Frauen WM in Frankreich

Rupert

Friends call me Loretta
(...)
Eine Fußspitze im Abseits, selbst wenn es tatsächlich der Fall war, bringt der angreifenden Mannschaft welchen Vorteil genau? Mit der Entscheidung auf Abseits wird der ganze Angriffsspielzug zunichte gemacht. Keine Frage, dass es bei berechtigtem Abseits auch so sein muss.

Damit kann ich nicht viel anfangen.
Was bringt der angreifenden Mannschaft "der Vorderfuß" im Abseits, so wie Du es in Deinem nächsten Beitrag beschreibst?
Mir fehlt da ganz klar eine Beschreibung dessen, was ein "berechtigtes Abseits" sein soll.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Damit kann ich nicht viel anfangen.
Was bringt der angreifenden Mannschaft "der Vorderfuß" im Abseits, so wie Du es in Deinem nächsten Beitrag beschreibst?
Mir fehlt da ganz klar eine Beschreibung dessen, was ein "berechtigtes Abseits" sein soll.

Ru, wie früher und wie bei den Amas:

Wenn Schiri flötet.
 

Hendryk

Forum-Freund
Damit kann ich nicht viel anfangen.
Was bringt der angreifenden Mannschaft "der Vorderfuß" im Abseits, so wie Du es in Deinem nächsten Beitrag beschreibst?
Mir fehlt da ganz klar eine Beschreibung dessen, was ein "berechtigtes Abseits" sein soll.
Die Abseitsregelung wurde doch eingeführt, damit sich die angreifende Mannschaft keinen Vorteil verschaffen kann, indem sie eben "dauerhaft" einen Spieler in der Nähe des gegnerischen Tors "parkt".
Daher sollte die Abseitsregel weiter dann greifen, wenn die angreifende Mannschaft dadurch einen Vorteil hat. Das kann natürlich bei knappen Abseits Auslegungssache sein, aber es lässt sich nicht mit einer kalibrierten Linie belegen.
Eine Fußspitze im Abseits allein lässt den Spieler den Ball nicht schneller erreichen. Mit einem Bein - auch teilweise - sieht das schon anders aus.
Entscheidung auf "Abseits" ist immer berechtigt, wenn sich die angreifende Mannschaft dadurch einen Vorteil verschafft.
Damit gibt es dann auch keine Diskussionen über cm, mm, oder gar m mehr.
 

Hendryk

Forum-Freund
100 % Richtig wird es eh nicht geben, aber vor dem VAR konnte der Schiedsrichter entscheiden ob er es als Abseits gelten lässt. D.h. der Linienrichter hat es angezeigt und dann war es so. Jetzt mit dem VB macht schon ein minimales "über der Linie sein" den ganzen Spielzug zunichte. Das kann doch nicht im Sinne des Spiels sein.
 

Blaubarschbube

FC Schalke 04
Das kann doch nicht im Sinne des Spiels sein.

Es ist im Sinne der Regel(n) um die Fehlerquote zu minimieren. Ob das nun gerecht, ungerecht, sinnvoll oder sinnlos ist muss jeder für sich entscheiden...

In dem hier diskutierten Fall fand ich es eher Sinn frei, aber die Regel besagt was anderes. Richtig auch die aufgeworfene Frage wo fängt man an es durchgehen zu lassen, wo hört man auf? Würde alles nur noch mehr verkomplizieren, also das Spiel noch mehr terrorisieren...
 

HoratioTroche

Zuwanderer
Siehe meinen vorherigen Beitrag.
Natürlich ist eine Festlegung auf z.B. 80 cm blöd, wenn ab 81 cm das Durchgehenlassen nicht mehr zulässig ist.
Wobei ich eher im Bereich bis etwa 20 cm bin, 80 cm sind schon (für mich) deutlich Abseits.
Mir geht es nur um die berühmte Fußspitze oder vergleichbares im Abseits. Kann man auf den Vorderfuß begrenzen, ist auch das Bein (teilweise) mit drüber, dann ist die Sache klar, Abseits ohne Diskussion.
Dann definiere doch du eine Grenze, meinetwegen bei 20cm, und du hast die genau gleiche Diskussion dann nicht zwischen 0 und 1 cm sondern zwischen 20 und 21.

Macht keinen Unterschied.
 

Ichsachma

Loretta-Spezerl
Dann definiere doch du eine Grenze, meinetwegen bei 20cm, und du hast die genau gleiche Diskussion dann nicht zwischen 0 und 1 cm sondern zwischen 20 und 21.

Macht keinen Unterschied.

Das ist die immerwährende Diskussion um Fristen, Grenzen, Ge- und Verbote etc., überall.

Fraglich bleibt, in welchen Bereichen Grenzen gezogen werden (müssen) - also die wahre Intention, die dahinter steckt.

Beispiel: 1 Monat Fahrverbot gibt es bei Geschwindkeitsübertretungungen innerorts ab über 30 km/h zu schnell, außerorts ab über 40 km/h zu schnell. Logisch, was dahinter steckt.

Die abstrakte Gefährlichkeit der Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts ist einfach höher.

Kalibrierte Linie: Grenze auch klar, der Zeh reicht.

Was dahinter steckt? Die Regel, in "Perfektion" angewandt.

Warum das aber alles?

Keine Ahnung.
 

powerhead

Pfälzer
Bei dem Tor, dass Kamerun aberkannt wurde, waren es wohl die Stollen, die im Abseits waren. Die Spielerin hat sich aber meiner Meinung nach gar keinen Vorteil verschafft, da sie sich nicht Richtung Tor bewegte, sondern Richtung Mittellinie.
Außerdem bin ich mir noch nie sicher gewesen, dass man anhand der Zeitlupe zu 100% den Zeitpunkt der Ballabgabe bestimmen kann.
 

Hendryk

Forum-Freund
Bei dem Tor, dass Kamerun aberkannt wurde, waren es wohl die Stollen, die im Abseits waren. Die Spielerin hat sich aber meiner Meinung nach gar keinen Vorteil verschafft, da sie sich nicht Richtung Tor bewegte, sondern Richtung Mittellinie.
Außerdem bin ich mir noch nie sicher gewesen, dass man anhand der Zeitlupe zu 100% den Zeitpunkt der Ballabgabe bestimmen kann.
Zu 100% kann man das auch nicht, dass wird nur so dargestellt. Gibt man jedoch zu, dass 100% nicht geht, muss eben eine Grenze gezogen werden ab wann ist es abseits und bis wann noch nicht.Die Grenze ist jetzt eben diese nicht 100% korrekte Linie, leben wir eben damit.
Beim Tor ist es anders, da spielt es keine Rolle, wann der Ball in Richtung Tor gespielt wurde. Entweder er ist drin oder nicht. Bei Abseits muss du aber zeitgleich die 100% richtigen 2 Linien/Zeiten bestimmen.

@HoratioTroche: Warum soll ich es definieren? Bringt doch nichts. Wer stellt fest, dass es 1 cm mehr oder weniger war?
Daher mein Beitrag um 12:53 Uhr und ergänzend um 12:59 Uhr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Die Amerikanerinnen gewinnen die SPanienrinnen. Das wäre auch ein schönes Endspiel gewesen.

D-Land gegen E-Land fände ich als Endspiel auch ganz gut. Aber die US-Ladies werden wohl den Pott holen, tippe ich mal.
 

Brandenburger

Breisgau-Brasilianer
Bitteres WM Aus für Japan:motz:

Aus dieser kurzen Entfernung einen so scharf geschossenen Ball noch auszuweichen, ist aus meiner Sicht ziemlich schwer zu bewerkstelligen. Die Japanerin war auch bemüht, den Körper aus der Schusslinie zu bringen, doch am Ende reichte es für die Schiedsrichterin aus, um aus dieser ungewollten Ballberührung einen 11er zu machen.

Schade dass die sehr guten Japanerinnen gegen schwächelnde Holländerinnen ausgeschieden sind. Mehr Spielwitz, mehr Tempo, mehr Ideen, mehr Chancen alles sprach für Japan, aber wer seine Chancen vorne nicht reinmacht, so wie bei dem Lattenknaller in der 83 Min. muss damit rechnen, dass so etwas leider passiert. :motz:
 

U w e

Moderator
Komisch ist, das derjenige (noch) nicht geantwortet hat, der behauptete: Es gibt keine Sportart wo Damen den Herren überlegen sind. :D
Keine Antwort ist eben auch eine Antwort. :)
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Graziler wie die Männer geht es ja gar nicht! :aetsch2:
 

Detti04

The Count
Zur Behauptung "Es gibt keine Sportart, in welcher Frauen den Maennern ueberlegen sind": Der letzte maennliche Olympiasieger im Dressurreiten (also im Einzel) war Rainer Klimke im Jahr 1984. Der letzte maennliche olympische Medaillengewinner in derselben Disziplin war Sven Rothenberger mit Bronze im Jahr 1996.
 

Rupert

Friends call me Loretta
Ich frag mich etwas, ob der eine oder andere hier schon mal etwas intensiver eine Sportart betrieben hat, die auch Frauen verstärkt ausüben.
Ich kann da zwei für mich nennen: Skifahren und Fallschirmspringen
In der ersten würde ich sagen, dass ich weitaus besser bin als der Durchschnittssportler und ich bin mit einigen Frauen beim Skifahren gewesen, die wieder deutlich besser waren als ich ohne dass sie aber in irgendwelchen Leistungskadern skifuhren.
Beim Fallschirmspringen war ich jetzt nicht so der Supercrack und da liefen zahlreiche Frauen rum, denen ich nur bewundernd hinterschauen konnte wie perfekt die durch die Luft tanzten.
 
Zuletzt bearbeitet:

fabsi1977

Theoretiker
Diese Frage lässt sich ja lediglich in Bezug auf den Spitzensport beantworten. Ich finde aber dass es albern ist, denn es gibt einfach einen Unterschied zwischen Mann und Frau in körperlicher Hinsicht.

Daher ist eben im Frauenfußball etwas weniger Tempo und Athletik drin als bei den Männern. Aber ich habe jetzt einige Spiele gesehen, und die fand ich allesamt sehenswert.
 

Detti04

The Count
Wie waere es denn eigentlich damit, statt Fussball auf einem Niveau zu schauen, welches einem nicht gefaellt und ueber das man sich anschliessend beschwert, einen anderen Sport auf hoechstem Niveau zu schauen? So mach ich das naemlich, und ich finde das deutlich interessanter als "Hauptsache Fussball".
 

Kird

Hofnarr
tja so kann man die Frauen WM auch schlecht machen...für mich ein unding von der FIFA...stimmt die U21 lässt man so weiter spielen ...und bei denn Damen fängt man an ,an denn regelen zu basteln ....
sorry das passt wohl denn ein oder anderen Mann nicht in der FIFA....das die Frauen doch Fans haben die sie begleiten ...


gruß
 

Blaubarschbube

FC Schalke 04
tja so kann man die Frauen WM auch schlecht machen...für mich ein unding von der FIFA...stimmt die U21 lässt man so weiter spielen ...und bei denn Damen fängt man an ,an denn regelen zu basteln ....

Ja, in der Tat ein Witz die Damen hier als "Versuchskaninchen" zu missbrauchen. "Ein Testlauf für neue Regeln"

:vogel:
 
Ich beschwere mich nicht, ganz im Gegenteil, schaue die Spiele gerne und werde die WM weiter verfolgen...
Geht mir ebenso, dazu noch ein kurzer Nachtrag, der mich des nächstens überkam:
Wenn der Männerfußball ( Vereine , Verbände) in Gestalt sich steigender astronomischer Kommerzialisierung weiter so macht in puncto obszöner Ablösesummen, die Spieltage weiter zersplittert, Weltmeisterschaften zu Weihnachten respektive mit einem nicht mehr klar überschaubaren Teilnehmerfeld durchführt, TV Übertragungen in immer größerer Zahl an verschiedene Privatanbieter verkauft, wichtige Spiele in Peking oder Kuala Lumpur austragen lässt,
unsinnige Überflutung von Wettbewerben (Nations-League), Aufblähung der CL (irgendwann auch) in eine Europaliga.......................dann entsteht Raum, den die überdrehte Herrenwelt nicht mehr bedient.
Dieser könnte vom Frauenfußball (auch medial) gefüllt werden, sofern die "Macher/innen mehr den Mut zur Ursprünglichkeit behalten, derweil der Fan vom Geplärre und Gezerre über mehr Kohle bei den Herren (zu seinen Ungunsten) die Schnauze voll hat.
Ich wünsche das nicht, ich warne....aber wahrscheinlich läuft die Entwicklung bei den Frauen der Schöpfung in die gleiche Richtung.
 
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