen neuen Trainer suchen und mit Ihm den Kader für die nächste Saison basteln.

Und Don Jupp? Erstens hat er nichts zu verlieren, denn Absteigen werden die nicht und er muß halt Ancelotties Erbe verwalten. Wenn er die Mannschaft wieder stabil bekommt und davon bin ich überzeugt ist alles gut.

Win Win Situation für beide.
 
Was heißt veraltet. 2013 war es da sicherlich nicht und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass er trotz Rentnerdasein trotzdem die Entwicklung verfolgt hat.

Er muss ja jetzt bis zum Saisonende nichts revolutionäres mehr machen. Er wird die Mannschaft vermutlich stabilisieren und ob es dann für einen Titel reicht wird man sehen. 5 Punkte in der Liga auf den BVB sind doch bei zwei noch direkten Duellen gar nix. Im Pokal hat man direkt nen dicken Brocken, schafft man den kann das auch noch Auftrieb geben. Mit der CL wird's eh nix mMn.

Ich meine auch, dass Tuchel zum Sommer hin eine Option werden kann. Man wird - falls man mit ihm Gespräche führt - schon sehen ob und wie er bereit ist ggf. eben nicht mehr die Fehler zu machen, die ihm beim BVB nachgesagt wurde. Ob die Bayern-Chefs ihm dann zutrauen, dass auch umzusetzen würde sich dann zeigen.

Tuchel hat immerhin schon in Mainz und beim BVB gezeigt, dass er eine Mannschaft nach vorne bringen kann. Nagelsmann bei Hoffenheim zwar auch, aber mMn wird man da diese Saison abwarten ob das auch bestätigt werden kann. Die Ergebnisse in der EL sprechen bisher nicht dafür aus meiner Sicht.

Ob die beiden als für geeignet empfunden werden, hängt dann wohl auch davon ab ob man ggf. doch auf einen ausländischen Trainer zurückgreift.
 

André

Admin
Die Spieler sind froh, dass sie Ancelotti los sind und werden bis zum Ende der Saison leistungsbereit sein.
Jupp muss der Truppe nur ne funktionierende Struktur und die nötige Nestwärme geben. Beides macht er locker aus dem Handgelenk. Und wenn doch wat nicht alles klappt, dann wird das fröhlich Ancelotti zugeschrieben.

Also im Grunde kein Risko.
 
Tuchels Art und Weise sich von Mainz und vom BVB zu "verabschieden", war schon etwas............seltsam.
Der Abschied vom BVB, die, sagenwama, missglückte Kommunikationapolitik zwischen Tuchel und den BVB-Oberen, war auch nicht gerade vom Feinsten. Aufgrund dieser Vergangenheit passt Tuchel nicht zum FC Bayern.

Bei den Spielern scheint Ancelotti schnell in Ungnade geraten zu sein. Der Jupp ist nicht nur eine Respektsperson. Der ist wohl auch ein besserer Psychiologe. Der kann besser mit Stars/Altstars und Diven wie z.B. Ribery umgehen.

Wenn es denn schon ein recht unerfahrener Trainer wie z.B. Nagelsmann sein soll, müssen die Bayern ein bisschen Geduld beweisen und dem jungen Trainer Fehler zugestehen.
All das wird ihnen sehr schwer fallen. MMn zum Scheitern verurteilt.

Brazzo als Sprachrohr zu installieren war vielleicht nicht die schlechteste Idee. Aber zu mehr als dem Sprachrohr würde es nicht reichen.
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Pikantes Nebendetail ist, dass Willy Sagnol erst mal komplett raus ist und die Bayern jetzt irgendwas für ihn suchen müssen.

Tja, was wird aus Sagnol? Irgendein Posten wird sich schon finden lassen oder fliegt er gleich wieder? Scout war er ja schon einmal, aber er wird ja wahrscheinlich eher eine Karriere als Trainer anpeilen...
 
Lewa - man denke nur an seine letzte Saison beim BVB, als er schon beim FCB unterschrieben hatte. Der haut sich voll rein.

Ja. Solange er beim FC Bayern das Geld bekommt, dass er sich vorstellt.„Fußball ist Kapitalismus pur“: Lewandowski kritisiert Klubführung des FC Bayern - WELT
„Bis heute hat Bayern München nie mehr als rund 40 Millionen an Ablösesummen für einen Spieler bezahlt“, sagt der Pole und ordnet die Zahlen auch gleich ein: „Im internationalen Fußball ist das schon längst eine Summe, die eher Durchschnitt als Spitzenwert ist.“ Bayern sei nicht mit dem Markt gewachsen: „Und jetzt ist der Abstand zu den Höchstbeträgen eben wirklich riesig.“ Nachlassen werde der neue Trend laut Lewandowski nicht: „Fußball ist Kapitalismus pur, jeder will in dieser Branche Geld verdienen.“
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ja. Solange er beim FC Bayern das Geld bekommt, dass er sich vorstellt.„Fußball ist Kapitalismus pur“: Lewandowski kritisiert Klubführung des FC Bayern - WELT

„Bis heute hat Bayern München nie mehr als rund 40 Millionen an Ablösesummen für einen Spieler bezahlt“, sagt der Pole und ordnet die Zahlen auch gleich ein: „Im internationalen Fußball ist das schon längst eine Summe, die eher Durchschnitt als Spitzenwert ist.“ Bayern sei nicht mit dem Markt gewachsen: „Und jetzt ist der Abstand zu den Höchstbeträgen eben wirklich riesig.“ Nachlassen werde der neue Trend laut Lewandowski nicht: „Fußball ist Kapitalismus pur, jeder will in dieser Branche Geld verdienen.“

Da hat der Lewa mal ganz recht. Aber es geht ihm ja gar nicht um das Geld für sich, sondern darum, dass der FCB nicht genug Geld für Spieler ausgibt - und daher nicht mehr zu den Spitzenmannschaften gehört. Aber in einer solchen möchte Lewa woh spielen. Verständlich. Als einer der besten Stürmer überhaupt will man auch mal die CL gewinnen, sonst fehlt was in der Vita.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
"Jeder in dieser Branche", da schliesst er sich mit ein. Er ist insofern ehrlich.
Und hat mMn auch recht. Jeder, jeder Verein, auch jeder Spieler (incl Berater), will Geld verdienen.

Ja klar, grundsätzlich schon, aber hier kritisiert er ganz direkt, dass die Bazis für einzelne Transfers nicht mehr als 40 Mios ausgeben. Und dafür kriegt man halt niemanden von Weltniveau mehr. Und dann kann man auch nicht die CL gewinnen.

Der Mann weiß eben bescheid, der hat ja auch im Gegensatz zu Rolex und Steuer-Uli einen Bachelor!
Fußball: Klatsch und Tratsch und Quatsch!
 
Als einer der besten Stürmer überhaupt will man auch mal die CL gewinnen, sonst fehlt was in der Vita.

Die Kritik kann man durchaus auch als Wink mit dem Zaunpfahl sehen. Wenn Lewandowski der Meinung ist, dass der FC Bayern aufgrund seiner Transferpolitik nicht stark genug ist um den Titel gewinnen zu können, und es ändert sich nix daran, wird er, folgerichtig, seine Konsequenzen daraus ziehen. Er wird sich einen Verein suchen, bei dem die Chancen um den Titelgewinn besser ausschaun. Bekanntlich wurde er mit Real Madrid in Verbindung gebracht.
Ausserdem, "jeder" will doch Geld verdienen. ;)
 

Rossi

Berliner Nachteule
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Wie bitte? :staun:
Ich fand, als Spieler war er ein linker Hund - und das nicht erst seit dem brutalen Foul, das Sebastian Kehl monatelang außer Gefecht setzte.
Da mögen die Meinungen auseinandergehen. ;) Für mich gibt es angenehme(re) Schlitzohren wie Brazzo, v.B. oder den chilenischen Kämpfer ... und unangenehme wie z.B. Mandzukic.

Aber er gehört nun auch wahrlich nicht in meine persönliche Hall of Fame der Sympathien. :zahnluec: Als Sportchef max. Praktikanten-Status.

Dennoch: Brazzos Karton-Statistik sieht nicht wirklich abartig holzfällermäßig aus (Quelle: weltfussball.de), oder***?



***OK, gegen so eine vergleichsweise weiße Weste kann er natürlich nicht anstinken (der kleine Philipp).



:D
 

Rossi

Berliner Nachteule
Moderator
Lewa kann natürlich gerade noch ziemlich frei wählen, sage ich mal. Wenn ich a) wüsste, ich bekomme woanders für die gleiche Arbeit mind. das Doppelte und b) ich möchte dringend wenigstens einen großen Blumentopp gewinnen (und fürchte, mein jetziger Atbeitgeber ist dazu vielleicht nicht in der Lage), dann mache ich recht locker einen Abflug oder „einige“ mich mit der Firma und lasse mich sportlich-perspektivisch überzeugen. Wie gesagt, selbst wenn, wird er noch bis zum Sommer Vollgas geben und nicht rumdembele‘en, davon bin ich felsenfest überzeugt. Zudem steht danach die WM an, da will er ja nicht wie ein Lappen auflaufen.

Wer weiß, vielleicht gewinnt Don Jupp ja auch aus dem Nix das Tripple. Dann dürfte selbst Lewa - zumindest sportlich - zufrieden sein. Und Heynckes würden sie spätestens dann an der Säbener in Gold gießen und ihm ein paar Stammzellen entnehmen (ich sag nur Dolly-Josef).
:pferd:
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Die Kritik kann man durchaus auch als Wink mit dem Zaunpfahl sehen. Wenn Lewandowski der Meinung ist, dass der FC Bayern aufgrund seiner Transferpolitik nicht stark genug ist um den Titel gewinnen zu können, und es ändert sich nix daran, wird er, folgerichtig, seine Konsequenzen daraus ziehen. Er wird sich einen Verein suchen, bei dem die Chancen um den Titelgewinn besser ausschaun. Bekanntlich wurde er mit Real Madrid in Verbindung gebracht.
Ausserdem, "jeder" will doch Geld verdienen. ;)

Ja sicher. Ich glaube aber nicht, dass Lewa beim FCB bleibt, auch wenn die ihm genauso viel zahlen wie (nur mal ein Beispiel) Real Madrid - außer sie rüsten die Mannschaft auf. Und danach sieht es ja nicht aus. Der Mann ist halt ehrgeizig und will den CL-Titel. Und er geht dann dahin, wo er die besseren Chancen dazu sieht.
 
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Rezo

Weeaboo
Wenn es den Spielern nur ums Geld ginge, wären die alle schon in China.

Kaum jemand sagt nein zu mehr Geld. Aber so'n CL Titel hat schon was.

Als Kind auffm Bolzplatz hat man halt auch vom Meistertitel geträumt, nicht vom Millionär sein, und so ganz geht das sicher nicht weg.
 
Wenn es den Spielern nur ums Geld ginge, wären die alle schon in China.

In der Bedeutungslosigkeit des Fussballs verschwinden wollen sie auch nicht. Die Stars erst recht nicht. Die haben aus sportlicher Sicht und auch aus finanzieller Sicht bessere Optionen.
Die Fussballer, die keine wirklich guten Fussballer sind, sind nicht so stark gefragt. Auch nicht in China. Dann müssen sie sich halt mit weniger zufrieden geben. Mit dem zufrieden geben was der Markt für sie hergibt.

Kaum jemand sagt nein zu mehr Geld.
Das muss wohl kein Fussballprofi.
Zur Not gibts auch noch die Vertragsverlängerung. Die Unterschrift dürfte mit einer Gehaltserhöhung verbunden sein.
Beim Wechsel gibts das sogenannte Handgeld.

Als Kind auffm Bolzplatz hat man halt auch vom Meistertitel geträumt, nicht vom Millionär sein, und so ganz geht das sicher nicht weg

Jo. Als Kind aufm Bolzplatz hat man das sicherlich.
Spätestens wenn ein junger Spieler einen ProfiVertrag bekommen hat und sich eine Beraterfirma gesucht hat, dürfte dem jungen Spieler das aufgegangen sein, was Lewandowski gesagt hat:
„Fußball ist Kapitalismus pur“
 
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