Formel 1: Spanische Rennen in Gefahr

Mit ihren rassistischen Parolen gegen Lewis Hamilton haben spanische «Fans» ihrem Land und Idol Fernando Alonso einen Bärendienst erwiesen und die Formel-1-Rennen in Barcelona und Valencia in Gefahr gebracht.
Sollte es erneut zu Zwischenfällen wie bei den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya kommen, drohen schwerwiegende Strafen. «Beschimpfungen dieser Art sind ein klarer Verstoß gegen die Prinzipien, die in den FIA-Statuten stehen und jede Wiederholung wird Sanktionen nach sich ziehen», sagte ein FIA-Sprecher.

FTD.de - Sport - Nachrichten - Spanien-Rennen nach Rassismus-Eklat in Gefahr


Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die FIA einen Rennausfall beschließen würde... Ihr?
Da steckt viel zu viel Geld und Image drin...

btw: Wieso wird in Deutschland ein zweites F1-Rennen gestrichen und bei den Spaniern wird in Barcelona und Valencia gestartet? :suspekt:
 

Rupert

Friends call me Loretta
Dafür auch F1-Hools :D

Naja, die wahren wissen das schon zu schätzen, hoff ich doch.
Für den typischen Schumi-Fan hätte allerdings auch ein Camping-Platz auf 'nem sumpfigen Acker mit einem 5l Fass Veltins gereicht, solange nur das schwarz-rot-goldene Fähnlein vor'm Wohnwagen hängt :rolleyes: - hast recht.
 

WhiteEagle

Dauernörgler
Naja, die wahren wissen das schon zu schätzen, hoff ich doch.
Für den typischen Schumi-Fan hätte allerdings auch ein Camping-Platz auf 'nem sumpfigen Acker mit einem 5l Fass Veltins gereicht, solange nur das schwarz-rot-goldene Fähnlein vor'm Wohnwagen hängt :rolleyes: - hast recht.

Aber für diese 7 € Eintritt lässt dich ja kein ganzes Stadion finanzieren...

Ähm, öhm... Ach, das war dann doch was anderes... :D
 
btw: Wieso wird in Deutschland ein zweites F1-Rennen gestrichen und bei den Spaniern wird in Barcelona und Valencia gestartet? :suspekt:

Warum wurden bis vor kurzem in Deutschland zwei Rennen gefahren, in Spanien nur eines?
Auf das Rennen in Valencia freue ich mich ausserdem schon richtig, wird ja ein neuer Stadtkurs durch den neuen Hafen von Valencia.


Den Vorfall bei den Testfahrten sollte man nicht zu ernst nehmen. Ein paar Idioten gibt es überall, aber deshalb muss man nicht gleich das ganze Rennen absagen.
Ausserdem haben die spanischen Verantwortlichen meiner Meinung nach auch richtig gehandelt, indem sie konsequent die Tribüne geschlossen haben. Desweiteren glaube ich auch nicht, dass mit solchen Aktionen bei den eigentlichen Grand Prix zu rechnen ist. Die Deppen haben sich sicherlich ganz gezielt die Testfahrten ausgesucht, bei denen weniger Publikum anwesend ist, und der Security-Aufwand auch um einiges niedriger sein wird als an den Rennwochenenden.
 
Warum wurden bis vor kurzem in Deutschland zwei Rennen gefahren, in Spanien nur eines?
Auf das Rennen in Valencia freue ich mich ausserdem schon richtig, wird ja ein neuer Stadtkurs durch den neuen Hafen von Valencia.

Verdreht jetzt die Sache in eine andere Richtung.

Neben dem finanziellen Problem der beiden Rennstrecken wurde das zweite Rennen in Deutschland doch in erster Linie deswegen gestrichen, weil man einen zu großen Heimvorteil für die Fahrer dieser Nation befürchtet hatte (dieser Meinung kann man durchaus kritisch entgegen stehen :D).
Auch in Imola wird ja nicht mehr gefahren - aus dem gleichen Grund.

Stadtkurs hin oder her (von Stadtkursen halte ich eh nichts - Monaco reicht mir eigentlich im Terminkalender) - hätte man nicht eine Stadt in einem neuen Land aussuchen können? Gerade bei Stadtkursen kann das Rennen doch überall stattfinden...

Mir geht es da in erster Linie ums Prinzip. :suspekt:
 
Neben dem finanziellen Problem der beiden Rennstrecken wurde das zweite Rennen in Deutschland doch in erster Linie deswegen gestrichen, weil man einen zu großen Heimvorteil für die Fahrer dieser Nation befürchtet hatte (dieser Meinung kann man durchaus kritisch entgegen stehen :D).
Auch in Imola wird ja nicht mehr gefahren - aus dem gleichen Grund.

Die beiden Rennen in Deutschland wurden einzig und allein deshalb reduziert, weil ansonsten die Hockenheimring AG Pleite gegangen wäre. Mit dem Heimvorteil der Fahrer hat das so viel ich weiß aber auch gar nichts zu tun. Generell gibt's in der Formel1 sowieso nicht wirklich einen Heimvorteil (wie oft hat denn Schumi in Hockenheim,gewonnen, wie oft Ferrari in Imola), klar sind im besten Falle mehr Fans, dennoch fährt das Auto nicht schneller.
Imola wurde meines Wissens nach wegen Umbauarbeiten vorerst aus dem Kalender genommen.


Zum Stadtkurs in Valencia: dieser wird sich doch stark zum Kurs in Monte Carlo unterscheiden. Da ein Großteil der Strecke durch den Hafen verläuft, sind die Straßen breiter und die Auslaufzonen größer. Auch soll es einige Hochgeschwindigkeitspassagen geben, die Durchschnittsgeschwindigkeit wird deutlich höher sein als in Monaco.
 
Die beiden Rennen in Deutschland wurden einzig und allein deshalb reduziert, weil ansonsten die Hockenheimring AG Pleite gegangen wäre. Mit dem Heimvorteil der Fahrer hat das so viel ich weiß aber auch gar nichts zu tun. Generell gibt's in der Formel1 sowieso nicht wirklich einen Heimvorteil (wie oft hat denn Schumi in Hockenheim,gewonnen, wie oft Ferrari in Imola), klar sind im besten Falle mehr Fans, dennoch fährt das Auto nicht schneller.
Richtig, welchen "Heimvorteil" soll ein Fahrer oder ein Team davon haben, nur weil das Rennen im Heimatland stattfindet?
Im übrigen hat M.Schumacher in Imola meißtens recht gut abgeschnitten (7 Siege), das lag aber wohl eher daran, das ihm der Kurs irgendwie lag.

Imola wurde meines Wissens nach wegen Umbauarbeiten vorerst aus dem Kalender genommen.
Nur ist die Frage ob Imola es wieder in den Kalender schafft.


Zum Stadtkurs in Valencia: dieser wird sich doch stark zum Kurs in Monte Carlo unterscheiden. Da ein Großteil der Strecke durch den Hafen verläuft, sind die Straßen breiter und die Auslaufzonen größer. Auch soll es einige Hochgeschwindigkeitspassagen geben, die Durchschnittsgeschwindigkeit wird deutlich höher sein als in Monaco.
Wollen wir´s hoffen. Denn mal ehrlich, auf der eine Seite möchte ich Monaco aufgrund der Tradition nicht missen, aber eine 2. Strecke mit nahezu 0 Überholmöglichkeiten brauch ich echt nicht.
 
Ds Finanzielle bzw. die Umbauarbeiten sind doch nur ein Vorwand.
Der Hockenheimring ist eine der best besuchten Rennstrecken im Kalender. Warum soll es anderen Strecken besser gehen als den Hockenheimern? Der Bernie wird von den anderen sicherlich die gleichen Summen fordern...
Warum auch sonst gibt es einen Wechsel zwischen Nürburg- und Hockenheimring? Damit die in Hockenheim nur alle 2 Jahre ihre 5 Mio. Euro Verlust einstreichen und im Jahr dazwischen ungenutzt brachliegt? :suspekt:
Die DTM oder andere Serien sind Peanuts, so kann man eine Strecke erst recht nicht finanzieren...

Und von wegen Umbauarbeiten in Imola. Das war schlichtweg die Chance für die FIA, um einzugreifen zu können.
Ich glaube nicht, dass Imola jemals wieder Formel-1-Rennstrecke wird. :rolleyes:
 
So ein Quatsch - zum einen finden auf dem Hockenheim oder Nürburgring auch neben der F1 genug andere Rennen statt. Z.B. DTM (2007 - 2 * Hockenheim, 1 * Nürburgring), 24 H Rennen (Nürburgring) - von ungenutzt brachliegen kann also keine Rede sein. Und "Peanuts" sind diese Serien ebend nicht, eher im Gegenteil. Mit der F1 macht kaum ein Streckenbetreiber (wenn überhaupt) heute noch Gewinn, aber es ist halt eine enormer Imagegewinn, wenn man ein F1 Rennen ausrichten darf - zum Geld verdienen gibt es diverse andere Serien.
 
Ds Finanzielle bzw. die Umbauarbeiten sind doch nur ein Vorwand.
Der Hockenheimring ist eine der best besuchten Rennstrecken im Kalender. Warum soll es anderen Strecken besser gehen als den Hockenheimern? Der Bernie wird von den anderen sicherlich die gleichen Summen fordern...
Warum auch sonst gibt es einen Wechsel zwischen Nürburg- und Hockenheimring? Damit die in Hockenheim nur alle 2 Jahre ihre 5 Mio. Euro Verlust einstreichen und im Jahr dazwischen ungenutzt brachliegt? :suspekt:
Die DTM oder andere Serien sind Peanuts, so kann man eine Strecke erst recht nicht finanzieren...

Und von wegen Umbauarbeiten in Imola. Das war schlichtweg die Chance für die FIA, um einzugreifen zu können.
Ich glaube nicht, dass Imola jemals wieder Formel-1-Rennstrecke wird. :rolleyes:

Sorry Markus, aber das ist einfach Quatsch.

In der Tat ist es so, dass die Hockenheimring GmbH 2006 fast pleite war und vor dem finanziellen Kollaps stand.
Die Formel1 ist für die Streckenbetreiber direkt nämlich keine Einnahmequelle, sondern eine Verlustrechnung. Die Abgaben an die Formel1-Macher sind so enorm, dass diese sich keinesfalls durch die Zuschauereinnahmen decken lassen, wobei die Formel1-Rennen am Hockenheimring in den letzten Jahren sowieso alles andere als ausverkauft waren.
Dazu kommen für die Hockenheim GmbH noch beträchtliche Schulden, die vor allem durch den Umbau entstanden sind. Dieser allein hat 65 Millionen gekostet, was durch Kredite und Bürgschaften der Stadt finanziert wurde.
Zur "Rettung des Hockenheimrings" wurden Streckenabschnitte und Tribünen an Leasinggesellschaften verkauft, ansonsten wäre der Hockenheimring schon 2006 bankrott gegangen.

Durch den Wechsel mit dem Nürburgring und einem Rennen nur alle zwei Jahre erhoffen sich die Betreiber ein höheres Interesse, mehr Kartenverkäufe und damit eine Reduzierung der Verluste.
Auch momentan ist der Hockenheimring noch lange nicht schuldenfrei.
 
Hier nochmal etwas zum Thema, betrifft zwar nicht direkt den HH-Ring, passt aber trotzdem.
Aus der Motorsport-Aktuell von heute, die Streckenbetreiber des Melbourne GP machen mit dem F1-GP nämlich ebenfalls herbe Verluste.
Der Melbourne GP ist seit Jahren umstritten: alleine 2007 wurden mehr als 25 Millionen Euro Verlust gemacht.
 
Hier nochmal etwas zum Thema, betrifft zwar nicht direkt den HH-Ring, passt aber trotzdem.
Aus der Motorsport-Aktuell von heute, die Streckenbetreiber des Melbourne GP machen mit dem F1-GP nämlich ebenfalls herbe Verluste.

Der Melbourne-GP dürfte eben auch noch um einiges teurer sein, da der Kurs im Albert Park keine permanente Rennstrecke ist, und größtenteils für den normalen Straßenverkehr genutzt wird.
Da deshalb zu jedem Rennen erstmal die Tribünen und alles andere aufgebaut werden muss, wird die Sache eben noch kostspieliger.

Finanziell gesehen sind die Steckenbetreiber warscheinlich überall im Nachteil.
 
Gegenwind für Bernie Ecclestone in Deutschland: Der Plan vom britischen Formel-1-Boss, mehr Stadtrennen in den Formel-1-Kalender aufzunehmen, stößt hierzulande auf breite Ablehnung. Und dass für einen Grand Prix in irgendeiner Metropole dieser Welt die Traditionsrennstrecken auf dem Nürburgring oder in Hockenheim weichen müssten, sehen die Verantwortlichen in Deutschland sehr gelassen.
"Bei uns ist die Formel-1-Tradition zuhause."

Deutschland lehnt Formel-1-Stadtrennen ab

Richtig so. :top:
Ein bzw. jetzt 2 Stadtrennen pro Saison sind für mich schon zu viel.
Beklagt man sich über zu wenig Überholmanöver, will aber unbedingt in solche Mickymaus-Kurse investieren :suspekt:
 
Abwarten. Die neuen Stadkurse werden nicht unbedingt "Mickey-Maus" Kurse sein sondern durchaus Überholmöglichkeiten bieten - lassen wir uns einfach überraschen.
Auch Monaco gehört einfach in den F1 Kalender, selbst wenn dort kaum überholt wird, aber die Überholmanöver sind dann echte Highlights . :top:
 

Princewind

Rassist und Lagerinsasse
ich stehe ja auf Stadtkurse. Genau das was man unter Racing versteht. Sauschnell, superviele Überholmanöver.
 
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