FC Bayern: Kommerz schlägt Ethik

U w e

Moderator
Dass für Bayern die Fans nur notwendiges Übel sind wissen wir ja nicht erst seit der Wutrede von Hoeness 2014.
Das war auch schon weit früher so als Michael Rummenigge Fans mit: "Was bilden Ihr Euch ein, dann bleibt doch zu Hause!" angeschnauzt hat.
Da wundert mich diese versuchte Hinhaltetaktik überhaupt nicht.

Aber selbst wenn der Antrag zur Abstimmung kommt wird er sicherlich abgeschmettert werden.
 
Aktuell läuft der Vertrag aus und es wird nach einem anderen Partner gesucht. Aber Wiesenhof ist wohl weiter der erste Ansprechpartner.
Au ja.
Oder auch Gazprom, Evonik, soviel ich weiß war der Chemiekonzern Evonik mal mächtig in der Kritik, oder was weiß ich wer auch immer sein Geld in Bundesliga pumpt.
Bei den Bayern oder bei Schalke haben genannte Sponsoren zumindest kein Mitspracherecht.
Wenn die 50+1 fallen wird, was mMn über kurz oder lang passieren wird, da die Bundesligisten mehr Geld brauchen um international wettbewerbsfähig zu sein, bzw damit die Top Spieler/Top Verdiener auch wieder in die Bun desliga gehen werden, wird das Geld aus Katar oder woher das Geld auch immer kommt, überall willkommen sein.
 
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Die Bayern sparen doch an allen Ecken und Enden.
800 000 streichen bei einem Gehalt in Höhe von ca. 20 Mio im Jahr. Zumindest diese Minisumme wird den 25jährigen nicht gerade zum Impfen bewegen. :D
 
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Hendryk

Forum-Freund
Die Bayern sparen doch an allen Ecken und Enden.
800 000 streichen bei einem Gehalt in Höhe von ca. 20 Mio im Jahr. Zumindest diese Minisumme wird den 25jährigen nicht gerade zum Impfen bewegen. :D
Ab sofort ist er ja infiziert und erhält sein Gehalt wieder. Und Impfen muss er sich jetzt lange nicht.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Ein Mitglied will die Bayern dazu bringen, das Sponsoring durch Qatar Airways zu beenden. Doch der Klub lässt den Antrag nicht zu. Endet bei Katar die Vereinsdemokratie?

Sieht so aus bzw. ja. Oder wird der Antrag doch noch zugelassen?

Das Image des FCB ist ja inzwischen schlechter als das von Hoffenheim oder Rasenball: Der FCB vermittelt das Bild eines heuchlerischen Clubs, der seit Jahren lügt und betrügt und von zweifelhaften Figuren (Hoeneß, Beckenbauer, Rummenigge) geführt wird und wurde, die in allerlei illegalen Machenschaften verstrickt sind und da teilweise schon für verurteilt wurden. Da nimmt dann auch gerne Blutgeld aus Katar, heuchelt aber sonst was von sozialer Verantwortung und Vorbildfunktion u.s.w.

Aber wie heißt es so schön: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert! Und da pfeifft man beim FCB nun wohl auch auf die Vereinsdemokratie.

Das würde genau ins katastrophale Bild passen, das der FCB inzwischen vermittelt. Ob Kahn und der andere Typ (Name vergessen) das wieder hinbiegen können durch ehrliche Vereinsarbeit?
 
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Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Erfolge überschatten solche Kleingkeiten!

Nee, nicht mehr, oder? Das erste an was man denkt, wenn man FCB hört, ist doch oben genanntes und nun kommt auch noch Corona-Kimmich dazu, auch nicht gerade ein Image-Gewinn. Der Münchner Fußball und seine Folgen dringt da doch kaum noch durch oder wird maximal schulterzuckend zur Kenntnis genommen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator

Buhrufe, Pfiffe und sogar lautstarke „Hainer raus“-Rufe sorgen für ein beispielloses Ende der Mitgliederversammlung des FC Bayern. Das Thema Katar spaltet. Der Ehrenpräsident geht sichtlich verstört.

Lautstarke „Hainer raus, Hainer raus“-Rufe hallten um Mitternacht durch den Audi Dome, weil der Präsident am Donnerstagabend nach fünf Stunden Versammlung um Mitternacht die Wortbeiträge abrupt stoppte. Ein ausgebremstes Mitglied stellte sich prompt auf einen Stuhl und hielt seine Rede einfach ohne Mikrofon. Es waren bizarre Szenen, die sich in der Spielstätte der Münchner Basketballer abspielten.

„Wir sind Bayern - und ihr nicht“, riefen die empörten Mitglieder - und auch: „Wir sind die Fans, die ihr nicht wollt.“


Es kuschten nicht alle Fans vor den Großkopferten, die den Antrag tatsächlich nicht zugelassen haben.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
War vermutlich ganz schön blauäugig zu glauben, dass das bewusste Ignorieren völlig folgenlos bleiben wird.

Ja; da sieht man mal wieder, wie weit sich die Firmenführung von der Vereinsbasis entfernt hat. 2 völlig getrennte Wlten. Da kann man sich dann die "Mitbestimmungsshows" auch sparen. Kunden hat auch Rasenball.
 

Buhrufe, Pfiffe und sogar lautstarke „Hainer raus“-Rufe sorgen für ein beispielloses Ende der Mitgliederversammlung des FC Bayern. Das Thema Katar spaltet. Der Ehrenpräsident geht sichtlich verstört.

Lautstarke „Hainer raus, Hainer raus“-Rufe hallten um Mitternacht durch den Audi Dome, weil der Präsident am Donnerstagabend nach fünf Stunden Versammlung um Mitternacht die Wortbeiträge abrupt stoppte. Ein ausgebremstes Mitglied stellte sich prompt auf einen Stuhl und hielt seine Rede einfach ohne Mikrofon. Es waren bizarre Szenen, die sich in der Spielstätte der Münchner Basketballer abspielten.

„Wir sind Bayern - und ihr nicht“, riefen die empörten Mitglieder - und auch: „Wir sind die Fans, die ihr nicht wollt.“


Es kuschten nicht alle Fans vor den Großkopferten, die den Antrag tatsächlich nicht zugelassen haben.
Da habe ich dann doch was verpasst. Meine Einladung habe ich per Mail bekommen, aufgrund von Corona und Geldmangel dann darauf verzichtet. Abgesehen davon muss ich mir das auch nicht antun, war in den vergangenen 22 Jahren auf keiner Jahreshauptversammlung.
 

Hendryk

Forum-Freund
Ab sofort ist er ja infiziert und erhält sein Gehalt wieder. Und Impfen muss er sich jetzt lange nicht.

Nö, nicht notwendigerweise.

Es geht HT wohl um die Kombination von ungeimpft und infiziert. Bei Kimmich haben wir ja beides.

Infiziert und krank sind auch noch verschiedene Schuhe.
Wie von mir erwartet.
 

fabsi1977

Theoretiker
War was los auf der JHV - ausser der übliche Umgang mit den zahlenden Mitgliedern?
Nach allem was ich so aus der Ferne mitbekommen habe ist ein mit der Situation völlig überforderter Vereinsvorsitzender auf zum Teil auf Krawall gebürstete Mitglieder getroffen. Eine suboptimale Gemengelage in der es selten Sieger gibt.

Hat eigentlich nur gefehlt, dass noch Watschn, Schellen oder gar Fotzn verteilt wurden, immerhin diesbezüglich bleibt die JHV der Frankfurter Eintracht unübertroffen.
 

Holgy

Kommischer Foggel Fußballromantiker
Moderator
Ich fand auch sehr enttäuschend, dass keine Maßkrüge durch die Gegend flogen. 🍺

Jetzt hat der überforderte Vereinsvorsitzende die Krawallos immerhin zu Einzelgesprächen geladen. Und Herrn Ott, den Retter des FCB, wohl auch.
 
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