Gegen Rassismus.

Rassismus und Diskriminierung ist leider ein zentraler Bestandteil im Nationalsport 100er Länder. Bananen auf dem Spielfeld, Affenlaute aus den Rängen und diverse rassistische Parolen hallen bei vielen europäischen Clubs durchs Stadion.

Natürlich ist jedes Spiel emotionsgeladen und auch mir selbst rutschen manchmal Beleidigungen raus. Die Frage ist ob man zwischen schwarz, weiß, gelb oder braun unterscheiden muss?

Nein!

Das Stadion, überhaupt der Fußball, ist kein politischer Spielplatz. Kann man da seine politische Angehörigkeit nicht für 90 Minuten vergessen, das Spiel genießen und einfach seine Mannschaft anfeuern. Im Stadion soll jeder gleich sein. Jeder hat das Recht das Spiel zu sehen oder gar auf dem Rasen zu stehen. Egal ob schwarz oder weiß.

Der Tot für einen wunderbaren Sport, der überall auf der Welt gleich gespielt wird, wodurch auch jeder gleich behandelt werden sollte. Ein Sport der nahezu alle Nationalitäten vereint, ein Sport in der Toleranz und Fairness großgeschrieben werden sollte. Diese eine Leidenschaft die wir alle teilen sollte Grund genug sein eine Einheit zu schaffen und jeden zu akzeptieren. Die Liebe zum Sport und die Liebe zum Verein sollte nicht durch kranke Ideologien gestört werden. Jeder ist gleich und auf seine weiße einzigartig. Keiner sollte nach seiner Hautfarbe oder Religion beurteilt werden, schon gar nicht beim Sport und schon gar nicht beim Fußball.

Hier ist kein Platz für Faschisten und Nationalsozialisten. Emotionen gehören dazu, Rassismus nicht. Lasst uns unseren Fußball und tragt eure Rassenkämpfe außerhalb des Stadions aus.

Fußball bleibt ein Sport und keine Plattform für irgendwelche Ideologien.

Lasst uns den Rassismus gemeinsam stoppen und keinerlei Toleranz in diesem Kontext zulassen. Nazis raus aus dem Stadion. Rassismus entarten und bekämpfen.

In den Farben getrennt, in der Sache vereint!
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Stellungnahme zum Vorfall in der B-Junioren Regionalliga
Aufgrund von rassistischen Beleidigungen hat unsere Mannschaft das Spiel in Auerbach vorzeitig abgebrochen.
Berlin - Im Spiel am Samstag (14.12.19) in der B-Junioren-Regionalliga Nordost unserer U16 beim VfB Auerbach 1906 ist es zu einem rassistischen Vorfall gekommen. Mehrere Spieler unserer Mannschaft sind von ihren Gegenspielern rassistisch beleidigt worden.

Nach Hinweisen beim Schiedsrichter haben wir uns entschieden, das Spielfeld in der 68. Minute beim Stand von 2:0 für uns zu verlassen und das Spiel nicht fortzusetzen, denn wir als Hertha BSC verurteilen Rassismus und Diskriminierung in jeglicher Form.

Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung von Hertha BSC: "Es gibt Situationen, in den auch für uns der Fußball zweitrangig wird. Wir haben eine Verantwortung uns, unseren Spielern und auch der Gesellschaft gegenüber. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst und deshalb war es die einzig richtige Entscheidung, dieses Spiel nicht fortzuführen. Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz."

(HerthaBSC/City-Press)

Intern, 14.12.2019

Stellungnahme zum Vorfall in der B-Junioren Regionalliga - Intern - HerthaBSC.de

Heute feier ich mal die Hertha. Hertha bricht ein Spiel wegen Rassismus ab. Sehr Vorbildlich! :top:
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Klar wäre das toll, wenn das die Schiedsrichter machen würden. Aber die Schiedsrichter haben halt Angst. Berechtigter Weise. Sie stehen halt ganz alleine da. Siehe auch: Schiedsrichterstreik in Berlin

Da müsste der DFB eine ganz klare Anweisung rausgeben und gleich mit kmmunizieren, dass sie ohne wenn und aber hinter den Schiedsrichtern stehen. Was natürlich wünschenwert wäre.

Solange die Schiedsrichter da allein gelassen werden und nix machen, sollten es die Vereine richten. Und da hat Hertha vorbildlich gehandelt.
 

Detti04

The Count
Vorbildlich wäre, wenn es der Schiedsrichter abbricht. Der hat offenbar nix gehört.
Kann nicht sein, dass Mannschaften Spiele abbrechen (müssen).
Kann sogar sein, dass die Mannschaft, die das Spiel abbricht, anschliessend die Punkte verliert. So wie in diesem Fall, in dem es zwar nicht um Rassismus geht, sonderrn um den Angriff eines Spieler (genauer: des Spielertrainers(!)) auf mehrere Spieler des Gegners:

Nach Gewaltausbruch: Team verweigert das Weiterspielen - und verliert

"[...]
Denn: Generell steht das Recht, ein Spiel abzubrechen, ausschließlich dem Schiedsrichter zu.
[...]
Welches Maß an Gewalt muss eine Mannschaft gegen sich erdulden? Geben bestimmte Situationen einer Mannschaft das Recht, nicht weiterzuspielen oder macht sich eine Mannschaft damit immer des Verschuldens eines Spielabbruchs schuldig?

"Nein, dieses Recht gibt es nicht", stellt Baier klar, "es steht einzig und alleine dem Unparteiischen zu, der die Lage in seiner Funktion als zu Neutralität verpflichteter Spielleiter einschätzen und entsprechend entscheiden muss."
[...]"

Meiner Meinung nach bedeutet das: Wenn eine Mannschaft nach rassistischen Vorfaellen das Spiel abbricht, aber der Schiri nichts gehoert hat, dann sind die Punkte wohl weg.
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Hätte ich jetzt nicht anders geschrieben, aber erstens ist das ja jedem klar, der in der Lage ist da Parallelen zu ziehen, und zweitens: Siehe oben.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Das war vor allem auch der Hertha klar und das macht es in meinen Augen noch heldenhafter, dass sie das Spiel von sich aus abgebrochen haben.

"Es gibt Situationen, in den auch für uns der Fußball zweitrangig wird. Wir haben eine Verantwortung uns, unseren Spielern und auch der Gesellschaft gegenüber. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst und deshalb war es die einzig richtige Entscheidung, dieses Spiel nicht fortzuführen. Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz."
Stellungnahme zum Vorfall in der B-Junioren Regionalliga - Intern - HerthaBSC.de


 

HoratioTroche

Zuwanderer
Jetzt bestreitet der VfB das allerdings, und das Schiri-Team hat auch nichts wahrgenommen.

Was nicht heisst, dass nix passiert ist. Am gleichen Wochenende an anderer Stelle:
Tennis Borussia U15: Rassismus-Skandal gegen Aue

Wie ein Kommentar im Tagesspiegel schreibt, kann das aber auch an der unterschiedlichen Wahrnehmung liegen. Was in Berlin fieser Rassismus ist, gilt in Sachsen vielleicht als normaler Umgangston.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Da Auerbach sich auf seiner Homepage ja so vehement gegen die Vorwürfe verwehrt, ja sogar den Hertha-Junioren vorgeworfen wird die Auerbacher Spieler "über das gesamte Spiel mit übelsten Pöbeleien und fortwährende Beleidigungen" attackiert zu haben, stelle ich mal die pragmatische Frage, weshalb sollten die Hertha-Junioren bei einer eigenen Führung von 2:0 in der 68. Minute ein Spiel ohne Grund abbrechen? Was wäre denn ein Motiv zu einer solchen Entscheidung? Ich sehe da aus den derzeitigen Stellungnahmen keines. Das einizige, was ich derzeit lese ist, folgendes:
Zum Verlassen des Spielfelds der Berliner Spieler führte ein Freistoß für Berlin vor dem Auerbacher Strafraum. Innerhalb der Mauer kam es zu einer Rangelei, im Nachgang zu einer Rudelbildung.
Stellungnahme des VfB Auerbach zum Spielabbruch bei den B-Junioren – VfB Auerbach

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass Hertha das Ergebnis nunmehr zweitrangig ist.
Stellungnahme zum Vorfall in der B-Junioren Regionalliga - Intern - HerthaBSC.de

Was also ist vor und während dieser Freistossausführung passiert? Hier gilt es für mich zunächst anzusetzen. Denn davor hatte Hertha ja scheinbar auch kein Motiv das Feld vorzeitig zu verlassen.
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Interessant, dass sich Spieler von Viktoria Berlin gemeldet haben, die ausgerechnet gegen Auerbach ähnliche Vorwürfe erheben.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass es erst vor einer Woche zu rassistischen Vorfällen um ein Spiel mit Auerbacher Beteiligung gekommen sein soll. Auch Spieler Viktoria Berlins wurden demnach rassistisch beschimpft: „Wir haben dort gerade ähnliche Erfahrungen gemacht“ wurde Viktoria-Coach Arthur Jujko von der Bild (Artikel hinter Bezahlschranke) zitiert. Die Profimannschaft Viktoria Berlins spielt wie der VfB Auerbach in der Regionalliga Nordost.
Hertha BSC: Rassismus-Vorfall: Zweifel an Beleidigungen? Auerbach kontert Vorwürfe und attackiert | Fussball

Im Gegensatz dazu meldet sich ein LINKEN-Politiker, der das Spiel live verfolgt haben will.
Nach Vorfall in Auerbach: Linke-Politiker kritisiert Hertha BSC scharf | MDR.DE
 

Detti04

The Count
Der Autor des Artikels diskreditiert sich leider gleich zweimal selbst:

"[...] Rassistische Metaphern wie "Schwarzfahren" und "Schwarzsehen", "schwarzmalen" und "schwarze Schafe" bleiben unhinterfragt. [...]"


Keine dieser Metaphern ist rassistisch, denn sie stammen vermutlich nicht von Aussagen ab, die jemandes Hautfarbe betreffen. Diese Metaphern tun das genausowenig wie das z.B. die Metaphern "schwarzes Gold" oder "schwarze Zahlen" tun. Merke: Nicht alles, was mit Farben zu tun hat, hat auch mit Hautfarben oder gar mit "Rassen" zu tun.

Dann haben wir da spaeter noch diesen Klops:

"[...] "Es gibt ein Problem zwischen den Muslimen und den Deutschen", "Ich bin für einen Dialog zwischen Deutschen und Juden". Erkennen Sie den Fehler? Können jüdische und muslimische Menschen nicht deutsch sein? Warum werden vor allem weiße Menschen als selbstverständlich deutsch interpretiert? [...]"


"Jude" bzw. "Muslim" ist in diesen Aussagen kein Gegensatz zum (impliziert) weissen "Deutschen", sondern zum (impliziert) christlichen "Deutschen". Die Diskriminierung von Juden und Muslimen trifft keinerlei Aussage ueber die Hautfarbe der Diskriminierten, da sie auf einem ganz anderen Kriterium basiert, naemlich der Religion.

Meiner Meinung nach sind das zwei solch massive Fehler, dass es mir schwerfaellt, dem Autor ein besonders tiefes Problemverstaendnis und besonderes Expertentum abzunehmen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Bei zweiten Punkt liegst Du aber eher selber völlig daneben. Und Autor ist auch falsch.

Ansonsten ist in einem Text ja nicht alles falsch, nur weil irgendwo ein Fehler drinsteht.

Die Zeit lesen nicht viele und der Artikel ist zu lang. Keine Gefahr, es geht einfach weiter.

Das steht nicht in der Zeit, sondern in "Zeit Wissen".

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1. Benennen Sie Diskriminierungen als gewaltvolle Handlungen
Diskriminierungen sind Handlungen. Sie sind keine Identität. Ein häufig zu findender Satz, der die Diskriminierung als Identität der diskriminierten Person zuschiebt, lautet: "Er musste Ende der Dreißigerjahre Deutschland verlassen, weil er Jude war." Keine Person musste aus dem Grund, dass sie jüdisch war, fliehen. Sondern jüdische Menschen mussten fliehen, weil Deutschland antisemitisch war und als jüdisch kategorisierte MitbürgerInnen brutal verfolgt hat. Dies so zu sagen benennt Diskriminierungsstrukturen. Es fokussiert die Verantwortung für strukturelle Gewalt auf die Menschen und Instanzen, die sie ermöglichen und ausüben. Menschen mussten und müssen sich nicht als Jude*Jüdin verstehen, um antisemitisch diskriminiert zu werden. Genauso wenig werden Menschen diskriminiert, weil sie Frauen oder Trans* sind, sondern weil die Gesellschaft sexistisch oder genderistisch ist.

Nehmen Sie Menschen als Individuen wahr, und definieren Sie Menschen nicht über Diskriminierung: "Die Person, die an der Bushaltestelle rassistisch-genderistisch angepöbelt wurde ..." statt "Die Kopftuchträgerin/Ausländerin/Schwarze Frau, die an der Bushaltestelle angepöbelt wurde ...".
Diskriminierung: Der Antirassismus-Knigge
 
Zuletzt bearbeitet:
Da war ja eh einiges los am Wochenende, u.a. auch in Portugal:

Marega, der offenbar schon zuvor Ziel von rassistischen Anfeindungen geworden war, deutete beim Torjubel auf seine linke Hand - wohl ein Hinweis auf seine Hautfarbe. Teile des Publikums buhten ihn massiv aus, es waren Affenlaute zu hören und es flog sogar eine Sitzschale in Richtung des Stürmers - und die verfehlte ihn nur knapp. Die Anfeindungen gegenüber dem Malier ließen in der Folge nicht nach, sodass er deutlich machte, dass er nicht weiterspielen wollte.
Rassismus-Eklat: Porto-Stürmer Marega verlässt wütend den Platz
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Den Moment der Bedächtigkeit nutzten einige dumme Menschen, um ihn mit dummen Parolen zu stören. Das ist, wenn viele Menschen im Land an einer Stelle zusammenkommen, leider nichts Neues.

Neu allerdings war am Donnerstagabend die Qualität, mit der die Mehrheit dem Hass entgegentrat: Die Zuschauer des Spiels Eintracht Frankfurt gegen RB Salzburg, die meinten, die Gedenkminute von Hanau akustisch zerstören zu müssen, wurden von 47.000 Menschen dafür mit „Nazis-raus“–Rufen bedacht.


Ein Schritt gegen den Hass: Wie der Fußball mit Rassismus umgeht - Sport - Tagesspiegel
 

Rupert

Friends call me Loretta
Mich stimmt momentan leider gar nichts zuversichtlich was Rassismus in der Gesellschaft und dessen Ablehnung und Verfolgung betrifft um auf einen der Eingangssätze des Kommentators einzugehen, denn die Häufung an rassistisch und rechtsextrem motivierenden Morden ist nur noch schlimm.
Außerdem halte ich Schlußfolgerung im letzten Satz für nicht begründet und auch nicht richtig.

Was natürlich jetzt nicht heisst, dass ich das klare "Nazis raus" der Zuschauer hier nicht sehr begrüße.
 

Kird

Hofnarr
tja was mir auffällt sind wir "Gleichbrechtig" in der Gesellschaft...
und tut unsere " Politik " alles zur Gleichbrechtigung in der Gesellschaft...

für mich nicht...naja mehr sage ich nicht ...

ich sehe unterschiede und nicht gleiches Recht für jeden... das fängt oft schon beim Politik und Gericht an...und oft für Demokaten nicht in einklang unsere Demokratie... und das es Religionen und AfD Blender ausnutzten für ihre komischen Vorstellung war doch klar...


und so wir jeder benutzt von der einen Seite wie von der anderen...und wir reden von Diskriminierungen oder Rassismus und die Opfer von beiden Seiten intrssiert eh niemanden...




gruß
 
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Kird

Hofnarr
tja ich schau mir gerade die Debatte an im Bundestag...

ich bin ein Demokrat und gegen Gewalt...und ja ich habe Mitgefühl für die Opfer... und es tut mir auch leid für die Familien….

naja da ich in denn 80ziger Jahren Rassismus und Diskriminierungen mit erleben durfte und Angriffe .. . hätte ich gerne auch mal das als Deutscher die "Debatte im Bundestag " mit erleben möchte … nie passiert....

aber gut ist ja auch nicht wichtig... und vorbei...


und wie gut das die AfD Blender Partei zu unterbelichtet ist ...und zum Glück sind die zu dumm....

aber sorry lieber Parteien nur Rassismus und Diskriminierungen oder die Linken Radikalen wo ist da der Terrorismus und Diskriminierungen von denn Religion... ist das nicht alles gegen uns Demokratie...

tja wenn so "Gleichbrechtigung in der Gesellschaft"aussieht , das man nur das Politische korreckte anspricht..machen wir wie immer die gleichen fehler...und erinnert mich an ne Zeit die wir nie wieder haben möchten... aber da wurden auch schon andere Meinungen verfolgt und mit Strafe/Tod erzogen...aber stimmt wir wissen ja nicht was in 30 Jahren so los ist …. bereiten wir der unterbelichten Partei denn rechts weg vor ... um ihre Ansichten in Gesetzt umzusetzten die wir zu Zeit selber schaffen... und nur mal doof gefragt wer hätte vor 2015 gedacht das die AfD Blender in Bundestag gewahlt würden...also ich nicht...vielleicht war ich zu naiv oder zu blöde das zu glauben...


gruß
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Wie sagte J. Boateng so schön: Rassismus gibt es überall, aber in den USA ist es schon extrem.
Jerome Boateng zu Rassismus: "Kein Kind auf dieser Welt wird als Rassist geboren" | DW | 04.06.2020

Wie wir gerade mitkriegen. Empörung und Demos aller Orten. In den USA mag es zwar extremer sein, doch gibt auch hier genug zu tun.

Wie auch die Borussia aus Gladbach gerade mal wieder erfahren musste (Zitat von der offiziellen homepage):

Am vergangenen Freitag haben wir gemeinsam mit Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln ein Video GEGEN RASSISMUS veröffentlicht. Hierbei handelte es sich um eine großartige Gemeinschaftsaktion vierer, sich ausschließlich auf dem Spielfeld rivalisierender Klubs. Was wir seitdem in den Kommentarspalten erleben, lässt uns fassungslos zurück. Die Bearbeitung der vielen rassistischen, hetzerischen und menschenverachtenden Kommentare dauert bis zur Stunde an! Wir sind dankbar, dass die Mehrzahl unserer Fans versucht, diesen Menschen mit Vernunft und Fakten entgegen zu treten – das gibt uns Hoffnung. Leider gibt es aber auch eine Menge Menschen, die die Menschlichkeit vermissen lassen. Diese Rassisten und Hetzer werden wir auf unseren Social-Media-Kanälen zukünftig noch rigoroser sperren. Wir behalten uns vor, jeden Einzelfall nachzuverfolgen, zu prüfen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten und/oder Hausverbote auszusprechen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Die Mannschaft, Mitarbeiter, Fans und Freunde von Borussia Mönchengladbach stehen – und das ist keine politische, sondern eine menschliche Einstellung – FÜR TOLERANZ, FÜR RESPEKT und es kann nicht oft genug wiederholt werden: GEGEN RASSISMUS! Wir schämen uns abgrundtief für jeden einzelnen „Fan“ von Borussia Mönchengladbach, der eine andere Auffassung vertritt. Vereinsmitglieder, die diesen Werten von Borussia Mönchengladbach entgegenstehen, fordern wir auf, die Mitgliedschaft zu kündigen. Wir verzichten auf jeglichen Support dieser Menschen – innerhalb und außerhalb des BORUSSIA-PARK!

Klare Kante gegen Rassismus
 

Rupert

Friends call me Loretta
Alles bedauerliche Einzelfälle; rassistische Überzeugungen und rassistisches Handeln ist doch nicht etwa in der deutschen Gesellschaft verankert?
 
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