Hätte Lautern statt Offenbach 2008 absteigen müssen?

Dieses Thema im Forum "Fussball Stammtisch" wurde erstellt von André, 27 Oktober 2016.

  1. André

    André Administrator Administrator

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    Das Thema könnte wirklich spannend werden. Falls es so war: Wie will man heute noch für Gerechtigkeit sorgen?

    Insolvenz? 1. FC Kaiserslautern hätte 2008 laut RTL-Recherchen absteigen müssen | Fußball
     
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  3. André

    André Administrator Administrator

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    Jetzt berichtet die FAZ auch noch dass eine Fan-Anleihe verschwunden sei.

    Außerdem fehlen zusätzlich 2,8 Millionen Euro aus einem Stadion-Deal mit der Stadt, die ebenfalls ins Nachwuchszentrum hätten investiert werden sollen.

    Der Ausbau ist nicht zu finanzieren. Und wie die Anleihe 2019 zurückgezahlt werden soll, ist unklar.


    1. FC Kaiserslautern: Verscherbelte Zukunft
     
  4. Marcos

    Marcos Erfolgsfan

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    Der Klub ist Kaiserslautern, und Kaiserslautern ist der FCK. Der FCK, und das ist in kein hohler Spruch, ist wichtig für die Region, aber auch so etwas von. :lachweg:

    *verstoß gegen die Forenregeln entfernt - Holgy*
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28 Oktober 2016
  5. KGBRUS

    KGBRUS SF-Ultra

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    Tja Misswirtschaft ist da wohl noch gelinde ausgedrückt....
     
  6. Detti04

    Detti04 The Count

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    Eine Fan-Anleihe fuer ein Nachwuchszentrum, bei der das eingesammelte Geld im laufenden Betrieb aufgebraucht wird. Woher kenn ich das nur? Hoert Sich Verdaechtig an...
     
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  7. Holgy

    Holgy Moderator und Kommischer Foggel Moderator

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    Tja, das ist wirklich schwierig. Der OFC müsste ja mindestens finanziell entschädigt werden und das wäre wohl so viel, dass der FCK das sowieso nicht stemmen könnte. Dazu müsste man den OFC zurück in die zwote Liga lassen. Wo er sportlich natürlich kaum mithalten könnte, weil er seit 2008 unterklassiger spielen musste. Der Schaden ist im Grunde nicht wieder gut zu machen. Um so schlimmer sind solche Bescheißerreien.
     
  8. Oldschool

    Oldschool Spielgestalter Moderator

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    in diesem link zum Thema FCK Abstieg 2008 steht aber auch, dass der FCK hätte absteigen können, weil die Stadionmiete nicht bezahlt wurde. Jetzt nach 8 Jahren kommen investigative RTL Reporter aus der Redaktion explosiv der Sache angeblich auf die Schliche. "explosiv" ist für mich eine Boulevardsendung, die nicht unbedingt dein Eindruck der Seriösität hinterlässt.
    Ich frage mich, wieso die Aussage, nein Fragestellung "müssen" in "können" relativiert wurde. :weißnich: Jetzt nach 8 Jahren erscheint mir der Vorgang sowieso verjährt. Vor allem sehe ich keine Möglichkeit, wie der OFC auf sportlichem und finanziellem Weg davon profitieren sollte.
     
  9. Ichsachma

    Ichsachma Loretta-Spezerl

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    Es ist nicht ganz einfach, aber denkbar.

    Die - vermeintlich erst jetzt - aufgetauchten Sachverhalte sind für den OFC ja eher nicht bekannt gewesen. Das mit der zivilrechtlichen Verjährung ist dann immer sonne Sache.

    Denkbar, dass die Regelverjährung von 3 Jahren hier nicht gilt und auch denkbar, dass man beim genaueren Hinsehen feststellt, dass es im Linzenzierungsverfahren ggf. hätte auffallen können.

    Ich sach da nur: Typisch.
     
  10. derblondeengel

    derblondeengel master of desaster

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    die sind sowieso bald Pleite...

    1. FC Kaiserslautern: Verscherbelte Zukunft
     
  11. Schröder

    Schröder Problembär

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    Her mit der Kohle! Und mit den Punkten!
    Die Kickers brauchen Geld mehr als alles andere. Der HSV hat nach dem Hoyzer-Skandal damals eine Entschädigung vom DFB in Millionenhöhe bekommen, außerdem ein Länderspiel im Volkspark.

    Und dann steht da ja noch der 9-Punkte-Abzug diese Saison für ein selbst beantragtes aber dann doch zurückgenommenes Insolvenzverfahren. Gegen den Abzug hat der OFC eh schon Beschwerde eingelegt, weil zumindest zivilrechtlich ein abgewendetes Insolvenzverfahren als nicht gestellt zu betrachten ist.

    In die 2. Liga kommen wir so nicht zurück. Aber eine angemessene finanzielle Entschädigung und frühere Planungssicherheit für die nächste Saison würden wohl gute Karten im Aufstiegskampf zur 3. Liga nächste Saison bedeuten.

    Aber da der OFC der erklärte Feind des DFB ist, gibt´s wohl nur eine Entschuldigung (wenn überhaupt) und das war`s. Der DFB hat den Offenbachern seit seinem Bestehen wo es nur ging vor´s Schienbein getreten. Sei es bei der Zusammensetzung der 1. Bundesliga bei Gründung, dem Bundesligaskandal Anfang der 70er oder dem Lizenzentzug wegen einer mit 1-Stündiger Verspätung eingegangenen Bürgschaft. Der DFB würde niemals irgendwas für den OFC tun oder entscheiden.
     
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  12. Rupert

    Rupert Friends call me Loretta

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    Wer überprüft das jetzt? Die DFL, wie es da in der TZ heisst?

    Das ist ja genauso wie wenn der Angeklagte den Staatsanwalt gibt :D

    Aber gut, was RTL betrifft, wäre ich auch mal verdammt vorsichtig.

    Edit: Desweiteren ist die Chose ja für die DFL in Ordnung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 Oktober 2016
  13. jambala

    jambala Moderator Moderator

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  14. Schröder

    Schröder Problembär

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    Kannste alle streichen, bis auf den DFB. Was der allein in besagter Saison für gelinde gesagt kuriose Entscheidungen getroffen hat (Beeinflussung von der Steinhaus, die plötzlich die ang. Tätlichkeit von Bance nicht gesehen haben will, damit der DFB ihn nachträglich sperren kann bis zum dem abgezogenen Punkte-Hickhack bei Koblenz, wo die Punkte dann plötzlich auf 2 Saisons verteilt abgezogen wurden) geht auf keine Kuhhaut. Und das war schon immer so, angefangen bei der Zusammensetzung der 1. Saison Bundesliga, wo der DFB erst gar keine Berechnungsmodelle offen gelegt hat, und dann 3 verschiedene. Komisch nur, dass der OFC nach JEDER der 3 In der 1. Liga hätte spielen müssen. Aber weil unbedingt Frankfurt als Sitz des DFB rein musste und Zitat des damalig Verantwortlichen : " Es in einer Straße keine 2 Bäcker geben kann" wurde ihnen die Teilnahme verweigert.

    Gegen den DFB ist selbst Putin noch 'n lupenreiner Demokrat.
     
  15. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    Stimmt schon, dass sich der OFC damals für die Bundesliga sportlich qualifiziert hatte. Stattdessen hat man aber den VfB Stuttgart bzw. KSC vorgezogen. Auch der 1.FC Saarbrücken hatte sich damals sportlich nicht für die Bundesliga qualifiziert, durfte aber trotzdem starten und stieg direkt ab.
     
  16. jambala

    jambala Moderator Moderator

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    Hallo.

    Eben. Es gab mehrere Vereine, die sich sportlich qualifiziert hätten, denen aber nominell attraktivere Vereine vorgezogen wurden.

    Was den Skandal in den 70ern anbelangt: Offenbach hatte sich schuldig gemacht, wie der Skandal ans Licht kam, nämlich durch Offenbachs Präsi, ist auch hinlänglich bekannt. Und dann jammerst Du, Schröder, rum, der DFB hätte den Verein benachteiligt?

    Und bezogen auf die Fristverstreichung: Das ist nun mal so. Ich bearbeite aktuell zwei Ausschreibungen von Kunden, sind die Unterlagen nicht zur benannten Uhrzeit am benannten Datum vollständig vorliegend, gelten die Unterlagen als nicht abgegeben - und damit keine Teilnahme an der Ausschreibung. Solche Deadlines werden mit ausreichend Vorlauf mitgeteilt. Und wenn man dann nicht rechtzeitig abgibt, ohne um Stundung zu bitten, hat man eben die Konsequenzen zu tragen. Ist auch bei Insolvenz so, dass bei nicht Vorliegen einer Bürgschaft das Verfahren nach Ablauf der Frist eröffnet wird. Oder bei Zwangsversteigerung.

    Offenbach hatte Insolvenz angemeldet, Lautern nicht. Wenn nun sich herausstellt, dass potentielle Insolvenzverschleppung betrieben wurde, dies angezeigt wird, muss es verfolgt werden und Schuldige bestraft werden. Ansonsten gilt das, was die DFL sagt: Gemäß deren Kenntnisstand waren die Lizenzbedingungen erfüllt und somit seitens der DFL und des DFB keine Sanktionen zu ergreifen. Wie im sonstigen Leben auch: Wenn kein Verfahren eröffnet wurde, kann ein Unternehmen munter Verträge abschließen, auch wenn auf dem Papier die Insolvenz nachvollziehbar sein sollte. Wenn sich zwei Monate später die Insolvenz als später gegeben herausstellt und das Verfahren eröffnet wird, hat man als Vertragspartner zwar eine gültige Vertragsgrundlage, trotzdem ein Problem, an sein Geld zu kommen. So aktuell bei uns gegeben mit einem Kunden. Wird kein Verfahren eröffnet, gilt das normale Vertragsrecht.
     
  17. HoratioTroche

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    Gibt es denn gegen die Aufnahme des KSC ernsthaft Einwände? Klingt heute komisch, aber in den 10 Jahren vor Einführung der BL waren nicht so viele Südvereine erfolgreicher. Dreimal Meister im Süden, einmal im deutschen Endspiel, Zweimal den DFB-Pokal gewonnen, ein weiteres Mal im Endspiel. Und auch die weiteren Rahmenbedingungen waren positiv, mitgliederstärkster Verein Deutschlands und ein neues Stadion mit damals hochmoderner Flutlichtanlage.
    Karlsruher SC – Wikipedia
     
  18. Rupert

    Rupert Friends call me Loretta

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    Ich denke nicht.
    Es gab da doch diese Zwölsjahreswertung und der zu Folge gab's keine Diskussion, dass der KSC sich für die Bundesliga qualifiziert hatte.

    Warum 60 in die Liga kam oder Braunschweig, das kann man sich schon eher fragen.

    Im Endeffekt siegten da natürlich auch subjektive Gründe (z.B. die "sportliche Vergangenheit" :D ), die nicht in dieser Zwölfjahreswertung abgebildet waren bzw. individuelle Interessen mancher Entscheider.
     
  19. fabsi1977

    fabsi1977 Theoretiker

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    Nö, außer halt dass es sich um Badener handelt:floet: Ansonsten schließ ich mich der Einfachheit halber Rupert an.

    Hier mal ein Auszug aus der Wikipedia Seite des großartigen OFC

    Ist ja auch aus heutiger Sicht wurscht ob der OFC gleich dabei gewesen wäre, der aktuelle Zustand wäre meiner bescheidenen Ansicht nach nicht anders. Und wäre man nicht 2008 abgestiegen, dann halt ein Jahr später. So what?

    Aber ist halt bequemer rumzuheulen wie arg benachteiligt man doch ist.
     
  20. Rupert

    Rupert Friends call me Loretta

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    Nicht auszudenken, wären es die Sechzger damals nicht geworden.
    Noch heute wäre auf auf einem 30m x 10m Plakat auf dem Grünwalder zu sehen: Meistertitelräuber DFB
     
  21. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    der Süden hatte damals nur 5 Bundesligaplätze zuerkannt bekommen. 1860 München war als Südmeister des Jahres 1963 qualifiziert. Eintracht Frankfurt und der 1.FC Nürnberg waren in den Jahren zuvor die stärksten Teams aus dem Süden. Somit blieben noch drei Plätze übrig, um die sich der KSC, der VfB Stuttgart und der OFC stritten. Von diesen drei hatte der OFC in den Jahren vor Bundesligastart die beste Bilanz vorzuweisen, weshalb entweder der KSC oder der VfB Stuttgart nach rein sportlichen Gesichtspunkten in die Röhre hätte schauen müssen. Sportlich war damals der KSC sogar einen Hauch besser als der VfB. Aber vermutlich wollte man der baden-württembergischen Landeshauptstadt auch keine Bundesliga verwehren.
    Eintr. Braunschweig war damals das drittbeste Team im Norden, allerdings deutlich hinter dem HSV und Werder Bremen. Da der Norden drei Bundesliga-Startplätze zugeteilt bekam, war die Zuerkennenung des Bundesliga-Startplatzes hier durchaus nachvollziehbar.

    In Berlin stritten sich Hertha BSC und Tasmania um den Bundesliga-Startplatz. Hertha BSC war Berlin-Meister 1962/1963.

    Im Westen wurden mit dem 1.FC Köln, dem BVB, Schalke 04, dem Meidericher SV und Preußen Münster die fünf stärksten damaligen Vertreter der letzten Jahre ausgewählt.

    Im Südwesten hätte der zweite Startplatz nach rein sportlichen Gesichtspunkten neben dem FCK eigentlich der Borussia aus Neunkirchen oder der FK Pirmasens, und nicht dem 1.FC Saarbrücken, zuteil werden müssen. Aber hier bestach möglicherweise der Standort und das Ludwigsparkstadion bei der Auswahl des Bundesligisten.
     
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  22. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Von welchen Jahren sprichst du konkret?
    Was ich oben aufzählte kann ja soviel schlechter nicht gewesen sein.
    In den 10 Jahren vor der BL sahen die Platzierungen von Nürnberg und dem KSC so aus:
    Club: 4,9,7,1,2,3,6,1,1,2 Einmal dt. Meister, einmal Pokalsieger
    KSC: 5,5,1,3,1,9,1,3,9,5 zweimal Pokalsieger

    Frankfurt und Offenbach habe ich jetzt nicht nachgeschaut.
     
  23. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    ich meine die letzten 12, und insbesondere die letzten 4 Jahre und das letzte Jahr.

    Wenn man die Platzierung des letzten Jahres dreifach nimmt und die Platzierungen der letzten vier Jahre zweifach, ergeben sich folgende Werte

    Eintracht Frankfurt 1951-1963
    4., 1., 2., 4., 6., 5., 3., 1., 3., 2., 2., 4. -> 52
    1.FC Nürnberg 1951-1963
    2., 8., 4., 9.,7., 1., 2., 3., 6., 1., 1., 2. -> 58
    Offenbacher FC Kickers 1951-1963
    3., 6., 3., 1., 4., 2., 5., 2., 2., 4., 4., 7. -> 67
    Karlsruher SC/VfB Mühlburg 1951-1963
    9., 4., 5., 5., 1., 3., 1., 9., 1., 3., 9., 5. -> 78
    VfB Stuttgart 1951-1963
    1., 2., 1., 13., 2., 4., 9., 5., 7., 7., 5., 6. -> 93

    Man kann das auch mit den Punktzahlen anstatt den Platzierungen duchspielen. Es kommt in etwa aufs Gleiche heraus.
     
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  24. HoratioTroche

    HoratioTroche Zuwanderer

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    Also was jetzt: Frankfurt und Nürnberg die stärksten Teams und KSC / VfB in die Röhre oder das genaue Gegenteil?
     
  25. Raffelhüschen

    Raffelhüschen Forennutzer

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    das oben sind Platzierungen. Ich denke, es ist klar, ob da hohe oder niedrige Werte gut bzw. schlecht sind.
     
  26. Schröder

    Schröder Problembär

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    Das ist nicht mein Problem, sondern das andere Vereine ob des gleichen Vergehens beim Bundesliga-Skandal verschont wurden. Benachteilung entsteht dann, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird. Und das war auch bei den späteren Lizenzentzügen der Fall. Bei anderen Vereinen gilt da Gnade vor Recht (vor allem auf der anderen Mainseite), beim OFC wird das schlimmstmögliche Strafmaß ausgepackt. Mal abgesehen davon kam die Fristverstreichung nur deswegen zustande, weil der DFB eine fristgerecht eingereichte Bürgschaft unseres Präsidenten Waldemar Klein aus irgendwelchen Gründen nicht anerkannt und stattdesssen auf einer Bankbürgschaft bestanden hat. Normalerweise sollte man davon ausgehen, das dann zumindest eine kurze Nachfrist gesetzt wird, um die fehlenden Unterlagen zu besorgen. Beim OFC natürlich nicht.

    Dann noch der Unsinn in der Saison 2007/2008. Kaiserlautern war eigentlich hoffungslos abgeschlagen. 8 Punkte Rückstand nach dem 28. Spieltag. Die hatten sich schon aufgegeben. Dann bekommt die TUS Koblenz 8 Punkte abgezogen, Kaiserslautern wittert wieder ´ne Chance und plötzlich können sie wieder gewinnen. Nachdem der Rückstand aufgeholt ist, wird der Punktabzug von Koblenz kurz vor Saisonende mit mehr als fadenscheinigen Gründen auf 2 Saisons gesplittet. Das gab es vorher auch noch nie, später übrigens auch nicht.

    Zu guter Letzt hat der DFB dann auch noch Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zu einer Falschaussage gedrängt, um den OFC-Spieler Bance nachträglich sperren zu können (gleiche Saison). Direkt nach dem betreffenden Spiel gegen Jena hat sie nämlich ausgesagt, die vermeintliche Tätlichkeit (er hatte sich losgerissen und dabei den Gegner mit dem Ellenbogen am Kopf getroffen) gesehen aber nicht als solche gewertet zu haben. Tatsachenentscheidung? Nicht bei den Kickers... Im trotzdem anberaumten Verfahren konnte sie sich daran plötzlich nicht mehr erinnern, die Szene gesehen zu haben. Ergebnis: 4 Spiele Sperre.

    Außerdem erklär mir mal jemand, wie ausgerechnet ein Darmstädter die Verhandlung zum Lizenzentzug gegen die Kickers nach der Saison 2012/13 leiten kann, wenn ausgerechnet Darmstadt vom Lizenzentzug profitiert und nur dadurch die Klasse gehalten hat. Selbstmurmelnd wurde die Verhandlung zur Farce, vom angeblichen "Wohlwollen" des Verbandes keine Spur. Kein Wunder, hatte doch der SVD98 schon vor Verhandlungsbeginn ordentlich Spieler für die neue Drittligasaison verpflichtet. Das Urteil stand also schon vorher fest.

    Der ganze Verband stinkt vom Kopf bis zu den Füßen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 November 2016
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