Fussball und Politik

CCAA

Kölsche Jung
Es is ein Thema, dass sich mich seit längerem beschäftigt: Fussball und Politik.
Die Frage ist einfach gehört Politik ins Stadion. Wie es z.B. die Ultras St.Pauli machen oder wenn es bei Spielen wie USA - Iran um mehr als nur Fussball geht.
Sollten man diese beiden Welten strikt trennen oder kann man gar nichts dagegen machen das sich die Politik und Fussball miteinander vermischen?

Was meint ihr??? :)
 

Akoa

Moderator <br><img src="/images/Banner/star4.gif"
Ploitik hat im Fußball nichts zu suchen. Egal ob von links oder von rechts. :warn:
 
Ich finde es ist durschaus in Ordnung sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zustellen, allerdings sollte man es nicht übertreiben. Der Fussball sollte immernoch im vordergrund stehen, wenn ich z.B davon höre das es in st. pauli ein spruchband gegeben hat mit der aufschrieft"fussball ist uns scheiß egal, die Hauptsache ist antifa"(Ich habe davon gehört, wenn es nicht stimmt tut es mir leid, soll ja nur als beispiel dienen) dann macht mich das zimlich traurig.
Fussball darf nicht als politiche Bühne missbraucht werdenX(X(
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Fussball darf nicht als politiche Bühne missbraucht werdenX(X(

Ich glaube das das ein Satz ist, der theoretisch völlig in Ordnung ist, nur leider nie praktizierbar war und sein wird. Schau mal über den Tellerrand Fussball hinweg und geh mal in die Breite des Sports. Jesse Owens, Berlin 1936, bis hin zu Moskau 1980, München 1974. Irgendwo wird selbstverständlich versucht eine grosse Bühne für seine Ideale zu nutzen. Das gab es schon immer und wird es auch immer geben. Die Frage ist, ob man sich derer anschliesst, ob man sich involvieren lässt oder seinen Idealen, nämlich dem Sport fröhnt.
 

André

Admin
"fussball ist uns scheiß egal, die Hauptsache ist antifa"
"hauptsache wir sind Antifa" stand drauf, wenn ich nicht irre.

Gut das ich sowas in Gladbach noch nie gesehen habe, würde mich auch sehr traurig stimmen wenn die 40.000 Fans regelmäßig nur wegen Ihrer politischen Gesinnung ins Stadion kommen würden. :suspekt:

Ich persönlich bin gegen Politik im Stadion, auch wenn es sich nicht immer vermeiden lässt. Aktionen wo z.b. der DFB oder die DFL die Fans instrumentalisieren will, werden von mir boykotiert z.b. die rote Karte die jeder im Stadion heben sollte.

Sowas finde ich dann nur peinlich. Ich habe meine Meinung, die muss ich aber niemanden im Stadion mitteilen, und durch Gruppenzwang ist noch niemand zum überzeugten Demokraten geworden. :suspekt:
 
"hauptsache wir sind Antifa" stand drauf, wenn ich nicht irre.

Gut das ich sowas in Gladbach noch nie gesehen habe, würde mich auch sehr traurig stimmen wenn die 40.000 Fans regelmäßig nur wegen Ihrer politischen Gesinnung ins Stadion kommen würden. :suspekt:

Ich persönlich bin gegen Politik im Stadion, auch wenn es sich nicht immer vermeiden lässt. Aktionen wo z.b. der DFB oder die DFL die Fans instrumentalisieren will, werden von mir boykotiert z.b. die rote Karte die jeder im Stadion heben sollte.

Sowas finde ich dann nur peinlich. Ich habe meine Meinung, die muss ich aber niemanden im Stadion mitteilen, und durch Gruppenzwang ist noch niemand zum überzeugten Demokraten geworden. :suspekt:

Ich gebe dir voll uns ganz recht, der Dfb sollte sich erstmal um eine gerechte fan-behandlung bemühen bevor er Leuten vorschreibt niemanden zu dieskriminieren.:motz:
Allerding halte ich es immernoch für eine gute sache wenn fans sich eigenstendig gegen rassismus aussprechen:top:
 

faceman

Europapokal-Tippspielsieger 2015
Ich gebe dir voll uns ganz recht, der Dfb sollte sich erstmal um eine gerechte fan-behandlung bemühen bevor er Leuten vorschreibt niemanden zu dieskriminieren.:motz:

Den Satz verstehe ich mal wieder nicht. Der DFB schreibt vor (!) jemanden nicht zu diskriminieren? Haben sich die Gewalten verändert? Vielleicht gar der gesunde Menschenverstand?
 

Holgy

Kommischer Foggel
Moderator
Politik ist immer und überall. Man kann Fußball und Politik also gar nicht trennen.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Politik findet in der Gesellschaft statt, Fußball findet in der Gesellschaft statt. Schon alleine deswegen lässt sich dies nicht immer strikt trennen.
Der Spruch "Politik gehört nicht ins Stadion" mutet mir ähnlich an wie die Aussage "Es gibt zwei Sachen, die in einer Bar nichts verloren haben: Politik und Religion": Als Ausweichen.

Ausserdem isses mir nicht ganz klar, was die sog. "Rote Karte gegen Rassismus" mit Politik zu tun haben sollte.
Rassismus hat nirgendwo was verloren, außer vor Gericht.
 
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